Büronetzwerk neu erstellen

pubert835

Erdapfel
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Servus Leute,

ich würde gern in meinem Büro die Netzwerkinfrastruktur selbst neu erstellen.
Dazu würde ich gerne wissen, welche zusätzlichen Hardwarekomponenten sinnvoll und nötig sind.
Geplant sind ca. 8-10 Arbeitsplätze mit iMacs und zusätzlich 1 Mac Mini als Server.
Die Verkabelung erfolgt mit CAT-7 Kabeln. Der Router ist eine Fritzbox.
Was benötige ich noch, damit alles reibungslos funktioniert?
Da ich so etwas noch nie selbst gemacht habe, würde ich mich sehr über eine Antwort von euch freuen.

Mfg
Philipp
 

trexx

Purpurroter Cousinot
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Switch und Netzwerkkabel. Den Switch würde ich mindestens mit 16 Ports nehmen. Eher mehr. Falls man später erweitern will, würde ich einen managable Switch nehmen. Wenn es erstmal nur „funktionieren“ soll, nimm einen einfachen. Unter 1 Gbit Geschwindigkeit würde ich nicht mehr einsteigen was die Geschwindigkeit pro Port angeht. Seid ihr euch sicher mit der FritzBox? Viele andere Entscheidungen hängen vom Einsatzzweck ab. Grundsätzlich empfehle ich Dir, Dich vorher gründlich einzulesen.
 

Wuchtbrumme

Signe Tillisch
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Servus Leute,

ich würde gern in meinem Büro die Netzwerkinfrastruktur selbst neu erstellen.
Dazu würde ich gerne wissen, welche zusätzlichen Hardwarekomponenten sinnvoll und nötig sind.
Geplant sind ca. 8-10 Arbeitsplätze mit iMacs und zusätzlich 1 Mac Mini als Server.
Die Verkabelung erfolgt mit CAT-7 Kabeln. Der Router ist eine Fritzbox.
Was benötige ich noch, damit alles reibungslos funktioniert?
Da ich so etwas noch nie selbst gemacht habe, würde ich mich sehr über eine Antwort von euch freuen.
Du willst Geld ausgeben, aber eigentlich sparen, uneigentlich Geld damit verdienen, hast aber noch keine Ahnung und fragst selbst nach den grundlegenden Dingen?

Dann muss die Antwort heißen: Bezahle jemanden dafür, der Dir das macht und der auch Dir gegenüber für die Ausführung verantwortlich ist.

Nicht, dass man nicht auch lernen kann, aber nicht so.
 
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Um dazu etwas zu sagen, das Hand und Fuß hat, liegen zu wenige Informationen vor. Aber "Büronetzwerk" klingt für mich nicht danach, als ob das Netz in alle Richtungen und für jede Anwendung auf jede Millisekunde hin optimiert sein muß. Es klingt eher so, als würde ab und zu mal eine Word-Datei hin und her geschickt und zwischendurch ruft jemand eine Website auf oder bekommt ein Mail. Dafür ist jedes Kabel und jeder Switch ausreichend. Da muß man niemanden engagieren oder besonders viel Geld ausgeben. Es geht sogar noch simpler: Einfach das WLAN an der FRITZ!Box aktivieren ("Geräte dürfen untereinander kommunizieren" muß natürlich aktiviert sein) und schon sind alle Macs vernetzt. Wenn die FRITZ!Box halbwegs neu ist, erzeugt sie ein schnelles WLAN und kümmert sich um den Rest. Das kostet nichts, man braucht dafür keine speziellen Kenntnisse und es ist sofort erledigt.

Sollte das den Ansprüchen nicht genügen, kann man immer noch aufrüsten. Dafür müßte man allerdings mehr über die Anforderungen wissen.
 

Wuchtbrumme

Signe Tillisch
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Sollte das den Ansprüchen nicht genügen, kann man immer noch aufrüsten. Dafür müßte man allerdings mehr über die Anforderungen wissen.
entschuldige bitte: 8 iMacs plus 1 Mac Mini?
Ernsthaft? Es braucht sich niemand schämen, für irgendwas nicht die allumfassende Ahnung zu haben, wenn es sowas überhaupt gibt. Die zentrale Leistung ist, zu erkennen, wann man Hilfe holt.

Und selbst für die "08/15"-Sache, die Du unterstellst, die man aber auch nicht richtig weiß ("dafür müsste man allerdings mehr über die Anforderungen wissen"), kann man soviel Pech haben, was für ein Wirtschaftsunternehmen den Unterschied zwischen Erfolg und Insolvenz bedeutet. Was wäre denn nämlich, wenn die 8 iMacs, der Mac Mini und die Fritzbox "irgendwie" zusammengesteckt wären, 8 Mitarbeiter vorbeikommen und jeder mindestens 1 Stunde dumm rumsitzt auf Kosten des Arbeitgebers und dann nach Hause gehen?
 
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Was kann man denn da großartig falsch machen? Unzählige kleine Büros machen das so, wie ich es oben beschrieben habe. Die haben keinen professionellen Administrator. Das ist ja das Schöne am Mac. Alle Macs an der FRITZ!Box anstecken (da es neun sind, über einen Switch dazwischen), fertig. Oder einfach per WLAN, wie beschrieben.

Immer unter der Voraussetzung natürlich, daß es keine Anforderungen gibt, die über simple Bürotätigkeiten hinaus gehen.
 

m4d-maNu

Golden Noble
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Das ist ja das Schöne am Mac.
Das hat nichts mit einen Mac zu tun, auch in einer Windows Umgebung würde so etwas funktionieren.


Immer unter der Voraussetzung natürlich, daß es keine Anforderungen gibt, die über simple Bürotätigkeiten hinaus gehen.
Es steht auch da, dass er einen mac Mini als Server nutzen will. Der wird wohl irgendwas machen und somit geht das ganze über eine Simple Bürotätigkeit schon hinaus.
 
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Wuchtbrumme

Signe Tillisch
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8-10 iMacs.

Wie er die nur alle in die zwei Ports der Fritzbox bekommt? ;und der TE ist hier keineswegs Angriffspunkt)
 

YoshuaThree

Spätblühender Taffetapfe
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Was kann man denn da großartig falsch machen? Unzählige kleine Büros machen das so, wie ich es oben beschrieben habe. Die haben keinen professionellen Administrator. Das ist ja das Schöne am Mac. Alle Macs an der FRITZ!Box anstecken (da es neun sind, über einen Switch dazwischen), fertig. Oder einfach per WLAN, wie beschrieben.

Immer unter der Voraussetzung natürlich, daß es keine Anforderungen gibt, die über simple Bürotätigkeiten hinaus gehen.
Ich betreue solche viele kleine unzählige Büros und Praxen - und schraube da herum, wenn es oberflächliche Probleme gibt. Ansonsten habe ich für Grundlegende Dinge meinen Netzwerk Freak...

Mehrmals hatte ich bereits den Fall, dass ein „Bekannter“ oder Mitarbeiter der sich in der Firma mit Computer auskennt die Aufgabe übernommen hat.

Und am Ende war das Netzwerk offen wie ein Scheunentor nach außen. Wer haftet dann für die Daten? Kundendaten? Finanzdaten?

Ich habe eine Kundin die ich in einem Büro Komplex betreue - als ich da nach ihrem WLAN gesucht habe - habe ich auch andere Netze gefunden und bin bei einem Wirtschaftsprüfer drin gewesen. Und ruckzug auf seinem NAS. Alle Ordner frei im Netz.

Wenn es ein absolut geschlossenes Netzwerk ist - kein Problem. Wenn ich aber FritzBox und WLAN lese und dann jemand hier schreibt der nicht mal essentielle Dinge weiß - wie er anfangen soll - dann sträuben sich bei mir schon die Haare - vor allem im gewerblichen Bereich mit entsprechenden sensiblen Daten.



Was kann man denn da großartig falsch machen?
Und wenn ich sowas lese - weiß ich jetzt wieso es so viele kleinere Betriebe gibt wo es so einfach ist ran zu kommen....
 
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Offenbar bin ich mit "Angriffspunkt" gemeint. Ich habe bereits dargelegt, daß es nur über einen Switch oder per WLAN gehen kann, wenn es um mehr Geräte geht als der Router Ports hat. Wenn man wollte, hätte man das zur Kenntnis nehmen können. Auch das mit dem Server habe ich gelesen. Mit "Server" kann alles mögliche gemeint sein. Ich bin von einem Fileserver ausgegangen, wie er halt in derartigen Büros üblich ist. Aber solange nicht mehr Informationen darüber vorliegen, kann man da lange darüber spekulieren. Man kann natürlich statt nach Lösungen auch nach "Angriffspunkten" suchen.

Ich wollte nur einen Vorschlag machen, wie die Aufgabenstellung ohne jede Investition und Kenntnis mit einem Klick, nämlich den auf den WLAN-Knopf, schlagartig gelöst wäre - das hat sich in unzähligen kleinen Büros so bewährt. Die Netze laufen alle stabil und mir wäre nicht bekannt, daß es deswegen zu Problemen oder gar Insolvenzen gekommen wäre. Im Gegenteil: Für kleine Umgebungen ohne spezielle Anforderungen ist das das Standardprozedere. Aber ja: Selbstverständlich kann man die Sache auch anders sehen und anders lösen. Vielleicht leben wir auch in unterschiedlichen Welten.

Als "Angriffspunkt" eigne ich mich hingegen nicht so gut. Dafür mußt Du Dir einen anderen suchen. Für mich ist die Angelegenheit damit erledigt. Das war mein letzter Beitrag.
 
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YoshuaThree

Spätblühender Taffetapfe
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Das ist ja das Problem - mit einem Klick laufen die Netzwerke stabil - da gebe ich Dir recht. Aber laufen sie sicher?

Das ist wie zu Hause - mit einem Klick ist Dein Router im Netz, mit einem Klick das NAS, mit einem Klick die Datenfreigabe für unterwegs und mit einem Klick ist die Hausautomation im Netz....

....und mit einem Klick ist der unerwünschte Fremde im Netz.

Zu Hause schon recht unangenehm. Im Büro kann das Ganze dann aber auch recht heikel werden.

Dass das Ganze einfach aufzubauen ist - bestreite ich nicht. Aber ein Firmennetzwerk auf zu stellen gehört nicht nur dazu es zu installieren und es störungsfrei läuft - das Thema Wissen und Sicherheit gehört ebenso dazu ist ist aus meiner Sicht sogar einer der wichtigsten Punkte...
 
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YoshuaThree

Spätblühender Taffetapfe
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Jetzt werdet ihr aber echt kleinlich.... Hauptsache die Verbindungen klappen - dann ergibt sich auch der Rest....