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Magazin Boot Camp: Kein Windows 7-Support für neuen Mac Pro

Bist du jetzt davon abgekommen, dass das Fehlen der Windows 7-Unterstützung eine "negative Meldung" an sich ist, und es geht dir nur noch um die Kommunikation seitens Apple? ;)
 
Bist du jetzt davon abgekommen, dass das Fehlen der Windows 7-Unterstützung eine "negative Meldung" an sich ist, und es geht dir nur noch um die Kommunikation seitens Apple?
Es ist in jedem Falle ein fragwürdiger Schritt, zumindest dann, wenn der Kunde diesen nicht nachvollziehen kann. Eine kurze Veröffentlichung würde dazu führen, dass der Kunde die Änderung nachvollziehen könnte und sodann vielleicht selber zu dem Schluss kommt, dass es in Anbetracht der Zahlen vielleicht doch nicht verkehrt ist, den Support einzustellen.

Den Service aber einfach wegzulassen, schafft Unverständnis und Ungewissheit bezüglich der anderen Modelle. Das widerrum führt dann zur Kritik, weil man den Schritt nicht nachvollziehen kann und in erster Linie aus Verbraucherschicht die Nachteile sieht. Denn Vorteile gibt es hier für den Verbraucher keinen.
 
Und wenn schon. Programme die unter Windows 7 laufen, laufen auch unter Windows 8. Dazu ist Windows 8 technisch neuer und läuft schneller. Ob es nun Bund ist oder nicht sollte für Professionelle Anwender egal sein. Betrachtet man das Betriebssystem mit ein bisschen Abstrakter, dann ist die Bedienung nicht wirklich anders...
 
Es ist in jedem Falle ein fragwürdiger Schritt, zumindest dann, wenn der Kunde diesen nicht nachvollziehen kann.
Also wenn das simple Weglassen der Unterstützung für ein fast fünf Jahre altes Fremd-Betriebssystem deiner Meinung nach bereits eine Rechtfertigung seitens Apple erfordert, was ist denn dann mit den ganzen anderen Entscheidungen des Unternehmens, die teilweise viel schwerwiegender sind?
- sukzessiver Wegfall der Non-Retina MacBook Pros
- de facto keine Informationen darüber, wie lange ein Betriebssystem supported wird
- Wegfall des iPhone 5
- plötzlich weitaus leistungsfähigeres iPad 4 zum selben Preis wie das iPad 2 gestern erhältlich
- nicht rückgängig zu machende Softwareupdates unter iOS
…

Wenn man noch ein wenig länger darüber nachdenkt, würden sicher noch einige Dinge mehr einfallen. Apple ist nunmal ein Unternehmen, das aus verschiedenen Gründen die Kommunikation über Produktentscheidungen auf ein Minimum beschränkt. Wobei ich generell anzweifle, dass ein Kunde einen solchen Schritt wie den Wegfall des Windows 7-Supports nachvollziehen können muss. Wer Windows weiterhin nutzen möchte, kann entweder auf Virtualisierungen zurückgreifen oder kauft sich halt eine aktuelle Windows-Version (kosten ja mittlerweile auch nicht mehr viel). Zweiteres wird sowieso die klügere Wahl sein, da man dann zumindest ein aktuelles, sicheres und modernes OS nutzt. Es kräht ja auch kein Hahn danach, dass ich am Mac Pro kein Snow Leopard installieren kann. Apple könnte diese Beschränkung genauso aufheben und einfach Treiber für Ur-Alt-Systeme anbieten. Noch so ein Schritt, den man als Kunde (wenn es sowas wie den Kunden überhaupt gibt...) vermutlich nicht nachvollziehen kann, der aber für die Masse vollkommen irrelevant ist.

Und was dieser Schritt kurz- bis mittelfristig nun für die anderen Modelle bedeutet, ist imho recht eindeutig.
 
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Solange die Käufer Apple etwaige "fragwürdige" Entscheidungen nicht spüren lassen, wird ihnen das "Warum?" auch weiterhin völlig egal sein. You are in or you are out, deal with it.
 
Ich denke die Unterstützung von Windows ist eh nur ein Kompromiss, daher ist die nahezu ausschließliche Unterstützung der aktuellsten Version nur konsequent. Mich würde es dennoch stören, wenn ich für eine einzige Software mit einem neuen MacBook auch eine neue Windows-Lizenz kaufen müßte. Windows 7 Lizenzen habe ich nämlich noch zu Genüge hier rumfliegen... Im Moment bin ich auf das Boot Camp leider angewiesen, bis ich eine Lösung für zu hohe Latenzen an den USB-Ports in einer Parallels-Umgebung gefunden habe. :(
 
@Martin Wendel Es erfordert meiner Meinung nach keine "Rechtfertigung" von Apple. Ich würde es vielmehr als Selbstverständlich bezeichnen, wenn man transparent und vertrauensvoll mit seinen Kunden umgehen möchte und diesen Eindruck erweckt Apple in vielerlei Hinsicht.

Die anderen von dir angesprochenen Entscheidungen sind natürlich kontovers. Dass ich mich dazu nicht geäußert habe, ist der Tatsache geschuldet, dass ich leider nicht immer die Zeit finde, die Artikel hier zu kommentieren. Zum kostenpflichtigen Support (nach Ende der Garantiezeit...) hätte ich mich auch gerne geäußert aber ich habe nicht die Zeit gefunden. Nun ist das Thema schon ausführlich genug diskutiert. Zum iPad 4 könnte ich mich aber wirklich noch äußern... hehe

Wie gesagt: Für mich ist der Schritt unverständlich und fragwürdig. Apple versucht durch sein Auftreten die Nähe zum Kunden zu suchen. "Fühl dich wie zu Hause! Hier findest du, was du suchst usw.*" und nach meinem Verständnis gehört eben auch eine kurze Info dazu, wenn man Funktionen wegfallen lässt. Das wäre zumindest kundenfreundlich und dann wäre der Schritt für mich auch nicht mehr unverständlich und fragwürdig - eine plausiblen Begründung natürlich vorausgesetzt.

Ja richtig gelesen. Das ist mein Verständnis. Ich hege auch keinen Anspruch hier für die Allgemeinheit zu schreiben, lieber hhzapfel ;)


*Um Aufregungen zu vermeiden: Bei dem kursivgeschriebenen Text handelt es sich nicht um eine Werbeaussage von Apple. Es beschreibt lediglich das von mir empfundene Gefühl, wenn ich einen Werbespot von Apple betrachte, die Eröffnungen eines Apple-Stores erlebe oder die Internetseite von Apple besuche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde es vielmehr als Selbstverständlich bezeichnen, wenn man transparent und vertrauensvoll mit seinen Kunden umgehen möchte und diesen Eindruck erweckt Apple in vielerlei Hinsicht.
Da hast du dann aber einen ganz anderen Eindruck als ich. Ich kenne Apple eher als Unternehmen, das den Kunden quasi den besten Weg vorgibt, wie sie ihre Geräte verwenden sollten. Transparenz über das notwendige Maß hinaus ist da eher Fehl am Platz. :)
 
Klar, das kann sein. Die Frage ist auch, wie du jetzt Transparenz verstanden hast. Ich muss nicht jedes Detail des Unternehmens kennen. Ich muss nicht die Lieferkette ganz genau verfolgen können und es interessiert mich auch nicht, wie die Person heißt, die mein iPhone zusammengebaut hat. Wenn aber eine Funktion wegfällt, die nicht von unerheblichem Nutzen ist, dann wäre es schon gut zu wissen, warum diese Funktion weggefallen ist. Mal abgesehen davon, dass es überhaupt gut zu wissen wäre, dass die Funktion weggefallen ist.

Das halte ich für Transparenz im notwendigen Maße. Nämlich zu wissen, dass etwas weggefallen ist und eine kurze Erläuterung darüber, warum es denn weggefallen ist. So erlebe ich keine böse Überraschung. Es muss ja meinetwegen auch keine schöne seperate Mitteilung sein. Während der Produktbeschreibung ein Link zu einer Seite, die alle Änderungen im Vergleich zum Vorgänger auflistet. Wer nach etwas Bestimmten sucht, der wird es da dann finden.
 
Mal abgesehen davon, dass es überhaupt gut zu wissen wäre, dass die Funktion weggefallen ist.
Wenn man nach "Boot Camp Mac Pro" googelt, kommt man unweigerlich zu den Support-Seiten von Apple, wo genau aufgelistet ist, welche Modelle welche Systeme unterstützen. Genauso wird Apple das kaum verheimlichen, wenn man in den Apple Store geht und den Mitarbeiter fragt, ob man Windows 7 installieren kann.

Apple wird für solche Kleinigkeiten aber kaum eine Pressemitteilung aussenden, die die meisten Kunden sowieso nicht erreichen würde. Sind ja nicht alle solche Fans wie hier in der Community. ;)
 
Scheinbar ist es doch nicht so selbstverständlich, dass die Kunden über diesen Umstand vorher informiert waren und dass man unweigerlich auf die Support-Seiten von Apple kommt. Ansonsten würde Apteltalk.de und andere Plattformen die "Problematik" nicht thematisieren, weil Kleinigkeit und vorher bekannt...
 
Es könnte ja durchaus auch für andere Nutzer interessant sein, die sich keinen Mac Pro kaufen. "Insiderwissen", wenn man sich etwa für seinen bestehenden Mac eine Windows-Version zulegen will und vielleicht jetzt doch besser zu Win 8 statt Win 7 greifen sollte, um in einem Jahr nicht evtl. nochmal kaufen zu müssen.
 
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@iDesign: Was dieses Thema betrifft bin ich ausnahmsweise mal Deiner Meinung... Gerade wenn Funktionen gestrichen werden sollte dies VOR dem Update bekannt gegeben werden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Speziell bei iOS wo man die Upadates leider nicht rückgängig machen kann.
 
Ich frage mich, wo eigentlich das Problem ist. Das Treibermodell von Windows hat sich seit Vista nicht wesentlich geändert, bei Grafiktreibern hat sich das ganze seit 7 eingeschwungen. Wenn ich mir zB das Treiberpaket für Intel HD4000 anschaue (das habe ich gerade in Reichweite), dann gibt es eines für 7, 8 und 8.1 gleichermaßen, und das ganze jeweils in 32 und 64 Bit. ATI: genauso. Ein Treiberpakete für Radeon R9 2xx für Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1.

Wer hat hier gepennt?

Oder ist das nur eine Frage von "Es mag funktionieren, aber belästigt uns nicht mit Fragen dazu."
 
Denn der Wegfall der Unterstützung bewirkt auf Seiten der Kunden nur eines: Einen Nachteil.
Es handelt sich um einen höchst-imaginären Nachteil! Mit einem Smart kommt man im Urwald auch nicht weit. Das ist für Smartbesitzer aber auch nicht relevant. Ich würde mal tippen, dass nicht mal 1 Promille der Mac Pros jemals nativ Windows gebootet haben.
 
Wollte heute passender Weise Win7 auf mein MacBook Pro installieren und muss dafür im ersten Schritt die Treiber downloaden. Der Server ist schon den ganzen Tag down. Kann das was mit dieser Meldung zu haben? Versuchen etwa alle noch schnell Win7 zu installieren :-D Ohman
 
Ähm... wer zum Henker kauft sich einen Mac Pro - eventuell für mehr als 5.000 oder gar 8.000 Euro - um damit Windows zu betreiben? Für MacBook, iMac, MacMini Umsteiger mag das vielleicht noch gelten...

Aber die Käuferschicht eines mehere tausend Euro Mac Pro kauft sich diesen für hoch professionelle Mac Anwendungen. Und sicher nicht für Bootcamp... dazu brauche ich keinen MacPro... da kann ich mir eine Dell / Lenovo / HP Workstation um einiges preiswerter holen...
Naja, ich habe ein MBP und habe Windows drauf, da ich CAD Programme nutze die halt nur auf Windows laufen. Das müsste ich auch bei einem MacPro machen. Ich könnte mir Vorstellen das Jesper dies auch evtl. machen muss, da er auch ein CAD Programm zum entwerfen und konstruieren seiner Produkte brauch, was nur auch Win läuft. Das wäre mal interessant zu wissen! Aber ich nutze natürlich mehrheitlich OSX.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da liest man hier mal wieder und was geht? Immer das gleiche, Apple ist scheisse. Diesmal, weil für aktuelle Hardware keine Treiberunterstützung für ein 5 Jahre altes OS wegfällt. Hand aufs Herz, wer hat hier Win 7 auf seinem Mac Pro?

Mit Windows 8 kann man übrigens super arbeiten, wenn man sich an das besch..eidene Design gewöhnt hat. Die Kacheln braucht man ja nicht nutzen.



Naja, ich habe ein MBP und habe Windows drauf, da ich CAD Programme nutze die halt nur auf Windows laufen. Das müsste ich auch bei einem MacPro machen. Ich könnte mir Vorstellen das Jesper dies auch evtl. machen muss, da er auch ein CAD Programm zum entwerfen und konstruieren seiner Produkte brauch, was nur auch Win läuft. Das wäre mal interessant zu wissen! Aber ich nutze natürlich mehrheitlich OSX.
Dann hättest du dir bald eventuell ein Windows Laptop kaufen sollen? Und wer braucht überhaupt CAD ProgrammE?