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„Bist du tot?“: iOS‑App schützt alleinlebende Menschen in China

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In China hat eine iOS-App mit dem Namen „Bist du tot?“ für Aufsehen gesorgt, da sie allein lebenden Menschen in Notfällen helfen soll. Die App, offiziell Demumu genannt, ermöglicht es Nutzern, täglich einen Check-in durchzuführen, um ihr Wohlergehen zu signalisieren; bei Ausbleiben dieser Rückmeldung wird automatisch eine Notfallbenachrichtigung an eine hinterlegte Kontaktperson gesendet. Seit ihrer Veröffentlichung im Mai 2025 steht die App an der Spitze der App Store-Charts und spricht vor allem introvertierte Personen sowie Menschen in verletzlichen Lebenslagen an.

Die App ergänzt bestehende Sicherheitsfunktionen von Apple, bietet jedoch die spezielle Möglichkeit eines täglichen Check-ins, die in iOS bislang nicht vorhanden ist. Mit Blick auf die wachsende Zahl von Einpersonenhaushalten in China könnte Demumu eine wichtige digitale Lebenslinie für viele Menschen darstellen, insbesondere für ältere Nutzer. Die Entwickler planen, die App in Zukunft stärker auf diese Zielgruppe auszurichten und mögliche Anpassungen vorzunehmen, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Was haltet ihr von der Idee, die hinter dieser App steckt? Glaubt ihr, dass solche digitalen Lebenszeichen in unserer Gesellschaft notwendig sind? Diskutiert mit uns!

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
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Gibts schon lange, nennt sich hierzulande "Hausnotruf". Mittlerweile nicht mehr abhängig von einem Festnetzanschluß, die gängigen (+seriösen!) Anbieter (ASB, DRK, Johanniter, Malteser) bieten das alle an.
Man erhält ein kleines Terminal, an welchem man sich tgl. an/abmelden kann (wenn so gebucht) und im Notfall dann Meldung an (vorher festgelegte) Kontaktpersonen abgibt.

Im Notfall fahren die Dienste aber (z.B. wenn jemand auf Nachfrage nicht mehr reagiert) direkt mit rettungswagen hin.

Ich hab ja beruflich schon sehr lange (+20 Jahre) mit diesen Diensten zu tun und wir raten unseren Patienten, den alleinstehenden, dringend dazu.

Glaubt ihr, dass solche digitalen Lebenszeichen in unserer Gesellschaft notwendig sind?
Absolut! Und wird immer brisanter, da die Gesellschaft deutlich altert und die Alterspyramide immer mehr nach oben (ü60) verschiebt.

Smartphoneanbindung ist mir aktuell nicht bekannt, es werden aber mobile Geräte (kleine Sender) angeboten, die man mitnehmen kann und welche GPS-Daten im Notfall bereitstellen.
In den Zentralen ist die Logistik sehr gut, ein ankommender Notruf landet direkt auf dem Bildschirm eines Mitarbeiters, mit allen zuvor angelegten Daten (Erkarankungen, Medikamente, spezielle Infos).

Noch was zum Thema "seriös": ich habe in meinen vielen Berufsjahren sehr oft mit Anbietern zu tun gehabt, die zwar eine Art Hausnotruf anbieten, welcher dann aber immer in einem Callcenter endete, was in fast allen Fällen gründlich schief gegangen ist, weil meistens ein Pflegedienst angerufen wurde (anstelle eines kompetenten Rettungsdienstanbieters).

Die Chinesen sind hier extrem gut aufgestellt; es gab mal vor längerer Zeit eine gute Doku über die häusliche Versorgung hilfsbedürftiger Menschen in Großstädten und das war schon phänomenal.
 
Was haltet ihr von der Idee, die hinter dieser App steckt? Glaubt ihr, dass solche digitalen Lebenszeichen in unserer Gesellschaft notwendig sind?
Ich finde das als älterer Alleinstehender schon nützlich, würde aber bei einem china-basierten System sehr skeptisch sein.
Und den Namen „Bist du tot?“ ... na ja, wirklich sensibel ist das nicht.
Klingt, als ob man da zwei Kästchen zum Anhaken angeboten bekäme, JA und NEIN.

Diskutiert mit uns!
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Sollen wir mit der Redaktion diskutieren oder mit der KI, die sie für sich sprechen lässt?
Für die KI selbst wäre die Frage „Bist du tot?“ doch irgendwie wenig relevant.
 
Im Prinzip, gerade bei der immer größeren Anonymität in Städten ist sowas sicher gut, in welcher Form auch immer (App, Hausnotruf,…)

Oder, so wie wir es machen hier (also bei uns), und ja, ich wohne in einer „Großstadt“. Ich hab den Vorteil, dass wir im Haus nur 4 Wohnungen sind, und uns untereinander gut verstehen (es hat auch jeweils ein Nachbar n Schlüssel zum Nachbarn), und es fällt auf, wenn wer plötzlich verschwindet.

Aber das ist ja in der Stadt ein Auslaufmodell, sowas findet man sonst nur mehr am Land im Dorf.

Klingt, als ob man da zwei Kästchen zum Anhaken angeboten bekäme, JA und NEIN.
Da wär ja egal worauf man drückt. 😀 😀

Und zb in der Bahn gibts ja auch nen Totmann(innen)schalter, als Sicherheitseinrichtung für den Triebfahrzeugführer. Da beschwert sich ja auch niemand über den Namen. Totmannschaltung/einrichtung ist da ja auch die offizielle Bezeichnung. Ist ja quasi die selbe Funktion wie die App, nur halt in häufigeren Intervall (Bahn ca alle 30 Sekunden)
 
Und so funktioniert's
Bei uns bedeutet dies, dass die Straßenbahnfahrer*innen während der Fahrt außerhalb des Tunnels den „Totmannschalter“ durchgehend betätigen müssen. „Unser Fahrpersonal hat zwei Möglichkeiten, dies zu tun“, erklärt Holger Peich, Leiter Betriebshof Am Grunewald. „Entweder halten sie den Schalter mit der Hand gedrückt oder legen dauerhaft ihren Fuß auf ein Pedal im Fußraum der Fahrerkabine. Schalter und Pedal haben die gleiche Funktion. Sollte ein Fahrer oder eine Fahrerin den Schalter länger als vier Sekunden nicht betätigen, wird die Bahn mit einer Betriebsbremsung automatisch abgebremst.“
Quelle

Im Prinzip wie in den Actionfilmen: Wenn der Knopf losgelassen wird ...

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KI sagt:
In der Technik wird dieser Gegensatz oft als "Dead Man's Switch" (Totmannschalter) vs. "Dead Man's Alarm" beschrieben. Letzterer wird aktiviert, wenn der „Tote Mann“ (also die Person) nicht mehr reagiert – also genau das Gegenteil des Schalters, der die Funktion beendet, wenn die Person loslässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das dauerhaft gabs mal bei der bahn auch, wurde aber abgeschafft , da manche Bediener dann ihren Koffer drauf stellten. Aber das war nicht in diesem jahrtausend :D
 
ch finde das als älterer Alleinstehender schon nützlich, würde aber bei einem china-basierten System sehr skeptisch sein.
Und den Namen „Bist du tot?“ ... na ja, wirklich sensibel ist das nicht.
Klingt, als ob man da zwei Kästchen zum Anhaken angeboten bekäme, JA und NEIN.
Ja, China ist schon der Vorreiter in Sachen Überwachung. Allerdings erfüllt die "Überwachung" im Rahmen von
- alleine wohnen
- pflegebedürftig
- Risikopatient
schon ihren Zweck.

Bei den Hausnotrufen gibt es die "An- und Abmeldetaste". Da wird eben kurz draufgedrückt morgens und abends und die Zentrale weiß Bescheid: Alles gut.

Was den Namen angeht: Könnte man etwas netter machen, aber Sinn und Zweck sind erfüllt.
 
Ist es nicht traurig, dass man nicht einfach täglich mit einem Freund/Verwandten/was auch immer kommunizieren kann? Und wenn ich mit meinem Enkel ausmache, dass er mir jeden Tag ein Meme schickt und ich verspreche innerhalb von 24h mit 😂 oder 👎 zu reagieren, ist das doch tausendmal besser, als das an eine App abzugeben. Diesen Menschen sollte man eher helfen sich untereinander zu vernetzen. Man könnte auch eine "ich bin Senior und lebe alleine"-App machen, die dann reagiert, wenn ich zu lange nichts mache. Nicht mal auf den Witz des Tages reagiere etc.
 
Man könnte auch eine "ich bin Senior und lebe alleine"-App machen, die dann reagiert, wenn ich zu lange nichts mache. Nicht mal auf den Witz des Tages reagiere etc.
Wenn dann jemand nach 24 h Stunden versucht Dich zu erreichen, kann das mit Anrufen, Feuerwehr/Polizei einschalten, Tür aufbrechen, ... schon zu lange dauern. Oder der Senior wird langsam tüddelig und hat es vergessen/Hörgerät nicht drin/Akku im Handy leer ... und kriegt einen Herzinfarkt, wenn das Überfallkommando durch die Tür bricht.
Diesen Menschen sollte man eher helfen sich untereinander zu vernetzen.

Menschen, die nur noch zum Einkaufen vor die Tür gehen, höchstens mal einen Film im Fernsehen ansehen (immer der gleiche Kanal, weil sie nicht wissen, wie man umschaltet), zu zittrig sind, um kleine Tasten auf dem Handy zu treffen oder mit "sich vernetzen" gar nichts anfangen können - wie willst Du die erreichen? Ich sehe es in dem Altersbereich, es wird grundsätzlich per Whatsapp-Video angerufen, bei einer minimalen Prepaidkarte und wenn die leer ist, wird irgendwann, wenn der Nachbar mal Zeit hat, eine neue besorgt.
 
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Wenn dann jemand nach 24 h Stunden versucht Dich zu erreichen, kann das mit Anrufen, Feuerwehr/Polizei einschalten, Tür aufbrechen, ... schon zu lange dauern. Oder der Senior wird langsam tüddelig und hat es vergessen/Hörgerät nicht drin/Akku im Handy leer ... und kriegt einen Herzinfarkt, wenn das Überfallkommando durch die Tür bricht.


Menschen, die nur noch zum Einkaufen vor die Tür gehen, höchstens mal einen Film im Fernsehen ansehen (immer der gleiche Kanal, weil sie nicht wissen, wie man umschaltet), zu zittrig sind, um kleine Tasten auf dem Handy zu treffen oder mit "sich vernetzen" gar nichts anfangen können - wie willst Du die erreichen? Ich sehe es in dem Altersbereich, es wird grundsätzlich per Whatsapp-Video angerufen, bei einer minimalen Prepaidkarte und wenn die leer ist, wird irgendwann, wenn der Nachbar mal Zeit hat, eine neue besorgt.
Es ging hier ja ursprünglich um eine App, für "alleinlebende Menschen", also eh nur um Senioren (und andere Risikogruppen), die ein Smartphone haben (und wohl bedienen können). Und statt in der App den Knopf zu drücken "ich lebe noch", könnte man doch lieber zumindest minimal mehr Freude reinbringen. Das "Feuerwehr muss kommen. was zu lange dauert" etc., ich bei der "Bist du tot" App auch nicht anders. Wenn du es so siehst, musst du alle Menschen 24/7 überwachen.
 
Und statt in der App den Knopf zu drücken "ich lebe noch", könnte man doch lieber zumindest minimal mehr Freude reinbringen.
Konkret wie? Einen Knopf einer App zu drücken, der groß und ganz allein auf der Oberfläche des Handys liegt, schaffen die meisten wahrscheinlich noch. Aber eine App zur "Vernetzung" auf dem Handy zu finden, die zu starten, mit schlechten Augen aus einer Liste einen möglichen Kontaktpartner auszuwählen und dann die gewünschte Interaktion zu starten - das ist schon eine ganz andere Kategorie.

Ich habe meiner Mutter genau drei Telefonverknüpfungen auf dem Startbildschirm des Handy eingerichtet (sonst ist der leer). Leider scheitert es daran, den Anruf zu starten ("Auf welchen Knopf muss ich jetzt drücken?") oder einen Anruf anzunehmen (wischen, drücken, schieben, und wenn ja, welches Symbol?).

Und dann die Diskussion "Das Handy ist voll! Bitte lösche das mal hier!" - Es ist die Liste der verpaßten Anrufe mit ca. 10 Einträgen, die als Speicherplatzräuber gefürchtet wird. Und finde mal den passenden Weg in der Software bei einer Marke, von der ich nicht mal wußte, dass es sie gibt. ("Hast Du den Karton noch, damit ich nachsehen kann, wie das Handy heißt?" - "Nein, wozu soll ich den aufheben...")
 
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Es ging hier ja ursprünglich um eine App, für "alleinlebende Menschen", also eh nur um Senioren (und andere Risikogruppen), die ein Smartphone haben (und wohl bedienen können).
Es gibt viele alleinlebende Senioren, die Smartphones haben; sogar viele, die von der Family ein Tablet eingerichtet bekommen. Bedienen geht meist auch noch gut, aber...
...im Notfall - und hier reden wir vom plötzlichen Sturz, einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder sonstigen, bedrohlichen Situationen.
Da agiert ein älterer Mensch nicht mehr mit einem Handy etc.! Derjenige steckt meistens derart in der Klemme (gestürzt, liegt im Bad hinter der Tür; übelste Schmerzen, kann sich kaum noch bewegen, akute Luftnot usw.), da ist die einzig sinnvolle Lösung ein kurzer Druck auf den roten Button am Handgelenk (oder umgehängt am Hals).

Im Moment haben wir ja noch viele Patienten mit Geburtsjahr um die 1930-1940. Auch noch etliche, die kurz vor 100 stehen.
Aber die nächste Generation der ab 1940-1965er ist schon im Anmarsch (und wir haben im palliativen Setting sehr viele in meinem Alter (63) und jünger), auch die Generation der 1965-1980er ist schon in den Startlöchern.

Mal sehen, wieweit sich die Technik dann entwickelt hat.
 
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