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Jan Gruber

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Jan Gruber
Es war nur eine Frage der Zeit - Beeper hat den iMessage-Kampf aufgegeben. Wie anzunehmen war wendet sich der Messenger generell vom Thema iMessage ab.

Beeper versuchte, durch Reverse Engineering das iMessage-Protokoll für Android-Nutzer zugänglich zu machen. Doch Apple reagierte mit Blockaden gegen nicht autorisierte Clients, um sein Ökosystem zu sichern. Trotz regelmäßiger Anpassungen der App durch Beeper konnten die Entwickler nicht mit den Sicherheitsupdates von Apple Schritt halten. Dies führte zu einer unzuverlässigen Funktionsweise der App.

iMessage-Kampf: Beeper's Strategiewechsel​


Angesichts dieser Herausforderungen hat Beeper entschieden, den Kampf aufzugeben und sich stattdessen auf die Weiterentwicklung ihrer App für andere Messenger-Dienste zu konzentrieren. Beeper wird den Quellcode, der für die Kommunikation mit Apples iMessage-Servern verwendet wurde, öffentlich zugänglich machen. Dies könnte anderen Entwicklern ermöglichen, an der Herausforderung der iMessage-Kompatibilität zu arbeiten.

Beeper's Lösungsansätze und deren Grenzen​


Zu den Lösungsansätzen von Beeper gehörte die Empfehlung, einen Mac für die Registrierung zu verwenden oder ein altes iPhone mit Jailbreak zu nutzen. Diese Methoden waren jedoch für viele Nutzer unpraktisch und boten keine dauerhafte Lösung. Beeper musste schließlich einsehen, dass eine zuverlässige und nahtlose Integration von iMessage in ihr System unter den gegebenen Umständen nicht realisierbar ist.

Apples Position und die Zukunft von iMessage​


Apple betrachtet iMessage als ein Schlüsselelement seines Ökosystems und hat keine Pläne, den Dienst für Android-Nutzer zu öffnen. Dies unterstreicht die geschäftliche Strategie von Apple, exklusive Dienste als Verkaufsargumente für seine Produkte zu nutzen. Es bleibt abzuwarten, ob Apple seine Haltung in Zukunft ändern wird, insbesondere mit der geplanten Einführung des moderneren SMS-Nachfolgers RCS.

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Butterfinger

Kaiser Alexander
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Dies unterstreicht die geschäftliche Strategie von Apple, exklusive Dienste als Verkaufsargumente für seine Produkte zu nutzen.
iMessage als Kaufargument ist aber ganz schön weit hergeholt.

Welche exklusiven Dienste hat Apple? iCloud (nein), Apple Music (nein), App Store (nein), ...
 

Jan Gruber

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iMessage als Kaufargument ist aber ganz schön weit hergeholt.

Kommt auf den Markt an. In den USA, was der Heimatmarkt ist, ist es das nicht ;) Zumindest wenn man den Magazinen und Podcastern glauben darf.

Das das Thema Messenger und iMessage offenbar ein großes ist sehen wir ja aktuell an dem ganzen rundherum. Beeper, RCS usw.