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Barzahlung in Gefahr: Verbraucherzentralen fordern Schutzmaßnahmen

Unsere Kinder haben ihre Konten erst mit Beginn ihrer Ausbildung erhalten, hat bis dahin und danach auch alles geklappt, es ist alles eine Sache der Moderation.

Ich denke man hat selbst einfach irgendwann mal den Überblick verloren und schimpft nun halt auf so manches. Es gibt im Grunde halt nur zwei Wege, entweder du kannst mit Geld umgehen oder hast damit Schwierigkeiten. Wer beim Umgang mit Geld Schwierigkeiten hat, der hat auch meistens in anderen Bereichen auch so seine Probleme. Da ergibt oft eins das andere.

Unsere Töchter zahlen im Grunde immer mit Karte, beide keinen Bock auf Bargeld, unser Sohn ist hier immer gemischt unterwegs, die Spardosenzeit und der Umgang mit Bargeld hat ihn anders geprägt. Verdient sehr gutes Geld, hat sich dann gestern auch mal ein neues Pro Max gekauft, nach 4 Jahren, mit Kartenzahlung vor Ort. Der Verkäufer im Media Markt meinte "Wow, bei mir hat seit 2 Jahren keiner mehr ein Handy direkt bezahlt."
 
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Ich mach's ganz pragmatisch:
Mal in Bar (ein paar 10er und 20er habe ich immer dabei, stören doch nicht)
Mal mit EC Karte (genug andere Karten hat man sowieso im Portemonaie)
Mal mit Apple Pay (weil's vom Konzept einfach immer noch cool ist)

Hat alles seine Vor- und Nachteile und sollte ohne Drama einfach weiter koexistieren. Bargeld gehört auch mittelfristig nicht abgeschafft, solange es keine Fallback-Lösung gibt. Macht die EC-Karten nämlich Zicken, ist (fälschlicherweise) gesperrt, oder die Terminals streiken (IT- oder Stromausfall), wird es schnell ganz ungemütlich. Den Faktor Datenschutz/Kontrolle klammere ich mal aus, da es schnell Richtung Aluhut abdriften kann, in einem autoritärem System (s. China) kann eine Volldigitialsierung für den Bürger aber auch schnell zum Bumerang werden. Etwas Bargeld kann man hingegen immer bunkern oder leihen.
 
Bargeld ist einfach schmantig. Konzentriert euch mal darauf wo man sich so überall rumfummelt ohne sich danach direkt die Hände zu waschen. Ohren, Nase, im Mund, an den Augen, kratzen irgendwo am Körper etc, dann die Finger ans Bargeld und am besten noch in so beschmierte Kassen in denen man sein Geld ablegen muss und sein Wechselgeld selber rausgrabbeln muss.

Am besten sind die, die das Bargeld dann noch lose in der Tasche haben, quasi "sackwarm" rausgeben, ich bin der nächste an der Kasse und bekomme dann das Geld, baaaaah ne komm, hau mir ab.

Klar packen die Mitarbeitenden an der Kasse auch jeden Artikel an, nur ist das halt was anderes als Bargeld, wie ich finde. Da halte ich lieber mein iPhone an das Gerät und Abfahrt.
 
Dazu kommt noch, dass Geld auch gerne mal am Boden liegt wo nicht nur "Schmutz" zu finden ist sondern auch diverse Lebewesen.. gerne mal naja hinpullern... Und ich rede nicht nur von Hunden...

Nee danke. Ich komm gut ohne Bargeld aus. Mittlerweile muss ich nichtmal meine Tattoowiererin bar bezahlen, weil selbst die mittlerweile Karte akzeptiert...
 
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Kachelofen läuft ohne Strom
Sehr verbreitet. Und gilt vor allem für's ganze Haus. Ne? Klar, 1873 hatte man auf der Alm zwei warme Zimmer. Die Wohnstube und die Schlafkammer der Eltern, dazwischen war der eine Kachelofen des Hauses.
Da hat man aber auch noch Getreide gegen Milch getauscht.

Wirst vermutlich nicht mehr allzuhäufig finden, ne?
 
Ich zahle sehr viel mit Karte,habe aber auch immer ein paar Hundert € in der Geld Klammer .Wenn es mal keine Kartenzahlung gibt dann wird halt bar gezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe, das Kartenzahlung sinnvoll sein kann und wer will, soll das auch machen. Komm ich auch ab und an nicht drum rum, zB bei ner SB-Tankstelle. Aber es als Option zu behalten ist einfach wichtig.
Der Staat kontrolliert jetzt schon den ärmeren Teil der Bevölkerung wenn auf Kontoauszügen auch nur etwas seltsames drauf ist, wird nachgehakt, das kann sich sehr schnell ausweiten. Wie gesagt ist Debanking eine sehr große Gefahr. Noch trifft es nur wenige, aber das kann sich bald ändern. Und irgendwann wird halt eingeschränkt, dass man pro Monat maximal x€ für tierische Produkte ausgeben darf.
Vllt. möchte ich auch einfach nicht jeder Privatperson, bei der mal Geld hin- und hergeht, meine Kontodaten, Paypal was auch immer geben.

Und zum Thema Überblick mittels Kontoauszügen behalten geht auch: Das Zahlenverständnis der heutigen Grundschüler ist nicht mehr das, was es vor 20 Jahren war. Niedersachsen schafft grade das schriftliche Dividieren ab, weil es zu schwer ist. Mag alles nicht auf jeden zutreffen! Aber für den Durchschnitt treffen Aussagen wie "cash ist more painful" zu, liest man immer wieder. Warum funktioniert Micropaying denn so gut?
 
Es liegt an jedem selbst, ob man sich kontrollieren lassen muss oder will. Und was soll der Staat sonst machen? Sie sollen und müssen kontrollieren, denn andere, die nicht kontrolliert werden, bezahlen die Messe nun mal. Das soll schon geschaut werden, wer hier was benötigt und wer nicht und wenn in welcher Form.

Bargeld und Kartenzahlung soll bleiben, Bargeld muss und sollte nicht weg, ich denke dass das auch nicht passieren wird. Das Thema wurde und wird hier und da mal wieder gestreut damit das Volk was zum aufregen und diskutieren hat.
 
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Und zum Thema Überblick mittels Kontoauszügen behalten geht auch: Das Zahlenverständnis der heutigen Grundschüler ist nicht mehr das, was es vor 20 Jahren war. Niedersachsen schafft grade das schriftliche Dividieren ab, weil es zu schwer ist. Mag alles nicht auf jeden zutreffen! Aber für den Durchschnitt treffen Aussagen wie "cash ist more painful" zu, liest man immer wieder. Warum funktioniert Micropaying denn so gut?
Ob Kontoauszüge heute noch hilfreich sind?
Ich bspw. nutze MoneyMoney und hab alle Konten auf einen Blick, sogar die negativen ala Kreditkarten die sich auf Wunsch bzw. nach Kategorisierung mit dem Referenzkonto summieren.

Für die Appaffinere Jugend gibt es Finanzguru.

Bei beiden Lösungen kann man auch ein manuell zu pflegendes Bargeldkonto anlegen.

Da braucht man auch kein Dividieren für :)
Hilfreich ist es aber natürlich trotzdem.
 
Niedersachsen schafft grade das schriftliche Dividieren ab, weil es zu schwer ist.
Es wird von der Grundschule in die weiterführende Schule verschoben. Nicht "abgeschafft", was suggeriert, dass es Schüler gar nicht mehr lernen würden.

Man könnte jetzt zwar anfangen zu diskutieren, was mit den Kindern heutzutage los ist, bzw. richtigerweise woran es in Schule. Elternhäusern, Kindergärten, Umfeld und Freizeit hakt und schief läuft, dass etwas so simples wie Division mittlerweile als "zu komplex und schwierig" gilt, aber würde den Rahmen sprengen und driftet meist viel zu schnell ab.
 
Ob Kontoauszüge heute noch hilfreich sind?
Ich bspw. nutze MoneyMoney und hab alle Konten auf einen Blick, sogar die negativen ala Kreditkarten die sich auf Wunsch bzw. nach Kategorisierung mit dem Referenzkonto summieren.

Für die Appaffinere Jugend gibt es Finanzguru.

Bei beiden Lösungen kann man auch ein manuell zu pflegendes Bargeldkonto anlegen.

Da braucht man auch kein Dividieren für :)
Hilfreich ist es aber natürlich trotzdem.
Kontoauszüge war jetzt nicht wörtlich gemeint, sondern allgemein auf eine schriftliche Ansicht bezogen. Ob du den Kontostand im Onlinebanking oder einer App verfolgst, sollte ungefähr aufs gleiche rauskommen. Es gibt aber einen "cashless effect", den man nicht wegdiskutieren kann; deswegen sollten m.M.n. Kinder und junge Menschen, bis sie ihr Leben vollständig im Griff haben bzw. es sich finanziell leisten können, zumindest zu größeren Teilen auf Bargeld setzen. Geldausgeben ist zu einfach geworden, sogar Ratenzahlungen sind ja quasi für jeden möglich.

Ich persönlich führe ein Haushaltsbuch mit Excel, da hab ich genau im Blick, welche Kategorie bei mir reinhaut und habe auch die gängigen Preise und deren Entwicklung im Blick.
 
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Kontoauszüge war jetzt nicht wörtlich gemeint, sondern allgemein auf eine schriftliche Ansicht bezogen. Ob du den Kontostand im Onlinebanking oder einer App verfolgst, sollte ungefähr aufs gleiche rauskommen. Es gibt aber einen "cashless effect", den man nicht wegdiskutieren kann; deswegen sollten m.M.n. Kinder und junge Menschen, bis sie ihr Leben vollständig im Griff haben bzw. es sich finanziell leisten können, zumindest zu größeren Teilen auf Bargeld setzen. Geldausgeben ist zu einfach geworden, sogar Ratenzahlungen sind ja quasi für jeden möglich.

Ich persönlich führe ein Haushaltsbuch mit Excel, da hab ich genau im Blick, welche Kategorie bei mir reinhaut und habe auch die gängigen Preise und deren Entwicklung im Blick.
Haushaltsbuch führe ich zusätzlich auch, das macht das Einhalten bzw. Tracken von Budgets deutlich einfacher.

Ich weiß nicht ob es dahingehend Studien gibt die belegen, das im Kindesalter Umgang mit Bargeld zu einer höheren Verantwortung im Umgang mit Geld führt. Ich denke das hängt vor allem von der elterlichen Prägung bzw. dem Vorleben ab.

Und 'ihr Leben vollständig im Griff haben' ist ja auch eine Definition mit viel Grauzone.

Geldausgeben ist zu einfach geworden oder sind Produkte und Werbung einfach omnipräsent im Gegensatz zu früher, als man noch den physischen Lego Katalog zehnmal angeschaut hat bevor man dann zum Spielwarengeschäft gefahren ist?