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[10.14 Mojave] Backupstrategie mit NAS

T-Bone90

Weißer Trierer Weinapfel
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Hallo zusammen,

ich habe mir ganz neu ein NAS (Diskstation) gekauft und möchte gerne nochmal meine Backupstrategie überdenken im Bezug auf das NAS.
Bisher habe ich mein Macbook auf 2 externe Platten gesichert. Platte 1 Time Machine und Platte 2 CCC.
Nun sollen die Platten weg und alles über das NAS gemacht werden. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich TM nutze oder CCC dafür... Was meint ihr?

Die Sicherung auf dem NAS wird dann intern mit der Diskstation noch auf 2 externen Platten kopiert (die ich an die NAS direkt anschließe).

Bin mir nur wegen der zu verwendeten Software unklar. Was Sinn macht mit einer Diskstation.
 

trexx

Oberdiecks Taubenapfel
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Habe die Sicherung hier wie folgt:
1x TimeMachine auf NAS. Sicherung des NAS mittels HyperBackup auf externe Platte. 1x Sicherung per TimeMachine direkt auf eine externe Platte am Mac. 1x Sicherung in die Cloud. Regelmäßiger Tausch der externen Platte gegen eine Platte aus dem Schließfach extern.
 

T-Bone90

Weißer Trierer Weinapfel
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OK ganz so krass würde ich es nicht machen wollen bei mir.
Aktuell sichere ich ja mittels externen Platten am Mac, was ich aufgrund des NAS weglassen möchte.
Ich wollte jetzt mittels TM auf NAS sichern, dort wird es gespiegelt (ich weiß ist kein Backup) und dann schließe ich noch 1-2 externe Platten am NAS an und sichere mittels USB-Copy direkt am NAS auf die externen Platten im Wechsel.
Also sollte ich lieber TM nutzen als CCC?
 

trexx

Oberdiecks Taubenapfel
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Beides nutzen und zwei verschiedene Medien ist schon ein guter Anfang.
 

justj

Elstar
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Ich nutze ein NAS mit TM und (wenn mein Notebook mal am Schreibtisch steht) noch zusätzlich auf eine externe HDD. Den Nutzen von zwei verschiedenen Programmen, die eine vollständige Sicherung durchführen, kann ich nicht erkennen. Welchen Grund hat das?
 

T-Bone90

Weißer Trierer Weinapfel
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@trexx Naja beides geht ja nicht. ;)
Ich kann nur TM oder CCC nutzen, um die Daten erstmal aufs NAS zu bekommen.
Das Backup vom NAS dann auf die externen Platten erfolgt dann mittels eigener Diskstation Software.

@justj nutzen nur, falls ein Programm mal nicht wie gewünscht arbeitet.
Mir wurde damals als Tipp gegeben eine Sicherung mit TM zu machen und eine mit CCC. Deshalb hatte ich mir das damals gekauft.
Hatte wie gesagt eine Platte mit TM und eine mit CCC.
Nun habe ich ein NAS und will neu Planen.
Also nutze ich nur noch TM, um meinen Mac auf das NAS zu sichern?
 

trexx

Oberdiecks Taubenapfel
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Ich nutze ein NAS mit TM und (wenn mein Notebook mal am Schreibtisch steht) noch zusätzlich auf eine externe HDD. Den Nutzen von zwei verschiedenen Programmen, die eine vollständige Sicherung durchführen, kann ich nicht erkennen. Welchen Grund hat das?
Hat ein Programm einen Fehler (z.B. fehlerhafte Programmfunktion) bei der Datensicherung, ist das andere Backup unversehrt.
Ausschließlich TimeMachine finde ich bei der derzeitigen Softwarequalität von Apple heikel. Würde zumindest zwischendurch sporadisch mit CCC sichern.
 
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Jenso

Safran Pepping
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Vor allem, siehe @trexx in #2: das NAS sichern!

Man kann sehr wohl TimeMachine UND CCC nutzen, das bietet sich sogar an.

»erstmal aufs NAS« kann man ganz simpel im Finder, per d&d. Es gibt so viele Möglichkeiten, wichtig ist: MEHR als EINE Sicherung zu fahren!
 
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T-Bone90

Weißer Trierer Weinapfel
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Das weiß ich schon ;)
Nur wenn ich jetzt noch beide Programme nutzen will, muss ich 2 Ordner im NAS anlegen und hätte den doppelten Speicherplatz belegt.
Das dass NAS nochmal gesichert wird (2x in meinem Fall) ist klar :)
 

Jenso

Safran Pepping
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Ich meinte auch nicht, beide Verfahren zum NAS zu nutzen, das wäre ja bekloppt- sondern eines zum NAS und das jeweils andere zu einer ext. Platte.
Letztere wäre als Backup (unter Sicherheitsdenke) dem NAS überlegen. Zwei im alternierenden Wechsel wäre noch besser.

(mein NAS setzte ich nicht zu Backup-Zwecken ein…)
 
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Carcharoth

Hildesheimer Goldrenette
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Ich würd die beiden Platten die du bisher verwendest nicht weggeben sondern weiterhin nutzen.

Ich mach's z.B. so, dass eine externe Disk dauernd am Mac hängt für TimeMachine.
Dazu habe ich zwei externe Disks die ich jeden Sonntag abwechselnd anhänge und sie dann am Montag mit ins Büro nehm und sie dort lasse und dafür die andere nachhause nehme. So hab ich immer mindestens eine Platte extern, falls mir das Haus abfackeln sollte oder jemand alles klaut.
Dadurch habe ich ein Hauptbackup und zwei alternierende wöchentliche Backups.

Würde man das Konzept auf dich übertragen, könntest du theoretisch mit TimeMachine alles aufs NAS sichern und jedes Wochenende ein zusätzliches Backup mit CCC auf eine der beiden externen Platten erstellen. Ob du die Platten mit dem CCC-Backup dann daheim oder sonstwo aufbewahrst, ist dir überlassen.

Man kann das ganze natürlich noch auf die Spitze treiben und die Platten täglich durchtauschen, aber das macht nur Sinn wenn man in nem Gebiet wohnt wo jede Woche Tornados kommen und Einbrecher an der Tagesordnung sind ;)


Um deine Frage nach "Ist TM oder CCC besser" zu beantworten: Ich nutze TM weil's halt integriert ist und bisher ohne grosse Probleme funktionierte. Ich hatte aber Probleme als ich TimeMachine auf nem NAS von Synology benutzt habe. Da gabs 1-2x im Jahr den Fehler, dass das Backup angeblich kaputt sei, was man dann mit Terminal-Vodoo wieder beheben konnte. Nach einigen Jahren wurd's mir dann zu blöd und ich hab auf externe Disks gewechselt die per USB angeschlossen sind. Seither keine Probleme.
 
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errorlog

Goldparmäne
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Ich würde noch anders an die Sache herangehen: Gibt es eine Möglichkeit System und Programme von den Daten zu trennen, also die Daten auf ein exta Volume zu packen?

Dann würde ich das System Volume per CCC sicheren und mir für den Rest eine eigene Strategie überlegen. Da wäre dann TM sehr gut.

Grundsätzlich ist dann nicht so viel zu sichern, und ich habe ein CCC Backup, was ich auch notfalls schnell und bootbar auf einen Stick bringen kann, wenn z.B. ein Update ansteht.
 

T-Bone90

Weißer Trierer Weinapfel
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@errorlog Also ich habe an meinem Mac noch eine (bzw. 2) externe SSDs, da die aktuellen Projekte (z.B. unbearbeitete Bilder) noch nicht im Archiv liegen und manchmal die Mac Festplatte dafür nicht ausreicht.
Ja ich könnte auch alle aktuellen Projekte auf die SSD nutzen. In den meisten Fällen reicht aber die interne aus.
Ich verstehe deinen Gedanken aber auch. Interessante Idee. Nur dann müsste ich auch alle Dokumente, alle Musikdateien usw. auf die SSD kopieren und 100% immer auf der SSD arbeiten und da weiß ich nicht genau, ob ich das möchte (müsste da ja immer eine SSD anschließen).
Ansonsten ja, die Möglichkeit würde schon bestehen aber ich weiß nicht genau, ob mir das wirklich was bringt.

@Carcharoth der Gedanke ist ja fast wie oben ursprünglich gedacht. Nur das du in meinem Fall wöchentlich das Backup nochmal mit CCC direkt am Mac machen würdest und ich würde einfach wöchentlich eine Platte an das NAS hängen und mit Tastendruck alles auf die externe Platte kopieren (ohne Mac).
Geht beides denke ich.


Mal als andere Frage, wie würdet ihr am schlauchsten die externe SSD mit sichern?
Wirklich so wie @errorlog gesagt hat die Daten komplett trennen? Oder die externe Platte einfach in das TM Backup mit einbeziehen was ja auch geht?
Oder (was ich jetzt fast machen wollte) einen extra Ordner auf dem NAS erstellen (Backup externe SSDs oder so) und dann mittels CCC einfach sagen wenn externe SSD angesteckt-> dann Sicherung auf NAS.
 

FrankR

Seidenapfel
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Ich nutze für mein MBP auch TM auf SSD die "immer" am MBP ist (jeweils Büro/Heimbüro an einem Dock) + einmal im Monat ein CCC Backup auf 2 alternierende externe Platten.

Eine offline Sicherung sollte auf jeden Fall immer vorhanden und physisch vom ganzem Rest getrennt sein. Im Worst Case (Einbruch, Feuer , Ransom-Ware, ...) hat man mit etwas Datenverlust immer noch die Daten.
 
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doc_holleday

Roter Winterstettiner
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Externe Datenträger lassen sich ziemlich einfach über Time Machine sichern. Man muss sie nur in Systemeinstellungen > Time Machine > Optionen aus der Liste der nicht zu sichernden Objekte heraus nehmen.

Auch von meiner Seite ein klares Befürworten von 2 Backup-Programmen auf jeweils unabhängige Medien.

Das Versagen eines Backups bemerkt man oft erst in dem Moment, wo man es für eine Wiederherstellung benutzen möchte und das ist es zu spät.
 
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errorlog

Goldparmäne
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Nur dann müsste ich auch alle Dokumente, alle Musikdateien usw. auf die SSD kopieren und 100% immer auf der SSD arbeiten und da weiß ich nicht genau, ob ich das möchte (müsste da ja immer eine SSD anschließen).
Keine Ahnung ob das letztendlich für Dich passt. Hier im Büro liegen hier die Daten auf einem Mac Mini. Ein zweiter syncronisiert jede Nacht die Verzeichnisse auf seine Platten. Kurz vorher greift sich ein dritter externer Mac Mini per VPN die Veränderungen.

Im Prinzip läuft da kein Backup, sondern eine zeitversetzte Spiegelung und das vollautomatisch.

Ich kann drei Tage zurückgehen, indem ich die Datei vom jeweiligen Server "fische".

Ich habe so also 3 "Originale" von verschiedenen Zeiten

Logs gibt es ggf. per Mail.

Das Netzwerk ist schnell genug, um auf Server 1 zu arbeiten. Also nix mehr mit externen Platten am Rechner.

Für uns ist das ein guter Kompromiss und wenn mal was klemmt, sind ja noch 2 andere Server online.

Server kosten nix mehr und Plattenplatz verwende ich auch nur soviel ich muss.
 

FrankR

Seidenapfel
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Keine Ahnung ob das letztendlich für Dich passt. Hier im Büro liegen hier die Daten auf einem Mac Mini. Ein zweiter syncronisiert jede Nacht die Verzeichnisse auf seine Platten. Kurz vorher greift sich ein dritter externer Mac Mini per VPN die Veränderungen.

Im Prinzip läuft da kein Backup, sondern eine zeitversetzte Spiegelung und das vollautomatisch.
Hmm, wenn Du aber erst nach 4 Tagen merkst, dass Programm XY einen Bug hat und Dir fröhlich die Daten zerschiesst - hast Du eine Spiegelung der kaputten Daten auf 3 Datenträgern. Ob man damit leben kann, hängt letztlich immer von den Daten ab.
 

errorlog

Goldparmäne
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Ob man damit leben kann, hängt letztlich immer von den Daten ab.
Völlig richtig. Ich habe letztendlich nur Vorschläge gemacht und die Verantwortung abgegeben.

Die Anwender entscheiden selbst über eine Arbeitskopie. Die liegt dann aber auch auf dem Server zur Spiegelung. Alle sind angewiesen ausschließlich an Kopien zu arbeiten und selbst zu entscheiden, wie wichtig Zwischenstände sind

Bin halt faul und feige. Und ob das die endgültige Variante ist...

Gemessen am Aufwand ist das OK. Ich muß nur noch regelmäßig die Logs vergleichen.

Zusätzlich hängt an einem Server noch eine 8 TB Platte für diverse Sicherungen, quasi als Temp-Backup.

Wenn irgendwelche langfristig abzulegenden Snapshots erzeugt werden sollen, dann nicht als Backup, sondern als Spiegelung.

Die Ausgangsfrage war eher: was kann passieren, und wieviel Zeit habe ich um den Laden selbst bei einem Feuer oder Diebstahl wieder arbeitsfähig zu bekommen.

Der Vorteil 2 funktionsfähige Backup(spiegel)server zu haben auf denen alle User und Zugriffsrechte mit abgelegt werden, spart richtig Zeit und Nerven.

Notfalls holt jemand den externen Server und es geht weiter vom Notebook.

Zum Glück ist die Zeit der Tapes und analogen Platten vorbei, aber Zeit spare ich so trotzdem.
 

FrankR

Seidenapfel
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Zum Glück ist die Zeit der Tapes und analogen Platten vorbei, aber Zeit spare ich so trotzdem.
Die Zeit der Tapes ist in der professionellen Archivierung/Backup noch lange nicht vorbei, wir nutzen aktuell LTO-6 für tägliche Offline-Backups unserer Server. Aber das ist sicher für das Backup im Privatbereich nicht relevant ;).
 

errorlog

Goldparmäne
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wir nutzen aktuell LTO-6 für tägliche Offline-Backups unserer Server
Klar, 1,5 TB werden hier auch jeden Tag abgeglichen. Aber wenn man versteht, was technisch passiert und unser Bonsai Rechenzentrum aus inzwischen 6 Mac Minis sieht...

Alle Welt virtualisiert und ich "physikalisiere". Aber bei dem Preis für so eine Kiste und knapp über 20 Watt Stromverbrauch, spiegele ich Server und keine Platten.

Wenn ich schrauben muss, steht dafür nicht der ganze Laden still und wartet, dass ich fertig werde.