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Automatisches Backup ohne Benutzeranmeldung

Dieses Thema im Forum "macOS & OS X" wurde erstellt von Tekl, 20.11.05.

  1. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Hallo,

    ich stelle mir folgendes Backupszenario vor. Jeden Montag morgen um 4:55 startet mein iMac. Um 5:00 soll dann die komplette Platte auf eine externe FireWire-Platte gespiegelt werden. Mein Problem ist nun aber, dass mein Mac nicht mit einem Benutzer startet, sondern mit der Benutzerauswahl. Somit wird vermutlich meine Backupsoftware (Personal Backup X) nicht gestartet, da der Prozess, welcher das Backup zu eine gewissen Zeit startet scheinbar erst beim Anmelden geladen wird.

    Wie sieht das aber mit Cron-Jobs aus? Ich kenne die jetzt nur auf Benutzer-Ebene. Gibt es Cron-Jobs die noch vor der Benutzer-Anmeldung ausgeführt werden? Unter welchem Benutzer-Kontext läuft überhaupt die Benutzerauswahl? Root kann ich mir ja nicht vorstellen, das wäre dann wohl ein Sicherheitsrisiko.

    Ich hoffe ich habe mit klar genug ausgedrückt. Ich bin nicht auf Personal Backup angewiesen, ein Rsync-Skript oder CCC würde auch gehen. Oder gibt's vielleicht eine Software die das direkt anbietet?

    Ach, dann noch eine Frage. Ich würde gerne in komprimierte Festplatten-Images sichern, da meine externe Platte nicht so viel Platz hat. Kann man eigentlich von Images booten? Wenn ja, wie? Oder muss ich von der OS-X-CD booten und das Image irgendwohin 'entpacken'?
     
  2. fantaboy

    fantaboy Leipziger Reinette

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    hi tekl,
    ohne weiter auf deine backuppläne einzugehen, kann ich dir nur zu deinem ersten problem helfen.
    in den benutzereinstellungen kannst du auswählen, dass ein benutzer direkt gestartet wird ("automatisch anmelden als"). dann ein script mit personal backup und es sollte funktionieren.

    gruss

    jürgen
     
  3. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    Das regelst du mit dem Zeitplan zu "Energie sparen" in den Systemeinstellungen.

    Das regelt cron. (bzw. anacron)

    Das wäre weniger problematisch.
    Gemeiner ist, dass dir der Automounter ins Handwerk pfuscht und externe Platten erst gemountet werden, sobald sich jemand anmeldet. Und wieder ausgeworfen, sobald sich der letzte abmeldet.
    Das kann man ganz easy übersteuern, aber du solltest wissen, dass das Seiteneffekte hat, die dir todsicher gar nicht gefallen würden.

    Wenn du auf eine vorbereitete Lösung verzichten und das selbst mit einfachen Mitteln regeln willst, musst du ein bisserl an die Eingeweide von Unix ran. Und du schreibst das:

    cron ist einer *der* systemweiten Dienste überhaupt. Ein Fossil in der Hinsicht.

    Versteh mich bitte nicht falsch. Ich will mich *ganz bestimmt nicht* über dich lustig machen.

    Aber bei diesem Satz hats mich grade wirklich fast vor Lachen zerrissen, den muss ich mir merken. Das ist ein Brüller vom feinsten. Wenn du geschrieben hättest, dein Auto führe auf keinen Fall durch Benzin, weil das ja brennen würde, dann wäre das etwa das gleiche gewesen.
    Du hast es bestimmt total gut gemeint, und du machst dir Gedanken, aber...

    ...davon (und von all dem anderen, was es im root-Kontext dazu zu tun gibt), lass *bloss* die Finger. Tu das auf *keinen* Fall selbst !!!!!

    Dir fehlt *jede* Qualifikation dazu und du hast *keinen* Dunst, auf was du dich da einlassen möchtest.
    Versteh das bitte nicht hämisch oder so.
    Du hast bloss gerade eine Stange Dynamit unterm Arm und ein brennendes Feuerzeug in der Hand...
    Hilfe bekommst du, aber sei vernünftig, ok?
    Kein rsync.

    Jo. Aber du kannst auch mit viel weniger Geld (sprich: gar nix) selig werden.

    Im Prinzip geht das - aber ich rate dir dringend davon ab. Man macht sein Haus auch nicht mit Löschpapier feuerfest. "Platz sparen" darf bei Backups niemals eine Rolle spielen, oder du hättest gar nicht erst damit anfangen brauchen.
    Wenn sie zu klein ist, kauf dir eine grössere. Einen anderen Rat wirst du nicht hören von mir. Period.

    Ja und nein.
    Du kannst das, wenn sie dir ein entsprechend eingerichteter Server über das Netz dazu anbietet. Direkt vom Datenträger geht es zwar grundsätzlich schon, aber vergiss das. Es ist schon kniffelich genug, ein Unix überhaupt von *irgendeinem* nicht beschreibbaren Datenträger hochzukriegen. Mit einer unmodifizierten Standardinstallation geht es erst mal gar nicht.

    Es gibt was, das vielleicht eher das ist, was du brauchen könntest.
    Kennst du das "Software Restore", das Apple bei seinen Geräte-CDs benutzt?
    Das kannst du selber auch produzieren mit beliebigem Inhalt. Interesse?
     
  4. pacharo

    pacharo Gelbe Schleswiger Reinette

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    Hallo Tekl,

    die simpelste Lösung besteht IMHO aus dem Ratschlag von fantaboy und Silverkeeper, einer kleinen, feinen, simplen und umsonstigen Software von LaCie...

    Viel Erfolg
    Gruß
    pacharo
     
  5. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Hey, vielen Dank für die Antworten.

    Jürgens Vorschlag funktioniert nicht bzw. will ich nicht verwenden, da mein Mac ja die Benutzerauswahl anbieten soll. Sonst wäre beim Einschalten ja jeder direkt bei meinem oder einem anderen Benutzeraccount und das soll nicht sein.

    Das habe ich schon selbst entdeckt und auch schon so eingestellt.

    Ja, habe ich mir gedacht, doch wo ist der Unterschied zwischen cron und anacron?

    Das habe ich mir schon gedacht und Seiteneffekte will ich eigentlich nicht. Also wäre ein automatisches anmelden bei einem Backup-Account oder so notwendig. Kann man denn irgendwie sagen, dass der Mac nur Montags um 4:59 automatisch den Benutzer X anmelden soll?

    Ok, dann habe ich das wohl falsch verstanden. Ich dachte das wäre alles nur benutzerweit da es für jeden Benutzer ja eine eigene crontab gibt. Bedeutet dass, die crontabs werden immer abgearbeitet aber im Kontext des Besitzers?


    Ach nein ;)

    Hmmm... sorry für die Belustigung. Ich habe mit gedacht, wenn das Login-Fenster im Root-Kontext läuft wäre es möglich das man z.B. diesen Login-Prozess durch was eigenes böses austauscht. Ok, habe nicht genau nachgedacht. Dieses Austauschen ginge ja nicht so ohne weiteres, oder?



    Ich dachte, wenn ich so mache wie hier, wäre rsync ideal:
    http://www.macuser.de/forum/showthread.php?t=125410

    Ich habe derzeit kein Geld für eine größere Platte und der Platz reicht momentan auch aus, um meine beiden Partitionen zu sichern. Ich dachte nur, dass jede Partition ihr eigenes SparseImage (nicht komprimiert) bekommt.

    Ich meinte eigentlich ein beschreibbares SparseImage. Du sagst, grundsätzlich würde es gehen, und wie genau? Die Idee kam mit deshalb, weil ich meine Backupplatte nicht partitionieren wollte, da ich nicht genau vorraussagen kann, wie sie die beiden zu sichernden Partitionen entwickeln. Ich wollte halt vermeiden, dass eine entsprechende Backuppartition evtl. zu klein wird.

    Nein kenne ich nicht, ich musste bisher mein System nicht reparieren oder wiederherstellen. Die System-CD war nur einmal zur Installation drin. Klappt das mit Software Restore nur mit externen Medien oder auch mit Festplatten-Images? Bin ich richtig informiert, dass ich ein Festplatten-Image auch über die System-CD wiederherstellen kann? Geht das auch mit SparseImages oder müssen das immer direkte Images von einer Partition sein?

    Sorry wenn ich hier so viele Fragen stelle. Ich bin noch nicht lange am Mac und weiß auch noch nicht so recht wo ich überall Infos herbekomme?

    Trotzdem Danke – auch für die Zurechtweisung :)
     
  6. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Oh, inzwischen gab's ja weitere Antworten.

    Wie gesagt fantaboys Lösung hilft mir nicht, da ich nicht automatisch immer eingeloggt sein möchte wenn der Mac startet.

    Hmm, ich habe schon Personal Backup X, was würde mir Retrospect mehr bringen?

    Nein, nicht jeden Morgen. Er soll jeden Montag Morgen für ein Backup starten, dieses ausführen und dann wieder herunterfahren.

    Der Mac ist zwar sparsamer als mein alter PC, jedoch möchte ich ja durch das Strom sparen nicht nur Geld sparen, sondern auch unnütze Umweltbelastung vermeiden. Das war ja auch mit ein Grund für den iMac. Mir ist klar, dass ein ausgeschalteter iMac immer noch etwas Strom verbraucht, aber das ist ja dann das kleinere Übel, evtl. besorge ich mir aber noch eine Zeitschaltuhr.

    Naja, ich meinte ja jeden Montag. Wenn ich arbeiten will, mach ich den Mac natürlich selber an.

    Interessante Idee. Da mehrere Benutzer mit dem Mac arbeiten soll aber nicht beim Einschalten mein Account zu sehen sein. Evtl. könnte man einen Backup-User einrichten, doch das nervt bestimmt, wenn der immer abgemeldet werden muss.

    Ideal wäre also, wenn nur beim montäglichen automatischen Einschalten auch automatisch eingeloggt wird.

    Danke für eure Hilfestellungen.
     
  7. Rastafari

    Rastafari Golden Noble

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    anacron steht für "anachronistic cron" und hat ein etwas anderes Verhalten. Wenn cron einen Auftrag verpennt, weil der Computer aus war, ist dieser Job Asche. anacron dagegen holt ihn nach dem Einschalten nach. Sonst das gleiche.
    Muss man nicht unbedingt haben. Beide gleichzeitig gehen jedenfalls nicht, weil sie sich beissen würden.

    Könnte man, klar. Bringt aber nichts. Ich nehme mal stark an, du möchtest die Daten verschiedener Benutzer sichern. Und vor allem auch wirklich alles, ohne dass was fehlt weils unlesbar war. Das darf nur einer: root

    Nein, das ist wie z.B. mit den mehreren Library-Ordnern im System.
    Einer nur für dich, einer für alle und einer für "den Obermacker hier"
    Naaja, nicht *ganz* gleich - aber gleich zu verstehen.
    Benutzertabellen für Nutzerjobs, Systemtabellen für Systemjobs (root-Jobs)

    U made my day.

    Ja, exakt. Die Schreibrechte auf die entsprechenden Dateien darf natürlich auch nur root haben. Aber ansonsten ist die Existenz von root nicht per se eine Gefahr, sondern absolut notwendig. Wirf mal einen Blick in die Aktivitätsanzeige, lass dir (als admin) "alle Prozesse" anzeigen und staune, wieviele davon unter root-Rechten agieren. Ganz normal. Nur nicht normal wenn da was läuft, was da eben nicht so laufen sollte oder wenn auch nur eins dieser Programme ein ernsthaftes "Leck" hat, über das man sein Verhalten in einer bedrohlichen Form "kapern" kann.

    rsync ideal? Jein.
    Dafür spricht: Es ist mächtig, vielseitig und meist noch ziemlich fix dazu.
    Dagegen: Je mächtiger, desto komplex - und je komplex, desto Fehler gebaut.
    Ausserdem ist rsync ein Stiefkind, das Apple-Progger nicht so mögen, weils immer ein bisschen der aktuellen Version des OS und seinen neuen Features nachhinkt.
    Aktuelles rsync kann zB noch nicht des Tiger Servers ACLs korrekt replizieren.
    Da nimmt man halt was anderes. Die Appler selber nutzen gerne pax, ditto, cpio und entsprechende gleiche Funktionen als Cocoa-Kompilat. Nachteil für dich: Komplex zum Quadrat.
    (ditto ist super, aber pax... boah. Satan. Und cpio? Ja, bitte, wann geht der Zug nach Sibirien?)

    Da könnte man jetzt lange Vorträge über kluge Backup-Strategien (und böse Schildbürgerstreiche ebenso) halten. Machen wirs möglichst kurz:

    - Wie wichtig sind denn deine Backups?
    Bist du jemand, der zu gesetzlicher Dokumentverwahrung verpflichtet ist und den ein Ausfall viel mehr als bloss "teuer" zu stehen kommen könnte?
    Steuerberater, Rechtsanwalt, Notar, Architekt, Arzt, blabla...?
    Wohl kaum. Ganz die Hippie-Manier (LMAA, wipe it) hast du aber auch nicht.
    Wo dazwischen in etwa würdest du selber deine Sicherungen so einstufen von 0-10 ?

    - Was willst du eigentlich alles "gebunkert" wissen? Und wieviel davon ist zu erwarten im Schnitt?
    Webdownloads, Applikationen, OS... "bunkern"? Reichen Installations-CDs?

    Ich frage nach, weil...

    ...ein Image kein Backup ist. Ein Sparseimage schon dreimal nicht.
    Im Falle aller schlimmen Fälle ist sowas eigentlich nur eine weitere Kopie mehr, die man versaut hat und nicht mehr zurückholen kann.
    Ist dir bewusst, dass "Festplatte" und "Backup" zwei Dinge sind, die *völlig* inkompatibel zueinander sind?
    Soll heissen: Ein Backup auf einer HD hat exakt den Wert einer leeren HD ohne jemals ein Backup drauf abgelegt zu haben. Null. Genauso wie auf *jedem* anderen beschreibbaren Medium auch.
    Ups!? Ja, das ist so - dort wo nur *ein* Rechner steht. Und das "Sicherheits"-Teil womöglich noch 24h/Tag angeschlossen? Was soll DAS denn?
    Du hast schon bedacht, dass eine Festplatte mehr auch nur eine Festplatte MEHR ist, deren Inhalt in 2 Millisekunden überhaupt nicht mehr da ist, wenns hart auf hart geht?

    Weisst du ... Blitzeinschläge, Diebe oder Vandalen, Bedienungsfehler, schwere Hardwaredefekte, generell die ganze Akte "Saudumm gelaufen, weil: (ankreuzen bitte)"...

    Das sind (meist, würde ich sagen?) die Gründe für die Notwendigkeit von Backups, oder nicht?
    Lehne dich mal ganz ruhig zurück und male dir für jedes Szenario davon auch nur einen einzigen Grund aus, warum eine externe HD da vielleicht nichts bringt oder auch gar nichts bringen kann.
    Und GENAU DAS wird dreifach schlimmer passieren. (Der Troll steckt im KAAABEL !! :) )

    Hmmm... hast du das unten?

    Ähm. Sorry. da habe ich jetzt versehentlich zu viel Kontext zu schnell rausgetiltet. Und meine Verbindung spinnt mal wieder, hat sie die letzten Tage öfters für eine Stunde oder so... kann also grad nicht nachsehen. Das war das Thema booten von Images, oder?
    O je. Hätte ich nix gesagt, ich Depp.

    Das hat's in sich. Brauchts eine kleine separate (~8 MB) "Apple_Boot" Bootpartition dafür - mit ausgelagertem Kernellader BootX, den du dir jeweils passend zum Plattenlayout selber aus dem Darwin-Quellcode kompilieren musst.
    Diskmanagement.framework, statisch gelinkt, muss auch mit drauf, hdi-Kit ebenfalls. Alle Partitionen 'blind' blessen mit einem Alias in den HFS-Wrapper des Images als Ziel, dann lädt das astrein wie von der Platte selber.

    Lass mich raten: Du hast ein dickes Fragezeichen im Gesicht?
    Dann habe ich ein noch dickeres Ausrufezeichen im Gesicht: Vergiss es!
    Das sprengt die Kiste hier, tut mir leid. (andere Liga)

    Mit allem was keine Beine hat und trotzdem hochspringt wenn du "Volume her" schreist. Sogar via http-Server oder neuerdings sogar Multicast (soll angeblich noch nicht richtig funzen??)
    Details unter: man asr

    Jo, müsste schon gehen, doch. Zur Not sind asr und Terminal jetzt auch mit drauf. Du solltest nur unbedingt vorher verifizieren, ob du im Fall der Fälle auch wirklich rankommst an die *Image-Datei*.

    Imagedatei machen: man asr
    Da ist ein Szenario als Beispiel aufgeführt.

    Ganz anders: Es dürfen gar keine "direkten Images" sein. (Du meinst sicher: lesen/schreiben)
    Und die erlaubten "read-only" bzw "komprimiert" sind sowieso immer "Sparse".
    (Dem Sinne nach...)

    Nein, das war nur eine Warnung vor Glatteis.
    Zurechtweisen würde ich dich, wenn du an einer von *meinen* Konsolen hockst.
    Und deine Hände nicht "brav auf der Bettdecke lässt"...

    Infos gibts fürs erste *massig*, wenn du dir die Kilos von man-Pages reinziehst, erstmal die DeveloperTools (a.k.a. Xtools) auf die Platte lötest (Doku-Paket und Applications, den Rest lass mal).
    Und bei den Grundlagen anfängst. Da wirst du ein paar Wochen mit Lesen beschäftigt sein.
    Was dir dann noch fehlt oder aktualisiert ist, gibts auf Apples Website (Developer-Bereich) alles zum nachträglichen freien Download. (Auf der DVD ist ein Serverspiegel von... ??)

    Empfohlene Eintrittskoordinaten: Mac OS X/Technology Overview
    Energie!

    BTW
    Stichwort man-Pages: Read different. "ManOpen" ist Klassik/Kult/Kostenlos, Terminal frisst Auge.

    Hier meine eigene (inoffizielle) "Modding"-Version (kombiniert mit Spotlight-Support)
    http://ManOpen (ASR-Image)

    (Evtl später probieren - FTP zickt, zickt, zickt...)
     
  8. Tekl

    Tekl Fairs Vortrefflicher

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    Ahs, danke, mir würde dann cron reichen.

    Nun, die Backupsoftware sichert sowieso als root, das wäre also nicht das problem. Du schreibst "könnte man". Nur wie? Ich habe schon mal versucht per logouthook die com.apple.loginwindow.plist anzupassen. Doch dummerweise wird die Datei immer mit den Werten überschrieben, die ich unter Systemeintellung/Benutzer gemacht habe. Das passiert auch, wenn ich manuell in plist autoLoginUser und autoLoginUserUID lösche. Nach einem reboot sind selbst im Single-User-Modus wieder die alten Werte in der plist drin.

    Ok, verstanden, also werden die Benutzer-Crons nach dem login ausgeführt. Was ist mit den root-crons?

    Danke für die Info. Du scheinst ja echt schon alles gesehen zu haben was die Unix-Welt hergibt.

    Nun, ich nutze den iMac mehr privat und als Hobby. Verpflichtungen habe ich keine.

    Ich will eigentlich nur eine Sicherheitskopie falls die interne Festplatte abraucht und um evtl. an ältere Versionen zu kommen. Meine Arbeitsdaten sichere ich gelegentlich manuell auf CDs.

    Hmmm... dann verstehe ich den Begriff Backup nicht so recht. Ich dachte ein Backup ist eine Kopie auf die man zurückgreifen kann, wenn Daten verloren gehen.

    Mir ist schon klar, dass meine Backupstrategie nichts für Firmen und hochrelevante Daten ist. Ein Backup auf einer HD hat für mich schon Wert. Ist Platte 1 hinüber, gibt's noch Platte 2.

    Also bei einem Blitzschlag und dem folgenden Abrauchen meines Hauses wäre es wohl ziemlich egal ob ich nun zig externe im ganzen Haus verteile Backupmedien habe, brennt halt alles mit ab. Und danach brächte mir ein Backup eh nicht mehr viel, schließlich hätte ich keinen Computer mehr und für einen neuen müsste dann erst mal lange gespart werden. Schutz gegen Diebstahl bietet wohl nur ein Tresor oder einbuddeln im Garten (hilft auch bei Blitzschlag). Bedienungsfehler mache ich nicht. ;)

    Die ganzen Gründe sind mir ziemlich egal, so wichtig sind meine Daten auch nicht. Meine Mails liegen eh woanders (IMAP) und sonst so wichtiges ist im Netz. Ich will nur dem bevorstehenden Festplattentod entgegenwirken, ist ja nicht so, als sei der selten.

    Macht nix, ich vergesse es einfach :)

    Interessant. Komisch, dass ich davon nirgendwo gelesen habe. Überall steht nur was von rsync oder ccc oder superduper.

    Eigentlich wollte ich nur eine automatische Spiegelung einmal die Woche und nicht alles über Unix wissen, was man für den normalen Alltag nicht wissen muss. Zudem sind die man-pages nicht besonders leichter Stoff. Ich wollte z.B. die Syntax von if ... then ... else wissen. Dass man da mit eckigen Klammern arbeiten muss war unter man bash aber alles andere als offensichtlich.

    Wo ist da der Unterschied zum normalen ManOpen 2.5? Wie äußert sich der Spotlight-Support? Außer der Dateigröße ist mir nichts aufgefallen.

    Also nochmal zum Thema. Mir fehlt jetzt eigentlich nur eine Möglichkeit den Mac einmal die Woche mit einem bestimmten Benutzer zu starten und sonst die Benutzerwahl anzubieten. Also entweder werfe ich das Sonntags selber per AppleScript an (defaults write com.apple.loginwindow geht nicht, siehe oben) oder es gibt eine Möglichkeit das mit dem AutoWake zu koppeln.
     

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