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Ausprobiert: DOCKCASE - M.2 NVMe Smart SSD Enclosure

Michael Reimann

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Michael Reimann
Das Problem ist bekannt: Apples-SSD-Speicher ist in der Regel teuer. Da helfen externe Alternativen. Wie zum Beispiel das DOCKCASE M.2 NVMe Smart SSD Enclosure. Wir haben das Kickstarter-Projekt ausprobiert.
DOCKCASE M.2 NVMe Smart SSD Enclosure


Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 1.4. und wir hatten das Glück, eine Vorabversion des Gehäuses in der Farbe Space Grey zu bekommen. Es handelt sich dabei ausdrücklich um eine Beta-Version. Das soll uns aber nicht abhalten, das Ding zu testen.

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Auspacken


Nach dem Auspacken des in Folie verpackten Kartons bekommen wir ein Case, eine Ersatzschraube, einen Schraubendreher und ein USB-C auf USB-A/-C Kabel sowie eine Anleitung in Englisch und Chinesisch.
Einbau der NVMe SSD


Die Montage der SSD - wir verwenden für diesen Test eine SanDisk Extreme PRO mit 500 GB Speicher - ist denkbar einfach. Das Gehäuse wird mit einer Schraube geöffnet und auch die SSD hält mit nur einer Schraube. Der Hersteller gibt an, dass SSDs mit einer maximalen Kapazität von 2TB verwendet werden können.

DOCKCASE M.2 NVMe Smart SSD Enclosure


DOCKCASE M.2 NVMe Smart SSD Enclosure

Ausprobiert


Also Deckel wieder drauf und an den Mac anschließen. Nach der Formatierung der SSD zeigt das eingebaute LC-Display die Werte der SSD an. Außerdem bietet es einen so genannten PLP an. PLP steht dabei für Power Loss Protection. Also einen Schutz vor Stromausfällen.

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Während des Betriebs wird ein Kondensator aufgeladen und gibt dann genug Strom ab, damit nach dem Abziehen vom Mac noch die restlichen Daten geschrieben werden können. Hier stehen bis zu Neun Sekunden zur Verfügung.

Das Display kann außerdem noch den Zustand der SSD, die Anzahl und die Art der Partitionen sowie einige erweiterte Funktionen anzeigen. Außerdem lässt sich die Darstellung durch doppelklick auf den Button drehen. Ein Firmware-Update kann ebenfalls vorgenommen werden. Dieses steht laut Hersteller künftig regelmäßig auf https://www.dockcase.com/firmware-upgrade zur Verfügung. In der Beta-Phase allerdings noch nicht.
Geschwindigkeiten


Der Hersteller gibt die erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit mit dem 9,5 fachen einer mechanischen Platte an. Im Test zeigt sich dass eine Mechanische Platte (hier noch eine von LaCIE) auf maximal 55 MB/s kommt. Die SSD im Dockcase schaffte in der Spitze im lesenden Zugriff 958 MB/s. Eine baugleiche SSD von Western Digital in einem "NoName" Gehäuse von Amazon schaffte immerhin 821 MB/s.

Dockcase:

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NoName-Case:

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Mechanische HDD:

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Gemessen haben wir diese Werte an einem Macbook pro M1 Max.
Technische Daten laut Hersteller:


  • PLP Dauer: maximal 10 Sekunden (bei unserem Modell)
  • Bildschirm: 240x240 Pixel IPS-LCD
  • Port: USB 3.2 Gen 2 Typ C (10 Gbps)
  • SSD Kompatibilität: M-Key M.2 (NVMe), B&M-Key M.2 (NVMe/SATA)
  • Betriebssysteme: Windows 7/8/10/11, macOS ab 10.6, iPadOS 12.0.1, Playstation 5, Android, ChromeOS
  • Größe: 127x39x14mm L/B/H

Preis: je nach Ausstattung (für oder zehn Sekunden PLP) ab 59 U$. Das von uns getestet Gehäuse kostet ab 69 U$.
Fazit


Das DOCKCASE - M.2 NVMe Smart SSD Enclosure ist ein hochwertiges Gehäuse für M2 SSDs. In der Version Space Grey passt es gut zum aktuellen Mac Book Pro. Durch seine gerippte Unterseite wird die Wärme der Platte gut abgeführt. Das Beiliegende Kabel ermöglicht die Nutzung an USB-A und USB-C ohne dass noch ein Adapter mitgenommen werden muss.

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Die Kampagne auf der Plattform Kickstarter läuft noch bis zum 1. April 2022.

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Wir haben das SSD-Gehäuse für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Danke an Dockcase für die Unterstützung.

Den Artikel im Magazin lesen.
 
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Reaktionen: Wuchtbrumme

Wuchtbrumme

Golden Noble
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Während des Betriebs wird ein Kondensator aufgeladen und gibt dann genug Strom ab, damit nach dem Abziehen vom Mac noch die restlichen Daten geschrieben werden können. Hier stehen bis zu Neun Sekunden zur Verfügung.
ich bezweifle, dass das tatsächlich irgendeine Hilfe ist. Die SSDs sind so schnell, dass eingehende Daten tatsächlich "sofort" durchgespeichert werden können - bei langsameren Medien wie elektromechanischen Festplatte könnte ich das aber verstehen und da macht es auch Sinn. Mit anderen Worten: wer SSDs abzieht, wird vermutlich weiterhin defekte Dateisysteme bekommen, weil der Puffer nichts machen kann.

So schön ein LCD ist, ein ePaper-Display wäre vielleicht besser (stromsparender). Außerdem gibt es doppelseitig bestückte SSDs, die Hitze auch in Display-Richtung abgeben. Fraglich ist, wie das Display die Angaben für die Aufbereitung (Füllgrad, Partitionen) erhält.

Wichtig wäre vielleicht noch, anzugeben, ob das Gehäuse UASP unterstützt (sollte es). #2
(Edit: In der Kickstarter-Seite steht, dass es UASP können soll)

Trotzdem danke für den Artikel! Interessantes Produkt.
 
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Michael Reimann

Geschäftsführung
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ich bezweifle, dass das tatsächlich irgendeine Hilfe ist. Die SSDs sind so schnell, dass eingehende Daten tatsächlich "sofort" durchgespeichert werden können - bei langsameren Medien wie elektromechanischen Festplatte könnte ich das aber verstehen und da macht es auch Sinn. Mit anderen Worten: wer SSDs abzieht, wird vermutlich weiterhin defekte Dateisysteme bekommen, weil der Puffer nichts machen kann.

So schön ein LCD ist, ein ePaper-Display wäre vielleicht besser (stromsparender). Außerdem gibt es doppelseitig bestückte SSDs, die Hitze auch in Display-Richtung abgeben. Fraglich ist, wie das Display die Angaben für die Aufbereitung (Füllgrad, Partitionen) erhält.

Wichtig wäre vielleicht noch, anzugeben, ob das Gehäuse UASP unterstützt (sollte es). #2
(Edit: In der Kickstarter-Seite steht, dass es UASP können soll)

Trotzdem danke für den Artikel! Interessantes Produkt.

SSDs auch und gerade NVMEe Cachen viel in einem internen flüchtigen Speicher. Ja, der wird dann meistens schnell auf die SSD geschrieben aber man weiß ja nie. Ok es ist ein schickes (Marketing) Feature. Beim Display bin ich bei Dir. Da wäre ein ePaper eine feine Sache. Ist vermutlich eine Kostenfrage, aber ich kenne mich mit ePaper-Display-Preisen nicht so aus.

Ich denke eh, dass ein Display nett, aber doch mehr nicht ist.

Da das Gehäuse "nur" bis 2TB verwendet werden kann (oder soll) stellt sich die Frage nach doppelseitig bestückten NVMe SSDs meiner Ansicht nach nicht. Aber ich mag mich täuschen.
 

forenwalter

Echter Boikenapfel
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Selber verwende ich schon lange die " ICY BOX IB-1817M C31 " welche auch als Gehäuse die Wärme gut abführt.
 

Bobby4016

Erdapfel
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Hallo,habe gerade eine Dockcase (DSWC1P) bekommen. Nach anschliessen bleibt die leider dunkel.Keine Anzeige. Jetzt habe eine NVMe eingebaut und es bleibt weiter so wie am Anfang. Keine Anzeige. Im Festplattendienstprogramm wird es auch nicht erkannt.
 

Bobby4016

Erdapfel
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Problem gelöst. Es lag an den Kabel. Der USB Stecker ist nicht automatisch mit dem Kabel verbunden. Diese Zugentlastug ist irreführend. Einfach den kabel in die Rückseite von USB gesteckt und Alles funktioniert.Dank Michaels Fotos konnte es erkennen.DANKE und ein Frohes neues Jahr.