Ausprobiert: Bildschirmlampe BenQ ScreenBar

Jan Gruber

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Jan Gruber
Zugegeben ist das Thema Beleuchtung eines, dem wir uns hier sonst nur selten widmen – mit der ScreenBar hat BenQ aber ein interessantes Gadget vorgestellt. Die Lampe wird direkt auf dem Monitor angebracht und soll so für ideale Ausleuchtung sorgen. Wir haben uns die Lampe näher angesehen.

Licht bzw. Beleuchtung wird häufig unterschätzt, immer mehr Hersteller widmen sich jedoch diesem Thema und dessen Auswirkung auf den Körper, die Konzentration und das Wohlbefinden. Selbst Apple hat hier Mechaniken in seine Betriebssysteme integriert, so soll beispielsweise Night Shift dafür sorgen, dass ihr besser zur Ruhe kommt.

Mit der ScreenBar hat BenQ eine LED-Leiste vorgestellt, die den Arbeitsbereich perfekt ausleuchten soll.
Design und Verarbeitung


Lösungen dieser Art gibt es viele, BenQ hat sich offenbar darauf konzentriert, eine besonders hochwertige auf den Markt zu bringen. Das Gehäuse besteht aus mattschwarzem Aluminium, die 45 cm lange LED-Leiste wirkt mit nur knapp 2 cm Tiefe nicht klobig. Ein Prädikat, das nicht für den Fuß zur Anbringung gilt, zum Glück verschwindet dieser aber ohnedies hinter dem Monitor.










Handhabung


Die Installation der ScreenBar ist intuitiv – davon war offenbar auch der Hersteller so überzeugt, dass statt einer Anleitung nur ein QR-Code mit Link auf die Homepage beiliegt. Die Stromversorgung erfolgt über ein 1,5 Meter langes Micro-USB-Kabel. Zur Anbringung sind weder Klebestreifen noch Schrauben notwendig. Im Wesentlichen hält die Lampe durch den massiven Fuß, der auf der Rückseite des Monitors verschwindet, er sorgt für das notwendige Gegengewicht. Die Lampe kann problemlos in verschiedenen Winkeln eingestellt werden.

Die Steuerung der Beleuchtung erfolgt über Touchbuttons auf der Oberseite. Neben dem Power-Button finden wir noch zwei Tasten zur Regulierung des Lichts. So wird einerseits die Helligkeit eingestellt, andererseits die Farbtemperatur zwischen sehr kaltem weißen und eher wärmerem orangefarbenen Licht.

Besonders praktisch ist die vierte Taste, mit ihr wird die Auto-Dimming-Funktion aktiviert. BenQ hat der ScreenBar einen Lichtsensor spendiert, so wird die Beleuchtung automatisch an die Lichtverhältnisse angepasst. Im Test gefällt mir dieses Feature besonders gut, die automatisch ausgewählten Beleuchtungsstufen passen gut zu meinen Bedürfnissen.
Technische Daten


  • Leuchtmittel: LED
  • Lichtleistung: 320 Lumen
  • Lebensdauer: 50.000 Stunden

Fazit BenQ ScreenBar


Ohne Frage ist die ScreenBar nicht die günstigste Lösung in diesem Bereich, aber eine sehr formschöne und durchdachte. Neben der ansprechenden Optik besticht die coole Schreibtischlampe durch einen automatischen Helligkeitssensor und viele Beleuchtungsmodi. Zugegeben: Bis zum Eintreffen der ScreenBar hätte ich nicht gedacht, dass ich eine separate Beleuchtung für meinen Arbeitsplatz benötige – doch nach einigen Wochen weiß ich es nun doch besser.

Kritikpunkte? Gibt es nur wenige. Zum einen würde ich mir eine separate Steuerung direkt auf dem Schreibtisch wünschen – diese bietet die ScreenBar Plus –, zum anderen vielleicht einen etwas kleineren Fuß. Der Fuß hat für mich zwei Nachteile: Einerseits sitzt die Leiste so auf meinem Curved-Monitor nicht wirklich stabil, andererseits ist die Bar in Kombination mit meiner Logitech Brio dann doch etwas zu viel für den oberen Rand des Monitors.

Die BenQ ScreenBar wird für knapp 110 Euro direkt auf Amazon zum Kauf angeboten. In Zeiten von Corona-Homeoffice ist sie leider häufig vergriffen.
Die ScreenBar wurde uns von BenQ für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Hersteller.


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doc_holleday

Kasseler Renette
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Wer die Apfelfunk Youtube-Videos schaut, wird vielleicht gesehen haben, dass Malte so etwas in der Art in seinem Studio am seinem iMac befestigt hat ;)

...und ich habe mich da schon gefragt, ob so ein eher direktes Licht von oben nicht mehr stört, als dass es einem das Arbeiten erleichtert..?
 

Jan Gruber

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Je nach Winkel - nein. Das Ding illuminiert eher meinen Schreibtisch, als dass es meinen Bildschrim noch mehr beleuchtet.
Ich hab lediglich das große Problem dass sie sich mit meiner Brio echt sehr schlecht verträgt :D Das fällt bei nem iMac - vielleicht weg. In Realität ist dessen Webcam allerdings so mies ,... naja ,... anderes Thema ;)
 

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Die Frage auch wie sich das mit nen Curved verhält ?:confused:
 

FrankR

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Interessantes Produkt - mein Platz auf dem Display ist nur schon mit einer Webcam belegt ;).
 

Stefan33at

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Ist nicht unpraktisch, hatte ich auch schon im Test...
 

Jan Gruber

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heisst das: ...sie ist praktisch?

und wenn ja, warum?
Haha, Stefan ist auch Wiener - ja das ist "sie ist praktisch" auf wienerisch ;)
ALso aus meiner Sicht kurz gefasst: Die Lampe illuminiert sehr gut direkt von oben meinen Arbeitsplatz. Dadurch dass das Licht von vorne kommt werfe "ich mir selbst" sehr wenig Schatten und das Licht ist angenehm 🤷‍♂️
Vielen Dank Jan
Eventuell bauen sie das sogar mal mit einer Webcam...
Benq so ne Bar oder Apple nen iMac? ;p
 
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leton53

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Mir wäre lieber eine eine kabelgebundene* beleuchtete Tastatur mit 2 USB 3.0 Ports und Touch-ID lieber als dieser potthässsliche Lichtbalken, der bestimmt auch ein Staubfänger erster Güte ist; für schönes Licht auf'm Tisch sorgt bei mir eine rote Artemide Tolomeo Micro ...

*Die akkugestützten Tastaturen passen nun so gar nicht zum Umweltgeschwätz von Apple, müssen sie doch sowieso immer wieder ans Kabel und die beiden USB-Ports würden mir mega fehlen: #1 LOGI Anywhere 2S - #2 Datentransfer + Kopfhörer laden ...
 

doc_holleday

Kasseler Renette
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Und die Tastatur hat dann seitlich auch noch Lämpchen, um den Papierkram etc. auf meinem Schreibtisch zu beleuchten oder wie muss man sich das vorstellen, wenn eine Tastatur als Ersatz für eine Schreibtischlampe herhalten soll?
 
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Jan Gruber

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Joar, für mich hat das auch nichts zu tun. Also im Gegenteil - Tastenbeleuchtung schalte ich immer aus, da ich die simpel nicht brauche, aber da ist halt jeder anders 🤷‍♂️ Mir gehts darum meinen Schreibtisch zu beleuchten und das geht für mich mit dem Ding recht "unaufdringlich" und ohne Schatten, darum mag ichs.
 

dtp

Champagner Reinette
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als dieser potthässsliche Lichtbalken
Geschmackssache. Ich fände eher ein rote Schreibtischlampe potthässlich. ;)

Für mich wäre die BenQ-Leuchte aber auch nichts, da meine Monitore an einem Halter mit ölgedämpften Armen hängen und das Zusatzgewicht der Lampe wohl dazu führen würde, dass das Ganze langsam nach unten gleitet. Und selbst wenn ich es so eingestellt bekäme, dass das nicht passiert, würde es spätestens beim Betätigen eines Tasters der Leuchte passieren. Und ich hasse es, wenn meine beiden Monitore auch nur einen Millimeter unterschiedlich hoch hängen bzw. geneigt sind. ;)

Im Büro habe ich übrigens eine Deckenlampe direkt über der Schreibtischplatte, so dass es hier nie zu unangenehmer Schattenbildung kommt.

Ich finde die Leuchte von BenQ eigentlich ganz hübsch und könnte sie mir auf einem extra Ständer, der mittig hinter meinen beiden Monitoren positioniert ist, vorstellen.
 

Jan Gruber

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Ich hab den großen Monitor auch auf nem gedämpften Arm - bewegt sich nicht.
Nichtmal wenn ich die Buttons betätige - weil die sind "nur Touch" und brauchen eigentlich Null druck
 
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dtp

Champagner Reinette
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Sehe gerade, dass es da auch eine Plus-Version mit externem Bedienrad gibt. Die ist übrigens auch im obigen Ausgangsposting verlinkt. Damit wäre zumindest das "Bedienproblem" gelöst, so es denn überhaupt eines ist.

2021-01-15_11h15_47.png

Ist aber mit 130,- € kein Schnapper. ;)

Hier noch mal der Amazon-Link zu der oben besprochenen Version. Die kostet dann auch "nur" 99,- €.
 
Zuletzt bearbeitet:

FrankR

Horneburger Pfannkuchenapfel
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Wie sieht es eigentlich mit der Ausleuchtung seitlich vor dem Monitor aus? Kann man da gut z.B. Unterlagen lesen - oder müssen die unmittelbar unter/vor dem Display liegen?
 

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Allington Pepping
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Hat sich schon mal jemand mit einem adäquaten Gegespieler zu dem Leuchtkörper von BenQ umgesehen oder eventuell in Verwendung?