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[iOS 9] Audi A5 (EZ: 03/2014) Geschwindigkeitsüberschreitungswarnmeldungen - Bitte um Hilfe!

DocHollywoodD

Apfel der Erkenntnis
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20.12.13
Beiträge
722
Hallo,

vielleicht könnt Ihr mir bei folgender Frage ein bisschen helfen: ich fahre einen Audi A5 mit MMI Navigation Plus (EZ: 03/2014) und besitze ein iPhone 6S mit der Navigations-App Navigon. Zwar bietet mir mein Audi eine Geschwindigkeitswarnanlage, jedoch bietet mir der Audi keine Möglichkeit, dass ich automatisch mittels Navigationskartenmaterial und den mitgelieferten Geschwindigkeitsbegrenzungen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen alarmiert werde. Bei der App Navigon ist das möglich.

1. Wieso bietet mir mein Audi o.g. Möglichkeit nicht, obwohl die App Navigon diese Funktion erfüllt. Technisch gesehen, so denke ich, realisiert das iPhone diese Funktion durch den 3-Achsen Gyrosensor + Beschleunigungssensor und Assisted GPS + GLONASS. Der Audi besitzt ebenfalls eine Geschwindigkeitsmessung und GPS. Besteht diese Funktion bei den neueren Audi-Modellen?

2. Eine Möglichkeit o.g. Funktion bei meinem Audi zu realisieren wäre während der Fahrt die App Navigon zu öffnen und mein iPhone 6S mittels Bluetooth-Audioplayer mit dem MMI zu koppeln und hiermit die Warnhinweise der App Navigon auf das Lautsprechersystem übertragen werden. Kennt Ihr noch andere Möglichkeiten um o.g. Funktion zu realisieren?

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

Gruß,
DocHollywoodD
 
so denke ich, realisiert das iPhone diese Funktion durch den 3-Achsen Gyrosensor + Beschleunigungssensor und Assisted GPS + GLONASS.
Nein, nur durch GPS ;)

Kennt Ihr noch andere Möglichkeiten um o.g. Funktion zu realisieren?
Nein, leider nicht.

Und zuletzt bezüglich deiner Audi-Fragen: Ich glaube da bist du bei einem Audi Forum besser aufgehoben.
Klar sind hier viele Apple User und diese investieren gerne mal Geld, aber nicht automatisch bedeutet dies, dass wir auch schöne Autos fahren können ;-)
 
Zwar bietet mir mein Audi eine Geschwindigkeitswarnanlage, jedoch bietet mir der Audi keine Möglichkeit, dass ich automatisch mittels Navigationskartenmaterial und den mitgelieferten Geschwindigkeitsbegrenzungen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen alarmiert werde.
Ich kann dir zwar nicht helfen, aber diesen Punkt verstehe ich nicht und wäre für eine Erläuterung dankbar (kann ja sein, daß es etwas ist, was beim nächsten Autokauf zu beachten ist).
Wie funktioniert die Geschwindigkeitswarnanlage, wenn sie nicht automatisch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen alarmiert?

Edit: Ich glaub, ich hab's gerafft. Geht es "nur" darum, daß du nicht nur auf dem Navi ein Zeichen bekommst, sondern auch ein akustisches Signal? Dann hätte ich mich irgendwie zu sehr auf den Passus mit dem Kartenmaterial usw. fixiert, der aber mit dem Problem dann nichts zu tun hätte.
Dazu kann - wenn es darum geht - aber wirklich nur Audi was sagen oder Tüftler in einem audispezifischen Forum haben einen Trick gefunden oder eine etwas versteckte Einstellmöglichkeit im Gerät. Vielleicht will Audi den Musikgenuß einfach nicht stören durch Piepstöne.
 
Audi bietet das generell nicht an.

Tempomaten mit adaptiver Geschwindigkeitslimitüberwachung gibt es erst im G11 7er BMW und W213 Mercedes-Benz E-Klasse.
Diese Fahrzeuge zeigen stets das aktuelle Limit an (erfasst durch Kameras und Navimaterial) und bremsen automatisch herunter.
 
Ich denke nicht, daß DocHollywoodD gleich heruntergebremst werden möchte, ich vermute, daß er ein akustisches Signal möchte.
Was sich ans sich einfach umsetzen ließe, sicher deutlich einfacher als ein Eingriff in die Motorsteuerung. Schließlich zeigen selbst einfache Navis schon ein Warnsignal an auf dem Display, wenn man schneller fährt als die gespeicherten Daten das erlauben.
Persönlich halte ich von solchen Automatismen aber nicht viel. Neben der grauwertigen Variante - sie funktionieren und bremsen runter, aber man fährt nachts um drei auf einer völlig leeren aber geschwindigkeitsbeschänkten Strecke, wo die Beschränkung nur tags und abends sinnvoll ist - gibt es die drei:
- alles stimmt und klappt und funktioniert (was man ja selbst bei modernster Elektronik nicht ausschließen kann);
- das System greift baut ältere Geschwindigkeitsbegrenzungsdaten zu, etwa bei Baustellen, und man fährt zwangsweise 60 auf einer völlig leeren Autobahn;
- das System greift auf fehlerhafte und überholte Daten zu und man fährt zu schnell, weil man sich ja auf das System verlässt und nicht ständig selbst aufmerksam hinschaut. Tja, dann bekommt nicht der Computer oder die Firma den Bußgeldbescheid und eventuell sogar die Punkte, sondern der Fahrer, der viel Geld bezahlt hat für eine Automatik.
Solange die Haftung nicht geregelt ist, bringen solche Automatiksysteme wenig. Ich stelle es mir als Horror vor, viele Stunden hinter dem Steuer zu sitzen, während das Fahrzeug selbst lenkt, ich aber wegen der Haftung ständig aufmerksam sein muß, um eingreifen zu können. Wobei die Technik vielleicht oft näher an ein Fahrzeug oder ein Hindernis heranfährt, als ich es würde, oder ich bekomme vorher schon Panik, weil ich ja nicht weiß, ob es zuverlässig funktioniert… Es nützt mir ja auch nichts, daß die Technik meistens vielleicht besser funktioniert als ich, daß sie auch nicht müde wird nach zehn Stunden Autobahn, wenn ich dann trotzdem der Looser bin, wenn dann irgendetwas passiert. Sogar wenn ich da eigentlich hätte verhindern können, aber nicht schnell genug reagiert habe, weil man sich ja irgendwann auf die Technik verlässt.
Ich finde: Auto-Automatikfahren nur, wenn man dann tatsächlich nur Beifahrer/Mitfahrer ist. Und nur auf Autobahnen, wo Autos und Motorräder unter sich sind. Na ja, meistens.
 
Angeblich bietet mit entsprechenden Extras sogar ein Ford Fokus Verkehrszeichenmonitoring.
Davon unterscheiden muss man Funktionen, die über mehr oder weniger statische Datenbanken geographischer Verzeichnisse von Verkehrszeichen eine Geschwindigkeit in einer Navi-App anzeigen.

Soll heißen, es gibt hier mehrere technische Umsetzungen. Eine Kombination von beiden wäre sinnvoll - die Datenbanken sind manchmal zu alt (besonders dann, wenn man gutgläubig geblitzt wird), die Verkehrszeichenerkennung per Kamera (die es auch im A3 als Extra gibt) manchmal unzuverlässig. Bleibt noch: nicht zu schnell fahren und die Verkehrszeichen ernst nehmen.
 
Bleibt noch: nicht zu schnell fahren und die Verkehrszeichen ernst nehmen.
Find ich auch. Den Kampf nicht aufgeben gegen die Übernahme unserer Welt durch Roboter und ihre Chips. Weiterhin selber handeln und die Chips lieber abends auf der Couch…
Bei den Autofahrautomatiken frag ich mich ja immer, was das bringen soll. Technisch interessant, aber gäbe es für das angestrebte Ziel (wenn man denn wüsste, was das ist) nicht bessere Lösungen? Beispiel Urlaub: Personen und Gepäck von A nach B zu bringen, wo sie dann üblicherweise stationär bleiben - das sollte man mit nichtindividuellen Lösungen besser hinbekommen, da müssten nur die Preise und der Service stimmen (wobei der Service im Auto auf der Autobahn ja auch nicht so richtig perfekt ist).
Will die Zielperson ein eigenes Fahrzeug dabei haben im Urlaub, um eben nicht nur am Strand zu brutzeln oder in der Wellnessoase der Hotels zu liegen, wäre es vermutlich sinnvoller, Autoreisezüge zu subventionieren als Autobahnen mehrspurig auszubauen. Oder im Urlaubsort preiswertere Mietwägen und kostenlose Kinderwägen etc.
Und für den Kurzstreckenverkehr, für die Pendler, gibt es auch Alternativen. Aber da haben wir irgendwie eine autonome Denkbeschränkung, über alles, was über da sklavische Schema Auto/notfalls Bahn hinausgeht, wird per Selbstzensur verdrängt.
Politisch ist das Hauptproblem natürlich, daß Politiker keine vernünftigen Lösungen suchen, sondern solche, die a. für ihre Klientel passen und b., wenn man schon mal versucht hat, zu denken, dann auch weltweit passen sollen. Flexibilität, angepasst an regionale Besonderheiten, ist nicht unbedingt die Stärke von Bunde- und Landespolitiker/innen.