GunBound
Rote Sternrenette
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- 23.06.05
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Es gibt sehr, sehr viele Anwenderprofile, die abgedeckt werden können. Deines ist vllt. entkoppelt von z.B. Prozessorarchitekturen, aber andere nicht unbedingt. Sehr generalisierte Beispiele:Derzeit könnte ich auf jegliche Software die es auch in der Windowswelt gibt locker verzichten.
- Softwareentwicklung
- Forschung
- Serververwaltung (Datenbanken, Cluster computing, etc.)
- Sicherheitsrelevante Betriebe (Regierungen, etc.)
- etc.
Beispiel aus meinem Anwendungsbereich: wir setzen in der Forschung z.B. intensiv auf GPU-basierte Lösungen, da die Berechnungen selbst mit zehn CPUs zusammen unrealistisch lange dauern würden. Nun gut, Apple unterstützt solche Dinge auch, u.a. mit OpenCL und Metal 2. Nur sind diese closed source-Produkte für die Forschung absolut irrelevant; wir müssen unsere eigenen Libraries für offene Software entwickeln können. Da diese ausschliesslich auf CUDA basieren, kommen nur Computer mit NVIDIA-GPUs in Frage. Und da Apple diese bekanntlich seit langem nicht mehr anbietet, wären Macs an der Arbeit nichts weiteres als hübsche, sinnlose Türstopper oder Briefbeschwerer.
Selbstverständlich kann man nicht alle Nutzer mit nur einer Lösung glücklich machen. Ebenfalls sind Anwendungen wie unsere eher exotisch und für Apples Finanzabteilung absolut irrelevant. Aber wenn Apple nun anfängt, noch mehr ihre eigenen Brötchen zu backen, dann schliessen sie enorm viele Anwender aus. Spätestens dann ist die Firma vollends zum Klickibunti-Consumer-Schuppen mutiert. Wirklich relevant sind sie aber schon länger nicht mehr bei den Power-Usern, abgesehen von ein paar letzten Einhörnern, die noch auf Final Cut X schwören - oder Leuten, die einem der einst besten OS der Welt hinterhertrauern.

