Apple senkt Preise für SSD-Upgrades

Dieses Thema im Forum "Magazin" wurde erstellt von Martin Wendel, 19.03.19.

  1. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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    Apple senkt Preise für SSD-Upgrades
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    Apple hat heute nicht nur neue iMac-Modelle veröffentlicht, sondern auch bei den übrigen Macs an der Preisschraube gedreht. Konkret wurden einige SSD-Upgrades günstiger. Die Preisreduktion betrifft allerdings lediglich die SSD-Optionen mit hohen Speicherkapazitäten. So ist beim wenige Monate alten MacBook Air die teuerste SSD-Ausführung mit 1,5 Terabyte beim Basismodell nun für 1.375 statt wie bisher 1.500 Euro zu haben. Beim gleichaltrigen Mac mini kostet die 2-Terabyte-SSD beim Basismodell nun 1.680 statt 1.920 Euro.
    SSD-Upgrade bis zu 480 Euro günstiger


    Auch beim MacBook Pro sind ausschließlich die hohen SSD-Konfigurationen günstiger geworden. Beim 15-Zoll-Modell zahlt man für 2 Terabyte jetzt 1.440 statt 1.680 Euro, für die 4-Terabyte-Variante 3.600 statt 4.080 Euro. Beim 13-Zoll-Modell können höchstens 2 Terabyte verbaut werden, dieses Upgrade kostet 1.500 statt wie bisher 1.750 Euro. Wie bereits bei den übrigen Geräten handelt es sich hier jeweils um die Upgradepreise des Basismodells.

    Der Vollständigkeit halber: Auch beim Mac Pro, der ja bereits am Abstellgleis steht, gab es eine Preisänderung. Hier ist allerdings nicht die SSD, sondern der Arbeitsspeicher betroffen: Die Option auf 64 GB RAM ist um satte 500 Euro im Preis gesunken und kostet nun "nur" noch 960 Euro. Noch in diesem Jahr wird die Vorstellung eines gänzlich neuen, modularen Mac Pro erwartet.

    Via 9to5Mac & MacTechNews
     
  2. u0679

    u0679 Moderator Apple-Services + Software
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    Es scheint, als ob in kleinen Schritten Apple merkt, dass die Preispolitik viel zu hoch war und nun ganz allmählich die Preise nach unten korrigiert.
     
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  3. MichaNbg

    MichaNbg Russet-Nonpareil

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    Kann und darf aber nur der erste Schritt sein. Die Preise sind immer noch totaler Wahnsinn.
     
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  4. FuAn

    FuAn Weisser Rosenapfel

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    Ich glaube nicht dass da eine Einsicht zu erkennen ist, schaut man sich mal die jüngsten SSD Preise and so kann das maximal ein Ablenkungsmanöver sein...
     
  5. Antwuan

    Antwuan Raisin Rouge

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    Für den Preis eines Upgrades auf eine 2tb SSD, bekommt man bereits ein gut ausgestattetes MacBook pro der aktuellsten Generation.
    Ich habe für meine 1TB Samsung Evo 860 inkl. Einbaurahmen und neuen Klebestreiben um die 210€ bezahlt.
    Viel mehr Menschen wären bei einem deutlich geringeren Preis dazu bereit, eine größere Platte zu nehmen. Den Preis den Apple jedoch verlangt ist und bleibt absoluter Wahnsinn.
     
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  6. XS°XR

    XS°XR deaktivierter Benutzer

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    Wenn die Preise Wahnsinn wären, dann würden nicht so viele Kunden das Geld hinlegen.
     
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  7. MichaNbg

    MichaNbg Russet-Nonpareil

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    Na offensichtlich legen nicht so viele Kunden das Geld für die Upgrades hin ;)
     
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  8. XS°XR

    XS°XR deaktivierter Benutzer

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    Meines Wissens ist Apple eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Doch es bezahlen eine Menge Kunden Apples Preise.
     
  9. MichaNbg

    MichaNbg Russet-Nonpareil

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    Jo. Und gerade haben sie die Preise für Optionale Upgrades signifikant gesenkt.
    Macht jedes Unternehmen, obwohl man ihnen die Optionen quasi aus der Hand reißt.
    Wir sprechen gerade nicht von den Basismodellen.

    Davon abgesehen ist Apple so wertvoll wegen eines einzigen Produkts: iPhone
     
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  10. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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    Nunja. Eine Preissenkung von rund 10 %, nur bei den teuersten Upgrades... ob das so signifikant ist? Ich denke das wird im Vergleich zur Gesamtzahl der verkauften Geräte eine, nennen wir es positiv formuliert, überschaubare Kundschaft betreffen.
     
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  11. MichaNbg

    MichaNbg Russet-Nonpareil

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    Genau weil die Kundschaft so überschaubar war, werden sie die Preise gesenkt haben. ;)

    Oder ist dir Apple die letzten zehn Jahre als Preissenkungsunternehmen in Erinnerung geblieben?

    Wie gesagt. Geht nur um die Upgrades. Nicht um die sich blendend verkaufenden Basismodelle.
     
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  12. Martin Wendel

    Martin Wendel Chefredakteur & Moderator
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    Also meinst du, dass sich im Vergleich zur Gesamtzahl viele Kunden einen BTO-Mac entscheiden und dann auch noch die fetteste SSD reinstecken?
     
  13. faraway

    faraway Elstar

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    Ich habe mir vor zwei Wochen einen iMac mit 256 GB SSD gekauft und dann zwei schnelle TB3 2TB SSDs dran gehängt.
    Externe Speicher sind mir grundsätzlich lieber weil sie mehr Flexibilität geben aber wenn Apple die Kosten für externe Kabel und Gehäuse zusammen mit marktüblichen SSD Preisen weitergegeben hätte wären wir mit mindestens mit 2TB interne SSD ins Geschäft gekommen. So gabs für Apple nur das Minimum für ein Notsystem.
    Ich denke die heutige Ankündigung hätte das nicht geändert.
     
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  14. marcozingel

    marcozingel Laxtons Superb

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    Die Hoffnung stirbt zuletzt !
    Ein erwarteter Anfang.
     
  15. MichaNbg

    MichaNbg Russet-Nonpareil

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    Das heraus zu lesen ist mal wieder eine Kunst für sich...

    Nein, ich meine, dass für Apples Geschmack zu wenige Kunden zugegriffen haben.
     
  16. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

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    Die in den MacBooks verbauten SSDs sind beim Lesen 6x schneller als die Evo 860. Beim Schreiben sind die MacBook SSDs 4x schneller.

    Du vergleichst hier also einen Golf mit einem Ferrari.

    Das war aber immer schon so. Nur konnte man früher bei praktisch allen Modellen Speicher und Festplatte selber aufrüsten.
     
    #16 Bananenbieger, 20.03.19
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.19
  17. Joh1

    Joh1 Manks Küchenapfel

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    Das stimmt. Vielleicht sollte Apple auch günstigere SSDs anbieten.
    Die werden wohl für die meisten Nutzer vollkommen ausreichen.
     
  18. Reemo

    Reemo Hibernal

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    @Bananenbieger
    Die von Apple verbauten SSD's sind gut, keine Frage. Apple selbst gibt hier Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3,2 GB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 2,2 GB/s an (bei einem kombinierten Test wurde eine Leistung von ca 2,6 GB/s erreicht).

    Dann reicht es völlig dass ich die genannten 860er gegen eine 970er tausche, welche in der 1TB Konfiguration 239 € kostet. Diese liest mit bis zu 3,5 GB/s und schreibt mit bis zu 3,3 GB/s. (In Tests wurden Werte von 3,553 GB/s für lesen und 2,726 GB/s für schreiben gemessen)
    Da kann man durchaus schon von saftigen Diskrepanzen sprechen, wenn Apple für eine 1TB SSD 720 € verlangt.

    Um dass mal kurz runter zu brechen. Ich finde die Preise für die Basiskonfiguration zwar hoch, aber noch in irgendeiner Form akzeptabel. Was mir momentan so auf den Keks geht sind die absurden Preise für SSD und GPU Updgrades die aufgerufen werden.
     
    #18 Reemo, 20.03.19
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.19
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  19. Bananenbieger

    Bananenbieger Golden Noble

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    Den meisten Nutzern reicht doch schon die Standardausstattung.

    Absolut. Die Aufpreise für RAM und Festplatten waren bei Apple immer schon Apothekerpreise.
     
  20. Zug96

    Zug96 London Pepping

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    Also beim Air sind das 128GB, beim MacBook 256GB, beim IMac 21.5“ ne 1TB HDD, das würde ich so nicht sagen. Die meisten wollen mindestens 500GB oder 1TB und würden problemlos mit der halben Geschwindigkeit klarkommen, wenn Apple dies anbieten würde zu besseren Preisen. Allerdings halte ich verschiedene SSDs auch nicht für die richtige Lösung, da der normale Kunde dann komplett überfordert ist. Aus meiner Sicht müssten halt alle Geräte 2019 mit 512GB starten, wenn es ja schon Smartphones mit 1TB gibt... Selbst vor 10m Jahren hab es problemlos Notebooks mit 1TB HDD was nichts spezielles war und bei den aktuellen Preisen von SSDs wäre es wirklch nichts spezielles, überall mindesten 512GB GB anzubieten. Ne reine HDD Lösung im 21.5 IMac ist eh ein Witz. Wenigsten Fusion Drive, sollte auch dort drin liegen.
     
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