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Apple plant Werbung in Karten-App: Diese Änderungen erwarten euch

Apfeltalk Redaktion

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Apple plant, im kommenden Jahr Werbeanzeigen in seiner Karten-App, Apple Maps, zu integrieren. Laut dem Newsletter von Mark Gurman wird diese Funktion es Restaurants und anderen Unternehmen ermöglichen, gegen Bezahlung in den Suchergebnissen besser platziert zu werden, ähnlich wie es bereits im App Store der Fall ist. Die Anzeigen sollen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz für relevante Suchanfragen optimiert werden.

Trotz der erwarteten Verbesserungen im Interface gibt es Bedenken, dass die Werbung in Apple Maps die Nutzer:innen verärgern könnte, da die App im Alltag häufig genutzt wird. Unklar ist, ob Apple das System weltweit einführen oder zunächst regional testen wird sowie die genauen Kosten für Unternehmen, die Werbeanzeigen schalten möchten. Diskutiert mit uns: Wie steht ihr zu Werbung in Apple Maps? Glaubt ihr, dass dies die Nutzererfahrung beeinträchtigt?

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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
Täusche ich mich, oder ist das nicht genau die Art, Werbung zu verkaufen, die der gemeine Applenutzer bei Google "Daten verkaufen" nennt?
Ist in dieser Planung der Hintergrund zu sehen, dass Apple in der EU die Möglichkeit des "App-Tracking-Verbietens" deaktivieren will, sollte es nicht nur auf Drittanbieter beschränkt werden dürfen?
Begründete Apple diese mögliche Begründung nicht unlängst mit Datenschutz?
 
Täusche ich mich, oder ist das nicht genau die Art, Werbung zu verkaufen, die der gemeine Applenutzer bei Google "Daten verkaufen" nennt?
Wirklich? Google / meta nimmt viele Daten der Nutzer, erstellt daraus Profile und passt Werbung darauf an bzw. erhalten Werbetreibende aus den Daten eine Grundlage für möglichst maßgeschneiderte Werbung.

Apple will der Dönerbude um die Ecke Werbung ermöglichen - über den bisherigen Inhalt hinaus?

Aus meiner Sicht bis jetzt ist es ein anderer Ansatz - lasse mich aber eines besseren belehren.
 
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Nicht ganz richtig, was @angerhome da schreibt.
Apple verkauft keine Nutzerdaten und macht auch keine personenbezogene Profilwerbung wie Google oder Meta. Die Anzeigen in Maps sind kontextuell, also basierend auf dem, was du suchst (z. B. „Restaurant Zürich“), deinem ungefähren Standort oder der Spracheinstellung. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben, und Werbekunden bekommen auch keine Nutzerdaten, sondern nur anonyme, aggregierte Auswertungen.

App Tracking Transparency spielt hier übrigens keine Rolle. Die greift nur, wenn ein Unternehmen einen über Apps oder Webseiten anderer Firmen hinweg verfolgen will. Apples eigene Anzeigen laufen intern. Wenn man in der EU der personalisierten Werbung nicht zustimmt, werden die Anzeigen automatisch rein kontextbasiert ausgeliefert.

Werbung ist es, aber ohne Cross-App-Tracking, ohne Datenverkauf und ohne Profilbildung wie bei Google oder Meta. Der Vergleich hinkt total.
 
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Wirklich? Google / meta nimmt viele Daten der Nutzer, erstellt daraus Profile und passt Werbung darauf an bzw. erhalten Werbetreibende aus den Daten eine Grundlage für möglichst maßgeschneiderte Werbung.

Apple will der Dönerbude um die Ecke Werbung ermöglichen - über den bisherigen Inhalt hinaus?
ja, wirklich.
Apple beschreibt das Ad targeting, dass sie betreiben, ja in den eigenen Support Seiten selbst.
Siehe zum Beispiel hier für Apple News(+):

Personalisierte Anzeigen​

Wenn ein Benutzer personalisierte Anzeigen auf seinem Gerät aktiviert hat, kann die Werbeplattform von Apple seine Informationen verwenden, um Anzeigen zu schalten, die für ihn relevanter sind. Wenn Sie personalisierte Anzeigen deaktivieren, kann Apple diese Informationen nicht für Anzeigen-Targeting verwenden. Das bedeutet, dass Anzeigen nicht auf der Grundlage von Alter, Geografie, Geschlecht oder Informationen über Inhaltspräferenzen, Käufe, Downloads oder Abonnements ausgerichtet werden können.
* automatische Übersetzung durch Safari*
Quellen: https://support.apple.com/de-de/guide/adguide/apd8725b40b2/icloud
und

Der Unterschied zu anderen Systemen besteht darin, das Apple keine Daten aus Drittapps nutzt. Technisch werden auch keine Third-Party-Cookies ausgewertet. Das müssen sie bei der Menge an Daten aus eigenen Apps und Diensten auch gar nicht.

Marc Gurman hat schon 2022 den Rollout des Ad Targeting auf weitere Dienste wie Apple Maps vorausgesehen:
Ein weiteres ironisches Detail hier ist, dass das Werbesystem des Unternehmens Daten aus seinen anderen Diensten und Ihrem Apple-Konto verwendet, um zu entscheiden, welche Anzeigen geschaltet werden sollen. Das fühlt sich nicht wie eine Richtlinie an, die den Datenschutz an erster Stelle st.

Sie können die Funktion zur Personalisierung von Anzeigen deaktivieren (sehen Sie unter Apple Advertising im Menü Datenschutz und Sicherheit der Einstellungen-App nach), und das Unternehmen sagt, dass 78 % der iOS 15-Nutzer genau das getan haben. Aber das System wird weiterhin Daten wie die Identität Ihres Mobilfunkanbieters, den Gerätetyp und das, was Sie lesen, nutzen.
...
Die Bemühungen, Suchanzeigen zu Apple Maps hinzuzufügen, wurden bereits intern untersucht. Eine solche Funktion würde wahrscheinlich ähnlich wie Suchanzeigen im App Store funktionieren. Zum Beispiel könnte ein japanisches Restaurant Geld bezahlen, um an der Spitze der lokalen Angebote zu rangieren, wenn Benutzer nach "Sushi" suchen.
* automatische Übersetzung durch Safari*
Quelle: https://www.bloomberg.com/news/news...inging-ads-to-maps-tv-and-books-apps-l6tdqqmg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mich stört schon die Werbung im Apple Store.
Nicht, dass ich je über Apple Maps relevante Dinge gesucht hätte.

Aber die Richtung stimmt nicht.
 
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Es scheint, als würde die App mit jedem Update schlechter. Schon jetzt gibt es deutliche Schwächen bei der Suche und den angezeigten Ergebnissen.
Besonders störend ist jedoch die immer aufdringlichere Werbung innerhalb der Apple-Apps.
In der Apple TV-App wird man ständig mit Hinweisen auf MFL und Apple TV+ konfrontiert.
In Fitness und Health tauchen Werbeempfehlungen für andere Apps auf.
Im App Store begegnet einem Werbung gleich auf der Startseite.
Und selbst in der Bücher-App wird man zuerst zum Kauf neuer Titel verleitet, statt direkt zur eigenen Bibliothek geführt zu werden.

Das Gesamtbild wirkt zunehmend unübersichtlich und nutzerunfreundlich, schade, denn eigentlich sollte das Apple-Erlebnis genau das Gegenteil sein.
 
Und selbst in der Bücher-App wird man zuerst zum Kauf neuer Titel verleitet, statt direkt zur eigenen Bibliothek geführt zu werden.
nicht zu vergessen die Podcast.app auf iOS/iPadOS, die immer auf der Store Seite startet, auf der man u.a. schrägerweise Hörbücher kaufen kann.

Ich nutze zwar einige Apple eigenen Apps, aber versuche immer, mich möglichst unabhängig aufzustellen. Auch aus dem Grund, weil die Apps teilweise leider sehr unübersichtlich geworden sind. Von "It just works" ist man mittlerweile sehr weit weg.

Die Maps.app mag ich eigentlich noch von der Darstellung her, leider war die Suche innerhalb der App nie besonders gut. Google Maps hat da deutlich mehr Schreibfehler etc. verziehen. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Ballungsgebiet wohnt und eine Straße, ein Restaurant etc. sucht, dessen Namen man nicht genau kennt.
 
Nutze auch lieber Google Maps, aber ich dürfte hier ja auch einer der wenigen sein, der kein iPhone hat. Und meistens sucht man ja auf dem Smartphone.
 
Apple kriegt den Hals nicht voll...
 
Bevor Apple in der Karten App Werbung schaltet, sollte sie erst mal die Inhalte vervollständigen.
Jedes Mal, wenn ich da mal was suche, kommen nur unvollständige Ergebnisse im Vergleich zu google Maps. Somit wird die Karten App von Apple nur für "Street View" genutzt, denn da ist Apple in bestimmten Gegenden besser.

Gruß
Andi
 
Bei Apple Karten sieht man leider, wo der Fokus liegt. In den USA ist es so unantastbar gut. Auch von der Übersicht her, was Kreuzungen, Detailansichten usw. Betrifft.
Und was passiert hier in der EU? Es werden Funktionieren wie „Commuting Routes“ nicht eingeführt, wegen..? Ja, wegen was noch mal? DSGVO oder so?
 
Was ist das?

Gruß
Andi
Heisst einfach, dass Apple Maps sich deine typischen Wege merkt, also zum Beispiel den Weg zur Arbeit oder nach Hause. iOS 26 erkennt dann automatisch, wenn du dich auf so einer Strecke befindest, zeigt dir gleich die Fahrzeit und meldet, falls irgendwo Stau ist oder sich was ändert. Wenn nötig, schlägt es auch direkt eine bessere Route vor, usw.
 
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Bevor Apple in der Karten App Werbung schaltet, sollte sie erst mal die Inhalte vervollständigen.
Jedes Mal, wenn ich da mal was suche, kommen nur unvollständige Ergebnisse im Vergleich zu google Maps. Somit wird die Karten App von Apple nur für "Street View" genutzt, denn da ist Apple in bestimmten Gegenden besser.

Gruß
Andi
Da muss ich leider zustimmen.
Feedback zu Apple Karten wird verzögert oder gar nicht angenommen. Einen nicht mehr existierende Lokation habe ich fünf mal melden müssen, bevor sie dann entfernt wurde. Das ist leider kein Einzelfall gewesen.
Auf der anderen Seite sind Firmen eingetragen, die an dem Ort nie existent haben. Es handelt sich meist um Online Bestellservices etc.
Wenn jetzt noch Werbung kommt war es das für mich mit Apple Karten.
 
Ich habe bisher immer mal ein paar Öffnungszeiten gemeldet. Die waren i.d.R. Eine Woche später aktualisiert.
Aber ich bekomme immer Augenschmerzen, wenn ich Google Maps mal geöffnet habe. Ist mir leider deutlich zu überladen.
 
Mich stört schon die Werbung im Apple Store.
Nicht, dass ich je über Apple Maps relevante Dinge gesucht hätte.

Aber die Richtung stimmt nicht.
Ganz meine Meinung. Das Marketing und die Userbase suggerierten bisher, dass man bei Apple für gute Hardware zahlt, und gute Software (MacOS, iOS, iLife, Office-Programme, Datenschutz/Sicherheit...) dadurch quasi mit subventioniert, während Google (und seit einigen Jahren auch Microsoft, siehe so Skandale wie vorinstalliertes CandyCrush) mit Werbemüll und Datensammeln von sich Reden machten. Jetzt zahle ich bei Apple immer noch viel Geld, bekomme aber sukzessive ein ähnlich schlechtes Nutzer-Erlebnis. Enshitification lässt grüßen.

Nein, ganz so schlimm ist es noch nicht, und Android würde ich, nachdem ich es mal für 1 Jahr nutzen durfte, nicht nochmal in Erwägung ziehen, ebenso wenig Windows (das reicht mir schon auf der Arbeit - würg). Aber gefallen tut mir dieser geldgierige Services-Trend überhaupt nicht. Das mit dem 1. Ergebnis im App-Store ist bereits affig. Ich scrolle immer instinktiv daran vorbei, weil die Vorschläge meistens sowieso Müll sind.

Wenn das so weitergeht, taucht bald noch im Telefonbuch und den Einstellungen oben noch ein Werbebeitrag auf.

"Starbucks: Möchten Sie nicht zufällig 4000 Lattes bestellen? Klicke hier zum Anrufen!"
 
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Ich nutze Tom Tom Maps, gibts seit einiger kostenlos, sogar mit Blitzwarner…

Wenn man die richtigen Blocker drin hat, kommt keine Werbung, sollte dies irgendwann nicht mehr so sein, was unwahrscheinlich ist, dann geht’s halt wieder zurück zu den Custom Roms bei Android 🤷🏼
 
Heisst einfach, dass Apple Maps sich deine typischen Wege merkt, also zum Beispiel den Weg zur Arbeit oder nach Hause. iOS 26 erkennt dann automatisch, wenn du dich auf so einer Strecke befindest, zeigt dir gleich die Fahrzeit und meldet, falls irgendwo Stau ist oder sich was ändert. Wenn nötig, schlägt es auch direkt eine bessere Route vor, usw.
Ich habe bisher immer mal ein paar Öffnungszeiten gemeldet. Die waren i.d.R. Eine Woche später aktualisiert.
Aber ich bekomme immer Augenschmerzen, wenn ich Google Maps mal geöffnet habe. Ist mir leider deutlich zu überladen.
Ich mag die Darstellung der Routen insbesondere z.B. der Anzeige auf Autobahnkreuzen welche Fahrspur genau benutzt werden soll auch bei Apple Karten lieber als bei Google Maps bei dem es oft nicht klar ist welche Spur genau gefahren werden soll.

Ich würde auch gerne nur noch Apple Karten nutzen aber nach wie vor finde ich das die Ankunftszeit Berechnung bei Google viel besser und genauer ist bei Google Maps und zwar schon ab Beginn der Route.
Auch die Stauprognosen insbesondere im Stadtverkehr sind bei Google Maps viel aktueller und genauer und fließen auch besser in die Ankunftszeit Berechnung mit ein.