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Apple passt EU-Technologiegebühr an, um unerwartet virale Apps vor dem Bankrott zu bewahren

Michael Reimann

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Michael Reimann
In einem kürzlich erfolgten Schritt hat Apple die Bedingungen seiner Core Technology Fee (CTF) überarbeitet. Diese Anpassung betrifft kleine Apps, die plötzlich viral gehen und sich vor unvorhergesehenen Kosten schützen müssen.

Änderungen für unabhängige Entwickler:innen und Kleinunternehmen​


Apple hat erste wesentliche Änderungen eingeführt, die insbesondere unabhängige Entwickler:innen und Kleinunternehmen betreffen. Ab sofort müssen Entwickler:innen, die keine Einnahmen erzielen, die CTF nicht zahlen. Dies gilt auch für Studierende, Hobbyist:innen und Entwickler:innen von Freeware, die ihre Apps kostenlos anbieten und dabei kein Geld verdienen. Um diesen Status zu wahren, müssen die Entwickler:innen ihre nicht-kommerzielle Tätigkeit jährlich deklarieren. Dabei dürfen sie keine Einnahmen über den App Store für ihr App-Produkt verzeichnen.

Einführungsphase für kleinere Entwickler:innen​


Um Bedenken zu adressieren, dass die CTF zu exorbitanten Gebühren für Apps führen könnte, die plötzlich viral gehen, hat Apple einen dreijährigen Einführungszeitraum für kleinere Entwickler:innen eingeführt. Dieser Zeitraum beginnt, sobald ein:e Entwickler:in die neuen Geschäftsbedingungen des App Stores akzeptiert. Geht eine App in dieser Zeit viral und überschreitet die Schwelle von einer Million jährlichen Installationen, die normalerweise die CTF auslösen würde, wird diese Gebühr nicht erhoben, falls die:der Entwickler:in weniger als 10 Millionen Euro an weltweiten Geschäftseinnahmen erzielt. Überschreiten die Einnahmen diese Marke, wird die Gebühr jedoch reduziert und auf maximal eine Million Euro pro Jahr für den dreijährigen Zeitraum begrenzt.

Langfristige Auswirkungen und Bedeutung der Änderungen​


Die neuen Bestimmungen sind ein signifikanter Schritt zur Unterstützung kleiner Entwickler:innen, die möglicherweise einen überraschenden Hit landen. Apple gibt an, dass 99 Prozent der Entwickler:innen von Beginn an nicht von der CTF betroffen sein werden. Die Einführungsphase soll kleinen Entwickler:innen Zeit geben, ihre Geschäfte zu skalieren, bevor sie mit Gebühren konfrontiert werden. Dies ist eine Reaktion auf reale Bedenken, die im Rahmen eines Workshops zum Digital Markets Act aufgekommen sind, bei dem Entwickler:innen ihre Befürchtungen über unerwartet hohe Gebühren zum Ausdruck brachten.

Diese Änderungen zeigen, dass Apple sich bemüht, Innovation nicht zu ersticken, sondern Entwickler:innen zu fördern, die möglicherweise den nächsten großen App-Erfolg landen könnten, ohne dabei finanzielle Risiken eingehen zu müssen.

Quelle: Macrumors

Den Artikel im Magazin lesen.
 

voyager

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ab sofort müssen Entwickler:innen, die keine Einnahmen erzielen, die CTF nicht zahlen
finde ich die beste Lösung. solange mit der App kein Umsatz erzielt wird (egal ob durch in app, Abo oder einmalkauf) will auch Apple nix haben.

Würde man so eine App bei Apple direkt im Store anbieten, wär es ja auch kostenlos (bis auf den Dev Account)
 

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Salud

Golden Noble
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Was ich aktuell lustig finde, ist, dass ich für einen 0,99 Euro Einkauf bei Apple 1 Euro belastet bekomme, sowohl für die 50 GB Cloud, als auch für einen 0,99 Euro Einkauf im Store. Da dürfte ja am Ende ein hübsches Sümmchen für Apple bei rum kommen, wenn das global einfach aufgerundet wird.
 

voyager

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Was ich aktuell lustig finde, ist, dass ich für einen 0,99 Euro Einkauf bei Apple 1 Euro belastet bekomme, sowohl für die 50 GB Cloud, als auch für einen 0,99 Euro Einkauf im Store. Da dürfte ja am Ende ein hübsches Sümmchen für Apple bei rum kommen, wenn das global einfach aufgerundet wird.
Ich hab immer auf den cent genau drauf abuf der abrechnung
 
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Andreas Vogel

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Was ich aktuell lustig finde, ist, dass ich für einen 0,99 Euro Einkauf bei Apple 1 Euro belastet bekomme, sowohl für die 50 GB Cloud, als auch für einen 0,99 Euro Einkauf im Store. Da dürfte ja am Ende ein hübsches Sümmchen für Apple bei rum kommen, wenn das global einfach aufgerundet wird.
Halte ich für Fakenews. Apple rechnet immer centgenau ab.

Wenn du recht hättest wäre dieses Thema längst als shitstorm durchs Netz gerauscht.
 

Michael Reimann

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Bei meiner sis bucht Vodafone statt 29,99 auch immer 30€ ab,
wollte ich auch erst nicht glauben, aber ist wirklich so.
Ich würde sagen, das ist dann nicht ganz legal.

Habe auf meinem Kontoauszug geschaut. Apple bucht nur die 9,99 Euro ab.
Bildschirmfoto 2024-05-04 um 18.54.51.png
Und Vodafone 64,49 Euro. Genau wie vereinbart.
Ich habe wie gesagt noch nicht davon gehört und auch im Netz ist nichts dazu zu finden.
 

AndaleR

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Hier wird - egal von wem - auf den Cent genau abgebucht. Alles andere wäre wirklich einen Aufschrei wert. Schon mal nachgefragt, wieso sie das machen?
 
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Michael Reimann

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Das Einzige was ich mir vorstellen könnte, wenn man ein Abo im Ausland abschließt und dann mit einer deutschen Kreditkarte zahlt. Dann kommen manchmal Gebühren dazu. Im obigen Fall müsste man dann iCloud im Ausland gebucht haben und mit einer deutschen Kreditkarte zahlen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gebühr exakt einen Cent beträgt. Da ist sicher was anderes komisch. Ggf. würde ich Apple und Vodafone mal damit konfrontieren.

Im Netz findet sich nichts dazu. Ich bin mir sehr sicher, dass das einen ziemlichen Aufschrei gäbe, wenn das so wäre. Und Betrug wäre es auch.
 

FuAn

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@mcreim rundet immer ab und nutzt einfach meine Apple Card um irgendwelche Mond Apps und Filme zu kaufen [emoji12]
 
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saw

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Michael Reimann

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Bin gespannt, was Vodafone sagen würden, wenn man statt der vertraglichen xx,99 Euro nur xx,98 Euro zahlen würde. Da wäre aber was los. Steht denn in den AGB irgendwas von Rundungsfehlern, die man zu akzeptieren hat?
 

AndaleR

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Kein Rundungsfehler - Rundungsdifferenz nennt wohl Vodafone das (auch auf deren Rechnung)… Wow.
 

saw

Gravensteiner
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Steht denn in den AGB irgendwas von Rundungsfehlern, die man zu akzeptieren hat?


Hab es nicht nachgeschaut, wäre aber eigentlich Blödsinn, weil der Vertrag mit 29,99 beworben wurde.
Auf der Rechnung werden dann unzählige Grundpreise, Prämien, Erstattungen etc. ausgewiesen und miteinander verrechnet, aber zum Schluss steht da 29,99 drunter.

Wegen der paar cent während der Laufzeit, hat sich jetzt keiner von uns in die Warteschleife bei denen rein gehangen,
aber seltsam ist es schon.
 

McMartin_de

Celler Dickstiel
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Hier bucht Apple auch immer centgenau ab, selbst dann, wenn ein bestehendes Restguthaben verrechnet wird, stimmt die Gesamtsumme auf den Cent.
Das mit Vodafone ist schon sonderbar aber offenbar keine Ausnahme, wie man in deren Forum sieht. Ansonsten wäre meine Frage noch, ob Du und Deine Schwester Eure Konten bei einem deutschen Geldinstitut habt, umgekehrt analog zu Michis Frage nach dem ausländischen Apple-Account.
 
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