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Feature Apple Music: EU-Kommission findet keine Hinweise für illegale Absprachen mit Plattenfirmen

Martin Wendel

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Bereits bevor Apple Music überhaupt offiziell vorgestellt wurde, hat die Europäische Kommission eine Untersuchung der Verträge zwischen Apple und den Plattenfirmen eingeleitet. Es gab die Vermutung, dass Apple und die Plattenfirmen mit dem neuen Angebot kostenlose Streaming-Dienste wie Spotify vom Markt drängen möchten. Die Untersuchung der EU-Kommission lieferte jedoch keinerlei Hinweise für illegale Aktivitäten, berichtet Re/code. Die Wettbewerbshüter der EU wollen trotzdem weiterhin ein Auge auf den Streaming-Markt werfen.[prbreak][/prbreak]

Im Rahmen der Untersuchung hat die EU-Kommission Fragebögen an die drei größten Plattenfirmen – Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Group – geschickt, um einen Einblick in die Vertragsdetails mit Apple zu erhalten. Ziel der Untersuchung war herauszufinden, ob Apple gemeinsam mit den Plattenfirmen kollaboriert, um kostenloses Musikstreaming zu verbannen.

Spotify soll zuletzt unter großem Druck der Plattenfirmen gestanden haben, das Gratis-Modell einzustellen oder einen größeren Anteil seiner Nutzer zum kostenpflichtigen Premium-Modell zu führen. Den aktuellsten Zahlen zufolge verwenden etwa 73 Prozent der Spotify-Kunden nur das werbefinanzierte Gratis-Streaming, bei dem im Vergleich zum Premium-Angebot nur ein Bruchteil der Umsätze erwirtschaftet wird.

Parallel zu der nun beendeten Untersuchung prüft die EU-Kommission, ob Apple sich durch die Bedingungen im App Store einen unerlaubten Vorteil gegenüber anderen Streaminganbietern verschafft. Diese müssen aufgrund der App-Store-Gebühr in Höhe von 30 Prozent entweder auf einen großen Teil ihrer Umsätze verzichten oder die Streaming-Abos im App Store zu teureren Preisen anbieten. Auch die US-amerikanische Bundeshandelskommission FTC hat sich dieser Sache angenommen.

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Bild von Kārlis Dambrāns (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Re/code
 
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Parallel zu der nun beendeten Untersuchung prüft die EU-Kommission, ob Apple sich durch die Bedingungen im App Store einen unerlaubten Vorteil gegenüber anderen Streaminganbietern verschafft. Diese müssen aufgrund der App-Store-Gebühr in Höhe von 30 Prozent entweder auf einen großen Teil ihrer Umsätze verzichten oder die Streaming-Abos im App Store zu teureren Preisen anbieten. Auch die US-amerikanische Bundeshandelskommission FTC hat sich dieser Sache angenommen.

Bild von Kārlis Dambrāns (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Re/code


Allgemein gilt doch: "Willst du auf meinem Grundstück ein Fest veranstalten, musst du dafür zahlen."

Wer seinen Quatsch über Apple verkaufen möchte, muss dafür eben den von Apple verlangten Preis zahlen.

Ich sage immer: "nimm lieber die 5€ mit und behalte deinen Kunden, statt ihn zu vergraulen und am Ende nichts zu verkaufen."
Ein etwas grobes Beispiel, wenn ich mal etwas über eBay Kleinanzeigen verkaufe.
 
Viel schlimmer als die Preisabsprach ist, dass Apple seine Apple ID für 90 sperrt wenn man ein Einkauf (Musik) tätigt, sich bei einem Computer von einem Freund anmeldet, es dort runterläd, abmeldet und zuhause wieder anmeldet.
Das ging früher und war ja durch das Recht der Privatkopie legal. Sehr ärgerlich das sie da ein Riegel vorgeschoben haben.
 
Spotify soll zuletzt unter großem Druck der Plattenfirmen gestanden haben, das Gratis-Modell einzustellen oder einen größeren Anteil seiner Nutzer zum kostenpflichtigen Premium-Modell zu führen.

Ganz einfach. Wenn den Plattenfirmen das Geschaftsmodell von Spotify mit den weit überwiegend kostenlosen Accounts nicht passt, dann müssen die Plattenfirmen doch auch keine Verträge mehr mit Spotify abschließen.

So einfach ist das...
 
Viel schlimmer als die Preisabsprach ist, dass Apple seine Apple ID für 90 sperrt wenn man ein Einkauf (Musik) tätigt, sich bei einem Computer von einem Freund anmeldet, es dort runterläd, abmeldet und zuhause wieder anmeldet.
Das ging früher und war ja durch das Recht der Privatkopie legal. Sehr ärgerlich das sie da ein Riegel vorgeschoben haben.

Hmm? Das verstehe ich nicht wirklich. Und hat mit dem Artikel auch nichts zu tun?
Ich weiß allerdings, das es natürlich weiterhin die Musik des iTunes-Store DRM frei zu kaufen gibt... und diese so oft heruntergeladen werden kann, bis die Leitungen glühen.

Die Apple Music Sachen sind natürlich mit DRM.
 
@MarcNRW naja es geht um Recht und Musik bei Apple. Es geht mir nicht um DRM, sondern speziell hab ich meiner Chefin auf meinem MacBook mit Ihre AppleID iTunes Musik gekauft. Zuhause wollte ich mit meiner AppleID ein Lied zu meiner Musik (AppleMusic) hinzufügen. Das ging nicht.
Ein Anruf bei Apple hat ergeben das meine ID für 90 Tage gesperrt wurde weil ich einen Einkauf getätigt habe auf meinem Rechner von einer anderen ID. Und das ist bei Apps ( kann ich noch verstehen), Filme und Musik.

Und das ist auch erst seit ungefähr iOS 8.4
 
@iStationär

Du hast auf Deinem Macbook mit der AppleID Deiner Chefin Musik (für Deine Chefin) gekauft und wolltest dann auf Deinem Macbook mit Deiner AppleID für Dich Musik kaufen und das geht jetzt nicht mehr, weil der Account dafür 90 Tage lang gesperrt ist?

Ist mir vollkommen neu und wirklich komplett unverständlich, wenn Apple das so geregelt hat.
 
@MarcNRW genau mir auch. Der Mitarbeiter bei Apple hat mir das so erklärt das wenn man jetzt einen Einkauf tätigt, dazu gehört auch der Abschluss des Vertrags, dann wird die AppleID gesperrt die zu dem Gerät gehört.

@Martin Wendel sicher? Ich meine ich hab dieses Jahr ein Einkauf von mir auf einem anderen Mac geladen, ohne das der Inhaber später Probleme hatte.


Ist ja nicht so das ich das jede Woche mache oder das kommerziell Betreibe. Aber wenn ich eine CD einem Freund gebe oder ein Spiel ausleihe ist das auch legal und führt nicht dazu das er irgendwo 90 Tage gesperrt wird :D
 
Ja, das ist schon länger so. Hier der entsprechende Support-Eintrag von Apple: https://support.apple.com/de-at/HT204074

Sobald du automatische Downloads aktivierst oder einen vergangenen Einkauf auf einem Computer herunterlädst, wird dieser Computer mit deiner Apple-ID verknüpft. Und diese Verknüpfung kannst du nur nach 90 Tagen ändern. Wenn du dich auf einem Computer anmeldest und "nur" etwas neues aus dem Store lädst, greift die 90-Tage-Sperre nicht.

Aber das hat mit dem Artikel hier wirklich nichts zu tun. ;)

Das ging früher und war ja durch das Recht der Privatkopie legal. Sehr ärgerlich das sie da ein Riegel vorgeschoben haben.
Du kannst von deinem Recht auf Privatkopie ganz normal Gebrauch machen, in dem du die Musik einfach kopierst. Da wird kein Riegel vorgeschoben. Das Recht auf Privatkopie besagt ja nicht, dass der Anbieter dir einen erneuten Download der Musik auf einem fremden Gerät erlauben muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das ist schon länger so. Hier der entsprechende Support-Eintrag von Apple: https://support.apple.com/de-at/HT204074

Sobald du automatische Downloads aktivierst oder einen vergangenen Einkauf auf einem Computer herunterlädst, wird dieser Computer mit deiner Apple-ID verknüpft. Und diese Verknüpfung kannst du nur nach 90 Tagen ändern. Wenn du dich auf einem Computer anmeldest und "nur" etwas neues aus dem Store lädst, greift die 90-Tage-Sperre nicht.

Aber das hat mit dem Artikel hier wirklich nichts zu tun. ;)


Du kannst von deinem Recht auf Privatkopie ganz normal Gebrauch machen, in dem du die Musik einfach kopierst. Da wird kein Riegel vorgeschoben. Das Recht auf Privatkopie besagt ja nicht, dass der Anbieter dir einen erneuten Download der Musik auf einem fremden Gerät erlauben muss.

Vielen Dank! Dann hat der Apple Mensch mir ja was vollkommen falsches erklärt. Nun gut danke dafür =)
 
Ganz einfach. Wenn den Plattenfirmen das Geschaftsmodell von Spotify mit den weit überwiegend kostenlosen Accounts nicht passt, dann müssen die Plattenfirmen doch auch keine Verträge mehr mit Spotify abschließen.

So einfach ist das...

Ich denke, dass denen die Umsätze die Spotify aus den Abos generiert wichtiger sind als die kostenlosen Dienste. Spotify hat mehr als 20 Millionen Abonnenten und eine marktführende Konvertierungsrate im Hinblick auf die gesamte Nutzerzahl. Apple hat gerade mal 11 Millionen Nutzer die alle noch die Probezeit nutzen. Die Label werden vermutlich die Situation mit Samthandschuhen anfassen und wenn Apple dann Druck macht mit dem Versprechen das zu ändern, könnte das durchaus die nötige Motivation sein.
 
Viel schlimmer als die Preisabsprach ist, dass Apple seine Apple ID für 90 sperrt wenn man ein Einkauf (Musik) tätigt, sich bei einem Computer von einem Freund anmeldet, es dort runterläd, abmeldet und zuhause wieder anmeldet.
Das ging früher und war ja durch das Recht der Privatkopie legal. Sehr ärgerlich das sie da ein Riegel vorgeschoben haben.

Hast du deinen verlinkten Artikel mal gelesen? Alle rechtlichen Regelungen weißen darauf hin, dass du Kopien nur für private Zwecke verwenden darfst. Dies steht so eindeutig im §53 Abs. 1 UrhG. Alle Auslegungen eines BgH-Urteils von 1978 (!), dass man bis zu 7 Kopien an den Freundeskreis geben kann, werden unter Juristen eher kritisiert als unterstützt.
Ich würde also pauschal sagen, dass du sauer bist, weil Apple dich nicht bei illegalen Aktivitäten unterstützt.
 
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