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Apple könnte AirDrop von EU-iPhones entfernen: Rechtlicher Konflikt eskaliert

Schaltet man HomeKit ab - was ich für sehr unwahrscheinlich halte - bekommt man nicht nur Probleme mit den Kunden, sondern auch mit den Herstellern, die Geräte dafür entwickelt haben.
ach, ich glaub das würden die hersteller schon verkraften. ich kenne kein produkt, das von homekit "abhängig" wäre. homekit ist immer ein "add on", im hintergrund steht fast immer auch eine eigene cloudanbindung oder die möglichkeit lokal auf alles zuzugreifen.

klar, am ende des tages bist du bei fast allen smart home geschichten von irgendwem abhängig, wenn man nicht darauf achtet, dass die produkte soweit offen sind, sei auch einfach lokal ansprechen zu können. aber auch hier gilt, dass die konzentration auf einen zentralen anbieter wie apple die größte gefahr mit sich bringt. vor allem wenn er seine lösung - wie immer - proprietär gestaltet.

deshalb: augen auf beim smart geräte kauf, dass alles im zweifel auch ohne "cloud" funktioniert und nicht auf lösungen wie HomeKit oder Google Home setzen sondern mindestens eine Zentrale wie HomeAssistant mit hoch ziehen. wer jetzt denkt "viel zu kompliziert, da muss ich ja nen server betreiben...": nö, HA kannst du mittlerweile genau so einfach einrichten wie homekit, kannst fertige packages kaufen. ran an den strom, über browser konfigurieren, fertig.

wer auf die unübersichtliche struktur von Apple Home App nicht verzichten möchte oder lieber darüber szenen und automationen bauen möchte bindet dann eben HomeAssitant in HomeKit ein.


aber jetzt sind wir schon wieder weit weg vom topic...
 
Das stimmt. Ich wollte im Grunde nur sagen, bei so einer Abschaltung trifft es möglicherweise eben nicht nur direkt die Kunden. Und ja, man sollte sich nicht von irgendeinem singulären Cloud-Anbieter abhängig machen.
 
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Ich bin kein Hellseher, glaube aber sie werden diesen Kampf verlieren. In welcher Form auch immer.

Die Gefahr besteht eben auch, dass Apple durch solch ein Vorgehen viele Kunden in Europa verliert. Der Schuss könnte also für Apple durchaus nach hinten losgehen. Zudem würde ich vermuten, dass manch ein Kunde rechtlich gegen eine Abschaltung eines zuvor beworbenen Features rein aus Machtkämpfen heraus vorgehen würde. Ob das dann Erfolg hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Aber aktuell ist das Ganze ja eh hochgradig spekulativ. Selbst das vermeintliche Abschalten von Air Drop ist ja keine Äußerung, die bisher direkt von Apple kam, sondern von einem Leaker, wenn auch von keinem unbedeutenden. Wenn ich also spekuliere, dass Apple Homekit abschalten könnte, bewege ich mich nur in entsprechender Gesellschaft. ;)
 
Die Gefahr besteht eben auch, dass Apple durch solch ein Vorgehen viele Kunden in Europa verliert. Der Schuss könnte also für Apple durchaus nach hinten losgehen. Zudem würde ich vermuten, dass manch ein Kunde rechtlich gegen eine Abschaltung eines zuvor beworbenen Features rein aus Machtkämpfen heraus vorgehen würde. Ob das dann Erfolg hätte, steht auf einem anderen Blatt.

Aber aktuell ist das Ganze ja eh hochgradig spekulativ. Selbst das vermeintliche Abschalten von Air Drop ist ja keine Äußerung, die bisher direkt von Apple kam, sondern von einem Leaker, wenn auch von keinem unbedeutenden. Wenn ich also spekuliere, dass Apple Homekit abschalten könnte, bewege ich mich nur in entsprechender Gesellschaft. ;)
Unser Leaker dtp 😅. (Jeder sollte einen Eigenen haben!)

Apple wird sich das sicher gut überlegen. Einen Markt mit 450 Mio Kunden (potentiell) zu verärgern, ist schon eine Nummer. Zumal es eine neue Situation wäre. Es wird etwas weggenommen. Bisher konnte man sich über Dinge beklagen, die man (noch) nicht hatte. Aber wenn Apple etwas gut etabliertes Abschaltet ist das aus meiner Sicht eine andere Nummer.
 
Da Ipads aber schon ab 2018 mit USB-C ausgestattet waren, war dies nur ein logischer Schritt, auch ohne EU ;-)

Und 2018 hat die EU noch nix davon verlangt
1.ging um die iPhones
2. stimmt das nur bei de iPad Pros. Die anderen iPads waren noch bis zur EU Entscheidung auf Lightning. Ebenso die iPhones. Und den iPod (den sie dann auch abgesägt haben)

USB-W war ab 2016 die MacBook Pros. Mit USB-C only.
Kein SD, kein MagSafe, kein HDMI.

Adapter Company! ;)


Dank EU heute nicht mehr ganz so schlimm...

Zumindest war Lightning weniger anfällig für Schmutz in der Ladebuchse... ;)
das stimmt!!

Unser Leaker dtp 😅. (Jeder sollte einen Eigenen haben!)

Apple wird sich das sicher gut überlegen. Einen Markt mit 450 Mio Kunden (potentiell) zu verärgern, ist schon eine Nummer. Zumal es eine neue Situation wäre. Es wird etwas weggenommen. Bisher konnte man sich über Dinge beklagen, die man (noch) nicht hatte. Aber wenn Apple etwas gut etabliertes Abschaltet ist das aus meiner Sicht eine andere Nummer.
wie ist das nochmal mit dem US Markt und der Apple Watch ?
Stimmt. Die EU hat auch mehr Einwohner als die USA.
Von daher wäre der Schaden hier auch größer...

Ein logischer Schritt den Apple scheinbar aber nicht gehen wollte weil sie Lightning doch ganz gut fanden ;)
so ist es.

Ich bin kein Hellseher, glaube aber sie werden diesen Kampf verlieren. In welcher Form auch immer.
Sehe ich tatsächlich auch so.
 
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@MehHay Würde diese Sammelklage denn Erfolg haben?
Ob Sammelklagen Erfolg haben wird werden Gerichte entscheiden. Es ist Funktion die es gab und die beworben wird, ist diese nicht mehr verfügbar, ist das ein Mangel, schließlich hat man dafür bezahlt. Wenn ein Autohersteller die Funktion der Klimaanlage reduziert, ist das auch ein Mangel.
 
Air ab 2020, "klassik" ab 2022 , Pflicht war ab Ende 2024.



eigentlich ein Jahr vor der Pflicht( ab 2023). und der Schritt war logisch, zur Vereinheitlichung mit den Ipads.
und notwendig, weil es eine EU Vorgabe gibt.
EDIT:
Logisch zur vereinheitlichung wäre es 2016 gewesen.
Als man die MacBooks mit USB-C only rausbrachte.
DAS wäre logisch gewesen.
Aber, nicht fördlicher für den Adapterverkauf...

Ohne das, wären immernoch iPads und iPhones auf Lightning - födert den Adapterverkauf.
Wer hat recht? Mangels Glaskugel können wir das beide nicht wissen.

Aber, wir kennen Apple, ne ?
 
Das stimmt. Ich wollte im Grunde nur sagen, bei so einer Abschaltung trifft es möglicherweise eben nicht nur direkt die Kunden.
klar, das natürlich. im ersten moment haben alle anbieter bestimmt auch viel stress mit den verbrauchern. weil wo werden die als erstes terror über email, hotline und twitter machen? beim hersteller der gadgets.

kriegen sie ja teilweise sogar ab, wenn Siri mal wieder ... Siri ist.



zum eigentlichen topic muss ich noch sagen, dass ich AirDrop seit Einführung wirklich seltenst genutzt habe. scheine da einfach null use cases für zu haben oder ich komme in passenden momenten nicht auf die idee airdrop einzusetzen.

wann nutzt man das?
 
man die MacBooks mit USB-C only rausbrachte.
DAS wäre logisch gewesen

Ein Kabel hätte man trotzdem gebraucht, das wär ja nicht weggefallen. Und Lightning kann ja USB-3 Speed, hätte, wenn man wollte , keinen Vorteil gebracht von da. (Auch wenn das kaum genutzt wurde)
 
Ein Kabel hätte man trotzdem gebraucht, das wär ja nicht weggefallen.
Für die für die Pros ständig vorgebrachten Use Cases wie "professionelle Videoaufnahmen" brauchst du "ein Kabel" sowieso. Am Kabel führt für mindestens die Pros kein Weg vorbei, weil sonst der ganze "cinema grade professional video"-Zirkus in sich zusammenfällt.

An Lightning festzuhalten war Kundenverarsche und der Versuch sekundäre Einnahmequellen für Nichtleistung festzuhalten.
 
Von mir aus hätten sie die iphones auch magsafe only machen können. Kabel hätt ich dort seit imho 10 jahren nicht mehr gebraucht. Aber die EU hats ja vorgeschrieben
 
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Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? Offensichtlich nicht.

Kabel hätt ich dort seit imho 10 jahren nicht mehr gebraucht. Aber die EU hats ja vorgeschrieben
Und woher kommt eigentlich das Märchen, dass die EU vorschreiben würde, dass es eine Ladebuchse braucht? Nur weil man das ständig wiederholt, wird es nicht wahr.

Klipp und klar: Nein, die EU schreibt nicht vor, dass dein iPhone eine Ladebuchse haben muss. Aber WENN es eine hat, DANN muss es USB-C sein.

Da können sich die Fanboys noch so sehr auf den Kopf stellen und mit dem Popo wackeln und auf die böse, böse EU schimpfen ... es ist nicht wahr.
 
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Ich hätte das aber auch so verstanden:
Bis Ende 2024 müssen alle Mobiltelefone, Tablets und Kameras, die in der EU verkauft werden, einen USB-C-Ladeanschluss haben.
 
Ich hätte das aber auch so verstanden:

Nein es gibt ausnahmen. Wenn Das Smartphone auch ohne Kabel geladen werden kann.

USB-C-Pflicht für Smartphones in der EU​

Die EU hat 2022 eine Gesetzesänderung beschlossen, wonach alle neuen Mobiltelefone (Smartphones), die per Kabel aufgeladen werden, mit einem USB-C-Ladeanschluss ausgestattet sein müssen. Quelle! Diese Vorgabe geht auf die EU-Richtlinie (EU) 2022/2380 („Common Charger Directive“) zurück, die USB-C bis Ende 2024 als gemeinsamen Standard vorschreibt . In der Praxis bedeutet dies, dass jedes Smartphone, das ab Geltungsbeginn der Regelung in der EU verkauft wird und einen Ladeanschluss besitzt, diesen als USB-C ausführen muss . Ältere Modelle oder bereits im Umlauf befindliche Geräte sind von der Verpflichtung nicht betroffen (siehe Zeitplan weiter unten) .

Gesetzliche Ausnahmen von der USB-C-Pflicht​

Geräte ohne kabelgebundene Lademöglichkeit sind von der USB-C-Pflicht ausgenommen. Konkret dürfen elektronische Geräte, die ausschließlich kabellos aufgeladen werden (d.h. keine physische Ladebuchse haben), weiterhin ohne USB-C-Buchse auf den Markt kommen . Die EU-Regelung erfasst zudem nur bestimmte Gerätekategorien (siehe unten); Produkte, die nicht unter die aufgelisteten Kategorien fallen – etwa Smartwatches, Fitness-Tracker oder andere Wearables – unterliegen der Pflicht derzeit nicht . Eine unterschiedliche Behandlung nach Herstellergröße oder Marke gibt es nicht – alle Hersteller müssen die Vorgaben für die jeweils betroffenen Gerätetypen erfüllen. Außerdem ist geregelt, dass weitere proprietäre Anschlüsse zwar zusätzlich verbaut sein dürfen, jedoch nur in Kombination mit einer USB-C-Buchse – ein Gerät darf also nicht allein auf einen firmeneigenen Anschluss setzen und nur einen Adapter auf USB-C mitliefern .
 
Ich hätte das aber auch so verstanden:

Nein, aber ich verstehe dass man das unter Umständen aus der Pressemitteilung so lesen könnte. Das hier ist der entscheidende Punkt:

Alle Hersteller müssen ihre neuen Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, tragbaren Videospielkonsolen und Lautsprecher, E-Reader, Tastaturen, Mäuse, tragbaren Navigationssysteme, Ohrhörer und Laptops mit einer Leistungsabgabe von bis zu 100 Watt, die mit einem Kabel aufgeladen werden können, mit einem USB-C-Anschluss ausstatten.

Wenn Kabel/Büchse, dann USB-C.


Lässt sich aus der eigentlichen Verordnung noch besser lesen natürlich.

Tipp: deine Apple Watch braucht auch keine USB-C buchse. Hätte die Watch aber eine Ladebuchse, müsste sie USB-C sein.
 
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Ich habe heute etwas festgestellt, Airtrop läasst sich nicht mehr über den Finder aktivieren.
Es geht nur noch über Desktopleiste oben. Das alles erst nach dem letzten Update.
 
Ein logischer Schritt den Apple scheinbar aber nicht gehen wollte weil sie Lightning doch ganz gut fanden ;)
Die Debatte haben wir bereits geführt, als USB-C in das iPhone integriert wurde. Damals wurde darauf hingewiesen, dass Apple bei der Einführung von Lightning versicherte, dass Lightning für 10 Jahre der Standard für das iPhone bleiben würde (um Planungssicherheit in Bezug auf Zubehör zu gewährleisten). Genau das hat Apple eingehalten und sogar vor der EU-Richtlinie USB-C in die iPhones integriert.

Angenommen, USB-C wäre von der EU nie vorgeschlagen worden und Apple hätte 2018 USB-C in die iPhones integriert (ähnlich wie bei den iPad Pro), dann wäre der Aufruhr groß gewesen, mit dem Argument: „Apple hat aber versprochen…“

und notwendig, weil es eine EU Vorgabe gibt.
EDIT:
Logisch zur vereinheitlichung wäre es 2016 gewesen.
Als man die MacBooks mit USB-C only rausbrachte.
DAS wäre logisch gewesen.
Aber, nicht fördlicher für den Adapterverkauf...

Ohne das, wären immernoch iPads und iPhones auf Lightning - födert den Adapterverkauf.
Wer hat recht? Mangels Glaskugel können wir das beide nicht wissen.

Aber, wir kennen Apple, ne ?
Das Thema hatten wir ja schon mal ausführlich hier im Forum – da ging’s auch um den Sinn und Unsinn von Lightning vs. USB-C.

Was oft vergessen wird: Apple hatte bei der Einführung von Lightning 2012 ganz offiziell kommuniziert, dass dieser Anschluss mindestens 10 Jahre bleiben soll. Und genau das haben sie auch eingehalten – 2022 kam dann der Wechsel zu USB-C beim iPad, 2023 schließlich auch beim iPhone.

Natürlich kann man darüber spekulieren, ob das früher „logischer“ gewesen wäre, z. B. 2016 mit den ersten USB-C-MacBooks. Aber Apple hat sich bewusst an das eigene Versprechen gehalten. Und ja, klar kennen wir Apple – dass sie mit Zubehör Geld verdienen, ist nichts Neues. Aber in diesem Fall war der Grund für die lange Nutzung von Lightning nicht nur Profit, sondern auch Planbarkeit für Nutzer und Hersteller.

Die EU-Vorgabe war sicher ein zusätzlicher Anstoß, aber nicht der alleinige Grund für den Wechsel.

Ganz ehrlich – ich finde das, was die EU da versucht, komplett überzogen. Apple hat über Jahre hinweg ein eigenes, funktionierendes System aufgebaut, in das richtig viel investiert wurde. Funktionen wie AirDrop oder das automatische Verbinden der AirPods funktionieren genau deswegen so gut, weil bei Apple alles aus einer Hand kommt – Hardware, Software, Benutzeroberfläche, Sicherheit. Und jetzt soll Apple gezwungen werden, solche Features auch Drittanbietern zu öffnen? Für mich ist das komplett daneben.

Klar, technisch basiert AirDrop auf Wi-Fi Direct – aber das allein ist nicht der Punkt. Apple hat da eine Lösung geschaffen, die stabil, sicher, benutzerfreundlich und tief ins System integriert ist. Es reicht eben nicht, nur den gleichen technischen Standard zu verwenden. Das zeigt sich doch überall: Nur weil zwei Autos einen Motor haben, fahren sie noch lange nicht gleich gut. Es geht um die Feinabstimmung – und genau darin liegt die Innovationsleistung.
Was mich stört, ist diese Vorstellung, dass alles immer für alle offen sein muss – egal, wer es entwickelt hat. Für mich ist das ein typisches Beispiel dafür, wie man durch gut gemeinte Regulierung am Ende Innovation ausbremst. Apple könnte in Zukunft einfach sagen: „Okay, wenn wir’s nicht mehr exklusiv anbieten dürfen, dann halt gar nicht.“ Und genau das sehen wir ja schon – z. B. beim iPhone Mirroring, das in Europa eben nicht kommt. Nicht, weil es technisch nicht ginge, sondern weil Apple keine halbgare, aufgezwungene Kompromisslösung will, bei der sie gleichzeitig auch Android unterstützen müssten.

Das meine ich mit „kaputt regulieren“: Statt echten Wettbewerb zu fördern, sorgt man dafür, dass bestimmte Funktionen einfach verschwinden – und am Ende haben wir alle weniger davon.
Ich bin absolut für fairen Wettbewerb – aber das hier geht am Ziel vorbei. Es trifft am Ende nicht Apple, sondern die Nutzer.
 
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