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Feature Apple investiert 850 Millionen US-Dollar in den Bau einer riesigen Solaranlage

Martin Wendel

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Tim Cook hat bekannt gegeben, dass Apple in Monterey im US-Bundesstaat Kalifornien 850 Millionen US-Dollar in den Bau einer neuen Solaranlage investieren wird. Die neue Anlage besitzt eine Größe von über 5,2 Quadratkilometer und entsteht in Partnerschaft mit dem Unternehmen First Solar. Insgesamt sollen durch die Solaranlage 130 Megawatt an erneuerbaren Energien gewonnen werden, mit denen bis zu 50.000 Haushalte mit Strom versorgt werden könnten. Apple wird mit der neuen Solaranlage nicht nur das neue Apple-Hauptquartier in Cupertino, sondern auch alle anderen Einrichtungen in Kalifornien betreiben. Darunter befinden sich verschiedene Büros verteilt im Bundesstaat, 52 Apple Stores und das Datenzentrum in Newark.[prbreak][/prbreak]

Apple setzt damit seine Bemühungen, seine Einrichtungen zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, fort. Wie im Umweltbericht 2013 nachzulesen ist, betreibt Apple bereits 94 Prozent seiner Einrichtungen mit Strom aus erneuerbaren Quellen wie Solar- oder Windkraft. „Wir bei Apple sind uns bewusst, dass der Klimawandel Wirklichkeit ist“, so Tim Cook. „Die Zeit zum Reden ist vorbei, es ist jetzt Zeit zu Handeln.“ Die Investition in die neue Solaranlage soll laut Cook über Zeit zu großen Einsparungen für Apple führen. Partnerunternehmen First Solar, dessen Aktienkurs nach Bekanntgabe der Zusammenarbeit deutlich nach oben geschnellt ist, spricht von „der größten Vereinbarung in der Industrie, um ein Unternehmen als Endverbraucher mit sauberen Strom zu versorgen“.

Auch die Umweltorganisation Greenpeace hat positiv auf die Neuigkeit reagiert. „Es ist eine Sache darüber zu sprechen, seinen Betrieb zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu betreiben. Dieses Versprechen in der Geschwindigkeit, die Apple in den letzten beiden Jahren an den Tag gelegt hat, auch umzusetzen, ist etwas ganz anderes“, so Greenpeace in einem Statement. „Apple muss zwar noch immer daran arbeiten, seinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, andere Fortune-500-CEOs können sich aber ein Beispiel an Tim Cook nehmen. Sein Handeln zeigt, dass er Apple in voller Geschwindigkeit zu erneuerbaren Energien führt – eine Dringlichkeit, die unsere Klimakrise erfordert.“

apple-solaranlage-maiden_apple.jpg
Die Solaranlage von Apple in Maiden, North Carolina (Bild von Apple).​

Via The Verge
 
Mit den Milliarden von Apple geht das alles und in einem Sonnenstaat wie Kalifornien sollte Solarenergie wirklich kein Problem sein.
 
130 Megawatt aus 5.200 qm?
Da scheint aber einer iSolar erfunden zu haben! ;-)

Der Preis von gut 160.000,- US-Dollar pro Quadratmeter Solarfläche würde dann ja passen.
 
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Na also! geht doch!

Fraglich ist nur ob dafür die richtigen Flächen (ungenutzte Brach-/ Trockenflächen) genutz wurden, und nicht wie hier zulande riesige Grünflächen geschluckt oder zubetoniert wurde, für etwas, was man auch gut hätte auf dächer setzten können.
Aber wie schon jemand geschrieben hatt, in Arizona kann man mit solarenergie sicherlich nicht viel falsch machen.
 
Finde es echt super von Apple das sie dies durch ziehen und allen zeigen das es geht. Hoffe das noch mehr große aber auch kleinere Firmen Weltweit mitmachen und auf diese Erneuerbare Energie setzten.
Selbst ich habe eine kleine Anlage mit 4 KW auf unseren Haus und ich muss sagen es lohnt sich auch eine kleine Anlage.
 
Aber wie schon jemand geschrieben hatt, in Arizona kann man mit solarenergie sicherlich nicht viel falsch machen.
Monterey liegt allerdings nicht in Ariziona sondern an der Pazifik-Küste im US-Bundesstaat Kalifornien, rund 100km südlich von San Francisco. Allerdings dürfte es auch da nicht allzu schwierig sein eine zusammenhängende (bisher unbebaute) Fläche von 5,4 qkm zu finden. Und Sonne sollte es da auch mehr als genug geben.

MACaerer
 
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Jo, is doch fein, dass sie sowas machen. Sollte ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber was solls. Ich freu mich über solche Initiativen.
 
Na da weiss ich doch das ich mit meinen diversen iDevices zur Investition beigetragen habe…
 
Ich finde es ja gut wenn Unternehmen sowas machen, aber man sollte auch immer bedenken, wo die Ressourcen für unsere iDinger her kommen und wie die Bedingungen dort für die Arbeiter sind. Aber ein Schritt ist getan!
 
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Völlig klar ist, dass dieser Schritt nicht alle Probleme löst. Aber es ist ein Anfang. Und ich finde es gut, auch das Positive zu sehen, nicht nur Negatives wie die Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben - auch wenn an diesen natürlich auch dringend gearbeitet werden sollte.