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Feature Apple heißt Office für das iPad willkommen – und kassiert 30 Prozent der In-App-Einnahmen

... Anteil, den Microsoft in die eigene Tasche stecken kann, der ist bei Verkäufen in der iOS App geringer.

Übrigens: Auch Amazon muss einen Teil der über die App generierten Gewinne an Apple abdrücken.

Bei dem Anteil wäre ich mir nicht so sicher. Auf dem freien Markt kostet das Abo 62€, daran erkennt man, dass Microsoft die Lizenzen weitaus günstiger veräußert als für 100 Euro. Von daher werden sie die 30% bei Apple nicht stören.

Und das mit Amazon kann ich irgendwie auch nicht so recht glauben. Der Verkauf hat ja gar nichts mit Apple zu tun.
 
Kann man bei Amazon über die App einkaufen? Ich benutze die Kindle App da man im Hong Kong Store keine Bücher bei iTunes kaufen kann. Allerdings geht das bei Amazon nicht über die App, der Kauf findet auf der Amazon Website statt, anschließend wird das Buch auf das iPad und iPhone gepusht. Falls das wirklich über die App gehen (sollte) wäre das um einiges bequemer....
Würde Amazon die eBooks über die App verkaufen, müssten sie die 30% abdrücken - weil es eben digitale Inhalte (auch) für die App sind. In der normalen Amazon-App sind - soweit ich weiß - keine Provisionen zu zahlen, weil es einfach keine Inhalte für das iDevice sind.
 
Genau, es gibt keine Käufe in der Kindle iOS Apps. Bücher müssen über die Webseite gekauft werden.

Damit macht Amazon es den Kunden zwar etwas komplizierter, spart aber die 30%. Und davon abgesehen hätte Amazon auch gar nicht die Möglichkeit die Bücher als In-App-Kauf anzubieten, da die Anzahl der Bücher auf Amazon für Apples Prüf-Prozess viel zu groß ist...
 
Und davon abgesehen hätte Amazon auch gar nicht die Möglichkeit die Bücher als In-App-Kauf anzubieten, da die Anzahl der Bücher auf Amazon für Apples Prüf-Prozess viel zu groß ist...
Wobei es hier auch irgendwelche Sonderregelungen geben muss. Ich glaube kaum, dass Apple von allen Magazinen etc. die In-App-Käufe kontrolliert.
 
Doch, jeder In-App-Kauf wird geprüft, sonst wäre der ganze Prozess ja sinnfrei, wenn man hintenrum einfach alles per In-App-Kauf anbieten könnte was Apple direkt nicht durchgelassen hat.
 
Ja, aber nicht von Hand. Da laufen irgendwelche Automatismen drüber, die genauso über eBooks laufen könnten. Das kann Amazon ja egal sein, die Arbeit hätte ja Apple.
 
Das kann Amazon nicht egal sein, denn es gibt Beschränkungen für die Anzahl an möglichen In-App-Käufen, und Amazon hat wohl mehr Bücher...

Außerdem denke ich schon, dass da jemand drüber schaut, es gibt ja auch inhaltliche Vorgaben die sich nicht einfach automatisch prüfen lassen.
 
Außerdem denke ich schon, dass da jemand drüber schaut, es gibt ja auch inhaltliche Vorgaben die sich nicht einfach automatisch prüfen lassen.
Und wie machen sie das bei Tageszeitungs-Apps, bei denen jeden Tag die neue Ausgabe als In-App-Kauf erscheint?
 
Falsch, es gibt kompatible Formate.

Bei uns wird nur OpenOffice verwendet. Glaube in vielen Firmen sitzen eben Leute in der IT-Abteilung, die keine Ahnung haben dass es auch eine kostenlose, schlankere Alternative gibt. Ebenso wie die meisten die teuren Windows-Lizenzen kaufen "weil das ja schon immer so war", statt einfach mal ein kostenloses Linux oder auch MacOS aufzusetzen.

Zeichensalat hab ich auch nur ganz selten gesehen, und wenn dann ging eben eine E-Mail an den Kunden er soll uns die Sachen in einem zeitgemäßen Format schicken und nicht im Office 95-Format.

Es geht nicht um "IT-Leute, die keine Ahnung haben". Es geht um Zertifikate, Normen, die erfüllt werden müssen. Um 100-prozentige Kompatibilität etc. etc. Ganz ehrlich, wer keine Ahnung hat...

Wenn ich eine meiner mit Formeln und Formatierungen gespickten Excel-Dateien z.B. in Open Office öffne, kommt da nur Schrott raus.
 
Ich weiß nicht ob es da für Zeitschriften Sonderregelungen gibt. Zeitschriften hatten ja auch lange zeit Sonderrechte wie Hintergrunddownloads die normale Apps nicht in Anspruch nehmen dürften...
 
@smoe: Eine Sonderregelung, die den ganzen Prozess sinnfrei macht? :)
 
Ja du hast recht, irgendwie ergibt das alles keinen Sinn. Muss ich nochmal nachforschen...
 
Bist du dir da sicher?

Ja. Es ist aber, wie bereits besagt, wesentlich weniger als die 30%, die ausschließlich für Zahlungen über Apples eigene Plattform gelten.
Aber auch Amazon und co. müssen (sehr) geringe Teile abdrücken.

Auf dem freien Markt kostet das Abo 62€, daran erkennt man, dass Microsoft die Lizenzen weitaus günstiger veräußert als für 100 Euro.

Auf der Microsoft-eigenen Seite (gerade nachgesehen) kostet es, sofern man keinen Anspruch auf Studentenermäßigungen oder Ähnliches hat, ebenfalls 99€.
Dass MS es deutlich günstiger an Händler abgibt ist logisch, da die ja ansonsten keinen Grund hätten, etwas, an dem sie nichts verdienen, zu vertreiben. Es muss ja auch eine Händlermarge bleiben :) Ich schätze, dass MS das Produkt an Händler für 53-57€ abgibt...

Und wie machen sie das bei Tageszeitungs-Apps, bei denen jeden Tag die neue Ausgabe als In-App-Kauf erscheint?

Diesbezüglich muss ich euch beiden recht geben. Ja, es gibt eine Limitierung in der Zahl der ZEITGLEICH möglichen In-App Angebote. Allerdings kaufst du mit dem In-App Kauf allerdings nicht die Zeitung selbst sondern eine Gutschrift, die von der App für die zuvor gewählte Zeitung umgesetzt wird. Du kaufst also nicht jedes mal die Zeitung selbst, sondern jedes mal (die gleiche) Gutschrift.
Anders ist das bei "Zeitungskiosk"-unterstützenden Apps, die haben eine Sonderregelung die unteranderem auch die In-App Käufe betrifft (Nicht weil sie im Zeitungskiosk sind, aber wer dort zu finden ist ist auf jeden Fall betroffen durch diese Sonderregeln). Diese sind, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, nicht in der Zahl limitiert, lediglich die "Verkaufsmodell-Zahlen" (Damit meine ich, wie viele unterschiedliche Konzepte es gibt: 1 Tag; 1 Woche; 1 Monat; 1 Jahr usw.) sind (wenn ich mich recht erinnere auf 25) limitiert.

Ob man auch als Anbieter einer anderen App einen Antrag auf die Sonderregelung stellen kann weiß ich nicht, intuitiv würde ich bei Apples Entwicklerlizenzabkommen eher auf ein "Nein" tippen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du da auch einen Link dafür? Würde mich interessieren.
 
Hast du da auch einen Link dafür?

Ich suche gerade noch, habe aber lediglich Artikel über Amazon-Bücher Verkäufe gefunden (mittlerweile In-App)...
Ich habe auch noch einen anderen Artikel gefunden, der aber lediglich davon berichtet, dass Amazon auf eine Web-App anstatt einer nativen App setzt, um besagte Abgaben zu umgehen.
Es gibt aber mindestens einen Artikel, der genau das beschreibt, an was ich mich erinnere. Die Frage ist nur... Wo?
Ich werd' noch mal ein bisschen suchen, ich sag euch bescheid, wenn ich ihn gefunden habe :)
 
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