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Apple Aktionärsversammlung: Kein Aktiensplit, neue Produkte in Planung

Tut mir Leid, aber ich habe selten so einen Stuss gelesen wie du ihn da gerade fabrizierst. Weißt du wie Apple entstanden ist? Wie Apple groß geworden ist? Sicherlich nicht durch das Sparbuch von Steve Jobs und Woz. Man braucht Geld, um etwas zu schaffen. Und das Geld haben sie bekommen, indem sich Menschen in ihr Unternehmen eingekauft haben. Das ist kein geliehenes Geld. Im Gegenteil. Das ist Eigenkapital. Der Geldgeber ist Mitbesitzer des Unternehmens. Er trägt das Risiko, er kann all sein Geld verlieren. Es ist immerhin sein Geld. Die Geschäftsführer sind in dem Fall nur die Verwalter. Sie tragen kein Risiko, sie können das ganze Geld verpulvern. Ist ja nicht ihr Geld, das sie verspielen. Kein Anteilseigner stellt Forderungen, die dem Unternehmen schaden, denn er *ist* das Unternehmen. Das scheinst du nicht wirklich verstanden zu haben.

Wenn der Staat Geld verleihen würde (oder eine andere Institution, die nicht an reiner Gewinnmaximierung interessiert, sondern an gesundem Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen), so wie bereits geschrieben, zu Konditionen (Zinsen) die lediglich der Inflationsrate entsprechen und somit diese ausgleichen, könnte man ein solches oder beliebiges Unternehmen gründen..

Dein zweiter Absatz dann beweist, dass du wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden hast. Du würdest damit eine enorme Inflation erzeugen, das Geld wäre wertlos.

Dieser Absatz zeigt, dass Du es nicht verstanden hast - wie kann eine Inflation eintreten, wenn die Zinsen der Inflationsrate entsprechend angepasst werden und diese abdecken (ausgleichen)? Das System wäre im Gleichgewicht! Ohne die Kreditnehmer zusätzlich und unnötig durch Wucherzinsen zu belasten, um die Spekulanten (Investoren/Banken) durchzufüttern und ihre maßlose Geldgier zu befriedigen..
 
Man macht nicht "nichts". Man investiert. Das Geld wird ja offenbar gebraucht, sonst würde das unternehmen nicht diesen Schritt der Anteilsverkäufe gehen.

Warum fragwürdig? Man investiert in ein Unternehmen, von dem man sich in Zukunft Erfolge verspricht - man trägt ja auch das Risiko, dass die Investition schief geht.

Du findest es dagegen aber sicherlich gut, dass man auf den Verlusten sitzenbleibt, die man machen könnte, oder?

Besitzt du Aktien?

Ich halte dieses ganze Konzept für falsch, weder die immensen Risiken auf der einen Seite, noch die übermäßigen Gewinnmöglichkeiten auf der anderen Seite, tuen der Welt gut, beides ist nicht im Gleichgewicht, beides sind Extreme - die übermäßigen Gewinnmöglichkeiten sind nur möglich, weil auf der anderen Seite übermäßiger Verlust herrscht, beides verursacht Disharmonie auf der Welt..
 
Wenn der Staat Geld verleihen würde (oder eine andere Institution, die nicht an reiner Gewinnmaximierung interessiert, sondern an gesundem Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen), so wie bereits geschrieben, zu Konditionen (Zinsen) die lediglich der Inflationsrate entsprechen und somit diese ausgleichen, könnte man ein solches oder beliebiges Unternehmen gründen..

Und sein Unternehmen beliebig in den Sand setzen, womit der Staat das Geld nie wieder sieht. Wenn jeder (ohne Sicherheiten) kostenlos (bzw. zur Inflationsrate) an Geld kommt, versucht es auch jeder. Schließlich könnte es klappen und man wird reich. Schlimmstenfalls geht man in die Insolvenz und hat dann nicht weniger als vorher. Was hat man zu verlieren?

Dieser Absatz zeigt, dass Du es nicht verstanden hast - wie kann eine Inflation eintreten, wenn die Zinsen der Inflationsrate entsprechend angepasst werden und diese abdecken (ausgleichen)? Das System wäre im Gleichgewicht! Ohne die Kreditnehmer zusätzlich und unnötig durch Wucherzinsen zu belasten, um die Spekulanten (Investoren/Banken) durchzufüttern und ihre maßlose Geldgier zu befriedigen..

Je leichter es ist, an Geld zu kommen, desto weniger ist es auch wert. Wenn jeder leicht an Geld kommt, nehmen das auch viele in Anspruch, die gesamte Geldmenge steigt erheblich. Das ist ein ganz simpler Zusammenhang. Dass man das Geld irgendwann zurückzahlen muss, spielt erstmal keine Rolle. Das würde nur zu einer immer steiler werdenden Spirale nach oben führen, in der immer mehr Geld geliehen wird um alte Kredite zurückzuzahlen. Und wenn jemand sein Geld nicht mehr zurückzahlen kann, verbleibt es im Kreislauf. Auch das trägt zu einer Inflation bei.

Abgesehen davon vergisst du völlig die Außenwirtschaft. Gerade in einer Exportnation wie Deutschland, das Geld kommt von außen. Da bringt's dir auch nichts, wenn (oder sollte ich sagen "falls"?) der Staat seine Kredite zurückgezahlt bekommt, wenn das Geld von außen ins Land strömt.

Was du nicht verstehst: Das Verleihen von Geld ist eine Dienstleistung. Ich stelle dir etwas für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung und als Bezahlung will ich einen Zins.
Als ob du einen Rasenmäher mietest. Dafür will die Firma, die die Rasenmäher vermietet, auch eine Gebühr. Sollte der Staat deswegen kostenlos Rasenmäher zur Verfügung stellen?
Du verstehst das Prinzip der Marktwirtschaft nicht, du forderst Kommunismus.

Eine Aktie ist etwas komplett anderes. Eine Aktie ist kein Darlehen. Eine Aktie ist Eigentum am Unternehmen. Ich steigere den Wert (und die Liquidität) eines Unternehmens und bekomme dafür den Anteil am Unternehmen, der dem Wert entspricht, um den ich das Unternehmen wertvoller gemacht habe. Das Unternehmen hat dann mein Geld zur Verfügung. Verliert das Unternehmen damit, verliere auch ich. Gewinnt das Unternehmen damit, gewinne auch ich. Ganz simpel.
 
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Und sein Unternehmen beliebig in den Sand setzen, womit der Staat das Geld nie wieder sieht. Wenn jeder an Geld kommt, versucht es auch jeder. Schließlich könnte es klappen und man wird reich. Schlimmstenfalls geht man in die Insolvenz und hat dann nicht weniger als vorher. Was hat man zu verlieren?

Ach und bei aktienfinanzierten Unternehmen besteht diese Option nicht? Und natürlich hat man dabei etwas zu verlieren, als ob eine Insolvenzanmeldung einen auf Anhieb vor jeglicher Schuld befreit..

Je leichter es ist, an Geld zu kommen, desto weniger ist es auch wert. Wenn jeder leicht an Geld kommt, nehmen das auch viele in Anspruch, die gesamte Geldmenge steigt erheblich. Das ist ein ganz simpler Zusammenhang. Dass man das Geld irgendwann zurückzahlen muss, spielt erstmal keine Rolle. Das würde nur zu einer immer steiler werdenden Spirale nach oben führen, in der immer mehr Geld geliehen wird um alte Kredite zurückzuzahlen. Und wenn jemand sein Geld nicht mehr zurückzahlen kann, verbleibt es im Kreislauf. Auch das trägt zu einer Inflation bei.

Wer sagt, dass es leichter wird, es zu bekommen? Natürlich muss man (wie jetzt auch) den Geldgeber (die Institution) mit einem vernünftigen Businessplan überzeugen. Was jedoch leichter wird, sind die Folgekosten, die Zinsbelastungen, weil diese nicht die Geldgier der Investoren/Banken, sondern lediglich die Inflationsrate ausgleichen, und den Unternehmer nicht übermäßig unnötig belasten, was ihm mehr Möglichkeiten gibt mit seinem Unternehmen erfolgreich zu sein..

PS: Und den Wert bekommt das Geld durch die erbrachte Gegenleistung des Kreditnehmers um es zurückzuzahlen, und nicht durch künstliche Verknappung - Geldmenge und Waren/Dienstleistungen sind dadurch auf natürliche Weise im Gleichgewicht..

Was du nicht verstehst: Das Verleihen von Geld ist eine Dienstleistung. Ich stelle dir etwas für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung und als Bezahlung will ich einen Zins.

Was ist daran nicht zu verstehen? Das Problem ist jedoch, dass die Zinsen in der heutigen Form nicht (wie in meinem Vorschlag) vordergründig die Inflationsrate ausgleichen, sondern die Gier der Geldgeber nach Gewinnmaximierung (zudem durch Nichtstun, also lediglich Geldverleihen), was zu Wucherzinsen und unverhältnismäßig hohen Belastungen führt, und viele nach anderen Geldquellen suchen lässt, wie die Aktienfinanzierung..

Eine Aktie ist etwas komplett anderes. Eine Aktie ist kein Darlehen. Eine Aktie ist Eigentum am Unternehmen. Ich steigere den Wert (und die Liquidität) eines Unternehmens uns bekomme dafür den Anteil am Unternehmen, der dem Wert entspricht, um den ich das Unternehmen wertvoller gemacht habe. Das Unternehmen hat dann mein Geld zur Verfügung. Verliert das Unternehmen damit, verliere auch ich. Gewinnt das Unternehmen damit, gewinne auch ich. Ganz simpel.

Die Börse öffnet aber auch verantwortungslosen Spekulationen Tür und Tor, wo wirklich Milliarden in den Sand gesetzt werden, teils ohne dafür belangt oder zur Verantwortung gezogen zu werden, siehe Spekulationsblasen und die dadurch ausgelösten Kriesen, das allgemein zur Börse..

Was ist mit einem Unternehmen wie Apple? Mich stört dabei vor allem die Illusion, die bei dem ganze Aktienspektakel entsteht, es scheint, als sei das für alle Beteiligten eine positive und gewinnbringende Sache, nur eine jede Illusion hat irgendwann ein Ende, und dann stehen da einige Gewinner und ganz viele Verlierer..
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf den Großteil gehe ich jetzt überhaupt nicht mehr ein, da du deine eigenen Widersprüche nicht bemerkst. Du kritisierst die "künstliche Verknappung" von Geld, behauptest aber, es würde keine Inflation geben, wenn man diese aufhebt. Allein das zeigt schon wie gut du das durchdacht hast.

Was ist daran nicht zu verstehen? Das Problem ist jedoch, dass die Zinsen in der heutigen Form nicht (wie in meinem Vorschlag) vordergründig die Inflationsrate ausgleichen, sondern die Gier der Geldgeber nach Gewinnmaximierung (zudem durch Nichtstun, also lediglich Geldverleihen), was zu Wucherzinsen und unverhältnismäßig hohen Belastungen führt, und viele nach anderen Geldquellen suchen lässt, wie die Aktienfinanzierung..

Es wäre doch auch lächerlich, wenn die Zinsen nur die Inflation ausgleichen. Was hat dann der Geldgeber davon? Er hat für diesen Zeitraum kein Geld, hat das Verlustrisiko (das du völlig ignorierst bei deinem Plan) und wenn alles gut läuft hat er danach das selbe wie vorher? Wo liegt da der Sinn? Warum sollte er sein Geld dann weggeben?

Vor allem redest du hier ständig über "Wucherzinsen", obwohl die Zinsen seit Jahren auf einem historischen Tiefstand sind. Es war nie billiger, Geld zu leihen.

Was ist mit einem Unternehmen wie Apple? Mich stört dabei vor allem die Illusion, die bei dem ganze Aktienspektakel entsteht, es scheint, als sei das für alle Beteiligten eine positive und gewinnbringende Sache, nur eine jede Illusion hat irgendwann ein Ende, und dann stehen da einige Gewinner und ganz viele Verlierer..

:-D Ohje...
Wer verliert denn hier daran? Ich bin gespannt.
 
Auf den Großteil gehe ich jetzt überhaupt nicht mehr ein, da du deine eigenen Widersprüche nicht bemerkst. Du kritisierst die "künstliche Verknappung" von Geld, behauptest aber, es würde keine Inflation geben, wenn man diese aufhebt. Allein das zeigt schon wie gut du das durchdacht hast.

Wenn Du schon das wiedergibst, was ich behaupte, dann bitte richtig und vollständig. Aber Deinen Kommentaren nach zu urteilen, hast Du mich nicht wirklich verstanden. Denn Du sprichst ständig von einer starken Inflation, da das Geld angeblich maßlos frei verfügbar sein würde - dem ist nicht so, das Geld wäre nicht maßlos verfügber, denn:

- Kreditvergabe begründet: Unternehmensgründung (Businessplan), Hauskauf, Autokauf, sonstige Anschaffungen..
- Bonitätsprüfung
- Geringer Zinssatz entsprechend der Inflationsrate (momentan liegt diese bei ca. 2%)

Der Unterschied liegt aber darin, dass die Folgekosten für den Kreditnehmer durch geringeren Zinssatz deutlich niedriger ausfallen, was das Zurückzahlen des Kredits erheblich erleichtert.

Es wäre doch auch lächerlich, wenn die Zinsen nur die Inflation ausgleichen. Was hat dann der Geldgeber davon? Er hat für diesen Zeitraum kein Geld, hat das Verlustrisiko (das du völlig ignorierst bei deinem Plan) und wenn alles gut läuft hat er danach das selbe wie vorher? Wo liegt da der Sinn? Warum sollte er sein Geld dann weggeben?

Wenn hier jemand etwas ignoriert, dann Du, und zwar die Tatsache, dass in meinem Vorschlag der Geldgeber der Staat oder eine extra dafür geschaffene Institution ist die, ich wiederhole: "(.. nicht an reiner Gewinnmaximierung interessiert, sondern an gesundem Wirtschaftswachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen), so wie bereits geschrieben, zu Konditionen (Zinsen) die lediglich der Inflationsrate entsprechen und somit diese ausgleichen".

Vor allem redest du hier ständig über "Wucherzinsen", obwohl die Zinsen seit Jahren auf einem historischen Tiefstand sind. Es war nie billiger, Geld zu leihen.

Na dann besorg mir mal einen Kredit mit einem Zinssatz in Höhe von 2%, also entsprechend der Inflationsrate, alles andere ist Wucher..

PS: Über die Börse brauchen wir vorerst gar nicht reden, denn Du glänzst nicht gerade mit einer großen Bereitschaft, Dein Gegenüber richtig zu verstehen..
 
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Du verstehst es nicht. Du willst die Hürden senken, an Geld zu kommen. Und du willst die Kosten (= Zinsen) senken. Das hat die logische Folge, dass mehr Kredite in Anspruch genommen werden. Mehr Geld im Umlauf, mehr Inflation.

Eine Bonitätsprüfung gibt's auch bei der Bank. Und je weniger Sicherheiten du bieten kannst, desto höher der Zins. Bei deinem Modell entfällt das. Also bekommen jetzt nur noch diejenigen Kredite, die super viele Sicherheiten bieten können? Also kriegt der Ottonormalbürger keinen Hauskredit mehr? Denn wenn doch, führt das zwangsläufig dazu, dass mehr Menschen ihre Kredite nicht zurückzahlen können (da mehr Menschen das in Anspruch nehmen, da geringere Kosten). Und dieses Risiko fängt der Staat nicht ab, da er ja nur die Inflation als Zins verlangt. Verstehst?
Und die Menschen, die keine Kredite bekommen, holen sich ihre Kredite eben bei anderen Menschen. Mit Zins! Oder willst du das Verleihen von Geld gar verbieten? :D

Und die Außenwirtschaft lässt du noch immer völlig außer Acht. Und dass wir kein eigenes Geld drucken können auch. Aber ja mei. Leb du nur weiter in deiner Traumwelt. Zwischendurch gehst mal in eine VWL-Vorlesung oder so. Könnte beim Aufwachen helfen.