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Apple Aktionärsversammlung: Kein Aktiensplit, neue Produkte in Planung

Marc Freudenhammer

Horneburger Pfannkuchenapfel
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19.07.09
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Apples heutige Hauptversammlung im Gebäude 4 auf dem Apple-Campus in Cupertino brachte wenig Neues für alle Beteiligten. Der vielfach prophezeite Aktiensplit wurde nicht erwähnt. Die Mitglieder des Board of Directors wurden allesamt wiedergewählt. Während einer Fragerunde beteuerte Tim Cook, dass er die Enttäuschung über die aktuelle Talfahrt der Aktie verstehen könne und verwies auf langfristige Ziele des Unternehmens. Außerdem arbeite man bereits an neuen Produkt-Kategorien. Genauere Aussagen darüber, um was es sich dabei handelt, gab Cook natürlich nicht preis.[PRBREAK][/PRBREAK]

Für das neue Hauptquartier in Santa Clara, vielleicht besser bekannt als "Apple-Raumschiff", gab Cook an, dass man mit einer offiziellen Eröffnung in 2016 rechnen könne. Ursprünglich war geplant, bereits 2015 dort einzuziehen. Was die eingereichte Klage von Großaktionär David Einhorn bezüglich einer stärkeren Beteiligung der Anteilseigner an den üppigen Geldreserven angeht, wiederholte Cook seinen Standpunkt. Er halte diese Aktion nach wie vor für albern. Am vergangenen Freitag hatte ein US-Gericht Einhorn Recht gegeben (wir berichteten). Apples Aktie fiel am heutigen Mittwoch auf rund 443 US-Dollar und verlor somit 1,3 Prozent.

Tim Cook schrieb:
"Obviously we're looking at new categories -- we don't talk about them, but we're looking at them"

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
sie tun gut daran ihr Geld zu behalten. Neue Produkte ok. Aber ob die Margen und das Volumen so groß ausfallen ist fraglich. Denke die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte Hardware und Software kostet viel Geld um ständig vorn zu bleiben.
 
Aktionäre sollten die letzten sein dir JETZT Geld bekommen sollten.

Geld lieber in Forschung oder zum kauf von tollen Unternehmen :)
 
Eventl. gibt's ja im März noch eine Überraschung. Bei Apple weiss man nie ;)
 
Stimmt, absolut lächerlich, wenn der Eigentümer entscheidet, was mit seinem Eigentum passieren soll.

Wer von Euch hört nicht bei all seinen Entscheidungen auf den Hausmeister ;-)
 
Stimmt, absolut lächerlich, wenn der Eigentümer entscheidet, was mit seinem Eigentum passieren soll.

Irgendwo einen Batzen Geld hinzuwerfen, mit der einzigen Absicht dort noch mehr Geld zu entreißen, hat nichts mit Eigentümer im eigentlichen Sinne zutun..

Apple ähnelt einem Löwen der von Hyänen umkreist wird, in der Überzahl können sie einen immensen Schaden anrichten, aufpassen..
 
Bist Du sicher, dass Du verstanden hast, was eine Aktiengesellschaft ist?
 
Liber zu viel aus zu wenig Reserven...
Der Abgang kann schnell gehen der erneute Aufstieg dauert und kostet...

Da Apple ja auch regelmäßig Patente verletzt, wird auch immer Geld wichtig sein... Nur dann kann sich Apple so etwas auch erlauben.
 
Bist Du sicher, dass Du verstanden hast, was eine Aktiengesellschaft ist?

Ja, eine absolute Fehlentwicklung unserer Zeit..

Geht auch anders, siehe z.B. Altair
Altair ist ein nicht börsennotiertes Unternehmen mit weltweit mehr als 1300 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, Europa und im asiatisch/pazifischen Raum vertreten. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von best-in-class CAE Software, Grid Computing Technologien und im Produktdesign.

Auch Apple benötigt die Börse nicht, um erfolgreich zu sein, Apples Erfolg kommt nur und ausschließlich durch ihre Produkte..
 
Zuletzt bearbeitet:
Darum geht es hier doch gar nicht. Apple *ist* an der Börse und daher haben die Aktionäre bestimmte Rechte, denn ihnen gehört die Firma.

Ob eine AG jetzt gut ist oder nicht, ist doch etwas ganz anderes. Als Apple an die Börse ging, brauchten sie vielleicht Geld. Heute ist Apple so wertvoll, dass niemand es rückkaufen könnte.
 
Gibt auch AG's die nicht an der Börse sind :)


@ProUser

Du hast das System Börse und AG offenbar nicht verstanden.

Es gab aber mal eine Zeit in der Apple auf frisches Kapital angewiesen war. Und wenn eine Firma Geld braucht, gibt es mehre Möglichkeiten. Als Kredit, durch den Verkauf von Wertsachen oder eben Anteile der Firma. Aktien haben den Vorteil das man das Geld eben nicht zurück zahlen muss. Dafür gehört dann aber ein Teil der Firma jemand anderes.

Mit der Börse selber hat Apple heute gar nichts mehr zu tun. Denn dort werden in der Regel die Anteilsscheine gehandelt, welche bereits im Umlauf sind. Solange ein Unternehmen die eigene Mehrheit hält, kann einem der Börsenkurs sogar relativ egal sein.

Und wie ottomane schon geschrieben hat, ein Aktionär ist Eigentümer des Unternehmens ! Wenn du z.b. 5% alle Apple Aktien hältst, dann gehört dir 5% des Unternehmens. Und somit auch die Bargeldreserven. Von daher ist es sein berechtigtes Interesse.
 
Und wie ottomane schon geschrieben hat, ein Aktionär ist Eigentümer des Unternehmens ! Wenn du z.b. 5% alle Apple Aktien hältst, dann gehört dir 5% des Unternehmens. Und somit auch die Bargeldreserven. Von daher ist es sein berechtigtes Interesse.

Das ist ja das Fatale an diesem System, jemand kauft sich in ein Unternehmen ein, tut sonst nichts für dessen Erfolg, andere bringen es hoch und machen es durch persönliche Leistungen groß, jetzt kommt der Nichtstuer und stellt Forderungen - ich verstehe dieses Blutsaugerprinzip sehr gut..

Das gesamte globale Finanzsystem handelt nach dem gleichen Prinzip. Das Geld sollte bestenfalls nur als Flussmittel dienen, und nicht dazu, andere in eine Abhängigkeit zu bringen um sie dann zu kontrollieren, heute sind alle in dieser Abhängigkeit, in dieser Zwangsjacke. Staaten sind hoffnungslos verschuldet, bluten und ächzen unter der immensen Last, und tuen alles dafür, dass dieses System nicht zusammenbricht, weil das wiederum fast noch dramatischere Folgen hätte, perverser könnte das Ganze kaum noch sein..
 
Der Aktionär tut nicht "nichts". Er leiht dem Unternehmen mittelbar Kapital, mit dem das Unternehmen wirtschaftet. Das hat überhaupt nichts mit "Blutsaugen" zu tun. Auch du kannst dir einfach Apple-Anteile kaufen und darauf hoffen, sie später teurer zu verkaufen, wenn das Unternehmen noch wertvoller geworden ist. Und manche Unternehmen schütten sogar Teile des Gewinns an die Aktionäre aus. An diesem Grundprinzip ist erst einmal überhaupt nichts auszusetzen.
Die "anderen", die das Unternehmen groß gemacht haben, können auch Anteile kaufen. Gute Mitarbeiter haben häufig auch selbst welche, teils auch vom Unternehmen selbst bekommen. So etwas gibt es, ja. Selbst erlebt :)

Dass das internationale Finanzsystem nicht beliebig lange funktioniert, hat aber damit nun wirklich nichts zu tun.
 
Das ist ja das Fatale an diesem System, jemand kauft sich in ein Unternehmen ein, tut sonst nichts für dessen Erfolg, andere bringen es hoch und machen es durch persönliche Leistungen groß, jetzt kommt der Nichtstuer und stellt Forderungen - ich verstehe dieses Blutsaugerprinzip sehr gut....

Wen man so argumentiert, bringt man auch sein Geld zur Bank, ohne Zinsen dafür zu wollen.
Du gibst Dein Geld der Bank und tust nichts, wogegen die Bankangestelten die ganze Arbeit damit haben.
 
Auch Apple benötigt die Börse nicht, um erfolgreich zu sein, Apples Erfolg kommt nur und ausschließlich durch ihre Produkte..

Und woher kommen die Produkte? Wurden die vielleicht gar mit dem Geld der Aktionäre entwickelt? :innocent:
 
@ottomane..
Jemand, der an einem Unternehmen nicht mitgewirkt hat, und nur finanziell beteiligt, hat nicht selten nur die persönliche Bereicherung im Blickwinkel, und stellt u.U. Forderungen, die dem Unternehmen langfristig schaden könnten..

Kapital leihen heißt nichts tun. Das ganze Finanzsystem ist so aufgebaut, d.h. von Menschen, die im Grunde selbst nichts leisten dafür aber alles haben wollen, vor allem Kontrolle über andere, das sehen sie dann als ihre Arbeit und Leistung an. Logischerweise können nur wenige in dieser "bequemen" Stellung sein, denn sonst gebe es kaum noch jemanden, der produktiv arbeitet und das System würde nicht funktionieren. Es braucht also ein Druckmittel, das liebe Geld, welches künstlich knapp gehalten und nur unter abhängig machenden Auflagen (Zins und Zinseszins) herausgegeben wird, damit die Masse sich ja nicht zu einfach aus dieser Abhängigkeit befreit, sondern schön das Hamsterrad antreibt, am besten ein lebenslang..

Das Prinzip des Geldes ist überall gleich, man stellt andere unter Abhängigkeit und Zwang..

@mausbaer..
Weder die Angestellten der Bank noch die Banken erwirtschaften etwas, sondern diejenigen, denen die Banken quasi aus dem nichts Geld geliehen haben - die Banken verleihen vordergründig nicht das Geld, welches andere bei der Bank hinterlegt haben, sondern können das zehnfache des tatsächlich vorhandenen Kapitals verleihen - sie erzeugen quasi Geld aus dem nichts, tippen es einfach in den Computer hinein, und derjenige dem es dann geliehen wird, muss den Gegenwert erwirtschaften, dazu noch die Zinsen, was aber eine immense Zusatzbelastung für den Unternehmer oder Privatperson wird und nicht selten soweit hemmt, dass diejenigen nur noch damit beschäftigt sind, die Zinsen zu zahlen..


Stellt euch aber vor, der Staat würde selbst Geld verleihen, und zwar nicht der sinnlosen Kapitalvermehrung wegen (zu horrenden Zinsen als Zwang- und Druckmittel), sondern als Flussmittel mit geringfügigen Zinsen die lediglich die Inflationsrate abdecken. Dann könnten Unternehmer endlich mehr leisten, mehr investieren, mehr produzieren, höhere Löhne/Gehälter zahlen, die Menschen könnten sich mehr leisten (vor allem bessere Qualität), selbst die Staatskassen würden sich füllen (MwSt.), alles würde viel flüssiger laufen, nur für die nichtsnutzigen Kapitalverleiher (Sklaventreiber) wäre kein Platz mehr..
 
Wenn der Staat so billig Geld verleihen würde, wäre es im Nu wertlos, da es jeder nach Belieben besorgen kann.

Ich teile deine Kritik am Finanzsystem generell. Das System betreibt keine reale Wertschöpfung, was letztlich irgendwann die globale Wirtschaft zerstört. M.E. sind wir vor ein paar Jahren an dem Punkt angelangt, an dem das nicht mehr beliebig weiter getrieben werden kann.

Was Aktiengesellschaften angeht, bin ich allerdings anderer Meinung. Hier leiht der Aktionär der Firma Geld und bekommt dafür als Sicherheit einen Teil der Firma, der in der Regel real auch einen gewissen Wert hat. Das ist anders, als die Blasen, die Du meinst. Da wird Geld verliehen, dem keine Sicherheit, sondern ein weiterer Kredit gegenübersteht.
 
Wenn der Staat so billig Geld verleihen würde, wäre es im Nu wertlos, da es jeder nach Belieben besorgen kann.

Das Geld müsste man immer noch zurückzahlen, derjenige, der es sich geliehen hat, erwirtschaftet den Gegenwert indem er das Geld durch persönliche Arbeit verdient und zurückzahlt, wodurch das Geld seinen Wert bekommt..

Was Aktiengesellschaften angeht, bin ich allerdings anderer Meinung. Hier leiht der Aktionär der Firma Geld und bekommt dafür als Sicherheit einen Teil der Firma, der in der Regel real auch einen gewissen Wert hat. Das ist anders, als die Blasen, die Du meinst. Da wird Geld verliehen, dem keine Sicherheit, sondern ein weiterer Kredit gegenübersteht.

Ich finde es frafwürdig, dass jemand sich, z.B. als das Unternehmen klein und weniger wert war, günstig Anteile erwarb, nun (nachdem andere es durch persönliche Arbeit hochgebracht haben) meint durch Nichtstun Anspruch auf den Mehrwert zu haben..
 
Das Geld müsste man immer noch zurückzahlen, derjenige, der es sich geliehen hat, erwirtschaftet den Gegenwert indem er das Geld durch persönliche Arbeit verdient und zurückzahlt, wodurch das Geld seinen Wert bekommt..



Ich finde es frafwürdig, dass jemand sich, z.B. als das Unternehmen klein und weniger wert war, günstig Anteile erwarb, nun (nachdem andere es durch persönliche Arbeit hochgebracht haben) meint durch Nichtstun Anspruch auf den Mehrwert zu haben..

Man macht nicht "nichts". Man investiert. Das Geld wird ja offenbar gebraucht, sonst würde das unternehmen nicht diesen Schritt der Anteilsverkäufe gehen.

Warum fragwürdig? Man investiert in ein Unternehmen, von dem man sich in Zukunft Erfolge verspricht - man trägt ja auch das Risiko, dass die Investition schief geht.

Du findest es dagegen aber sicherlich gut, dass man auf den Verlusten sitzenbleibt, die man machen könnte, oder?

Besitzt du Aktien?
 
@ottomane..
Jemand, der an einem Unternehmen nicht mitgewirkt hat, und nur finanziell beteiligt, hat nicht selten nur die persönliche Bereicherung im Blickwinkel, und stellt u.U. Forderungen, die dem Unternehmen langfristig schaden könnten..

Kapital leihen heißt nichts tun. Das ganze Finanzsystem ist so aufgebaut, d.h. von Menschen, die im Grunde selbst nichts leisten dafür aber alles haben wollen, vor allem Kontrolle über andere, das sehen sie dann als ihre Arbeit und Leistung an. Logischerweise können nur wenige in dieser "bequemen" Stellung sein, denn sonst gebe es kaum noch jemanden, der produktiv arbeitet und das System würde nicht funktionieren. Es braucht also ein Druckmittel, das liebe Geld, welches künstlich knapp gehalten und nur unter abhängig machenden Auflagen (Zins und Zinseszins) herausgegeben wird, damit die Masse sich ja nicht zu einfach aus dieser Abhängigkeit befreit, sondern schön das Hamsterrad antreibt, am besten ein lebenslang..

Das Prinzip des Geldes ist überall gleich, man stellt andere unter Abhängigkeit und Zwang..

@mausbaer..
Weder die Angestellten der Bank noch die Banken erwirtschaften etwas, sondern diejenigen, denen die Banken quasi aus dem nichts Geld geliehen haben - die Banken verleihen vordergründig nicht das Geld, welches andere bei der Bank hinterlegt haben, sondern können das zehnfache des tatsächlich vorhandenen Kapitals verleihen - sie erzeugen quasi Geld aus dem nichts, tippen es einfach in den Computer hinein, und derjenige dem es dann geliehen wird, muss den Gegenwert erwirtschaften, dazu noch die Zinsen, was aber eine immense Zusatzbelastung für den Unternehmer oder Privatperson wird und nicht selten soweit hemmt, dass diejenigen nur noch damit beschäftigt sind, die Zinsen zu zahlen..


Stellt euch aber vor, der Staat würde selbst Geld verleihen, und zwar nicht der sinnlosen Kapitalvermehrung wegen (zu horrenden Zinsen als Zwang- und Druckmittel), sondern als Flussmittel mit geringfügigen Zinsen die lediglich die Inflationsrate abdecken. Dann könnten Unternehmer endlich mehr leisten, mehr investieren, mehr produzieren, höhere Löhne/Gehälter zahlen, die Menschen könnten sich mehr leisten (vor allem bessere Qualität), selbst die Staatskassen würden sich füllen (MwSt.), alles würde viel flüssiger laufen, nur für die nichtsnutzigen Kapitalverleiher (Sklaventreiber) wäre kein Platz mehr..

Tut mir Leid, aber ich habe selten so einen Stuss gelesen wie du ihn da gerade fabrizierst. Weißt du wie Apple entstanden ist? Wie Apple groß geworden ist? Sicherlich nicht durch das Sparbuch von Steve Jobs und Woz. Man braucht Geld, um etwas zu schaffen. Und das Geld haben sie bekommen, indem sich Menschen in ihr Unternehmen eingekauft haben. Das ist kein geliehenes Geld. Im Gegenteil. Das ist Eigenkapital. Der Geldgeber ist Mitbesitzer des Unternehmens. Er trägt das Risiko, er kann all sein Geld verlieren. Es ist immerhin sein Geld. Die Geschäftsführer sind in dem Fall nur die Verwalter. Sie tragen kein Risiko, sie können das ganze Geld verpulvern. Ist ja nicht ihr Geld, das sie verspielen. Kein Anteilseigner stellt Forderungen, die dem Unternehmen schaden, denn er *ist* das Unternehmen. Das scheinst du nicht wirklich verstanden zu haben.

Dein zweiter Absatz dann beweist, dass du wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden hast. Du würdest damit eine enorme Inflation erzeugen, das Geld wäre wertlos.