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Apple bietet mit iOS und dem App Store ein sicheres und Malware-freies System an. Dies könnte man zumindest denken, beobachtet man Apples Bemühungen, den App Store durch seinen Review-Prozess frei von schadhaften Apps zu halten. Wie Forscher nun jedoch bewiesen haben, sieht die Realität unter Umständen etwas anders aus. Ein als News-App getarntes Programm hat es im März durch Apples Barrieren geschafft, weil es vom Review-Team nur wenige Sekunden getestet wurde. Die App offenbart jedoch erst nach längerer Verwendung ihr wahres Ich: Sie baut eine Verbindung mit den Servern der Forscher auf, wodurch die App neue – schadhafte – Befehle ausführen konnte.[PRBREAK][/PRBREAK]
Die App, die intern auf den Namen Jekyll hörte, wurde lediglich zu Testzwecken von den Forschern aus dem App Store geladen und danach wieder entfernt, Schaden bei unwissenden Nutzern hat sie keinen angerichtet. Theoretisch konnten mit der App unbemerkt Twitter-Nachrichten, E-Mails und SMS versendet, persönliche Informationen, Fotos und Geräte-Identifikationsnummern gestohlen und andere Apps beeinträchtigt werden. So konnten die Forscher etwa den Safari-Browser zu einer Webseite umleiten, die weitere Malware beinhaltet hat.
Wie ein Sprecher von Apple bestätigt, hat das Unternehmen basierend auf der nun von den Forschern veröffentlichten Publikation Änderungen an iOS durchgeführt. Welche Änderungen dies genau sind, ist nicht bekannt. Zum Review-Prozess selbst, bei dem in diesem Fall die App nur für wenige Sekunden ausgeführt wurde, wurde kein Kommentar abgegeben. Marc Rogers, Sicherheitsexperte bei Lookout, meint, dass alle Betriebssysteme – egal ob für Mobilgeräte oder andere Systeme – für eine solche Art von Angriff anfällig seien. Xuxian Jiang, ein Forscher der North Carolina Staat University, sieht in dem Vorfall eine Erinnerung daran, dass kein Review-Prozess für Apps perfekt sei.
Via MIT Technology Review
Bild: The App Store (CC BY 2.0), von PhotoAtelier, flickr
Die App, die intern auf den Namen Jekyll hörte, wurde lediglich zu Testzwecken von den Forschern aus dem App Store geladen und danach wieder entfernt, Schaden bei unwissenden Nutzern hat sie keinen angerichtet. Theoretisch konnten mit der App unbemerkt Twitter-Nachrichten, E-Mails und SMS versendet, persönliche Informationen, Fotos und Geräte-Identifikationsnummern gestohlen und andere Apps beeinträchtigt werden. So konnten die Forscher etwa den Safari-Browser zu einer Webseite umleiten, die weitere Malware beinhaltet hat.
Wie ein Sprecher von Apple bestätigt, hat das Unternehmen basierend auf der nun von den Forschern veröffentlichten Publikation Änderungen an iOS durchgeführt. Welche Änderungen dies genau sind, ist nicht bekannt. Zum Review-Prozess selbst, bei dem in diesem Fall die App nur für wenige Sekunden ausgeführt wurde, wurde kein Kommentar abgegeben. Marc Rogers, Sicherheitsexperte bei Lookout, meint, dass alle Betriebssysteme – egal ob für Mobilgeräte oder andere Systeme – für eine solche Art von Angriff anfällig seien. Xuxian Jiang, ein Forscher der North Carolina Staat University, sieht in dem Vorfall eine Erinnerung daran, dass kein Review-Prozess für Apps perfekt sei.
Via MIT Technology Review
Bild: The App Store (CC BY 2.0), von PhotoAtelier, flickr
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