Wie gewohnt, wieder eine sehr informative und unterhaltsame Sendung!

Leider war Jesper mal wieder seeehr leise... Vielleicht kann Kerstin mal sein Micro etwas empfindlicher einstellen.
Beim Thema Amazon-Rückgaberecht, fand ich die Ansicht von Michael teilweise etwas realitätsfremd.
Wenn man im Geschäft z.B. eine Handtasche kaufen will, kann ich dort alle in die Hand nehmen, ob mir das Material und die Verarbeitung gefällt, kann in die Tasche sehen, ob sie für mich genug und entsprechend große Innentaschen hat und kann sie mir umhängen, ob Form und Farbe mir steht - jede Frau wird mir das mit Sicherheit bestätigen, denn ich glaube nicht, das meine bessere Hälfte da ein Einzelfall ist...

So verhält es sich meist mit allen Artikeln, die ich im Geschäft kaufen möchte und daher ist es dann natürlich klar, weshalb dann eine Rückgabe mit der Begründung, gefällt mir nicht, nicht so leicht ist.
Bei einem Versandhandel wie Amazon, ist das nicht möglich und daher ist es oft nötig sich mehrere Artikel zur Auswahl zu bestellen. Mehr als ein Bildchen und einer oft vagen Beschreibung gibt es nicht. Das ist so, als dürfte ich mir im Geschäft einen Artikel nur von weiten ansehen und müsste mich dann entscheiden....
Finde es sehr befremdlich, das Amazon sogar mit einer 4 Wochen Rückgabefrist wirbt und dann die Kunden, die es oft nutzen, bestraft und das sogar ohne Vorwarnung!!!!
Amazon hält es auch nichtmal für nötig, seinen Kunden zu erklären, nach welchen Richtlinien sie diese Sperrung veranlassen. Das wird nun auch viele ehrliche Amazon-Käufer verunsichern und jeder der ein Kindle hat, wird sich überlegen ob er da noch bestellt.
Recht gebe ich dir, wenn man sich etwas nur bestellt um es mal kurz zu nutzen und dann wieder zurück gibt. Das ist für mich auch Betrug!
Einen großen Unterschied sehe ich auch beim Hausverbot!
Wenn ich in einem Geschäft Hausverbot bekomme, dann habe ich entweder was geklaut, oder mich rübelhaft benommen - aber nicht so wie bei Amazon, wenn ich z.b. 5 Kleidungsstücke in die Umkleidekabine genommen habe, alle anprobiere, aber dann nur eines oder zwei behalte und bezahle und die anderen, zurück ins Regal hänge!!!
Das mache ich in einem Geschäft sehr oft und vergleiche vor einem Kauf auch verschieden elektronische Artikel miteinander - bisher ohne Hausverbot!

Wenn das Amazon nicht passt, dann müssen sie sich eben vom Fernhandel verabschieden und in jeder Stadt Läden eröffnen...
Oder will Amazon damit erreichen, das wir uns im Geschäft die Ware ansehen, uns beraten lassen um dann aber bei Amazon zu kaufen...?