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Antwort von ganz oben: Schließen von Apps zur Verbesserung der Akkulaufzeit nicht notwendig

Martin Wendel

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Um die Verbesserung der iPhone-Akkulaufzeit ranken sich viele Mythen. Einer der immer wieder genannten Punkte: Den App-Switcher öffnen und dort alle Apps über eine Wischgeste schließen. Dass dies nicht unbedingt zielführend ist, sollte bereits alleine die Tatsache zeigen, dass es keine Funktion gibt, um alle Apps auf einmal zu schließen. Nun gibt es aber eine Antwort zu dieser Sache von fast ganz oben.

Ein interessierter Nutzer hat Tim Cook eine E-Mail geschrieben und fragt, ob er regelmäßig Apps schließe und ob dies für die Akkulaufzeit relevant wäre. Die Antwort kam zwar nicht von Tim Cook, jedoch von Craig "Hair Force One" Federighi, seines Zeichens Senior Vice President für Software-Entwicklung. Seine Kurze und knapp Antwort zu den beiden Fragen des iPhone-Nutzers: "Nein und nein."

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Hintergrund ist, dass nur sehr wenige Programme, nachdem man sie über den Homebutton schließt, noch (abgesehen von RAM) Systemressourcen nutzen und damit den Akku beanspruchen. Die meisten Apps werden eingefroren, sobald sie nicht mehr im Vordergrund laufen, und belasten damit auch nicht die Akkulaufzeit. Ausnahmen bildet etwa die Audiowiedergabe im Hintergrund oder eine laufende GPS-Navigation.

Generell lautet auch unsere Empfehlung: Ein Schließen der Apps über den App-Switcher ist nur in sehr seltenen Fällen notwendig – und zwar wenn man tatsächlich eine Hintergrundaktivität stoppen möchte (etwa besagte GPS-Navigation) oder wenn sich eine App aufhängt. Für die Akkulaufzeit oder die Performance des Gerätes ist es jedenfalls nicht notwendig, Dutzende Male mit dem Finger nach oben zu wischen.

Via 9to5Mac

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Und wieso zeigt mir Batterie dann an, das z.B. die Facebook App (bei mir immer der grösste Verbraucher) mehr im Hintergrund saugt als im Vordergrund? Schliesse ich die App nach Verwendung ist dem nicht so.
 
Vor allem: Wo kann man sich das anzeigen lassen?
 
Öffne Batterie in den Einstellungen und klicke dann auf die kleine Uhr.

Wenn dem so wäre dürfte ja keine App einen Hintergrundverbrauch haben.
 
Also mir zeigt er da nicht an, wie viel Akku im Hintergrund gesaugt wird.
 
Und wieso zeigt mir Batterie dann an, das z.B. die Facebook App (bei mir immer der grösste Verbraucher) mehr im Hintergrund saugt als im Vordergrund? Schliesse ich die App nach Verwendung ist dem nicht so.
Weil die FB-App miserabel programmiert ist. Das ist eine der ganz wenigen Ausnahmen, bei denen ein explizites Schließen etwas bringen kann.
 
So schaut es bei mir aus.
 

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Es stimmt: Es gibt ein paar wenige Apps die im Hintergrund Blödsinn machen und Akku fressen. Facebook ist eine davon und die bekannteste dazu. Diese Apps zu schließen (oder komplett zu löschen) tut der Akkulaufzeit gut. Bei 99% der Apps ist das aber wie nun offiziell bestätigt total unnötig.

Und durch die Anzeige der Batterienutzung in den Einstellungen lässt sich ja auch leicht rausfinden welche App hier nun den Akku frisst.
 
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Die miese Softwarequalität der FB-App ist einer der Gründe, warum ich für FB Atomic Lite benutze.
 
Facebook ist für mich aber auch eine App die gar nicht im Hintergrund zu laufen braucht. Es gibt nichts was diese App dazu veranlassen sollte. Allein deshalb schon ist das Schließen von Apps durchaus begründbar. Dass Facebook mit allerlei Tricks gearbeitet hat, wie zum Beispiel das spielen von lautloser Musik um ständig weiterlaufen zu können, zeigt eben auch, dass es technisch möglich ist um Unfug zu treiben die ein Eingreifen nötig machen.
 
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Habe ich noch NIE gemacht. In meiner Liste sind wahrscheinlich alle Apps, die ich installiert hab. I dont care.

Edit: FB ist als App nur auf dem iPad vertreten
 
Man kann sich aus Facebook auch einfach ausloggen, wenn man sie nicht braucht, ich vermute das die App dann auch weniger Blödsinn macht.
 
Mir reicht es in dem Fall zu sehen das wenn es im Hintergrund läuft ziemlicher Bedarf besteht.

Streng genommen kann es dafür sorgen dass durch das schließen noch mehr Strom verbraucht wird als wenn man sie hätte einfach laufen lassen. Der Lifecycle von Apps ist nichts, wo man User eigentlich mit einem Wisch eingreifen lassen sollte.

Schließen der Anwendungen bringt nicht nur nichts, eigentlich verlangsamt es aktiv das System und sorgt für größeren Verbrauch bei den begrenzten Ressourcen.
 
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