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analoge Medien

Dieses Thema im Forum "Café" wurde erstellt von Deglibeis, 15.05.09.

  1. Deglibeis

    Deglibeis Riesenboiken

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    Weis wer von euch ob fotografische und nichttechnische Medien immer analoge Medien sind?

    :eek:
     
  2. uwe9

    uwe9 ̈Öhringer Blutstreifling

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    .. natürlich sind die Analog :-D
     
  3. Johannes.mac

    Johannes.mac Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Ja. Alle Medien, bei den die Informationen nicht in Bits und Bytes vorliegen, sind analog.
     
  4. pepi

    pepi Cellini

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    Und wie sieht so ein digitales Bit aus?

    Auf einer CD sind die Daten doch sicherlich digital gespeichert, oder?
    Oder sind es doch nur sehr analoge Löcher/Vertiefungen in einem mit reflektierendem Metall bedampften Substrat?

    Die fotosensitive Emulsion auf einem Film besteht aus Kristallen von Silberhalogeniden. Je nachdem ob so ein Kristall nun belichtet ist oder nicht, löst sich beispielsweise mit Entwickler das Brom aus der Verbindung, das Silber bleibt übrig. Nun habe ich zwei Arten von verbleibenden Kristallen. Kann man die nicht auch als Bits betrachten?

    Die Frage ist in der Form etwas unpräzise gestellt und ohne Hintergrund was dabei genau gemeint ist eine schöne Philosophische Grundlage für Diskussionen.
    Gruß Pepi
     
  5. Jenso

    Jenso Zehendlieber

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    Ja, bei solch allgemein gehaltenen Anfragen läßt sich stets trefflich drauflosphilosophieren; man weiß, was gemeint ist und könnte schlicht antworten, doch der Reiz der Genauigkeit übermannt einen und man plaudert dahin.

    Beispielsweise ließe sich wortwörtlich korrekt darauf hinweisen, daß selbst ein schlichtes Aufsagen von Texten, Formeln oder Zahlen, wenn es unter Zuhilfenahme der Finger erfolgt (Ab- oder Aufzählen) ja total „digital“ ist.
    Insofern wäre auch eine Darstellung in Schriftzeichen eher als digitale denn als analoge Technik anzusehen: ob ein Ding, welches durch ein langes (großes, buchstabenreiches) Wort bezeichnet wird, tatsächlich groß ist, läßt sich so ja nicht erkennen: es gibt dabei also keine Analogie. Es wird abstrahiert, in ein Kunstmedium umgesetzt.

    Ein Nanopartikel ist viel kleiner als ein Wal. - Wiewohl der letztere sich mit drei kleinen Zeichen darstellen läßt.

    Höhö
    Jens
     
  6. FaTe

    FaTe Auralia

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    Printmedien sind analog. heissen aber Printmedien :)
     
  7. MacAlzenau

    MacAlzenau Golden Noble

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    Werden aber mittlerweile fast immer sozusagen digital hergestellt...
     
  8. Montrak

    Montrak Uelzener Rambour

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    Der Zuse-Rechner war digital, obwohl nur elektromechanisch
     
  9. Gokoana

    Gokoana Bittenfelder Apfel

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    Quod erat demonstrandum! ;)
     
  10. Deglibeis

    Deglibeis Riesenboiken

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    Also scheint es da keine festen Grenzen zu geben...
     
  11. quarx

    quarx Hadelner Sommerprinz

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    Aber die Position der Kristalle auf dem Film dürfte ziemlich analog sein. ;)
     
  12. uwe9

    uwe9 ̈Öhringer Blutstreifling

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    ... aber sowas von :-D
     
  13. Jenso

    Jenso Zehendlieber

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    „feste Grenzen“ gibt es nicht, aber klare Verhältnisse - Deine Frage war halt etwas pauschal gehalten, daher die vielfältigen Antworten.

    „digital“ ganz allgemein meint, daß etwas zählbar oder in Ziffern darstellbar wäre - „analog“ setzt auf Vergleichbarkeit oder Ähnlichkeit.

    Am Finger (lat.: digitus) abzuzählen ist also digital, mit den Fingern Gesten zu vollführen (klein oder groß anzudeuten), das wäre analog.

    Deine „technischen Medien“ können bekanntlich sowohl aus dem Computerbereich stammen, als auch ältere Ursprünge haben (Schrift, Druck, Fotografie…) - insofern sind sie keinesfalls „immer“ digital.

    OK so?, fragt
    Jens
     
  14. Johannes.mac

    Johannes.mac Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Bei der CD liegt im Gegensatz zum Film die Position der "Informationseinheiten" fest, davon abgesehen ist analog und digital nicht die Herstellungsart/Aufbau/Form des Medium sondern die Art der gespeicherten Information.
    Am Ende ist nämlich sonst alles analog.
     
  15. pepi

    pepi Cellini

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    Nicht bei Filmen in Mikrokristallbauweise, da ergeben die Kristalle nämlich ein schönes hexagonales Kachelmuster. (Kommt nur bei professionellem Filmmaterial zum Einsatz.)
    Gruß Pepi
     
  16. Johannes.mac

    Johannes.mac Horneburger Pfannkuchenapfel

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    Fällt mir grad noch ein: Bei Fotopapier/Film "speichern" die Kristalle ja nicht nur eine Information hell/dunkel, sondern (je nach Qualität) beliebig viele Farben.
     

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