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Altes macOS außerhalb des Supports nutzen - mögliche Maßnahmen

cerberus1979

Transparent von Croncels
Registriert
19.04.16
Beiträge
310
Hi zusammen,
mich interessiert wie man einen Mac außerhalb des Supports durch geeignete Maßnahmen etwas sicherer gestalten kann.

Gleich vorab: Mir ist vollkommen bewusst, dass ein OS außerhalb des Supports immer ein hohes Risiko ist und selbst durch geeignete Schutzmaßnahmen nicht wirklich sicher wird. So ein System kann - wenn überhaupt - maximal für unkritische Daten und Programme genutzt werden. Mir geht es bei dem Beitrag auch eher um die Theorie.

Folgende Maßnahmen würden m.E. Sinn machen:
- Firefox oder ein anderen lauffähigen Browser, der Updates bekommt, nutzen
- System hauptsächlich mit einem Nutzer ohne Adminrechte nutzen
- Nicht benötigte Dienste (Air Drop etc. abschalten)
- Werbe- / Popup-Blocker nutzen
- Nur von Apple verifizierte Apps zulassen
- Öffentliche WLANs meiden

Was fällt euch noch so ein?
 
Was fällt euch noch so ein?
Netzwerk komplett abschalten.
Folgende Maßnahmen würden m.E. Sinn machen:
- Firefox oder ein anderen lauffähigen Browser, der Updates bekommt, nutzen
- System hauptsächlich mit einem Nutzer ohne Adminrechte nutzen
- Nicht benötigte Dienste (Air Drop etc. abschalten)
- Werbe- / Popup-Blocker nutzen
- Nur von Apple verifizierte Apps zulassen
- Öffentliche WLANs meiden
das hat nichts mit der speziellen Situation zu tun sondern dies sind allgemeine Maßregeln, die man empfiehlt für Rechner, die peinlichst auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Das ist nicht der einzige Thread zu dem Thema. Es ist schon alles gesagt worden. Einfach mal den letzten durchlesen.
 
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Wuchtbrumme schrieb:
das hat nichts mit der speziellen Situation zu tun sondern dies sind allgemeine Maßregeln, die man empfiehlt für Rechner, die peinlichst auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Das ist nicht der einzige Thread zu dem Thema. Es ist schon alles gesagt worden. Einfach mal den letzten durchlesen.

Warum hat das denn nichts mit der Situation zu tun? Einige der genannten Maßnahmen würde ich bei einem aktuell gepatchten Rechner nicht in Betracht ziehen. Natürlich nutze ich auf so einem beispielsweise ganz normal Safari, AirDrop und installiere mir auch Anwendungen, die nicht von Apple verifiziert sind, wenn ich der Quelle vertraue. Andere wie öffentliche WLANS schon, wobei ich bei der Nutzung mit einem ordentlichen VPN-Anbieter da auch weniger Angst hätte als beim ungepatchten Rechner.

Danke für den Hinweis. Ich hab tatsächlich nicht viel im Forum gefunden. Vielleicht hab ich aber da aber auch nach den falschen Schlagwörtern gesucht.
 
ganz ernsthaft und nicht mit Hintergedanken: wie paranoid bist Du?

Denn: Den ganzen Aufwand kann man sich wahrscheinlich für 99% aller Gefahren sparen (minus ganz allgemein: Online-Banking und 2FA). Für das verbleibende 1% an Angriffen ist auch ein voll aktueller Mac (oder jeder Computer) irgendwie riskant bzw. ein Einbruch erfolgreich. Ein IPv4-Router mit Masquerading trägt weiter zur Reduktion bei.

Es bleibt dann die Argumentation, *wenn* etwas passiert. Einen nicht aktuell gepatchten Rechner für irgendwas zu benutzen, insbesondere wenn es irgendwo zu Vermögenschäden gekommen ist (Onlinebanking, DOS mit Ausfällen wo Deine IP beteiligt war, ...), wird immer als Verstoß gegen best practices gesehen werden. Zu recht, aber auch irgendwo schwammig.

Auf der anderen Seite ist gerade mit KI die automatisierte und größere Kenntnis eines größeren Haufens an Angriffsvektoren en vogue und wird demnächst auch in die darke Seite des Netzes abdriften. Sprich, in einem Jahr reden wir über das Thema vermutlich noch einmal und dann vermutlich anders.
 
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Wuchtbrumme schrieb:
ganz ernsthaft und nicht mit Hintergedanken: wie paranoid bist Du?

Wie in meinem Eingangstext geschrieben: es geht mir um eine rein theoretische Betrachtung. Nochmal: ich betreibe einen solchen Rechner nicht und habe das auch nicht vor. Ich verstehe nicht, was eine Diskussion darüber mit „paranoid sein“ zu tun hat. Sei‘s drum.

Ich finde es lediglich spannend wie sicher ein veraltetes macOS mit einigen Absicherungen sein könnte. Im Windows-Bereich gibt es einige Versuche, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, im Mac-Bereich eher weniger - oder zumindest kenne ich diese nicht.

Abgesehen davon sehe ich die Risikoeinschätzung ähnlich wie Du, falls zumindest ein aktueller Browser genutzt wird.
 
u0679 schrieb:
Im Windows-Bereich gibt es einige Versuche
Oh je, Windows ist ja noch offener als ein altes MacOS. Da würde ich nun gar nicht auf die Idee kommen, als ein aktuelles Windows 11 oder Win 10 mit aktuellen ESU Patches.

Ein Youtuber hat mal ein Windows XP genutzt und ist damit online gegangen. Er hat dann gezeigt, wie schnell er sich eine große Zahl von Viren eingefangen hat. Obwohl der Test sehr unterhaltsam war, ist dieser nicht komplett repräsentativ, da er mit dem Rechner direkt online gegangen ist. Es war kein Router / Firewall dazwischen geschalten. Insofern hat schon mal eine wichtige Schutzebene gefehlt.
Aber klar, veraltete Windows-Versionen sind so oder so um ein vielfaches riskanter.
 
Ein Youtuber hat mal ein Windows XP genutzt und ist damit online gegangen. Er hat dann gezeigt, wie schnell er sich eine große Zahl von Viren eingefangen hat. Obwohl der Test sehr unterhaltsam war, ist dieser nicht komplett repräsentativ, da er mit dem Rechner direkt online gegangen ist. Es war kein Router / Firewall dazwischen geschalten. Insofern hat schon mal eine wichtige Schutzebene gefehlt.
Aber klar, veraltete Windows-Versionen sind so oder so um ein vielfaches riskanter.
Ein ungepachtes Windows XP war immer schon offen für so ziemlich jeden Wurm im Netz. Und die laufen tatsächlich immer noch rum, wenn auch nicht mehr so aktiv.

Meine 2 Cents: Das größte Einfallstor für Schadsoftware sind Browser und E-Mail. Letzteres leider durch die nicht abreißenden Phishing-Kampagnen auch noch in wesentlich größerem Umfang. Ich bin im Wesentlichen da bei @Wuchtbrumme Dank KI wird das in Bälde noch zu nehmen und dann reden wir anders.

Zu den theoretischen Fragen wurde hier wirklich schon viel gepostet. Es gibt einige Projekte, die aktuelle Sicherheitsstandards in Browser bringen, die auf alten Systemen laufen. Das deckt - wie hier geschrieben - 99% aller Sorgen und Probleme ab.
 
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Meine 2 Cents: Das größte Einfallstor für Schadsoftware sind Browser und E-Mail. Letzteres leider durch die nicht abreißenden Phishing-Kampagnen auch noch in wesentlich größerem Umfang. Ich bin im Wesentlichen da bei @Wuchtbrumme Dank KI wird das in Bälde noch zu nehmen und dann reden wir anders.
Danke für die Einschätzung.
Bezüglich der KI bin ich grundsätzlich nicht ganz so pessimistisch. Ich glaube, dass die Angriffe zwar erst mal zunehmen werden, relativ schnell aber KI auch im Abwehrbereich eingesetzt wird. Haben wir ja aktuell schon bei vielen Themen wie Texterstellung vs. Plagiatserkennung, Bilderzeugung vs. Deepfake-Erkennung, Virenerzeugung vs. Virenscanner usw. Bringt aber zugegebenermaßen für einen Rechner mit altem Betriebssystem nicht viel.
Zu den theoretischen Fragen wurde hier wirklich schon viel gepostet. Es gibt einige Projekte, die aktuelle Sicherheitsstandards in Browser bringen, die auf alten Systemen laufen. Das deckt - wie hier geschrieben - 99% aller Sorgen und Probleme ab.
Meinst Du Browser wie Firefox ESR und Chromium Legacy?
Falls Du zufällig einen Link zu einem Beitrag zur Hand hast, der das Thema theoretisch beleuchtet, nehme ich den gerne. Die meisten Beiträge, die ich hier gefunden habe, drehen sich immer um die Frage "Kann ich meinen Rechner mit altem macOS noch nutzen?" und werden mit "Nimm halt Linux und / oder OCLP und bleib offline" beantwortet. Ist ja generell absolut richtig, aber nicht der Kern meiner Frage. Aber vllt. suche ich auch falsch.

Ansonsten könnt ihr den Beitrag auch gerne schließen, da das Thema ja offensichtlich schon so oft besprochen wurde.
 
Das stimmt schon, aber ich glaube, dass gerade bei KI der Effekt nicht so stark ist, da KI sehr schnell lernt und sich selber gut trainieren kann. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.
Erinnert mich so ein bisschen an Terminator 2 als das neue Modell alle Schritte von dem alten Modell vorausgesehen hat 😉
 
Das stimmt schon, aber ich glaube, dass gerade bei KI der Effekt nicht so stark ist, da KI sehr schnell lernt und sich selber gut trainieren kann.
Das ist dann vmtl. auch der Grund, dass Mythos als erstes LLM seit GPT-2 nur ausgewählten Benutzern - und die müssen aktuell auch alle aus der USA sein - zugänglich gemacht wird?!