Adobe Photoshop für iPad veröffentlicht

Jan Gruber

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Adobe Photoshop für iPad veröffentlicht



Endlich ist es so weit - vor einem Jahr hat Adobe, im Rahmen der iPad Pro-Keynote, die Entwicklung von Photoshop für das iPad angekündigt. Seit heute ist die App auch im Store verfügbar - der erste Monat kann kostenlos getestet werden.

Damit bestätigen sich die kürzlich getroffenen Aussagen seitens Adobe, dass die Anwendung noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Zum Start schränkt der Produktmanager die Erwartungen direkt ein - viele Funktionen werden erst in den nächsten Monaten nachgereicht. Es sei unmöglich eine über 25 Jahre gewachsene Software auf einen Schlag für das iPad zu portieren. Adobe betonte auch die aktive Unterstützung seitens Apple bei der Entwicklung. Das wirkt wenig überraschend - schließlich benötigt Apple für die Vermarktung eines Pro-Tablets auch Pro-Software.
Adobe Photoshop für das iPad - Preise und Vorraussetzungen


Zur Nutzung der Anwendung ist iPadOS 13.1 oder höher erforderlich, somit läuft Photoshop auf allen iPad Pros, dem iPad ab Generation 5 und auch dem iPad Mini ab Generation 4 sowie dem aktuellen iPad Air. Beide Versionen des Apple Pencil können eingesetzt werden.

Der erste Monat kann kostenlos getestet werden, danach werden 10,99 Euro je Monat fällig. Wer bereits Adobe CC-Abonnent ist, wird nicht zusätzlich zur Kasse gebeten.

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Via MacStories
 
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walnuss

Elstar
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Danke Apfel-Community, ich muß immer wieder über solche Kommentare schmunzeln.

Als Salzburger wurde ich sagen „des earste monat“ und auf die schnelle auch das „des“ in „das“ schreiben.
 
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Jan Gruber

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Zum Glück hast du das jetzt geschrieben - und wenns „gegen“ Deutsche geht halten sogar Salzburger und Wiener zusammen ;)
 
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Jan Gruber

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TexanSteak

Roter Eiserapfel
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...und Affinity für ipad gibt's für gerade mal 22,- Euro = 2 Monate Photoshop/iPad :) Kenne die Affinity app zwar nicht, aber dafür die Desktop-Version und die ist schon ziemlich klasse. Fehlen noch 3-4 Sachen, um PS komplett zu ersetzen, aber ist schon nah dran. Naja, wer also mit PS für ipad liebäugelt, verschenkt eigentlich nur 2 Monate, wenn er erst mal die Alternative ausprobiert...
 
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nachdenker

Lambertine
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Wobei wahrscheinlich eh eher die "In Adobe CC enthalten" Variante ziehen wird?!
Welcher durchschnittliche Privatuser ist denn bereit mind. 35€/MONAT (!!!) für CC zu berappen... Affinity und Pixelmator sind gerade für "uns" ambitionierte HobbyPROuser mehr als ausreichend und preislich fair positioniert...
 

Zug96

Oberdiecks Taubenapfel
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10.99 Euro in DE/AT? Sehr seltsam... In der Schweiz kostet es CHF 5.50 pro Monat also rund 5 Euro. 10.99 erscheinen mir sehr überteuert. 5 Euro wie bei uns finde ich i.O. wenn es wirklich gut ist. Wobei ne Liftime Version für 99.- oder so nice wäre natürlich. Aber für Leute wie nicht ist Affinity weit mehr als ausreichend. Ich wüsste nichtmal ob Photoshop so viel mehr kann.
 

TexanSteak

Roter Eiserapfel
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10.99 Euro in DE/AT? Sehr seltsam... In der Schweiz kostet es CHF 5.50 pro Monat also rund 5 Euro. 10.99 erscheinen mir sehr überteuert. 5 Euro wie bei uns finde ich i.O. wenn es wirklich gut ist. Wobei ne Liftime Version für 99.- oder so nice wäre natürlich. Aber für Leute wie nicht ist Affinity weit mehr als ausreichend. Ich wüsste nichtmal ob Photoshop so viel mehr kann.
Also ich kenne ja tatsächlich beides. Vor allem die Aktionen vermisse ich bei Affinity - da kann man zwar auch einige Schritte recorden, aber halt noch nicht alles... und dann nervt mich bei Affinity diese Aufteilung in Abteilungen wie Develop, Liquid und wie das Zeug alles heißt. Das könnten sie gerne noch ein bisschen zusammenfassen und entschlacken. Da ist mir PS (das ich beruflich nutze) doch noch etwas übersichtlicher...
 

leerzeichen

Reinette de Champagne
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Das Creative Cloud Foto-Abo umfasst "Lightroom für Desktop, Smartphone und Tablet, 20 GB Cloud-Speicherplatz, Lightroom Classic und Photoshop auf dem Desktop und iPad" und kostet 11,89€/Monat. Die vollständige Creative Cloud wird also nicht benötigt.

Das wird die Variante sein, die die Kunden vermehrt nutzen werden. Photoshop ist Pro-Software, der Privatanwender der nicht bereit ist das Geld auf den Tisch zu legen ist mit Affinity Photo fürs iPad gut beraten. Ich bin Hobbyfotograf und bereit das Geld für die Creative Coud Foto auszugeben, habe aber auch schon mal einen komplexen Edit (Sky-Replacement, Wassertropfen vom Objektiv retuschieren) komplett mit Affinity gemacht. Als jemand, der Photoshop gewohnt ist was das tough, da zwar alles funktioniert aber eben komplett anders. Das hatte mich damals 3 Stunden im Flieger gekostet. In dem Photoshop auf dem iPad habe ich mich gestern direkt zuhause gefühlt.

Am Ende, und das ist was ich bei all den Kommentaren nicht verstehe, will Adobe mit seinen Programmen nicht die breite Masse an Privatusern, die mal fix für Instagram Ihr Foto fertig machen wollen, ansprechen sondern (semi-)professionelle User, die vermutlich Geld damit verdienen und dann sieht das Preis-/Leistungsverhätnis auch schon wieder anders aus.
 

you're.holng.it.wrng

Kaiserapfel
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Jemand der kein CC Abo hat kann auch Affinity Photo fürs iPad kaufen. Die Vorteile der Photoshop App liegen doch eindeutig an der Anbindung an die Adobe Cloud.
Das hab ich hier letztens auch schon erklären müssen. Jemand der bei Adobe Zuhause ist, kauft sich keine Drittanbieter Billo-App fürs iPad. Wenn man auf dem iPad arbeiten möchte, muss das in den Workflow passen. Sonst ist das total sinnlos...


Am Ende, und das ist was ich bei all den Kommentaren nicht verstehe, will Adobe mit seinen Programmen nicht die breite Masse an Privatusern, die mal fix für Instagram Ihr Foto fertig machen wollen, ansprechen sondern (semi-)professionelle User, die vermutlich Geld damit verdienen und dann sieht das Preis-/Leistungsverhätnis auch schon wieder anders aus.
So ist es!
Zumal Leute die damit Geld verdienen - das Adobe Abo eh schon haben.
Zusatzkosten = null !

Ich kann jetzt so langsam auf nem iPad arbeiten.
Vorher ging das nur mit dem Laptop.
Wenn Adobe jetzt nach und nach die Funktionen vollends implementiert, ist es eine super Sache.


An die Nörgler und Besserwisser sei gesagt:
Wenn Affinity & Co mit Algorithmen von CS3-CS5 mal eben eine Stand alone App bauen - dann ist das relativ einfach.
Wenn aber in 25 Jahre eine Software wächst, auf Windows und Mac läuft, dann auf IOS kommen soll, dazu die komplette Kombatibiliät mit Illustrater, After Effex, Premiere Pro & der gesamten Adobe-Cloud gewährleisten soll.
UND sich dann auch noch auf ner Touch-Oberfläche gleich bedienen lassen soll, wie mit der Maus am PC,
DANN wird die Herausforderung doch etwas größer.

Ich freue mich, wenn ich Ende 2020 GRATIS von Adobe Photoshop vollwertig auf dem iPad habe.
Und bis dahin - können die Hobby Leute denen eh alles von Adobe zu teuer ist, weiterhin zu Affinity und Pixelmator greifen. Und das beste - danach, wenn Photoshop dann mal richtig läuft, dann... ja, dann könnnen die das auch noch immer tun. Also, zu Affinity und Pixelmator & Co greifen. Man nimmt euch doch nix weg... Es gibt keine Pflicht die Software zu nutzen... Adobe fegt die Mitbewerber nicht aus demAppstore.
 
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Wertungen: rs254 und Thaddäus

Jan Gruber

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Das hab ich hier letztens auch schon erklären müssen. Jemand der bei Adobe Zuhause ist, kauft sich keine Drittanbieter Billo-App fürs iPad. Wenn man auf dem iPad arbeiten möchte, muss das in den Workflow passen. Sonst ist das total sinnlos...
Er sagt ja aber genau das Gegenteil - und das ist ja auch das was ich letztens meinte. Wer CC hat wird sich mit Photoshop auf dem iPad wohl fühlen und gut ists. Wer kein CC hat wird wahrscheinlich jetzt nicht extra ein Abo abschließen müssen - der könnte sich schon durchaus mal Affinity anschauen ;)
 

Nordapfel

Reinette Coulon
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Ich denke auch, dass Adobe einfach eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Würde ich z.B. ausschließlich hobbymäßig oder semiprofessionell fotografieren, würde ich vermutlich auch auf Affinity o.ä. zurückgreifen. Als selbstständiger Webdesigner/Webentwickler bin ich froh, dass ich für einen verhältnismäßig geringen monatlichen Betrag Fotos bearbeiten (Photoshop/Lightroom), mit Vektoren arbeiten (Illustrator), ggfs. auch mal einen Flyer oder eine Visitenkarte gestalten (Indesign) und falls nötig auch mal einen Podcast schneiden (Audition) oder ein kurzes Social Media Video schneiden (Premiere Pro) kann.

Leider macht man sich so ein Stück weit abhängig von einem einzigen Anbieter, aber der Workflow und der Leistungsumfang ist einfach ziemlich gut.
 

you're.holng.it.wrng

Kaiserapfel
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Ich denke auch, dass Adobe einfach eine bestimmte Zielgruppe anspricht. Würde ich z.B. ausschließlich hobbymäßig oder semiprofessionell fotografieren, würde ich vermutlich auch auf Affinity o.ä. zurückgreifen. Als selbstständiger Webdesigner/Webentwickler bin ich froh, dass ich für einen verhältnismäßig geringen monatlichen Betrag Fotos bearbeiten (Photoshop/Lightroom), mit Vektoren arbeiten (Illustrator), ggfs. auch mal einen Flyer oder eine Visitenkarte gestalten (Indesign) und falls nötig auch mal einen Podcast schneiden (Audition) oder ein kurzes Social Media Video schneiden (Premiere Pro) kann.

Leider macht man sich so ein Stück weit abhängig von einem einzigen Anbieter, aber der Workflow und der Leistungsumfang ist einfach ziemlich gut.
So ist es!