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3D-Diagramme

Das ist zwar schon richtig, aber da ein Diagramm selten ohne die Darstellung der zugehörigen Daten auskommt, dient es hauptsächlich zur groben Veranschaulichung.
 
Nur das Problem ist das 3D Diagramme zwar toll aussehen jedoch nie eine vernünftige Analyse ermöglichen. Solche Diagramme dienen der Effekthascherei und der beeinflussung des Lesers. Je nach dem wie ich die Torte drehe kommt für den Leser ein anderes Ergebniss heraus.

Für vernünftige Analysen dienen ja letztlich die genauen Wertangaben neben den einzelnen Diagrammelementen.

Für eine willentliche Beeinflussung des Lesers bedarf es zudem mehr, als eine einfache 3D-Modellierung. Da müssen schon Vorgehensweisen mit eingezogen werden (z.B. Flächen viermal so groß darstellen, obwohl das Ergebnis nur doppelt größer ist), die genauso leicht im 2D-Bereich angewendet werden können.

Die Gefahr besteht nur darin, die Diagramme derart zu neigen, dass die hinten-liegenden Segmente deutlich kleiner dargestellt werden, als die vorneliegenden. Aber bei Kreis-Diagrammen ist diese Gefahr insofern nichtig, als dass der Betrachter immer in der Lage ist, das Kreis-Gebilde als Ganzes wahrzunehmen und somit auch die Segmente richtig einzuschätzen weiß. ;-)
 
Ratsam wäre es trotzdem, die kleineren Kreissegmente "vorne"und die größeren "hinten" zu platzieren.
 
warum nicht keynote -> screenshot -> photoshop -> fertig
 
Naja, Keynote bietet halt einen eingeschränkten Konfigurationsumfang bzgl. Design, Platzierung, etc.

Aber wem das reicht, der kann das ja gerne machen. Da spricht nix dagegen (denke ich).
 
Also ich habe das Diagramm für eine Präsentation für Sponsoren verwendet. Da ging es eigentlich nicht um Analysen, sondern eine gefälligere Darstellung. Wie die einzelnen Posten zueinander im Verhältnis stehen, war da nachrangig. Die Alternative wäre eine schnöde Aufzählung gewesen, das wollte ich vermeiden.
Manager sehen eben gern bunte Grafiken:-)
 
Es kommt ja auch immer auf die Anwendung an. Trotzdem bleibe ich dabei das bei einer 3D Torte die Flächen der einzelnen Stücke in einem anderen Verhältnis zueinander stehen als in einer Aufsicht. Und die beschriftung am Rand hilft dann auch wenig weil man sich eher auf den ersten Eindruck verläßt.
 
Na, darfst ja bei der Meinung bleiben ;-) Ist ja auch nicht falsch.
 
Danke für den Tipp mit Adobe Illustrator. Bei iWork fehlt doch die ein oder andere Funktion, die es in Excel gibt. Z.b. die Abrundung von Kurven in Liniendiagrammen.
grüße
Ompi