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Bin jetzt unterwegs, darum kann ich nicht richtig zitieren. Zu der nötigen Unabhängigkeit des Studiums, da bin ich ganz auf Deiner Linie, vielleicht konnte ich das nicht klar genug ausdrücken. Darum graut mir davor, die Ausbildung den Unternehmen zu überlassen, und will ich unabhängige, gut ausgerüstete (Voll-)Universitäten, die ihren Studenten Wissenschaft statt nur Wissen vermitteln, und sie nicht zu arbeitsmarktfokussierten Aufgabenlösern verbilden. Ich denke, das siehst Du ja nicht anders. Und ja, dazu gehört, dass Forschung und Lehre frei bleiben, in der Praxis gibt es da Probleme mit der Finanzierung durch Unternehmen, da hast Du recht.


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Apflap, immer langsam mit den jungen Pferden... Ich verstehe ja, dass man sich aufregen kann, wenn es um das Thema Steuern geht, aber ich fürchte, es ist nicht ganz so simpel, wie man es gern hätte.

Mir ging es ehrlich gesagt mehr um eine moralisch faktische Betrachtung, als um eine juristische.
Wenn Umsatz und Gewinn des Unternehmens in den endsprechenden Ländern bereits in deckendem Verhältniss zu den Leistungen des Gemeinwesens (also Infrastruktur, Sozialleistungen und sich hieraus ableitende Ab- und Versicherungen et.c.) besteuert wurden, bevor sie in Steuer-Oasen überwiesen werden, dann kann mann meine Kritik denke ich als hinfällig betrachten.
Ich behaupte aber, auch wenn mir hierfür das tiefere Verständniss der Materie fehlen sollte, dass die meisten Unternehmen eben deshalb ihre Gewinne in solchen Standorten halten, um entsprechende Abgaben zu umgehen und das ist unrecht, auch wenn es rechtlich möglich ist.

Was meine zweite Aussage anbelangt, bezog sich diese zugegebener Maßen nichtmehr direkt auf den Tatbestand der Steuerersparniss in diesem Fall, sondern auf Prinzip und Funktion des Profit-orientierten Wirtschaftens.