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High Sierra virtualisiert in PVE?

Wuchtbrumme

Golden Noble
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Hallo,

habe neulich gelernt, dass OCLP ja nur für macOS >11 ist. Ich habe seit Jahr und Tag ein Projekt, mein altes MBP2015 mit High Sierra glaube ich auf einen Proxmox zu virtualisieren.

Wie mach ich denn das?
 
Ein Hackintosh ist doch, wenn ein Apple-System nativ auf einem Nicht-Apple-Rechner zum Laufen gebracht wird.
Proxmox ist doch laut der allwissenden Wikipedia eine Virtualisierungsplattform, die auf einem Linux-Rechner läuft.
Also nicht nativ, sondern ähnlich wie VMWare oder Parallels auf Mac-Systemen.
Da sollte es doch Anleitungen geben, zudem sicher Hilfe in Linux-Foren.
 
Moin!

Ich hatte mir, als ich mit Proxmox anfing, angesehen wie man macOS auf Proxmox virtualisieren kann. Ich habe es aber nie ausprobiert, von daher weiß ich nicht ob eine der Lösungen funktioniert. Eine Windows-VM hingegen habe ich in fünf Minuten hinbekommen und die läuft immer noch.

Hier sind die Links, die ich mir damals gemerkt habe:
 
Ein Hackintosh ist doch, wenn ein Apple-System nativ auf einem Nicht-Apple-Rechner zum Laufen gebracht wird.
Proxmox ist doch laut der allwissenden Wikipedia eine Virtualisierungsplattform, die auf einem Linux-Rechner läuft.
Proxmox ist ein Bare Metal Hypervisor wie VMware, d.h. es läuft direkt auf der Hardware. Virtualbox und Parallels sind Hypervisoren die in einem Host OS laufen.

Und was das Thema Hackintosh betrifft: Nicht im jedem Fall muss man macOS hacken, um es in einer VM auf einem nicht Macintosh zubetreiben. Beispiel ist Virtualbox: Man kann durch Anpassen der VM Umgebung (setzten der richtigen EFI Variablen) macOS unverändert auf einem PC betreiben.
 
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Das Hauptproblem beim Virtualisieren von macOS besteht darin, dass Apple macOS nie wirklich für die Virtualisierung angepasst hat. D.h. der Grafikkartentreiber ist darauf nicht ausgelegt. VirtualBox und Parallels installieren deshalb einen Treiber, der die macOS Beschleunigung auf System APIs umlegt. Das ist relativ langsam.

Ein anderer Weg ist es, dass man eine komplette Grafikkarte an eine VM durchreicht. Das können nur einige Hypervisoren: KVM, VMware, … Da Apple aber das nie wollte, dürfte VMware dies nicht unterstützen. Die beste Wahl wäre also KVM. Da besteht das Problem, dass man eine Grafikkarte braucht, die vom macOS Treiber unterstützt wird, und einen PC der in der Lage ist PCI Passthrough zu unterstützen. Intel nennt das Feature VT-d AMD IOMMU. Die Grafikkarte muss es auch noch erlauben bzw. man muss KVM so konfigurieren, dass die Karte nicht merkt, dass sie im PCI Passthrough Modus läuft. Man muss an der 2. Grafikkarte die Ausgänge benutzen, und das Bild auf einem zweiten Monitor darstellen. Dafür ist das auch virtualisiert faktisch so schnell wie das Original.

Die dritte Möglichkeit, die vor allem im Kontext von professionellen VMs und da sehr stark bei KI genutzt wird, ist SR-IOV. Dabei werden nur Teile der PCIe Karte an eine VM durchgereicht. Damit das funktioniert muss der Treiber das untersützen. Aktuell funktioniert das nur auf einigen wenigen nVidia Karten (z.B. RTX Pro 6000) mit zusätzlichen Lizenzen für diesen Modus. Die RTX Pro lässt sich in diesem Modus komplett, in zwei MIGs, drei MIGs und vier MIGs unterteilen (MIG Multi-Instance GPU): Die Aufteilung der Resourcen ist: 1; ½ + ½; ½ + ¼ + ¼; ¼ + ¼ + ¼ +¼. Die Ausgabe erfolgt hier nicht mehr über einen physischen Anschluss sondern über einen Softwareschnittstelle wie etwa RDP. Das Problem ist wird nur vom Treiber von Windows und Linux unterstützt. Dazu gibt es seit Ewigkeiten keinen nVidia Treiber mehr für macOS.
 
Beispiel ist Virtualbox: Man kann durch Anpassen der VM Umgebung (setzten der richtigen EFI Variablen) macOS unverändert auf einem PC betreiben.
Vor einigen Jahren hatte ich auf einem PC auch fast problemlos Mac OS X (so hieß es damals, meine ich) in einer VMWare Workstation VM laufen. Dazu musste man allerdings Teile von VMWare patchen.