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Soundqualität Thunderbolt vs. Klinke am MacBook Pro?

Inuk

Erdapfel
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27.06.26
Beiträge
4
Moin,

ich möchte einen kabelgebundenen Kopfhörer kaufen, den es wahlweise mit USB-C oder Mini Klinkenstecker gibt. Damit ich das Gerät auch am Smartphone ohne Mini Klinkenanschluss (und ohne Adapter) nutzen kann frage ich mich gerade, ob die Soundqualität am Thunderbolt Ausgang grundsätzlich schlechter (oder sogar besser) ist, als am Mini Klinkenausgang eines MacBook Pro (2023, M2 Pro, Thunderbolt 4.0)?

Falls keine Einbußen entstehen bzw. es qualitativ keinen Unterschied macht welchen Ausgang man wählt, wäre der Kopfhörer mit USB-C Stecker natürlich erste Wahl, der passt ohne Adapter an beiden Geräten.

Merci.
 
Kopfhörer mit Thunderbolt gibt es nicht. Das ist ein USB-C-Steckertyp, darüber wird ggfls. Audio abgegriffen.
Wenn es Dir mit dem Anschluss am besten taugt, nimm es.

Früher(tm) hat man den Klinken-Kopfhörern schlechtes Audio nachgesagt, heute wirft man Apple vor, mit kabellosen Airpods unnötigerweise Geld zu schneiden, weil man die Klinke entfernt hat.

Hifi hast Du nirgendwo, soviel nimmt sich das zum Glück nicht.

Allerdings würde ich schon auf gute Kopfhörer achten und ich glaube, mit einem USB-C-auf-Klinke-Adapter und dann einem guten Kopfhörer fährst Du besser weil
-wenn der Adapter kaputt ist, er leicht austauschbar ist
-für Klinke größere Auswahl besteht und die Kopfhörer dann ggfls preisgünstiger sind.
 
Ich habe die Vermutung, dass die Dinger evtl sogar im Stecker einen Soundchip eingebaut haben, und eine Soundkarte emulieren.

Ich hab zb aktuell grad "absichtlich" nen USB auf Klinke Adapter gekauft, allerdings ist das ein Verstärker, damit ich meine 250 Ohm Lautsprecher am Neo betreiben kann.
Am Mini zb würde es mir nicht einfallen, sowas zu benutzen. Da sind die Kopfhörer nativ ausgezeichnet
 
Hängt vom eingesetzten Digital-Analog-Wandler ab. Da kann ein guter externer DAC unter Umständen besser als der interne im MB sein. Wenn USB-C sowieso für Dich praktischer ist, spricht nichts dagegen.
 
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Ich habe die Vermutung, dass die Dinger evtl sogar im Stecker einen Soundchip eingebaut haben, und eine Soundkarte emulieren.
Weil ich auch mal danach gesucht hatte...

Eingabe im brave-browser:
funktioniert klinke auf usb adapter

Antwort schrieb:
Ein einfacher Klinke-auf-USB-Adapter funktioniert in der Regel nicht für die Übertragung von Audiosignalen oder Daten, da Klinke ein analoges Signal und USB ein digitales Signal ist. Um die Signale zu konvertieren, wird zwingend ein aktiver Adapter mit einem integrierten DAC (Digital-Analog-Wandler) benötigt.

Wichtige Einschränkungen​

  • Passive Adapter: Einfache Kabel oder Adapter ohne Elektronikchip können nur zur Stromversorgung (z. B. zum Laden von Geräten über die 5V der USB-Schnittstelle) genutzt werden, aber nicht für Audio oder Daten.
  • Aktive Adapter (USB-Soundkarte): Diese enthalten einen Chip, der das digitale USB-Signal in ein analoges Klinkensignal umwandelt. Sie funktionieren oft als Plug-and-Play-Gerät an PCs, Laptops, Konsolen (wie der PS5) oder Android-Geräten, erfordern aber ggf. eine Anpassung der Audioeinstellungen.
  • USB-C zu Klinke: Bei USB-C-Geräten gibt es zwei Modi. Ein passiver Adapter leitet nur das analoge Signal weiter (Qualität hängt vom Gerät ab). Ein aktiver Adapter (mit DAC) ist notwendig, wenn das Gerät kein analoges Signal über USB-C ausgibt oder für eine höhere Audioqualität.
  • Kompatibilität: Nicht alle Adapter funktionieren mit allen Geräten. Besonders bei Samsung-Smartphones kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen, wenn der Adapter keinen passenden DAC-Chip enthält oder die Einstellungen nicht korrekt sind.

Fazit​

Nein, ein rein passiver Adapter überträgt weder Audio noch Daten. Sie benötigen einen aktiven USB-Audio-Adapter mit integriertem DAC, um Kopfhörer oder Headsets an USB-Schnittstellen zu betreiben. Die Klangqualität hängt dabei maßgeblich von der Qualität des verbauten DAC-Chips im Adapter ab.
 
wer auf der einen Seite USB-C, auf der anderen Klinke hat, sollte eigentlich die geistige Leistung "DA-Wandler erforderlich" erbracht haben. Ansonsten will man doch das Produkt nicht.
 
Nicht alle sind so schlau. ;)
iu
 
Danke.

Huch! Ich dachte nicht, dass meine Frage offensichtlich so kompliziert formuliert ist, ich versuche es nochmal anders:

Gibt es bei absolut gleichem Output (--> Zuspieler MacBook Pro 2023 mit TB 4.0 und Miniklinke, alles nativ, Abspieler z.B. Spotify, keine Plugins, keine externen Verstärker, nichts) mit dem gleichen Kopfhörermodell ohne jeglichen Adpater einen Qualitätsunterschied am Ausgang USB-C oder Mini Klinke? Oder spielt es überhaupt keine Rolle, wo der Kopfhörer angeschlossen ist, weil beide Ausgänge das Gleiche können oder nicht können und entscheidend ist, was "davor" passiert?
 
ich versuche es nochmal anders:
es ist wie es immer ist, vor einfachen Antworten hat der liebe Gott uneinfache Sachverhalte gesetzt.

Wenn Du hören willst, brauchst Du ein analoges Signal und Lautsprecher. Die Lautsprecher können gut oder schlecht sein. Aber selbst gute Lautsprecher in den Kapseln bringen nichts, wenn der DA-Wandler (also der diskrete Chip, der ein digitales Signal nach analog wandelt) schlecht funktioniert.

Auch aus diesem Grund hatte ich Dir empfohlen, gute analoge Kopfhörer mit Klinke zu nehmen (weil die potentiell preisgünstiger sind, weil es mehr Angebot hat) und den Adapter USB-C-nach-Klinke einzeln (auch da, weil man notfalls den Adapter gegen einen mit besserem DA-Wandler austauschen kann).

Unter gleichen Bedingungen sollte es akustisch egal sein, was Du tust.

Jetzt kommst Du: Mach, was Du willst.
 
Unter gleichen Bedingungen sollte es akustisch egal sein, was Du tust.
Danke, darum geht's. Also ist der Anschluss nicht der limitierende Faktor. Adapter kommen wie gesagt nicht in Frage und eine Auswahl brauche ich nicht, das Kopfhörermodell steht ja fest. Sprich: USB-C.
 
Ich habe ein USB-C an Cinch Kabel am Mini M4, geht an einen analogen Verstärker und funktioniert einwandfrei.
 
Dann hoffentlich nix zu billiges, sondern Markenqualität.
Yo. Erst hatte ich einen AIAIAI TMA-2 Studio oder einen Sony MDR-M1 im Auge, aber ich habe vor allem unterwegs am Smartphone keinen Bock auf soviel optisches Plastikgewitter auf dem Kopf. Nun probiere ich den AIAIAI Tracks aus und hoffe, dass mir der auch am MB akustisch keinen Strich durch die Rechnung macht, sonst geht er halt zurück. Der Test hier klingt aber verheißungsvoll...

 
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Yo. Erst hatte ich einen AIAIAI TMA-2 Studio oder einen Sony MDR-M1 im Auge, aber ich habe vor allem unterwegs am Smartphone keinen Bock auf soviel optisches Plastikgewitter auf dem Kopf. Nun probiere ich den AIAIAI Tracks aus und hoffe, dass mir der auch am MB akustisch keinen Strich durch die Rechnung macht, sonst geht er halt zurück. Der Test hier klingt aber verheißungsvoll...

schauen "leicht" aus
 
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