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Wiederholtes Nicht-Mounten diverser Festplatten

talkomat

Finkenwerder Herbstprinz
Registriert
20.07.08
Beiträge
466
Hallo,

ich habe regelmäßig Festplatten, die nicht mounten, und weiss nicht, woran es liegt.
Z.B. habe ich eine 5TB WD Festplatte, die ich auf eine baugleiche mit FreefileSync sychronisiere.
Eine davon hat nur ganz selten und nach langer Zeit gemountet, teilweise mit unterirdirsch langsamen lese und Schreibgeschwindigkeiten,
Daher habe ich letzte Woche wieder eine baugleiche Platte neu gekauft, und mit Freefilesyn knapp 4TB über mehrere Tage synchronisiert.
Das lief problemlos, und am nächsten Tag mountet die neue Platte nicht mehr.

Jetzt ein evt. interessanter Punkt: ein Freund hat gerade die (bei mir) nicht habe die nicht mountende Festplatte an ein wie er sagt recht normales Linux-System angeschlossen, und konnte sofort auf alles zugreifen.

Woran kann so etwas liegen, vor allem wenn es häufiger vorkommt:
Folgende weitere Infos sind vermutlich relevant:
Bei mir getestet auf MacbookPro 15 von 2023 mit Sequioia 15.6.1 sowie auf meinem MAcbook Air M1 von 2020 auch mit 15.6.1
Diverse USB Ports und Kabel getestet, und das über 2 Tage immer wieder, Macbooks auch mal komplett runtergefahren zwischendurch.
Festplattendienstprogramm zeigt die Platte als solches an, aber (ich hoffe ich benutze die richtigen Begriffe) nicht die (einzige Partition).
Also ich kann im FPDP die Platte als solches sehen, aber der Name mit dem ich sie formatiert habe ist ausgegraut und da steht "nicht aktiviert" , Formatiered mit Mac OS Extended (Journaled).
Wenn ich die erste Hilfe des FPDP über "WD Elements 2620 Media" laufen lasse, läuft der Vorgang problemlos durch, und wenn ich die erste Hilfe über die von mir erstellte Partition laufen lasse, kommt folgende Fehlermeldung:
"
Erste Hilfe auf „wd2511-5TB“ (disk4s2) ausführen

Dateisystem überprüfen und erforderlichenfalls reparieren …
Volume ist bereits deaktiviert.
fsck_hfs -fy -x /dev/rdisk4s2 ausführen
fsck_hfs (Version hfs-683.120.3) ausführen.
HFS+ Volume (Journaled) überprüfen.
Der Volumename ist wd2511-5TB
Zusatzdatei für Dateiaufbau wird überprüft.
Katalog wird überprüft.
Fehlender Thread-Datensatz (ID = 6209)
Multi-Link-Dateien werden überprüft.
Kataloghierarchie wird überprüft.
Datei für erweiterte Attribute wird überprüft.
Volume-Bitmap wird überprüft.
Informationen des Volumes werden überprüft.
Ungültiger Zähler für Ordner
(„289016“ sollte anstelle von „289015“ stehen)
Volume-Header muss geringfügig repariert werden
Das Volume wird repariert.
Fehlender Ordnerdatensatz (ID = 6209)
Das Volume „wd2511-5TB“ konnte nicht repariert werden.
Exit-Code für Dateisystemprüfung lautet 8.
Der ursprüngliche Zustand (deaktiviert) wird wiederhergestellt.
Das Überprüfen oder Reparieren des Dateisystems ist fehlgeschlagen. : (-69845)

Aktion fehlgeschlagen …

Mögliche Fehler, die ich gemacht habe::
-einmal war ein bei einem Macbolok der Strom alle während ich kopiert habe, und ich glaube es gab auch mal ein PRoblem mit einer getrennten USB-Verbidnung als ich das ganze Nachts mal wo anders hinschleppen wollte. Aber ob das jetzt das Problem ist, vor allem wenn es unter Linux läuft?

Woran kann das liegen, und wie kann ich mir helfen - vor allem Angesichts der Tatsache, dass es auf einem Linux-Laptop keine Probleme zu geben scheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann es sein, dass du die Platten öfters oder regelmäßig abstöppselst/trennst/ausschaltest bevor du sie ausgeworfen hast? Das wäre die einzige Erklärung die ich habe. Dass eine nagelneue Platte einen Hardwaredefekt hat ist zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht sehr wahrscheinlich.
 
Bei beschädigten Dateisystemen hilft es manchmal, die Platte richtig lange einfach angeschlossen zu lassen, bei laufendem Rechner. Anscheinend repariert das System da manchmal mehr oder besser als das FPDP es macht (obwohl natürlich beide Male die gleichen Prozesse benutzt werden).
 
Kann es sein, dass du die Platten öfters oder regelmäßig abstöppselst/trennst/ausschaltest bevor du sie ausgeworfen hast? Das wäre die einzige Erklärung die ich habe. Dass eine nagelneue Platte einen Hardwaredefekt hat ist zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht sehr wahrscheinlich.

Das passiert tatsächlich ab und zu. Vor allem, weil ich für diese Stunden bis tagelangen Kopiervorgänge gerne das kleine Macbook Air und nicht mein Haupt-Macbook benutze, das nur 2 USB-Ports inkl USB-Stromanschluss hat , und man daher quasiimmer mit mehrfach-Adaptern zu tun hat, und schnell mal was wackelt.
Ich weiss dann teilweise nicht mehr, ob die wegbrechende USB Ursache oder Folge einer "defekten" Platte ist.
Aber bei der jetzt betroffenen ist das maximal 2 Mal passiert.
Kann es bei einer durch so etwas "zerstörtem" Partition denn überhaupt sein, dass ein Linux-Rechner die Platte noch ohne jeden Trick erkennt und auslesen kann?

Bei beschädigten Dateisystemen hilft es manchmal, die Platte richtig lange einfach angeschlossen zu lassen, bei laufendem Rechner. Anscheinend repariert das System da manchmal mehr oder besser als das FPDP es macht (obwohl natürlich beide Male die gleichen Prozesse benutzt werden).
Ja, das habe ich tatsächlich auch schon festgestellt, dass manchmal ne Platte wieder gemountet hat, 1-2 Std nachdem ich sie angestöüselt habe.
Aber das ist ja eher eine "Hoffnung in der Not", als eine Lösung.

Wenn das unter Linux problemlos erkannt wird:
Gibt es dann evt. für den Mac unkomplizierte Software, die Platten auch noch mal "anders lesen" oder so, und die mir in Notfällen (gerade ist kein Notfall da alles doppelt gesichert, aber ich möchte vorbereitet sein) weiterhelfen könnte?
Insgesamt ist an der Situation blöd, dass es sich so anfühlt, als ob das anfertigen von Sicherheitskopien (durch das Stundenlange anschließen von Sicherungsplatten) selbst ein Risiko für die Platten ist.
 
Sieht so aus als wäre die Platte mit HFS+ formatiert. Warum nutzt Du nicht APFS?
 
Kann es bei einer durch so etwas "zerstörtem" Partition denn überhaupt sein, dass ein Linux-Rechner die Platte noch ohne jeden Trick erkennt und auslesen kann?
Zunächst mal grundsätzlich: Du solltest zwischen Platte und Volume unterscheiden. Die Platten sind technisch vollkommen in Ordnung. Aber wenn mitten im Betrieb die Verbindung zur Platte abreißt, gefährdest oder zerstörst Du Daten auf der Platte. Die logische Struktur der Datenablage (das "Volume") muss komplett überprüft und gegebenenfalls wieder korrigiert werden. Das ist sozusagen reine Software. Oben im Beispiel kann man sehen, dass durch die Trennung der "Ordnerdatensatz 6209" zerstört wurde.

Zur Frage: Sowohl Linux als auch macOS können das Volume sofort erkennen und auslesen. Aber macOS erkennt zusätzlich, dass Platte und Volume unsauber getrennt wurden. Deshalb überprüft und repariert es automatisch das Volume im Hintergrund. Erst nach Abschluss der Reparatur wird das Volume automatisch gemountet, wenn möglich. Das kann mehrere Minuten oder Stunden dauern. Wird die Beschädigung der Daten als "zu schwer" angesehen, wird das Mounten allerdings aus Sicherheitsgründen verweigert. Das Volume sollte dann neu formatiert und die Daten wieder neu synchronisiert werden.

Anscheinend repariert das System da manchmal mehr oder besser als das FPDP es macht
Nein, es passiert exakt das Gleiche. Aber in dem einen Fall sieht man, was passiert und in dem anderen Fall nicht, wodurch die Leute ungeduldig werden und fälschlicherweise einen Fehler vermuten.
 
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Reaktionen: TKL
Wäre ein solcher Fehler mit APFS denn unwahrscheinlicher?
Nein, die Auswirkungen könnten sogar schlimmer sein und Linux kann APFS "schlechter" lesen, da APFS nicht offen ist.

Wenn die Platte im Betrieb getrennt wird, ist das ein grundsätzlicher Bedienungsfehler, egal welche Formatierung zum Einsatz kommt.