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Warum Apple einen Führungswechsel benötigt

Stimmt.
Die Kunst von Steve Jobs war es, Bedürfnisse zu bedienen, von denen die Anwender noch nicht mal wussten, dass sie sie haben.
Und nachdem wir mit sehr gutem Marketing überzeugt wurden, dass wir die Bedürfnisse haben, musste wir sie unbedingt befriedigen. So wird aus einem Bedürfnis Bedarf. siehe IPad.

Aber auch die Watch unter Tim Cook ist ein weltweiter Erfolg.
Die Konkurrenz wie Samsung, Sony und Googel war 2015 zwar schon viel länger im Markt aber erst Apple hat es als hochwertigeres Lifestyle-Produkt erfolgreich gemacht,

Und das ist eine Qualität von Apple die sich mit dem Fold 2026 wiederholen dürfte.
Man kommt spät, erschließt aber mit mehr Lifestyle, guter Verarbeitung und mit perfektem OS größere Käuferschichten.


In einem weitgehend gesättigten Markt mit weitgehend ausgereiften Produkten wie beim IPhone oder Mac ist es schwierig, die Welt stetig neu zu erfinden.

Wenn wir hier fragen, ob Apple eine neue Führung braucht, dann frage ich mal ob auch die Konkurrenten eine neue Führung brauchen? Google, Xiaomi, Honor oder Samsung zum Beispiel.

Wenn ja, warum ?
Wenn nein, warum nicht?
Was unterscheidet ihre Innovationskraft von Apple, wenn wir jetzt mal das langsamere ki Tempo außen vor lassen.


Im professionellem Bereich mag das gravierender sein, aber im Mainstream der Smartphones, Pads und Watches?
Da sehe ich ein IPhone aufgrund seiner sonstigen guten Qualitäten nebst ausgereiftem und überisichtlicherem OS im Vergleich zu Samsung und vorallem der Chinesen immer noch vorne.

Sieht man das bei uns nicht auch am Werterhalt der Geräte, vergleich mal die Gebrauchtpreise eines Samsung oder eines Xiaomi und Google mit denen von Apple nach 1 Jahr.
Diese Wertschätzung darf sich auch die Führung von Apple ans Revers heften.

Vor allem Google versucht seit Jahren verzweifelt Apple einzuholen und es gelingt nicht bzw. mehr in der Theorie als in der Praxis
Siehe das verlinkte Video oben zum Pixel 10 wo die KI jetzt auch nicht so praxistauglich ist wie sich das in Werbung anhört, zB die Liveübersetzung von Gesprächen, automatisches Termine buchen oder das Entfernen von Objekten in Bildern. Oder ProRes Zoomen mit KI. Das würde ich heute weder privat und noch weniger geschäftlich einsetzen wollen.

Die mögen in vielen Ansätzen weiter sein, aber sie brauchen eben auch noch viel Zeit zur Reife als das es für mich heute ein must-have werden könnte.
Heute brauche ich nichts davon was ich nicht mit einer App erledigen könnte wie Chat GPT oder Co-Pilot.

Und in 2 Jahren könnte es wie so oft sein.
Apple war nicht Erster aber vielleicht der Erste wo die Sachen, die heute angeteasert werden, brauchbar funktionieren und leicht zu nutzen sind.
 
Die Kunst von Steve Jobs war es, Bedürfnisse zu bedienen, von denen die Anwender noch nicht mal wussten, dass sie sie haben.
Und nachdem wir mit sehr gutem Marketing überzeugt wurden, dass wir die Bedürfnisse haben, musste wir sie unbedingt befriedigen. So wird aus einem Bedürfnis Bedarf. siehe IPad.
Ist das aber nicht bei fast allen Erfindungen so?
Einfach weil man es sich vorher nicht vorstellen kann.
 
Bei aller Glorifizierung von Steve Jobs, 2007 als das erste iPhone raus kam, war das wirklich noch was neues, der Markt ein ganz anderer, da war es noch ein leichtes das große "one more thing" aus der Hosentasche zu ziehen.
Und wie mit allem, wäre er gar nicht gewesen, wäre eventuell ein anderer gekommen, mit einer ganz anderen und eventuell noch besseren Idee.
 
Ist das aber nicht bei fast allen Erfindungen so?

Längst nicht jede Erfindung führt auch zu Bedarf.
Es gibt auch viele Erfindungen deren Grundidee lange vorher bekannt war, aber erst wenn es einer marktgerecht umsetzt und kommuniziert wird sie zum Erfolg.

Mainzer999, kann alles sein, muss nicht, wo ist denn die wirklich bessere Idee bis heute?
 
Zu einer Erfindung gehören fast immer mehrere Leute. Einer hat die Idee dazu und entwickelt eine Theorie, einer testet diese in einem Experiment auf Funktionsweise. Einer verfeinert und optimiert sie so weit, dass sie effizienter und effektiver wird. Einer macht ein marktreifes Produkt daraus, EINER kreiert die nötige Infrastruktur und einer verbreitet sie dann auch am Markt. Manchmal erfüllt EINER mehrere dieser Aufgaben, aber das EINER ALLES macht, ist sehr selten und fast ausgeschlossen, weil es völlig unterschiedliche Kompetenzen dazu benötigt (der Erste in der Kette ist eher der Spinner/Träumer/Schwurbler, der letzte eher der Verkäufer/Marketingtyp).

Aus Laiensicht mag das so sein. Rein rechtlich gehört zu einer Erfindung deutlich weniger. Sie muss neu sein und auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen. Zudem müssen die Erfordernisse hinsichtlich Technizität und gewerbliche Anwendbarkeit erfüllt sein. Das war‘s eigentlich schon. 😇

Wichtig ist noch, dass bei einer Erfindung das Allgemeine nicht das Spezielle vorwegnehmen kann. Sprich, man kann bei Erfindungen häufig immer mehr ins Detail gehen, aber nur sehr selten den umgekehrten Weg. Da muss es dann schon einen so genannten, überraschenden Effekt geben.

Ich würde mal wagen anzunehmen, dass es unter Tim Cook mehr Erfindungen bei Apple gab als unter Steve Jobs.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
z.B. sowas wie Procreate - findest du nur auf Apples Geräten.
Okay, jetzt verstehe ich deine Aussage überhaupt nicht mehr..
Du hast vorher geschrieben:
Seit dem iPhone kriegen sie kein Ökosystem mehr hin, weil ihnen die Third Parties, die ihnen halt die „guten Apps die es nur auf der Plattform gibt“ nicht mehr liefern.
Procreate läuft auf iPadOS, also exakt auf einem Ökosystem, das erst nach dem iPhone etabliert wurde.
Du widersprichst dir also selbst mit einem wunderbaren Beispiel, dass Apple also auch später noch solche "Killer-Feature"-Apps auf andere Systeme gebracht hat.
Für watchOS sehe ich das genauso, tvOS nutze ich nicht und visionOS steht noch ganz am Anfang, weil es nur ein einziges sehr teures gerät gibt auf dem die Apps laufen. Da sind die Entwickler logischerweise sehr zurückhaltend.
 
Okay, jetzt verstehe ich deine Aussage überhaupt nicht mehr..
Du hast vorher geschrieben:
Die Aussage kam überhaupt nicht von mir…

War aber das erste, das mir eingefallen ist, wenn es um eine extra App geht, die Leute zu Apple bringen und dort halten kann.
 
Braucht Google einen Führungswechsel?


Wenn nein, warum dann Apple?
Das neue iOS 26 und IPhone 17 Pro bieten nach allen Infos bisher mehr Fortschritt als Android 16 bzw das Pixel.
 
Wer bei Apple Gründe für einen Führungswechsel sieht der kann es auch bei Google.
Ob auf Produkte oder das gesamte Unternehmen bezogen.

 
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„Was ist also das Vermächtnis von Tim Cook? Er hat Apple in einer Weise zu einem weltumspannenden Giganten gemacht, wie es das Unternehmen 2011 noch nicht war. … Er steigerte Umsatz und Gewinn, insbesondere durch das explosive Wachstum des iPhones und die Konzentration auf Services. …

Es ist unfair, Cook als unkreativen CEO zu bezeichnen, denn sein Apple hat einige wirklich innovative Schritte nach vorn gemacht, insbesondere in der Fertigung und Produktion. Unter Cook ist Apple ein Unternehmen, das in vielerlei Hinsicht erfolgreich ist, … Als Produktinnovator ist sein Erbe vielleicht nur mittelmäßig…
Wenn es seine Hauptaufgabe war, Apple zum Wachstum zu verhelfen – und das war es –, dann hat er es geschafft. Er musste nicht Steve Jobs sein, er konnte nicht Steve Jobs sein und er war nicht Steve Jobs, aber gemessen an den Maßstäben, die für seine Chefs wichtig sind, sind all die Schmetterling-Tastaturen und die politischen Spielchen und das Geld, das für selbstfahrende Autos ausgegeben worden ist, fast irrelevant.“

 
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Tim Cook hat es auf seine Art und Weise gerockt und rockt es weiterhin. Keiner weiß, wie es mit Jobs weiter gegangen wäre. Noch besser oder vielleicht schlechter? Wäre Apple zu dem geworden, was es heute ist? Keiner weiß es und wir werden es nicht erfahren.

Nachtrag: Und keiner weiß, wie es mit einem anderen als Jobs oder Cook gelaufen wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem hört man als Kritik immer wieder mangelnde oder fehlende Innovationen. Die Produkte sind ziemlich weit - hier etwas innovatives zu bringen, wird sehr schwierig.

Aktuell ist der Fokus bei allen in der KI - technisch tut sich grad nicht wirklich sehr viel. Wobei ich aber vieles für gute Entwicklungsschritte halte.

Man hat da Sachen in der Hosentasche, die man sich vor 10 Jahren nicht vorstellen konnte. Man kann auf alles von überall aus zugreifen - Videos, Musik, Dokumente, Bücher. Eigentlich verrückt.

Was ich mir wünsche? Alles etwas zurück fahren. Mal wieder mehr das „normale Leben“ leben - wenn man mal das Umfeld beobachtet: Ständig sind alle am Handy, am Pool, auf der Couch, beim Essen. Die Kinder spielen - die Eltern sind woanders, weil TikTok, Facebook und Instagram ständig den heißen Scheiß zeigen…
 
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Ich brauche ein KI z.B. für suchen oder hier und da eine spezifische Frage. Das war’s auch schon.

Alles andere läuft wie gewohnt weiter. Da kann für mich auch große Innovation mehr kommen.
 
Was ich mir wünsche? Alles etwas zurück fahren.

Nun ja, da ist man größtenteils selbst in der Verantwortung. Und bei Kindern sind es neben den Eltern auch die Schulen. Außerdem kann man natürlich auch seinen Gegenüber bitten, das Smartphone wegzulegen. Die Hersteller der Geräte sehe ich da aber weniger in der Pflicht. Insbesondere, wenn andere Hersteller so lebensgefährliche Dinge wie Tabakwaren und Alkohol verkaufen dürfen. Da liegt die Verantwortung ja auch beim Konsumenten.
 
Mein Wunsch ist ja nicht an Apple oder die anderen Hersteller gerichtet. Aber etwas „weniger“ würde uns allen wohl nicht schaden, denke ich.

Alkohol? Die Dosis macht das Gift. Wenn ich jeden Tag 0.5l Bier trinke Abends, dann schadet das der Vater-Kind-Beziehung wohl weniger also 5 Stunden, die ich bei Instagram verschwende, während die Kinder was spielen möchten.
 
Vor allem hört man als Kritik immer wieder mangelnde oder fehlende Innovationen. Die Produkte sind ziemlich weit - hier etwas innovatives zu bringen, wird sehr schwierig.
Ist jetzt aber nicht Apple-spezifisch.

Wirklich Bahnbrechendes wird halt nicht am Fließband und alle paar Jahre erfunden,

Aber etwas „weniger“ würde uns allen wohl nicht schaden, denke ich.

Alkohol? Die Dosis macht das Gift. Wenn ich jeden Tag 0.5l Bier trinke Abends, dann schadet das der Vater-Kind-Beziehung wohl weniger also 5 Stunden, die ich bei Instagram verschwende, während die Kinder was spielen möchten.
Wird wohl so sein.
Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
 
Ist jetzt aber nicht Apple-spezifisch.
Nein. Die Probleme haben so ziemlich alle Hersteller - nicht nur Apple. Aber bei Apple wird das halt oft gerne gebracht, dass nach der Ära Jobs die Innovationen ausblieben, es damals spannender war usw..
Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
Wir dürfen jetzt nicht mehr vom Thema abschweifen? Puh… Das wird anstrengend und interessant.
 
Aber bei Apple wird das halt oft gerne gebracht, dass nach der Ära Jobs die Innovationen ausblieben, es damals spannender war usw..

Das Problem sind häufig eher die Erwartungshaltungen der Kunden, die schon viele Jahre eine bestimmte Technik nutzen. Am Anfang gibt es noch enorm viele Innovationen, weil ja für einen selbst alles neu ist. Die nehmen dann aber gefühlt mit der Zeit ab, weil man sich auch selbst schon länger mit der Materie befasst hat. Dabei ist das de facto gar nicht so.

Rein technisch dürfte z.B. Apple Silicon deutlich innovativer gewesen sein als das iPhone. Für den Endkunden stellt sich das natürlich genau anders herum dar, denn die Entwicklungen von Apple Silicon nimmt er ja nur sekundär wahr.
 
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