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Märklin macht Konkurs!

Ich hatte ja kürzlich schon über den Kauf meiner vier Schürzenwagen 58141-44 von Märklin berichtet, die 2011 erschienen sind.

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Nur leider gefiel mir die arg orange Innenbeleuchtung so gar nicht. Hier mal ein Vergleich mit dem Umbauwagen 58165 von Märklin aus dem Jahr 2009 (links).

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Keine Ahnung, warum Märklin von dem Warmweiß auf ein Orange gegangen ist. Ich kann mir das eigentlich nur mit einem Margenfehler erklären, denn natürlich wirkt das Orange definitiv nicht. Und Kerzen wurden damals auch keine mehr zur Innenbeleuchtung verwendet. Also gut, dann muss ich das wohl mal umbauen. Also habe ich mir neue SMD LEDs in Warmweiß bestellt und sie gegen die alten ausgetauscht. Links die neuen LEDs, rechts die originalen.

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So gefällt mir das schon viel besser. Allerdings handelt es sich um High-Power-LEDs, die jetzt noch entsprechend gedimmt werden müssen. Ich könnte das jetzt mit passenden Vorwiderständen machen, doch da ich die Innenbeleuchtung eh per Decoder steuern möchte (kommen heute an), kann ich sie darüber dann auch dimmen.

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Und bei dieser Gelegenheit erfährt dann auch noch der Speisewagen eine besondere Behandlung.

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Dessen Tischleuchten möchte ich nämlich auch noch nachträglich zum Leuchten bringen. So sieht das dann im Provisorium aus.

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Das ist einer von drei Einsätzen des Wagens mit insgesamt 15 Tischleuten. Ich habe mit einem 0,6-mm-Bohrer feine Löcher in die Leuchten, die Tischplatten und die Bodenplatte gebohrt, um dadurch die Drähte der eingesetzten Mikro-LEDs unter den Einsatz führen zu können. Jeder Einsatz soll separat über den Decoder angesteuert werden.
 
So, mein Speisewagen ist soweit beleuchtet. Musste die Verkabelung der Tischlampen leider noch mal neu machen, weil ich Trollo nicht bedacht hatte, dass der Decoder ja eine Open-Collector-Schaltung umsetzt, die gegen Masse schaltet. Also waren alle meine LEDs verpolt. Nun läuft's aber.

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Ach so, das Flackern der Decken-LEDs beim Einschalten ist nur auf dem Video zu erkennen. In natura flackert da nichts. Die Helligkeit der Tischlampen muss ich noch über den Decoder anpassen. Insbesondere die einzelne im dritten Teilbereich ist noch deutlich zu hell.

Und ja, der Wagen von Märklin ist natürlich hinsichtlich seiner Detaillierung nicht mit den Wagen von z.B. KM1 vergleichbar. Aber dafür hat er auch "nur" 500,- € statt 1.000,- € gekostet. Wenn jemand übrigens einen Tipp für eine Küche aus den 40ern in 1:32 hat, immer her damit. Im Moment ist da in meinem Speisewagen nämlich noch gähnenden Leere. 🫣
 
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Reaktionen: DaveMac
Eigentlich naheliegend. Allerdings mangelt es mir am 3D-Drucker und an entsprechenden CAD-Zeichnungen. Der Aufwand wäre also etwas groß nur für diesen Zweck. Ich hatte ja mal einen 3D-Drucker, habe den aber damals mangels interessanter Anwendungsfälle wieder verkauft. Meistens stand das Teil nur rum und häufig habe ich mich gefragt, ob ich diesen Plastikmüll jetzt wirkich produzieren muss. :innocent:

Wobei, für Modellbauer und -bahner ist das natürlich eine tolle Sache.
 
Danke. Ist aber H0 und müsste folglich von 1:87 auf 1:32 umskaliert werden. Zudem passt die Raumaufteilung leider nicht zu meinem Schürzenwagen.
 
Skalieren wäre das kleinste Problem. Aber ich denke schon auch, dass es für die Züge Modelle für den 3D-Druck geben wird, muss man nur etwas danach suchen.

Ausdrucken kann dir das schnell jemand aus dem Forum hier, da sehe ich eigentlich kein Problem.
 
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das ist 10 Sekunden arbeit :-)
Fürs erste ja - aber meist ist ein anderer Maßstab schon auch mehr als einfach nur skalieren. Da gibt es dann durchaus noch mehr oder weniger wichtige Details.

Aber denke auch, dass für die Modelleisenbahn das eine weniger wichtige Rolle spielt. Oder eben gerade die Rolle spielt. Aus welcher Sicht man es eben betrachtet.
 
falls du zufällig was passendes mal findest (auch anderer Maßstab) , drucken ist das kleinste problem

Hast du zufällig einen Tipp für eine freie CAD-Software, mit der ich da was erzeugen kann? Sollte aber unter Windows oder als App unter iPadOS laufen. Hatte vor einigen Jahren mal was mit Fusion360 gemacht, aber die haben ihr Lizenzmodell für Privatanwender ja leider geändert.
 
Okay, dann schau ich mal. Wobei ich allerdings bei der Bedienung von Fusion360 hier und da echt geflucht habe. Ist komplett anders, als man es von Textverarbeitungen (Copy & Paste, Drag & Drop) gewohnt ist. Zumindest war das noch vor ca. fünf, sechs Jahren so.
 
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simpel ist tinkercad. aber auch eingeschränkt. man könnte aber in tinkercad auch mal das grundlegende machen, und dann rüber in fusion schieben und die feinheiten dort erledigen (gibt nen eigenen Menüpunkt dafür, kommt ja beides aus gleichem Hause)
 
Okay, dann schau ich mal.

Ich habe mal auf der Homepage von Autodesk nachgesehen. Dort gibt es nur eine kostenlose Testversion zur Installation, die nach 30 Tagen gesperrt wird. Ich hatte früher mal einen kostenlosen und überwiegend unbeschränkten Web-Zugang für Privatpersonen. Den scheint es aber nicht mehr zu geben.

So sieht die Küche meines Wagens übrigens aktuell aus. Gähnende Leere. 😭

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Und diesen Grundriss habe ich noch im Netz gefunden. Ist zwar nicht exakt mein Wagen, aber der Grundriss passt.

Küche.png

Jetzt gilt es noch herauszufinden, was genau welche Höhe hat und was Boden ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
na, hat der User dtp schon wieder die Segel hier gestrichen, hab mich schon gewundert, keine Posting-Flut mehr von ihm…