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Rechtsschutzversicherung sinnvoll oder nicht?

  • Ersteller Ersteller Gelöschter User 256869
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Genau. Und daraus lässt sich eigentlich nur ableiten, so wenig Versicherungen wie möglich abzuschliessen. Zumindest wenn man das beste für seinen eigenen Geldbeutel möchte ;)
Was für eine völlig falsche und absurde Kausalität du daraus ableitest 🙆🏼‍♂️
 
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Was für eine völlig falsche und absurde Kausalität du daraus ableitest 🙆🏼‍♂️
Dann erläutere mal bitte, warum das „falsch und absurd“ ist.
Ich habe in meinem Post davor geschrieben, dass ich existenzielle Risiken auch versichert habe.
Alles, wodrauf das nicht zutrifft, ist Luxus, und sicherlich nicht zwingend nötig.

Das Leute mit Rechtsschutzversicherung tendenziell eher dazu neigen werden, sich diese schön zu rechnen dürfte klar sein.
Es wird ja keiner gerne von sich sagen: „Ich habe die letzten 20 Jahre X-Tausend Euro für eine Versicherung bezahlt, die ich nie gebraucht hätte“. Ist ja mit Apple care das gleiche. Ein paar Leute erzählen, wie sehr sich das doch für sie lohnt, aber für die allermeisten lohnt es sich eben nicht.
Und deine hübsche Autobahngeschichte hätte man sicherlich auch ohne Versicherung klären können wenn man (wie ebenfalls vorher geschrieben) ein paar € liquide gehabt hätte und diese nicht für eine Versicherung ausgegeben hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werfe mal noch die RV über die Gewerkschaft ein, solltest Du einer angehören.
Ggf. lässt sich da in Kombination etwas sparen.
 
Dann erläutere mal bitte, warum das „falsch und absurd“ ist.
Ich habe in meinem Post davor geschrieben, dass ich existenzielle Risiken auch versichert habe.
Alles, wodrauf das nicht zutrifft, ist Luxus, und sicherlich nicht zwingend nötig.
Es ist kein Luxus, es ist ein Bedürfnis nach einer Absicherung für bestimmte Risiken.
 
Es ist kein Luxus, es ist ein Bedürfnis nach einer Absicherung für bestimmte Risiken.
Gut, dann können wir die Diskussion ja beenden. Gegen „Gefühle“ und „Bedürfnisse“ kann man nicht argumentieren, da sie nicht rational begründbar sind. Mit den beiden „Argumenten“ kann ich schlichtweg alles rechtfertigen.

Es wird trotzdem dabei bleiben, dass, rational gesehen, nahezu jede Versicherung Unsinn und rausgeschmissenes Geld ist.
 
Dann erläutere mal bitte, warum das „falsch und absurd“ ist.
Ich habe in meinem Post davor geschrieben, dass ich existenzielle Risiken auch versichert habe.
Alles, wodrauf das nicht zutrifft, ist Luxus, und sicherlich nicht zwingend nötig.

Das Leute mit Rechtsschutzversicherung tendenziell eher dazu neigen werden, sich diese schön zu rechnen dürfte klar sein.
Es wird ja keiner gerne von sich sagen: „Ich habe die letzten 20 Jahre X-Tausend Euro für eine Versicherung bezahlt, die ich nie gebraucht hätte“. Ist ja mit Apple care das gleiche. Ein paar Leute erzählen, wie sehr sich das doch für sie lohnt, aber für die allermeisten lohnt es sich eben nicht.
Und deine hübsche Autobahngeschichte hätte man sicherlich auch ohne Versicherung klären können wenn man (wie ebenfalls vorher geschrieben) ein paar € liquide gehabt hätte und diese nicht für eine Versicherung ausgegeben hätte.
Ich versteh schon, was du meinst, aber du bringst da zwei Dinge durcheinander. Nur weil sich etwas statistisch im Schnitt nicht lohnt, heißt das nicht, dass es unlogisch ist, es zu haben.

Niemand behauptet, dass sich eine Rechtsschutzversicherung für die Masse finanziell lohnt, genauso wenig wie eine Hausrat- oder BU-Versicherung ein Investment ist. Darum geht’s auch gar nicht. Es geht einzig darum: Was passiert, wenn du Pech hast, und bist du dann vorbereitet oder nicht.

Der Vergleich mit Apple Care passt nicht, da geht’s um ein Gerät für 1000 Euro. Ein Rechtsstreit kann dich 10000 Euro oder mehr kosten, selbst wenn du im Recht bist. Und die “ich lege lieber Geld zur Seite”-Rechnung geht halt oft genau dann nicht auf, wenn du Pech hast und der Fall gleich am Anfang kommt. Dann hast du noch keine Rücklagen, aber gleich volle Kosten.

Und zum Argument, die Verteidigung hätte man auch ohne Versicherung durchziehen können: Mag sein, aber das ist eine Luxusposition. Viele Leute schrecken genau vor sowas zurück, weil sie eben nicht 8000 Euro locker machen können oder sich schlicht nicht trauen, dieses finanzielle Risiko einzugehen. Mit Versicherung ist das einfach eine ganz andere Ausgangslage. Psychologisch wie praktisch.
Und ja, natürlich verteidigen Leute ihre Versicherungsentscheidungen, aber genauso tun das auch die, die gegen Versicherungen sind. Die erzählen dann von all den tollen Jahren ohne Schaden und dass sie ja so viel gespart haben, bis eben mal was schiefgeht. Dann ist das Gejammer groß.
 
Gut, dann können wir die Diskussion ja beenden. Gegen „Gefühle“ und „Bedürfnisse“ kann man nicht argumentieren, da sie nicht rational begründbar sind. Mit den beiden „Argumenten“ kann ich schlichtweg alles rechtfertigen.

Es wird trotzdem dabei bleiben, dass, rational gesehen, nahezu jede Versicherung Unsinn und rausgeschmissenes Geld ist.
Und so ist es nun mal nicht.
 
Ich versteh schon, was du meinst, aber du bringst da zwei Dinge durcheinander. Nur weil sich etwas statistisch im Schnitt nicht lohnt, heißt das nicht, dass es unlogisch ist, es zu haben.

Niemand behauptet, dass sich eine Rechtsschutzversicherung für die Masse finanziell lohnt, genauso wenig wie eine Hausrat- oder BU-Versicherung ein Investment ist. Darum geht’s auch gar nicht. Es geht einzig darum: Was passiert, wenn du Pech hast, und bist du dann vorbereitet oder nicht.

Der Vergleich mit Apple Care passt nicht, da geht’s um ein Gerät für 1000 Euro. Ein Rechtsstreit kann dich 10000 Euro oder mehr kosten, selbst wenn du im Recht bist. Und die “ich lege lieber Geld zur Seite”-Rechnung geht halt oft genau dann nicht auf, wenn du Pech hast und der Fall gleich am Anfang kommt. Dann hast du noch keine Rücklagen, aber gleich volle Kosten.

Und zum Argument, die Verteidigung hätte man auch ohne Versicherung durchziehen können: Mag sein, aber das ist eine Luxusposition. Viele Leute schrecken genau vor sowas zurück, weil sie eben nicht 8000 Euro locker machen können oder sich schlicht nicht trauen, dieses finanzielle Risiko einzugehen. Mit Versicherung ist das einfach eine ganz andere Ausgangslage. Psychologisch wie praktisch.
Und ja, natürlich verteidigen Leute ihre Versicherungsentscheidungen, aber genauso tun das auch die, die gegen Versicherungen sind. Die erzählen dann von all den tollen Jahren ohne Schaden und dass sie ja so viel gespart haben, bis eben mal was schiefgeht. Dann ist das Gejammer groß.
Hier geht es aber um jemanden der 57 Jahre alt ist und in einem großen deutschen Industrieunternehmen arbeitet.
Wenn in dem Fall keine 10000€ auf der hohen Kante verfügbar sind, hat er leider ganz andere Problem.

Ebenso müsste in deiner Argumentation ja ein 20 jähriger Student absolut alles versichern. Der hat ja gar kein Vermögen, vielleicht sogar durch Bafög o.Ä. ein negatives?

Und so ist es nun mal nicht.
Und warum nicht?
 
Hier geht es aber um jemanden der 57 Jahre alt ist und in einem großen deutschen Industrieunternehmen arbeitet.
Wenn in dem Fall keine 10000€ auf der hohen Kante verfügbar sind, hat er leider ganz andere Problem.

Ebenso müsste in deiner Argumentation ja ein 20 jähriger Student absolut alles versichern. Der hat ja gar kein Vermögen, vielleicht sogar durch Bafög o.Ä. ein negatives?
Klar, mit 57 und sicherem Job in der Industrie hat man im Idealfall Rücklagen. Aber erstens weißt du nie, was sonst gerade finanziell los ist. Unterhalt, Immobilien, Scheidung, Pflege der Eltern, was auch immer. Und zweitens ist genau das doch der Punkt. Versicherungen sind individuell sinnvoll oder eben nicht, je nach Lebenssituation.

Und zum 20-jährigen Studenten. Der soll eben nicht alles versichern, sondern nur das, was er sich im Ernstfall nicht leisten kann. Eine Haftpflicht gehört da ganz klar dazu, weil ein einziger blöder Unfall ihn für Jahrzehnte finanziell lahmlegen kann. Eine Handyversicherung dagegen sicher nicht.
Genauso beim Thema Rechtsschutz. Ein Student, der wegen einer Mietgeschichte oder einer BAföG-Rückforderung plötzlich Stress mit Anwalt und Gericht hat, steht ohne Rechtsschutz schnell nackt da. Also ja, für den kann das sehr wohl Sinn machen, weil er sich den Rechtsweg sonst schlicht nicht leisten kann.

Unterm Strich: Es gibt keine pauschale Antwort. Versicherung ist keine Frage von lohnt sich oder lohnt sich nicht. Die Frage ist immer, wie viel Risiko man selbst tragen kann oder will und was es bedeutet, wenn es schiefläuft.
Das kann man bei jeder Person anders bewerten. Und das ist auch völlig okay so.

Niemand sagt, man soll jede Kleinigkeit versichern. Aber zu behaupten, nahezu jede Versicherung sei Unsinn, blendet komplett aus, wie groß bestimmte Risiken sind. Eine Haftpflicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch Rechtsschutz, je nach Lebenslage, sind keine emotionalen Entscheidungen, sondern oft sehr klar begründbare Vorsorgeentscheidungen.
 
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Unterm Strich: Es gibt keine pauschale Antwort. Versicherung ist keine Frage von lohnt sich oder lohnt sich nicht. Die Frage ist immer, wie viel Risiko man selbst tragen kann oder will und was es bedeutet, wenn es schiefläuft.
Das kann man bei jeder Person anders bewerten. Und das ist auch völlig okay so.
Dem stimme ich absolut zu. Schön, dass du mit Argumenten kommst, während andere hier nur irgendwelche Einwürfe ohne jegliches Argument bringen („und so ist es nunmal nicht“).

Niemand sagt, man soll jede Kleinigkeit versichern. Aber zu behaupten, nahezu jede Versicherung sei Unsinn, blendet komplett aus, wie groß bestimmte Risiken sind. Eine Haftpflicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder auch Rechtsschutz, je nach Lebenslage, sind keine emotionalen Entscheidungen, sondern oft sehr klar begründbare Vorsorgeentscheidungen.
Das habe ich nicht behauptet. Ich habe, wie bereits zweimal geschrieben, natürlich auch Versicherungen, die ich auch jedem absolut empfehlen würde. Und natürlich gehören dazu auch eine Haftpflicht und eine BU. Ebenso Versicherungen für Hauseigentümer.

Nichtsdestotrotz finde ich es wichtig, sich klar zu machen, das auch viele „kleine“ Versicherungen schnell einen ganzen Batzen Geld kosten. Geld, dass man einfach besser investieren kann.
 
Ich werfe mal noch die RV über die Gewerkschaft ein, solltest Du einer angehören.

Nope. Da wären mir die 1 % vom Monatsbrutto einfach zu viel als Außertarifler. 🫣

Wären die Zeiten nicht so, wie sie es derzeit sind, hätte ich vermutlich bis zu meinem Lebensende auch nicht über eine Rechtsschutzversicherung nachgedacht. Umso mehr bin ich dankbar für die vielen guten Kommentare.
 
So wie Hausrat und bei Eigentümern eine Wohngebäude ein Muss ist.

Aber will nicht zu weit ausholen, ich habe lange Jahre in dem Bereich gearbeitet und weiß, was alles passieren kann. Ich habe mit Kunden in deren ausgebrannten Haus gestanden.

Oder mit Kunden in deren Erdgeschoss ihres Hauses, die überall Latexfarbe am Start hatten und das Wasser am anderen Ende das Hauses ausgetreten ist und das lässig in den fünfstelligen Bereich wanderte.

Ein Fettbrand in der Küche, welcher die Küche bei Menschen die nicht viel hatten zerstörte. Gott sei Dank hatten sie eine Hausratversicherung.

@Ithoth Für dich stehen die Dinge doch eh fest, warum sollte man mit dir diskutieren?

Du kannst eben nicht festlegen was rational ist und was nicht. Das entscheidest du nicht für andere. Daher ist es so nun mal nicht.
 
So wie Hausrat und bei Eigentümern eine Wohngebäude ein Muss ist.

Aber will nicht zu weit ausholen, ich habe lange Jahre in dem Bereich gearbeitet und weiß, was alles passieren kann. Ich habe mit Kunden in deren ausgebrannten Haus gestanden.

Oder mit Kunden in deren Erdgeschoss ihres Hauses, die überall Latexfarbe am Start hatten und das Wasser am anderen Ende das Hauses ausgetreten ist und das lässig in den fünfstelligen Bereich wanderte.

Ein Fettbrand in der Küche, welcher die Küche bei Menschen die nicht viel hatten zerstörte. Gott sei Dank hatten sie eine Hausratversicherung.

@Ithoth Für dich stehen die Dinge doch eh fest, warum sollte man mit dir diskutieren?
Das habe ich nicht behauptet. Ich habe, wie bereits zweimal geschrieben, natürlich auch Versicherungen, die ich auch jedem absolut empfehlen würde. Und natürlich gehören dazu auch eine Haftpflicht und eine BU. Ebenso Versicherungen für Hauseigentümer..
Ich habe es extra für dich nochmal fett geschrieben.
 
So wie Hausrat und bei Eigentümern eine Wohngebäude ein Muss ist.
Ich würde mittlerweile aufgrund des fortschreitenden und sich beschleunigenden Klimawandesls sogar die Elementar mit rein nehmen. Selbst in Ecken, wo man vor 15 Jahren nicht mal im Traum daran gedacht hätte...
(und in diesen Ecken ist die Elementarzusatz zur Wohngebäude auch noch richtig "günstig")
 
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Du kannst eben nicht festlegen was rational ist und was nicht. Das entscheidest du nicht für andere. Daher ist es so nun mal nicht.
Das habe ich auch nie behauptet. Scheint ja trotzdem schon schlimm für dich zu sein, wenn man den Versicherern gegenüber etwas kritischer eingestellt ist und auch mal hinterfragt ob man wirklich alles versichern muss.
 
Ich würde mittlerweile aufgrund des fortschreitenden und sich beschleunigenden Klimawandesls sogar die Elementar mit rein nehmen. Selbst in Ecken, wo man vor 15 Jahren nicht mal im Traum daran gedacht hätte...
(und in diesen Ecken ist die Elementarzusatz zur Wohngebäude auch noch richtig "günstig")
Haben wir seit jeher mit drin. Würde ich auch jedem empfehlen.

Das habe ich auch nie behauptet. Scheint ja trotzdem schon schlimm für dich zu sein, wenn man den Versicherern gegenüber etwas kritischer eingestellt ist und auch mal hinterfragt ob man wirklich alles versichern muss.
Ich habe auch nicht alles versichert, steht oben.
 
Also es gibt die beiden Extreme, da ist es relativ eindeutig. Existenzbedrohende Risiken (finanziell) absichern, aber nicht alles. Dazwischen ist es eine Frage der persönlichen Risikotoleranz bzw. -aversion. Der Eine kann nicht schlafen wegen der Risiken, der Andere nicht wegen des im Mittel „herausgeworfenen“ Geldes. Jeder sollte das tun, was ihn besser schlafen lässt. Gilt für Versicherung und Kapitalanlage.

Ich weiß, dass das inhaltlich teilweise schon oben so stand. Wollte es nochmal in meinen Worten zusammenfassen 😉
 
Ich würde mittlerweile aufgrund des fortschreitenden und sich beschleunigenden Klimawandesls sogar die Elementar mit rein nehmen. Selbst in Ecken, wo man vor 15 Jahren nicht mal im Traum daran gedacht hätte...
(und in diesen Ecken ist die Elementarzusatz zur Wohngebäude auch noch richtig "günstig")

Wenn sie nicht im Vorhinein vom Versicherer ausgeschlossen wird 😉

PS Aufgrund dieses Threads tatsächlich gerade die ADAC Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Hab schon lang mit mir gerungen mal eine Rechtsschutz abzuschließen.