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Apple soll ab 2020 eigene Prozessoren statt Intel-Chips verbauen

Derzeit könnte ich auf jegliche Software die es auch in der Windowswelt gibt locker verzichten.
Es gibt sehr, sehr viele Anwenderprofile, die abgedeckt werden können. Deines ist vllt. entkoppelt von z.B. Prozessorarchitekturen, aber andere nicht unbedingt. Sehr generalisierte Beispiele:
  • Softwareentwicklung
  • Forschung
  • Serververwaltung (Datenbanken, Cluster computing, etc.)
  • Sicherheitsrelevante Betriebe (Regierungen, etc.)
  • etc.
Vielfach geht es übrigens auch nicht darum, was theoretisch möglich wäre. Natürlich kann man aus einer Armada an ARM-Prozessoren einen Supercomputer bauen, sofern man die passende Hardware und Software hat.
Beispiel aus meinem Anwendungsbereich: wir setzen in der Forschung z.B. intensiv auf GPU-basierte Lösungen, da die Berechnungen selbst mit zehn CPUs zusammen unrealistisch lange dauern würden. Nun gut, Apple unterstützt solche Dinge auch, u.a. mit OpenCL und Metal 2. Nur sind diese closed source-Produkte für die Forschung absolut irrelevant; wir müssen unsere eigenen Libraries für offene Software entwickeln können. Da diese ausschliesslich auf CUDA basieren, kommen nur Computer mit NVIDIA-GPUs in Frage. Und da Apple diese bekanntlich seit langem nicht mehr anbietet, wären Macs an der Arbeit nichts weiteres als hübsche, sinnlose Türstopper oder Briefbeschwerer.

Selbstverständlich kann man nicht alle Nutzer mit nur einer Lösung glücklich machen. Ebenfalls sind Anwendungen wie unsere eher exotisch und für Apples Finanzabteilung absolut irrelevant. Aber wenn Apple nun anfängt, noch mehr ihre eigenen Brötchen zu backen, dann schliessen sie enorm viele Anwender aus. Spätestens dann ist die Firma vollends zum Klickibunti-Consumer-Schuppen mutiert. Wirklich relevant sind sie aber schon länger nicht mehr bei den Power-Usern, abgesehen von ein paar letzten Einhörnern, die noch auf Final Cut X schwören - oder Leuten, die einem der einst besten OS der Welt hinterhertrauern.
 
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Ich glaub das wird alles viel zu hoch gehängt. Ob ARM Rechner im Mac kommen werden? Bin ich mir sehr sicher. Die ersten Windows Kisten mit ARM kommen ja jetzt auch schon gerade. Always Connected quasi mit guter Akkulaufzeit, die werden den nervigen Atom ablösen und gut ists. Und so wirds bei Apple auch laufen. Auch in den Ami-Blogs überlegen alle wie den ein Mac Pro mit ARM aussehen könnte - doch davon steht nirgendwo etwas.

Ich bin mir sehr sicher wir werden die Ablöse des Intel-M durch ARM Rechner sehen. Egal wo. Und das wird Apple dann mit seinen Chips machen. Und es wird ein guter Schritt sein. Ich bin großer MacBook Fan, bin aber immer wieder traurig, dass mein iPad eigentlich mehr Rechenleistung hat.

Spannend wird sein wie sich der "kleine ARM" in der großen Computer-Welt schlägt. Das der im iPhone / iPad ein wahrer Rechenknecht ist, und das mit "wenig Akku", ist schon wahr - nur wie geht der mit viel RAM und viel I/O um? Das wird sich noch zeigen müssen. Denke nicht dass der A11 schon mal was von 1-4 Thunderbolt 3 Ports, die versorgt werden wollen, gehört hat ,... ;-)
 
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Naja, "Intel Atom" und "ARM" sind (zumindest zur Zeit) meilenweit entfernt von dem, was der "Mac Pro" sein sollte…
Ein MacBook mit ARM-basiertem Prozessor? Super Idee. Aber nicht eine Workstation. Apple wird den Mac Pro wohl vorher ins Grab legen.
 
Und so wirds bei Apple auch laufen.

Das wär dann aber sehr inkonsistent: MacOS und sämtliche anderen Programme müssten dann auf ARM und Intel laufen. Das würde ja dann nix vereinheitlichen, sondern nur die doppelte Arbeit bedeuten..
 
Apple - eigene Prozessoren? Gamechanger? Größte jemals gemachte Ankündigung?? Da war doch mal was....vor Intel...

Das ist doch immer die gleiche Leier.

Trotzdem kaufen viele Profis Apple Rechner für z. B. Videoschnitt und Musikproduktion oder Graphik Design

Darüber hinaus ist es ja auch gut, dass man auf Windows Rechner zurückgreifen kann, wenn man bei Apple nicht fündig wird.
 
Das ist doch immer die gleiche Leier.

Trotzdem kaufen viele Profis Apple Rechner für z. B. Videoschnitt und Musikproduktion oder Graphik Design

Darüber hinaus ist es ja auch gut, dass man auf Windows Rechner zurückgreifen kann, wenn man bei Apple nicht fündig wird.

Umgekehrt, die Profis wechseln seit Jahren. Beobachte schon länger in meiner Branche, wer Leistung braucht... muss gucken.
 
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MacOS und sämtliche anderen Programme müssten dann auf ARM und Intel laufen. Das würde ja dann nix vereinheitlichen, sondern nur die doppelte Arbeit bedeuten..
macOS läuft bereits auf ARM in der Form von iOS. Die anderen Programme? Ich vermute mal, Apple wird in erster Linie stark das iPad Pro portieren und irgendwann eine neue Transition einläuten, wie damals beim Umstieg auf PowerPC, auf Mac OS X sowie auf Intel. Und wenn dann irgendwann (ein paar Jahre später) auch Adobe ihre Creative Suite umgeschrieben hat, werden sowohl PPC- als auch x64-basierte Apple-Produkte Geschichte sein.

Trotzdem kaufen viele Profis Apple Rechner für z. B. Videoschnitt und Musikproduktion oder Graphik Design
Das sind alles Exoten geworden. Die Aussage, dass Macs besser für Graphikdesigner und Musikproduktion sind, ist passé; die Konkurrenz hat aufgeholt.
Edit: Beispiel dafür: Adobe-Produkte (nach wie vor state-of-the-art im Graphikdesign) sind unter Windows seit längerer Zeit flotter unterwegs. Das war mal andersrum (PPC-Ära...).
Angeblich soll Logic X Konkurrenten noch stets das Wasser reichen oder gar überlegen sein. Ich bin aber kein Musikproduzent, weshalb ich da lieber nicht zu viel sage.

Darüber hinaus ist es ja auch gut, dass man auf Windows Rechner zurückgreifen kann, wenn man bei Apple nicht fündig wird.
Es gibt (glücklicherweise) noch mehr wie das Apple- und Microsoft-Ökosystem. Nicht umsonst läuft ein signifikanter Prozentsatz der Rechner in der Wissenschaft mit Linux, teilweise (hoffentlich bald vermehrt) sogar mit Unix-Systemen wie FreeBSD.
 
Ich habe noch kein Tonstudio gesehen mit einer Windows-Kiste. Immer nur Macs.

In jedem Making Of oder Behind the Scenes Dokufilm großer Alben der letzten Jahre.
 
Die Zauberworte sind Bitcode und LLVM mMn - Architektur Wechsel bzw zwei Architekturen sind aktuell weniger problematisch als sie das noch 2006 mit dem Switch auf Intel war. Und Microsoft schafft es ja offenbar doch auch.
 
Apple verdient schon geraume Zeit (spätestens seit dem IPhone) einen wachsenden Großteil ihrer Kohle mit NICHT Profi-Usern und dazugehöriger „Dienstleistung“.
Wer jetzt noch davon träumt, dass sich Apple auch zukünftig einen Kopp um das Profi-Klientel macht, ist ein Träumer. Die Marschrichtung ist klar: mit Volldampf in den Massenmarkt für den kommerziell potenten Teenager, der auf einem 1000€ Mobildevice "lustigen" Emojis das sprechen beibringen will, social-mediarisieren will bis der Arzt kommt und „suuuper“ spannende, Lebenszeit verbrennende Video-Games auf 4,7Zoll daddeln will. Die Zeiten der Musik- und Grafik-Studios mit potenten, langlebigen Apple-Maschinen wird in Kürze Geschichte sein. Apple wird alles notwendige Tun, um sich auf den Massenmarkt zu fokussieren: Design geht vor (Profi)- Usebility, Masse statt Klasse (aber in schönem, teuren Gehäuse ;-) und wenn es nötig wird, eigendesignte CPUs mit fehlender Abwärtskompatibilität.
Ich liebe meinen Apfelzoo, aber ich behalte die Entwicklung im Auge und wenn mir das noch kommerzlastiger wird – adios Amigos, hello what ever!
 
@StillMacUser
Wo Positioniert sich deiner Meinung nach der iMac Pro? Kommerzieller Massenmarkt oder Grafik-/Musik-Studios oder ähnlicher Profibereich?

Wohin sollte man wechseln wenn Apple zu kommerzlastig wird? Windows?
 
Wenn ich mich hier auch mal einklinke:
Wo Positioniert sich deiner Meinung nach der iMac Pro? Kommerzieller Massenmarkt oder Grafik-/Musik-Studios oder ähnlicher Profibereich?
Auf der Website von Apple sieht man folgende Beispiele: Videobearbeitung und -Rendering (inkl. Maya, C4D, etc.), Bilderbearbeitung und -Manipulation, Kreierung von Audioeffekten, Softwareentwicklung. Ein paar exotische Anwendungsgebiete sind Partikelsimulationen (wobei ich bezweifle, dass die Forschung auf sowas wie einen iMac Pro setzen würde), Virtual Reality (offenbar jetzt ein Ding bei Apple). Tönt alles super toll, was da aus der Marketingmaschinerie ausgespuckt wird. Schlussendlich bleibt's jedoch dabei, dass mehr und mehr Kompromisse gemacht werden (null Aufrüstbarkeit, obskure Kühlkonstruktion, keine Profi-Software mehr von Apple, etc.).

Wohin sollte man wechseln wenn Apple zu kommerzlastig wird? Windows?
Kommt auf das Gebiet und das Softwareangebot drauf an. Beispiel: wird viel Adobe-Software eingesetzt, dann führt nichts um Windows als Alternative herum. In der Musikproduktion gibt's anscheinend gute Alternativen zu Logic X, die auch unter Windows laufen. Für viele Forschungseinrichtungen würde sich ein gängiges Linux anbieten, da viele der verwendeten Software auch da läuft und man den Vorteil der (zumindest pseudo-) POSIX-Kompatibilität hat.
Schlussendlich ist das Problem aber immer dasselbe: die Umgewöhnung an ein neues System ist teuer und aufwändig. Deshalb ist es ein doppelter Affront seitens Apple, die professionellen Sektoren einfach so halbherzig liegen zu lassen. Klar, dürfen sie, aber fein ist es nicht.
 
Da ich nur mit meinem IPad "Pro-Erfahrung" habe, kann ich zum iMac-Pro nicht viel sagen. Aber nur so viel: zu viel Design, zu wenig Usebility für den Preis. Die Pro-Tonne zeigte schon, wo es hingehen soll.
Der iMac-Pro ist aufgrund seines Preises eher nicht Massenmarkt, aber ein befreundeter Grafiker sieht die Entwicklung der Pro-Linie auch eher skeptisch und trauert seinem nun sehr in die Jahre gekommenen Tower-Pro sehr nach, ihm wäre ähnliches am Liebsten. iMac-Pro kommt für ihn nicht in Frage, er will noch die ggf. 2019 Mac-Pro abwarten....
 
Die Marschrichtung ist klar: mit Volldampf in den Massenmarkt für den kommerziell potenten Teenager, der auf einem 1000€ Mobildevice "lustigen" Emojis das sprechen beibringen will, social-mediarisieren will bis der Arzt kommt und „suuuper“ spannende, Lebenszeit verbrennende Video-Games auf 4,7Zoll daddeln will.
Würde Apple auf die paar hundert Tausend potenter Teenager setzen, die sich ein 1000€ Smartphone leisten können und dies auch von ihren Eltern abgesegnet bekommen, wären sie in 5 Jahren pleite.

Ich habe eine Tochter in dem Alter und in ihrem gesamten Bekanntenkreis gibt es seit Jahren nur Androidgeräte oder Apple Geräte vergangener Generationen, vererbt vom Vater (wie bei uns) oder durch Ferienjob ect. zusammen gespart/erarbeitet. In dem Bekanntenkreis sind auch einige aus gut situierten Verhältnissen die locker die ganze Familie mit dem X ausstatten könnten, es aber aus guten Grund nicht tun.

Sicher gibt es auch mal ein verwöhntes Kind dabei das als Markenschwein und mit dem neuesten Smartphone rum läuft aber das ist die absolute Ausnahme und wird von den "normalos" ganz schön verächtlich beäugt. Von Neid ist da keine Spur.
 
Tönt alles super toll, was da aus der Marketingmaschinerie ausgespuckt wird. Schlussendlich bleibt's jedoch dabei, dass mehr und mehr Kompromisse gemacht werden (null Aufrüstbarkeit, obskure Kühlkonstruktion, keine Profi-Software mehr von Apple, etc.).

Beruflich arbeite ich an einem 2015er i7 5K Imac in (bis auf die SSD) Vollausstattung und vermisse nichts. Die Creative Suite rennt. So lässt es sich arbeiten. Ich brauche keinen Rechner an dem ich ständig aufrüsten oder rumbasteln möchte bzw. könnte. Das Ding steht hier, läuft und ich kann meine Arbeit erledigen. Was will man mehr? Von daher kann ich für mich die längeren Wartezeiten auf neue "Profi-Geräte" verschmerzen. Andere Berufssparten kaufen auch nicht jedes oder alle zwei Jahre z.B. eine neue CNC-Maschine nur weil der Hersteller eine neue auf den Markt geworfen hat.:)

Bezüglich Profi-Software. Es gibt im Grafikbereich mittlerweile die Photoshop Alternative von Affinity, sogar schon für iOS (also für die A-Cpus von Apple). Hoffentlich auch bald zu InDesign und Illustrator.
Wenn Apple den wechsel zu eigene CPUs auf ARM-Basis vollzieht, wäre in diesem Fall schon mal Software vorhanden. Wie gesagt für den Foto/Grafik-Bereich.
Längerfristig werden die Großen ihre Software auch für Tablets anbieten und somit könnte die Software auf MacOS oder iOS eingesetzt werden, was eine Bereicherung ist, meiner Meinung nach.
Okay, 4K Videos professionel auf einem iPad schneiden wäre wahrscheinlich ein NoGo aber da kenne ich mich zu wenig in dem Bereich aus.
 
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Reaktionen: GunBound und HaukeG5
Also ich wechsle bestimmt nicht zu Windows. Es gibt Programme, wie Final Cut Pro oder IVI4 wo nur schlechtere Alternativen auf Windows hat. Der Mac Pro sollte kommen, und 6 Kern iMac und MacBooks Pro. An der Software liegst nicht. Die Stabilität ist bei Mac auch besser, ich habe noch nie Projekte verloren bei Apple. Bei Windows schon.
 
Die Diskussion ist Hinfällig wenn Apple Thunderbolt nutzten will.. (was zu 100% Intel gehört) :rolleyes:
 
Also ich wechsle bestimmt nicht zu Windows. Es gibt Programme, wie Final Cut Pro oder IVI4 wo nur schlechtere Alternativen auf Windows hat. Der Mac Pro sollte kommen, und 6 Kern iMac und MacBooks Pro. An der Software liegst nicht. Die Stabilität ist bei Mac auch besser, ich habe noch nie Projekte verloren bei Apple. Bei Windows schon.
Genau, Adobe CC ist die schlechte Alternative :)

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