• Wieder einmal haben uns unsere Apfeltalker tolle Fotos zur Abstimmung eingesandt. Welches ist Euer Favorit? Stimmt mit ab! Hier geht es zur Abstimmung --> Klick
  • Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick

Tim Cook verdiente 2015 10,3 Millionen US-Dollar

Da soll sich so langsam auch was zum besseren bewegen, hab ich irgendwo gelesen.
 
Ich persönlich finde die Zahlen jetzt ehrlich gesagt nicht so extrem hoch. Gibt sicher genug Leute die für weniger Verantwortung (und Leistung) deutlich mehr verdienen als Cook. Ob er das verdient hat, darüber lässt sich sicher streiten. In Anbetracht der Verantwortung die er trägt und was er leistet (sofern ich das als Außenstehender beurteilen kann/darf) finde ich, steht ihm das durchaus zu. Ich stelle hier einfach mal ganz frech in den Raum dass keiner von uns hier (inkl. mir) den Job so machen könnte wie Cook es tut. Weder was den zeitlichen Aufwand betrifft (wir Österreicher als auch die Deutschen jammern ja schon gerne mal wenn sie anstatt 40h mal 42h pro Woche arbeiten müssen) noch was die Qualifikation oder Fachkenntnis betrifft. Wer sich hier beschwert dass Cook zuviel bezahlt bekommt, sollte sich mal selber an der Nase nehmen und schauen was er selber denn so leistet und ob das, was man selber verdient, nicht ganz gerechtfertigt ist. Ich möchte hier keinen auf den Schlips treten, aber ich kenne viele Freunde aus dem Handel die sofort jammern wenn sie nicht um Punkt 6 zusperren können. Ich habe selber im Handel gearbeitet, bin aber ausgebildeter Koch/Kellner und habe langer im Gastgewerbe mit einer 6-Tage-60h-Woche gearbeitet und finde es lächerlich wie sich die Leute oft aufregen können bei einem Job, der für mich ein Segen gewesen wäre. Klar sucht man sich seinen Beruf selber aus. Deshalb studiere ich jetzt seit 2 Jahren Jura weil ich zum Glück die Möglichkeit habe (Dank an meine Eltern), das zu machen. Schon wieder zuviel off-topic. Verzeiht.
 
  • Like
Reaktionen: DoktorToast
@McApple
Da magst du recht haben, allerdings hab ich bei Apple eher den Eindruck das dort der Blick auf Nachhaltigkeit noch nicht abhanden gekommen ist, eher im Gegenteil...
Die Geräte werden recht lange unterstützt und im Design beleibten sie auch eher zurückhaltend, so das auch ältere Geräte nicht so schnell altbacken wirken.
Auch das teilweise Rechenzentren und so mit grünen Strom betrieben werden, finde ich gut (auch wenn die Öffentlichkeitswahrnehmung da sicher auch ne Rolle gespielt hat, bei der Entscheidung)
Aaah...., klassisches Missverständnis! Du meintest mit Nachhaltigkeit ökologische Aspekte und ich meinte die der langfristigen Unternehmensplanung.

Darüber hinaus stimme ich dir zu und finde auch das Apple im Bereich Ökologie einen ganz guten Job macht, im Vergleich zum Wettbewerb.
 
Ist doch wurscht was er bekommt. Wer neidisch ist oder das für zu viel haltet - Pech - hättet ihr halt was gescheites gelernt ....

Zumal... wenn man mir das Zahlen würde... würde ich auch nicht ablehnen. So wie jeder hier den Betrag ohne Gewissensbisse selbst annehmen würde...
 
Moin!

Ist doch wurscht was er bekommt. Wer neidisch ist oder das für zu viel haltet - Pech - hättet ihr halt was gescheites gelernt ....

Da muss man doch ein wenig differenzieren. Grundsätzlich bin ich an der Stelle leidenschaftslos: Wenn jemand mit einem Dritten in eine Verhandlung geht, am Ende aus dem Raum geht und dann z.B. 10 Mio. Euro p.a. bekommt, hat er halt gut gehandelt. Und er bekommt das Geld vom anderen ja nur, weil dieser sich eine bestimmte Gegenleistung verspricht.

Gleichwohl hat es nichts damit zu tun, ob jemand etwas "Gescheites" gelernt hat. Da kann ich mir selbst z.B. an die Nase fassen: Kaufmännische Ausbildung, später juristisches Studium und nach dem Berufseinstieg die Berufsexamen zum Steuerberater und später zum Wirtschaftsprüfer absolviert. Damit gehöre nun einkommenstechnisch zur den oberen Prozent. AAAAAABER: Auch wenn das ganze sicher anspruchsvoll war, ich meinen persönlichen Traumjob mache et cetera, muss ich sagen, dass es "gesellschaftlich" betrachtet wahrlich wichtigere Jobs gibt. Ich denke da mal nur an AltenpflegerInnen oder KrankenpflegerInnen.

DAS ist meiner Meinung nach etwas "Gescheites", weil es wirklich der Gesellschaft dient. Man kann sich die Frage auch ganz einfach stellen: Wenn von heute auf morgen einfach mal 10.000 Wirtschaftsprüfer oder 10.000 ITler oder 10.000 Medien*irgendwas* ... einfach tot umfallen: Ja, würde man sich "irgendwie" merken - aber die Relevanz für das Leben insgesamt wird sich in Grenzen halten. Wenn wir das jetzt aber wirklich mit Krankenschwestern, Altenpflegern, ... vergleichen würde - *das* würde man tatsächlich sofort merken, wenn die nicht mehr da sind..

Aber natürlich: Auch ich beschwere mich nicht. Ich sehe es aber durchaus kritisch. Ich habe aber auch im gleichen Atemzug kein Problem damit, einen René Obermann zu seinem Vertrag zu gratulieren, ebenso einem Winterkorn, Cook oder dem Weltfussballtrainer Pep. Gut verhandelt.
 
dass es "gesellschaftlich" betrachtet wahrlich wichtigere Jobs gibt. Ich denke da mal nur an AltenpflegerInnen oder KrankenpflegerInnen.

Tja. Das kommt dann immer. Kann man die Uhr nach stellen. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.
 
Moin!

Tja. Das kommt dann immer. Kann man die Uhr nach stellen. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.

Mit der sich hier entwickelten Diskussion hat es durchaus zu tun. Und auch wenn nicht, bedürfte es nicht deiner Absolution. Unnötig ist somit ausschließlich dein Beitrag - denn der hat nun niemanden weiter gebracht und die Diskussion auch nicht bereichert.