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Magazin XARA-Sicherheitslücke: Apple arbeitet an Behebung

@iDesign
Dann lese Dir meine Posts einmal richtig durch: ich habe nirgends geschrieben, dass ich das positiv finde. Ich habe lediglich geschrieben, dass solche Lücken und der Umgang damit überall gleich sind, egal ob bei Apple, Microsoft oder Google. Aber wenn Du lieber etwas anderes glauben willst, dann sei es Dir nicht genommen.
 
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Hätte sich Apple anstatt das nächste Major Release vorzubereiten um die Sicherheitslücke gekümmert, wären die schon längst fertig.

Und um es nochmal zu sagen: Alle die sowas schreiben, verstehen nicht worum es geht. Dies ist kein Problem, was man einfach mit einem Sicherheitsupdate beheben könnte.
 
Na ja, ich erwarte von einem Unternehmen, dass nicht selten das doppelte für gleichwertige Produkte verlangt, App-Entwickler und auch die User durch eine abgeschottete Software-Umgebung gängelt und dies als unschlagbaren Vorteil anpreist, dass die Behauptungen stimmen.
Wer mit das "fortschrittlichste Betriebssystem der Welt" oder "think different" wirbt, sollte auch entsprechend handeln.
Tun sie nicht. Und was bringt mir das tolle Apple-Ökosystem, wenn es in Puncto Sicherheits- und Informationspolitik nicht mal Microsoft-Niveau erreicht oder wirklich plötzlich alle meine Apple-Geräte manipuliert wurden?

Ich erinnere mich noch gut an den Aufschrei, als Microsoft einen Patch/Update-Plan für die Zeit nach dem Release von Windows 10 vorgelegt hat.

6 Monate sind für ein Unternehmen wie Apple eine Menge Zeit. Da haben die 2 Mal Milliarden Gewinne eingestrichen, die ihres gleichen suchen. Ich erwarte von einem Unternehmen das sagt, anders zu sein als die ganzen bösen Konkurrenten, dass sie sich gerade in solchen Punkten anders verhält. Aber das mit dem anders ist wohl auch nur heiße Luft. Das haben die meisten spätestens bei iOS 8 "erlebt".
 
Wurden denn alle Deine Apple-Geräte manipuliert? Leute, die Lücke wurde noch nicht "in the wild" ausgenutzt.
 
Schlimm genug, dass Apple dazu gezwungen werden muss.
 
Das war eine hypothetische Annahme. Diese Sicherheitslücken betreffen alle Geräte und könnten ausgenutzt werden. Und noch nicht ausgenutzt? Wer sagt das? Apple?
Gut, muss ja so sein. Die 100 % Zufriedenheit der Keynote User ist genauso Fakt, wie die nur 9 betroffenen Bentgate iPhone 6 Plus-User oder die 1000 %ige Verschwiegenheit Apples gegenüber der NSA.

So oder so. Wenn selbst Sandbox-Meschanismen überflüssig werden, und schlicht alle Daten des Users in Gefahr sind, dann erwarte ich von der Think different-Company ein anderes vorgehen.
 
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Kleiner Nachtrag:

Nutzt man google und schaut mal, dann handelt Apple gerade bei Sicherheitslücken bei Mac OS mehr als unzufriedenstellend. Da schweigt und sitzt man Probleme nicht selten einfach aus.
 
Hast Du dir den Artikel eigentlich durchgelesen? Es wurden bereits Maßnahmen umgesetzt!
 
Ja, jetzt wurden schon Maßnahmen ergriffen, die übrigens nicht viel Bewirken. Es geht hier doch vordergründig um die Informationspolitik und das Vorgehen von Apple, oder?
Und wann hat man was getan? Als die Forscher an die Öffentlichkeit gingen. Danach wurden Maßnahmen ergriffen, nicht davor. Ein Schelm wer böses denkt. Apple hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert. Und nochmal: es geht hier nicht um einen kleinen Bug eines Programms oder ein Sicherheitsproblem eines Bereiches. Diese Lücken machen alle Sicherheitsmaßnahmen überflüssig und ermöglichen den Zugriff auf alle Daten des Users.

Aber Moment, vielleicht haben die Forscher auch einfach nur die eingeplante NSA-Backdoor gefunden, würde erklären, warum sie so einfach ausnutzen ist ;)

Fazit:

Apple schert sich genauso so viel um die Bedürfnisse der User oder deren Sicherheit, wie die anderen großen Konzerne namens Google und Microsoft. Es geht auch Apple in erster Linie um Gewinn, die Aktionäre wollen Gewinn. Und mit der Behebung von Fehlern oder einer ordentlichen Informationspolitik bei Problemen verdient man eben kein Geld.

Und nein, kein Hater, ich nutze ein MacBook Air, ein iPad mini und ein IPhone. Nur geht mir die scheinheilige Informationspolitik von Apple gewaltig auf den Keks.
 
Zur Informationspolitik: wenn sie die Nutzer vor dieser Lücke gewarnt hätten , hätten Sie sicher nur einen Teil der Nutzer erreichen können. Dagegen würden sie damit auch die "bösen Jungs" auf die Lücke aufmerksam machen, die das dann dankbar aufnehmen und sicher auch nutzen würden. Hast Du das mal bedacht?

Und zum Thema NSA-Backdoor:
ImageUploadedByApfeltalk1434916035.681046.jpg
 
Na, ein Konzern mit Gewinnspannen von 18 Milliarden Dollar, mehreren 10.000 Mitarbeitern und mit dem fortschrittlichsten Betriebssystem der Welt und mit so vielen 100 % Zufriedenheitsprodukten kriegt sicher folgendes hin:

Korrektur der schweren Sicherheitsfehler und Information der User innerhalb von 3 Monaten. Aber danach sieht es nicht aus. Offensichtlich ist in diesen 3 Monaten einfach gar nichts passiert. Oder vielleicht doch die ganzen 6 Monate?

Und das mit der NSA, das war ein Scherz.

Und nochmal: von einer Firma, die sich think different auf die Fahne schreibt, hätte ich ein anderes Verhalten erwartet. Um nichts anderes geht es mir. Und dass das offenbar alles andere als gut war, erklärt wohl auch der Schritt der Forscher. Die, sieht man genauer hin, eben genau dies ermöglichen wollten:

Fehler an Apple melden, Apple Zeit und Unterstützung zur/bei der Problembehebung geben, Apple behebt die Fehler, man meldet Problem und Lösung, alle sind glücklich, Apple dachte und handelte anders.

Doch war es schlicht so, dass gar nichts mehr von Apple zu dem Thema kam, die Forscher die berechtigte Annahme hatten, hey, die tun nichts und sich allein deswegen dazu gezwungen sahen, das Problem publik zu machen. Weil Apple dann handeln muss, wie es ja auch jetzt der Fall ist.
 
Zumal das mit den bösen Jungs ohnehin Quark ist. Da Apple erst jetzt nach und nach handelt, haben die jetzt die gleiche Möglichkeiten, als wenn Apple unmittelbar was vermeldet und getan hätte.
 
Hat das Forum keine Editierfunktion?
 
Wer den Artikel von Martin Wendel aufmerksam gelesen hat, dem dürfte folgende Formulierung aufgefallen sein:

"Vor wenigen Tagen hat eine Forschergruppe einen ausführlich dokumentierten Bericht über verschiedene Sicherheitslücken veröffentlicht,"

Das impliziert doch eindeutig, das der Bericht an Apple nicht auf einem Bierdeckel geschrieben wurde und man dann nur einen Praktikanten in den Keller schicken und der wiederum nur auf einen Knopf drücken musste, oder?

Wenn also eine Forschergruppe einen Bericht verfasst, kommen da vermutlich verschiedene Fachbereiche zusammen, so dass auch Apple eine Gruppe braucht um diesen Bericht zu analysieren, aufzubereiten, Maßnahmen zu erarbeiten, genehmigen zu lassen, zu testen, Testergebnisse zu präsentieren und dann auszurollen.

Auch wenn Apple Milliardenschwer ist, Zeit kann man auch mit Geld nicht kaufen!
 
Auch wenn Apple Milliardenschwer ist, Zeit kann man auch mit Geld nicht kaufen!
Stimmt. Allerdings wurde Apple bereits vor 6 Monaten auf diese Lücke hingewiesen. Zeit kann man nicht kaufen. Umso problematischer, wenn man sie verstreichen lässt. Das Apple hier nach 6 Monaten keine Lösung bietet ist traurig.

Und ja. Ggf. muss man die Keychain dicht machen. Es geht um Passwörter. Wenn man ein Leck im Rumpf hat, dann nützt langes nachdenken auch nichts. Dann muss das Leck geschlossen werden.
 
Woher weisst Du ,dass Apple Zeit verstreichen liess? Bist Du bei Apple im Management tätig und warst dabei, als beschlossen wurde erst mal nichts zu tun oder ist das Deine persönliche Vermutung/Spekulation?

Jeder der seinen Job professionell macht, weiss das es besser ist ein Problem vollumfänglich zu analysieren als mit "blinden Aktionismus" darauf zu reagieren.
 
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Respekt, das man aus einem Problem 2 Artikel machen kann. Hätte alles problemlos in einen Artikel gepasst. Nicht mal heise hat das so geschafft.


Woher weisst Du ,dass Apple Zeit verstreichen liess? Bist Du bi Apple im Management tätig und warst dabei, als beschlossen wurde erst mal nichts zu tun oder ist das Deine persönliche Vermutung/Spekulation?

Jeder der seinen Job professionell macht, weiss das es besser ist ein Problem vollumfänglich zu analysieren als mit "blinden Aktionismus" darauf zu reagieren.
Es ist doch nichts neues, dass die ganzen Vollprofis hier solche Probleme zwischen dem ersten und zweiten Kaffe am Morgen schnell fixen.
 
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Es ist doch nichts neues, dass die ganzen Vollprofis hier solche Probleme zwischen dem ersten und zweiten Kaffe am Morgen schnell fixen.
Ja... ich bin leider auch so ein "Vollprofi". Und ja, mir ist es leider aus dem Alltag SEHR bewusst, das Probleme Dimensionen annehmen können, die einen zu erschlagen drohen. Und ja, bei solchen Problemen setzen ich und meine Kollegen alles daran, das Problem so schnell wie irgend möglich (das können durchaus mal Wochen sein) zu lösen. Das wird bei Apple sicherlich genauso sein und hat nichts mit "Kaffee am Morgen" zu tun. Bei 6 Monaten wäre wir allerdings tot. Wir reden hier generell vom Cloud-Business. Da sind Sicherheitslücken DAS Problem schlechthin. Und da finde ich es bedenklich, wenn eine Firma wie Apple hier nach 6 Monaten keine Lösung anbieten kann. An Kapazitäten kann und darf es hier schliesslich nicht liegen.
 
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Apple muss wie alle Hersteller Mittelweg zwischen Sicherheit und Offenheit des Systems finden. Manche Entwickler haben sich ja aus dem Appstore verabschiedet weil sich die Sandboxing nicht mit ihrer App vertragen hat.