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[10.9 Mavericks] wie kommt neue firmware auf die externe SSD?

Atonall

Ingrid Marie
Registriert
24.08.04
Beiträge
273
Hallo,

ich habe ein paar Anfängerfragen an euch:

1. Wie lese ich die aktuelle Firmware meiner externen SSD aus? (Bin froh, dass ich die Platte in ein Gehäuse bekommen habe und nun nicht scharf auf den erneuten Ausbau, um auf der Unterseite der Platte nachzusehen)

2. Wenn die Firmware nicht aktuell sein sollte, wie ist der Workflow vom ISO-Image zur Platte?

3. Ich habe "Trim Enabler" installiert (das Macbook Pro hat auch eine interne SSD neben einer HDD). Das Programm erkennt die interne SSD, eine externe HDD, aber nicht die neue externe SSD. Weiß jemand, warum?

Danke für eure Antworten!

Gruß
Achim
 
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Reaktionen: Atonall
Hast du den Probleme mit der SSD?
 
Hallo Rastafari,
ich danke dir für deine klaren und präzisen Antworten!

Hallo fLuP,
nein – sie ist neu und ich wollte keinen Fehler machen. Mach ich ja jetzt auch nicht. Danke für deine Nachfrage.

Gruß
Achim
 
Jetzt hab ich doch noch eine Frage:
Wann das so ist wie Rastafari sagt, warum erkennt dann "Trim Enable" die externe HDD?
 
Weil das einfach nur ein ultraprimitiver Hack ist, bei dem es sowieso schnurzpiepegal ist, ob überhaupt irgendwo irgendein Festplattengerät vorhanden ist. Es gibt, nebenbei bemerkt, keinerlei Möglichkeit festzustellen, ob er ausser einer geänderten Anzeige überhaupt irgendeine Wirkung zeigt.
 
Meines Wissens wird TRIM vom System über einen sATA-Befehl gestartet. Das schließt per se aus, dass es bei externen SSDs funktioniert, die per USB oder FireWire angeschlossen sind. Eventuell geht es mit Thunderbolt, weil der Port angeblich alle gängigen Schnittstellen simulieren kann.

MACaerer
 
Über USB verbundene Geräte können natürlich einen TRIM-Befehl erhalten und auch weitergeben, sobald der Controller im Gehäuse dies auch unterstützt. Bei preiswerten Aftermarktet-Gehäusen ist dies jedoch selten der Fall..

Im Übrigen "simuliert" Thunderbolt nichts... Thunderbolt ist eine direkte PCIe-Anbindung und somit ohne Zwischenschritte an den Chipsatz gebunden. Die Universalschnittstelle also..
 
Über USB verbundene Geräte können natürlich einen TRIM-Befehl erhalten und auch weitergeben, sobald der Controller im Gehäuse dies auch unterstützt.
Aber klar geht das - theoretisch.
Dazu bräuchtest du jetzt nur noch einen geeigneten Ersatz für das Massenspeicherprotokoll MBP-II, das diesen Befehl ebenfalls nicht kennt. 'oppla.
 
Es geht durchaus, TRIM manuell über USB auszuführen.

Das darf bezweifelt werden. Was in dem angegebenen Thread behauptet wird, kann auch eine Fehlinterpretation der Daten sein. Dass ein per Betriebssystem abgerufener Sektor überraschend schnell einen Nullblock liefert, muss noch lange nicht heißen, dass die SSD ein Trim ausgeführt hat.

Die Herstellerfirma dieser Software will übrigens selbst nicht garantieren, dass Trim-Befehle an etwas anderes als direkt angeschlossene ATA/SATA-Geräte weitergeleitet werden. Es geht noch nicht mal mit jedem SATA-Treiber einwandfrei.

SMART-Daten kommen schließlich auch durch..

Auch das nicht. Die üblicherweise verwendeten Bridge-Chips sind nicht in der Lage, SMART-Befehle durchzuleiten.

Einige Festplatten sind allerdings seit gewisser Zeit mit neuen Funktionen nach dem "SMART Command Transfer"-Standard (SCT) ausgestattet. Das ist vereinfacht gesagt ein Behlfsverfahren, um SMART-Befehle in normale ATA-Befehle einzupacken, um sie auch über Interface-Bridges zu senden, die das normalerweise sperren. Auf diese Weise kann man indirekt an SMART-Daten kommen. Das beherrscht aber noch lange nicht jede Platte, jedes Betriebssystem und jede Auswertungssoftware.