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MBP 15" - Akku verkürzte Lebensdauer?

FritzS

Mecklenburger Orangenapfel
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3.000
Ich habe am 04. 05. 2013 den Akku meines MPB (late 2008) getauscht. Nun (28.07.2013) ist seine Kapazität bereits auch 97% abgesunken. Der Akku hat erst 24 Ladecyklen hinter sich, da das MBP meist am Stromnetz hängt. Gestern habe ich den Akku leer gefahren und danach zu 100% aufladen lassen (bevor ich das MBP startete).

Leider rief ich Coconut nicht vor diesem Leerfahren auf.

Sind diese 97% nach knapp 3 Monaten und 24 Ladezyklen normal?
Könnte es sein, dass der Akku beim Händler schon etwas länger gelegen ist und dadurch schon vorgeschädigt war?
Habe ich innerhalb von 6 Monaten die Möglichkeit diesen Akku eventuell ausgetauscht zu bekommen?

MBP-Akku2.png
 
Eiegntlich ist es gar nicht so gut, den Mac dauernd am Strom zu haben. Der Akku soll eigentlich benutzt werden. Aber ein paar Prozent in den ersten Zyklen ist nicht besorgniserregend!
 
Juchhu, ein Akku-Thread!!!! 8-)

Einfach nicht hinschauen, benutzen.
 
Der neue Akku hat auch nie genau 100%, das schwankt herstellungsbedingt, der kann 103% oder eben 97% anzeigen, alles im grünen Bereich.

Mfg
SimMac
 
Eiegntlich ist es gar nicht so gut, den Mac dauernd am Strom zu haben. Der Akku soll eigentlich benutzt werden. Aber ein paar Prozent in den ersten Zyklen ist nicht besorgniserregend!

Es ist eigentlich völlig egal, ob der Mac dauernd am Strom hängt...
 
Kenne ich etwas anders. Die Ladeautomatik schützt zwar vor Überladung oder Tiefentladung, aber trotzdem sind vollständige Ladezyklen bekommen den Akku eigentlich besser. Zumindest hatte ich das so in Elektrotechnik verstanden. ;-)
 
Diese Zeiten sind vorüber. Die Ladeelektronik ist mittlerweile ausgeklügelt genug.
 
Das hat weniger mit der Ladeelektronik als mit der Eigenschaft eines Akkus zu tun. Und die hat ihre Grenzen. Die chemischen Reaktion ist weiterhin die gleiche.
 
Vor kurzem kam doch auch heraus, dass selbst die modernen Lithium Ionen Akkus einen Memory Effekt haben wenn man sie nicht vollständig entlädt.
 
Bei einem Akku auf Lithium-Ionen-Basis wird die Lebensdauer in erster Linie durch die Anzahl der vollständigen Ladezyklen bestimmt. Dabei wird der Akku durch zwei halbe Ladezyklen nicht so stark gestresst wie durch einen vollständigen Ladezyklus. Die Aufladung eines entladenen Li-Ion-Akkus erfolgt nämlich in drei Stufen:
Stufe 1: Laden mit konstantem Strom und steigender Spannung um den Akku "aufzuwecken".
Stufe 2: Laden mit konstanter Spannung und abnehmendem Strom.
Stufe 3: Laden mit Spitzenspannung um einen Ladezustand von 100% zu erreichen.
Bei einem halben Ladezyklus fällt die erste Stufe schon mal weg, bei welcher der Akku ziemlich erwärmt wird.
Letztendlich gibt es keine feste Regel wie man bei einem Akku die längste Gebrauchsdauer rausholen kann. Wenn man sich in den vielen Akku-Treads umhört wird man sowohl als auch genügend Fälle finden, bei denen sich der Akku relativ frühzeitig verabschiedet.

MACaerer
 
Ist vermutlich auch mehr als müssig, darüber zu diskutieren. ;-)
 
Eben. Kein Mensch auf der Welt würde solch ein Drama um die beste Pflege der Autoreifen machen wie um den Akku des Laptops. Das ist und bleibt ein Verschleißteil.

Zudem selbst bei täglichem Laden hält ein Akku problemlos 2-3 Jahre. Dann haben die meisten hier ihr MacBook längst wieder verkauft.
 
Zudem selbst bei täglichem Laden hält ein Akku problemlos 2-3 Jahre. Dann haben die meisten hier ihr MacBook längst wieder verkauft.

Ich nicht ;-) und habe noch vor es noch einige Zeit zu behalten. Wann, dann kommt höchstens eine SSD rein.

Was kann man denn gegen die starke Erwärmung des unteren Teil des Gehäuses machen? Gibt es da einen halbwegs vernünftigen Notebookständer aus Aluminium, der die Wärme ableitet, aber passiv funktioniert. Meine Tischplatte ist sogar unterhalb ganz schön warm.