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iOS 7: Systemweite Umgestaltung, Abzug von OS X-Entwicklern?

Die langen Schlangen vor den Stores sind ja kaum representativ für die Zielgruppe. Das sind ein paar tausend, iPhone-Nutzer gibts aber zig Millionen...
 
Nein. Die Masse nutzt den Kram einfach. Die Kellerkinder machen einen kleinen Teil der Nutzer aus. Sich die Produktephilosophie von ein paar gelangweilten Kinder diktieren zu lassen ist arg kurzsichtig.

Die Masse kauft sich ein iPhone und benutzt eher ein Bruchteil der Funktionen
 
Die langen Schlangen vor den Stores sind ja kaum representativ für die Zielgruppe. Das sind ein paar tausend, iPhone-Nutzer gibts aber zig Millionen...

Da liegst Du nicht ganz richtig. Gerade die lange Schlange ist repräsentativ für die Zielgruppe. Daran kann man die Begeisterungsfähigkeit eines Produkts/Kampagne ermitteln und mit statistischen Methoden den Bedarf für die zig Millionen kalkulieren, die nicht in der Schlange stehen.
Die Leute - die sich wie Du und ich - in "Fachforen" rumtreiben, sind sicherlich statisch nicht repräsentativ...;)
 
Die Leute in den Fachforen sind genauso wenig repräsentativ wie die, die vor einem Apple Store zelten...
 
Sie sprachen auch um die, die davor stehen :D 90% kommen am selben Tag
 
Ich kenne genügend Leute, die ihr iPhone einfach nur benutzen, aber nie im Leben vor einem Apple Store zelten würden. Die freuen sich, dass sie mit ihrem iPhone so viel machen können, das war es dann aber auch mit Begeisterung. Genauso wie bei anderen Firmen gibt es auch bei Apple User, die eben alles als erste haben müssen. Das hat aber nichts mit dem 08/15-Nutzer zu tun.

Da kannst du noch so oft "Falsch…" schreiben.
 
Da liegst Du nicht ganz richtig. Gerade die lange Schlange ist repräsentativ für die Zielgruppe. Daran kann man die Begeisterungsfähigkeit eines Produkts/Kampagne ermitteln und mit statistischen Methoden den Bedarf für die zig Millionen kalkulieren, die nicht in der Schlange stehen.
Die Leute - die sich wie Du und ich - in "Fachforen" rumtreiben, sind sicherlich statisch nicht repräsentativ...;)

Eine winzige Minderheit (hier ein paar Tausend Verrückte) ist ganz sicher nicht repräsentativ. Sie ist aber sehr präsent in den Medien, was ja für die Firma gut ist.
 
Er meint, dass du hier keine Argumente vorbringst, sondern nur meine Meinung als "falsch" abqualifiziert hast. :)
 
OK, ich will nicht klugscheißern...

1. Argument: Apple verkauft emotionale Produkte => In der Schlange stehen für Handys, etc. kann kaum rational sondern nur emotional erklärt werden => statistische Kategorie fürs Marketing ob das Ziel Emotion erreicht wurde
2. Argument: Neue Produkte von Apple werden hinsichtlich ihrer Begeisterungsfaktoren beworben => Basis- oder Leistungsfaktoren werden zwar auch, aber eher zweitrangig angegeben => statistische Kategorie fürs Marketing nur prospektiv relevant
3. Argument: FLP (Firs Lot Production) => warum sind bei jedem Produktstart die Bestände in der Unterdeckung? => Nicht weil zwangsläufig die Produktion überlastet ist sondern weil die Begeisterungsfähigkeit und damit der Bedarf ermittelt wird => Basis-und Leistungsfaktoren werden, wenn überhaupt im Premarketing beim Benchmark mit Wettbewerb ermittelt => sonst zu spät.

Das alles läßt sich anhand verschiedener Methoden planen und rückwirkend messen. Die wohl bekannteste ist das Kanomodell, nach dem Apple - meine eigene Meinung - streng arbeitet und sich schwer auf Begeisterungsfaktoren konzentriert.

jetzt die Gegenargumente ;)
 
Deine Ausführungen sind gut und schön, aber wo liegt da der Zusammenhang mit deiner Aussage, dass die Leute, die sich in die Schlange stellen, repräsentativ für die Zielgruppe Apples sein sollen?

Hier im Forum sind doch (meine Schätzung) alleine zig mal mehr Leute angemeldet, als jemals in Deutschland vor einem Apple Store in der Schlange standen. Was sind dann die Leute hier, Super-Repräsentativ?
 
Die Schlangen vor den Stores sind sehr wohl repräsentativ. Sie zeigen, wie viele unbedingt etwas neues wollen, und die Zahl wird weltweit gesehen sicherlich ein paar tausend deutlich übersteigen, wenn man sich mal anschaut, wie viele Geräte apple am ersten Wochenende immer verkauft. Ich denke nicht, dass 99.9% per Versandhandel bestellen.
. Durch sie wird doch der ganze Hype erst richtig ausgelöst, weshalb andere dann aufspringen und ebenfalls ein iphone kaufen. Weil es viele kaufen, muss es gut sein. Ist zwar ein bekannter Denkfehler (Social Proof), bestätigt sich aber u.a. beim iphone. Richtig ist natürlich auch, dass nur wenige die Funktionen überhaupt nutzen, aber Hauptsache neu. Es gibt dazu auch ein schönes Video aus einer US-Talkshow, wo das angeblich neue iphone 5 den Personen gezeigt wird, und die dann gleich ausflippen, wie viel besser, leichter, schneller usw. sei im Vergleich zu ihrem 4s. Allerdings ist das gezeigte iphone selbst ein 4s...
 
Also ein 10.9 brauch ich nicht unbedingt, auf eine iOS Änderung bin ich gespannt, aber die sollte dann auch flüssig auf dem iPhone 5 laufen und nicht nur komplett auf das neue iPhone zugeschnitten werden.
 
Also ich hätte auch nix gegen eine Verzögerung von OS X 10.9. Die sollen lieber die Basis sauber & stabil machen und nicht 'alle Nas lang' (O-Ton hessisch) ein neues OS rausbringen. Das scheint aber der Trend zu sein, immer schneller was total Neues raus zu bringen... Na ich weiß ja nicht... Bin gespannt.
Und mit dem aktuellen UI von iOS bin ich auch soweit zufrieden, bräuchte da jetzt auch nicht nen neuen Look. Höchstens Features wie WLAN, Bluetooth & Co. per One-Klick zu de-/aktivieren.
 
@Martin:
Würde das Produkt nicht begeistern oder ein wesentliches Bedürfnis erzeugen, wäre die Schlange nicht vorhanden => kein Initialbedarf. Im Life Cycle Mangement wird der Initialbedarf für die Lebensdauer (Versionsleben) und Bedarfsmengenplanung eines Produkts analsiert und bewertet => statistisch relevant

Die vielen Forenuser haben aber in der Regel das Produkt schon gekauft - die meissten zumindest. Und viele davon haben auch ältere Versionen. Die Zahlen haben deshalb nur sekundäre Relevaz, zumindest wenn es um die Einführung eines neuen Produkts geht und wenn der Produktzyklus gepflegt ist => statistisch nicht relevant
 
Ich vermute bzw. hoffe, dass in iOS7 endlich MultiUser-Support kommt. Zumindest fürs iPad wäre das dringend notwendig, fürs iPhone eher nicht.
In meinem Bekanntenkreis sind etliche Leute, die sich gerne ein Tablet kaufen würden. Aber halt nur eines für alle Personen im Haushalt, weil das Budget nicht ein separates Gerät pro Person hergibt... und so gut das iPad ist, bei diesem speziellen Kriterium hat es schlechte Karten. Folglich wird entweder gar kein Tablet gekauft, oder eines mit Win8. Die Androiden haben ja prinzipiell schon MultiUser-Support, aber es krankt noch an den Apps, die das nicht immer durchgehend unterstützen.

Füs iPhone-IOS7 würde ich mir nach wie vor eine Konfigurationsmöglich für Bluetooth-SAP wünschen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde mir wünschen, dass man vom Lock- und auch vom Homescreen mehr direkten Zugriff hat. Neue Mails (wenigstens die Überschriften) und Tweets lesen, Bilder oder neuste Tumblr-Posts direkt sehen, Notizen und Bilderthumbs direkt auf dem Homescreen ablegen, Mails verfassen können, alles ohne die App zu öffnen. Das würde ich bei einem Mobilgerät, das man mal eben aus der Jackentasche zieht, sehr begrüßen. Die Mitteilungszentrale ist auf dem Weg dahin nur ein Kompromiss, in meinen Augen.

Windows Phone 8 geht schon mehr in die Richtung, ist aber auch noch nicht ausgereift ... ich bin also gespannt auf die nächsten Releases von iOS, Android, WP8 und Ubuntu [sic]. Da ist noch viel Potential drin!
 
Die Schlangen vor den Stores sind sehr wohl repräsentativ. Sie zeigen, wie viele unbedingt etwas neues wollen, und die Zahl wird weltweit gesehen sicherlich ein paar tausend deutlich übersteigen, wenn man sich mal anschaut, wie viele Geräte apple am ersten Wochenende immer verkauft. Ich denke nicht, dass 99.9% per Versandhandel bestellen.

Du glaubst, dass sich 5 Mio. Menschen an AppleStores angestellt haben? ;)
Die meisten Produkte werden wohl nach wie vor noch über Mobilfunkverträge verkauft.

Abgesehen davon, dass die Produkte, die am ersten Wochenende verkauft werden, nur einen winzigen Bruchteil von der gesamten verkauften Menge ausmachen.
Die Leute, die sich vor dem AppleStore anstellen, sind vielleicht zu vernachlässigen, aber ganz ganz sicher nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Kunden.