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OS X 10.8.3 Beta: Hinweise auf neuen Mac Pro?

Martin Wendel

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Gestern Abend hat Apple eine Beta-Version für OS X 10.8.3 an Entwickler freigegeben (wir berichteten). Diese Beta enthält, wie findige Nutzer nun herausgefunden haben, eine Unterstützung für Grafikkarten der AMD Radeon HD 7000-Serie. Diese werden aber in keiner bisherigen Apple-Hardware verwendet, auch im neuen iMac sind keine ATI- sondern Nvidia-Grafikchips verbaut. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um einen Hinweis auf einen neuen Mac Pro handeln könnte. Nach einer eher kleineren Produktpflege im Juni könnte - so zumindest die Versprechungen von Apple CEO Tim Cook - dem Mac Pro nächstes Jahr ein größeres Update bevorstehen.[PRBREAK][/PRBREAK]

macpro_tahiti.pngVia 9to5Mac
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
oh da werden sich doch einige hier freuen.
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn ich habe das Gefühl, dass es auch beim Mac Pro mehr in die Prosumer-Richtung gehen wird, was vielen nicht gefallen wird, die auf einen absoluten High-End-Rechner hoffen.
 
Oja ich würde mich sehr freuen. Sofern es nicht, wie Mentalfloss sagt, in "Prosumer" Richtung geht.
 
Mittlerweile ist ja das Macbook Pro schon ein absoluter High-End-Rechner, also von der Leistung her.
 
Kommt natürlich darauf an, wie man "High-End" definiert. Dass das Macbook Pro ziemlich leistungsstark ist, ist schon klar, aber z.B. der iMac liefert noch weitaus mehr Performance, d.h. das wäre dann ein "High-High-End"-Rechner. ;-)

Ich denke, von einem Mac Pro wird noch weitaus mehr erwartet werden, was die Performance angeht.
 
Mir fehlt ein Produkt zwischen iMac und Mac Pro. Gehäuse vom Mac Pro, aber eben statt Xeon ein i7 und statt ECC Ram "normalen" Ram.
Beim iMac stört mich mangelnde Aufrüstbarkeit und die "mobile" Hardware.
Der Mac Pro ist für den privaten Gebrauch völlig überdimensioniert und zu teuer.
 
Mir fehlt ein Produkt zwischen iMac und Mac Pro. Gehäuse vom Mac Pro, aber eben statt Xeon ein i7 und statt ECC Ram "normalen" Ram.
Beim iMac stört mich mangelnde Aufrüstbarkeit und die "mobile" Hardware.
Der Mac Pro ist für den privaten Gebrauch völlig überdimensioniert und zu teuer.

Ich werf das einfach mal in den Raum: Wieso baust du dir dann nicht selber einen Rechner zusammen und spielt OS X drauf ? Apple verwendet doch auch "handelsübliche" Hardware oder täusche ich mich da ?

BG
 
Sagte man nicht, dass der Pro 2013 sein großen Auftritt haben wird? Hat doch irgendjemand von Apple gesagt, dass etwas »Großartiges« für den Mac Pro kommt!
 
Ich werf das einfach mal in den Raum: Wieso baust du dir dann nicht selber einen Rechner zusammen und spielt OS X drauf ? Apple verwendet doch auch "handelsübliche" Hardware oder täusche ich mich da ?

BG
Weil man bei Hackintosh immer Angst vor dem nächsten Update haben muss ;)
 
Mir fehlt ein Produkt zwischen iMac und Mac Pro. Gehäuse vom Mac Pro, aber eben statt Xeon ein i7 und statt ECC Ram "normalen" Ram.
Beim iMac stört mich mangelnde Aufrüstbarkeit und die "mobile" Hardware.
Der Mac Pro ist für den privaten Gebrauch völlig überdimensioniert und zu teuer.

Wozu?
 
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn ich habe das Gefühl, dass es auch beim Mac Pro mehr in die Prosumer-Richtung gehen wird, was vielen nicht gefallen wird, die auf einen absoluten High-End-Rechner hoffen.


Für die Prosumer ist ein Mac Pro viel zu teuer, deshalb halte ich diesen Schritt für unmöglich.
 
Mittlerweile ist ja das Macbook Pro schon ein absoluter High-End-Rechner, also von der Leistung her.

Eben. Und da frage ich mich, was alles noch bei nem Mac Pro gehen könnte - wenn aktuellere Prozessoren und andere neue Hardware eingebaut würde.
 
Geht noch einiges:
Zwei IBM Power7 mit 8 Kernen à 4.1 Ghz,32 Threats, 12 Ausführungseinheiten pro Kern, 2 Integer-Rechenwerke, ein Dezimal-Rechenwerk, eine Vektor-Recheneinheit, 4 FMAC-fähige Fließkommaeinheiten. Jeder Kern hat bis zu 33 GFLOPS Rechenleistung, alle 8 kommen auf 265 GFLOPS. Da soviel Rechenpower auch gefüttert werden will, bindet jeder Power7 über zwei integrierte Vierkanal-Speichercontroller DDR3-RAM mit 100 GByte/s Bandbreite an. Der Power7 hat 1.2 Milliarden Transistoren, 32 Megabyte L3 Cache - das sind mal ganz andere Dimensionen :-)

Ein paar dutzend Grafikkarten, und ein Anschluss der die Glasfaser-Brandbeite um das 2000 Fache steigert.
Netter HighEndRechner :P
 
Da kann ich meine Simulation auch direkt ins Cluster zu z.B. Amazon schicken -- dafür brauche ich keinen Desktop-Rechner.

Aber vielleicht wird der nächste Mac Pro ja ein kleines Cluster. :)
 
Also ein Mac Pro in Richtung "Prosumer" fänd ich gar nicht mal so schlecht. Denn der iMac kommt bei mir an die Grenzen und die neuen sprechen mich überhaupt nicht an. Daher wäre so ein Gerät zu nem vernünftigen Preis echt ne Überlegung wert :)
Als richtiger Pro sollte man mittlerweile kapiert haben, dass auf Apple in dieser Hinsicht kein Verlass mehr ist - wäre ich in dem Bereich tätig und würde jetzt an eine Neuanschaffung denken, wäre Apple ganz sicher nicht mehr die 1. Wahl.
Aber das ist nur meine Meinung. Abwarten bis zum tatsächlichen Update des Mac Pros. Ich denke aber, dass es (wieder) ein Schlag ins Gesicht der "Pros" sein wird.
 
Also ein Mac Pro in Richtung "Prosumer" fänd ich gar nicht mal so schlecht. Denn der iMac kommt bei mir an die Grenzen und die neuen sprechen mich überhaupt nicht an. Daher wäre so ein Gerät zu nem vernünftigen Preis echt ne Überlegung wert :)
Was macht denn der Prosumer mit dem tollen MacPro? Videos schneiden? Fotos bearbeiten? Wenn ein Mac Pro nötig wird hat man doch schon so viel Geld in Software und Hardware gesteckt, dass es doch echt nichts mehr ausmacht ob man jetzt 1500 oder 2500€ für seinen Mac Pro bezahlt. Warum also sollte Apple irgend ein Mittelding machen?
 
Hier ist ja auch die Rede von einem "kastrierten" Mac Pro, für die Prosumer, also wenn das Konzept der Workingstation über Bord geworfen wird.
 
Für die Prosumer ist ein Mac Pro viel zu teuer, deshalb halte ich diesen Schritt für unmöglich.

Die Prosumer oder sogar Consumer sind doch in der Regel viel eher bereit, in kurzen Abständen ein Heidengeld auszugeben, als Profis. Das hat Canon schon vor 15 Jahren geäußert, dass sie nicht von den Journalisten leben, die alle Jubeljahre mal ihr verbeultes und abgenutztes Vor-Vor-Vorjahres-Gehäuse austauschen, sondern die Hobbyknipser, die eine ultrateure und professionelle SLR-Ausrüstung zum sonntäglichen Zoobesuch nutzen.

Ich möchte nicht wissen, wie viele MacBook "Pro"s ihren Lebensabend mit Urlaubsbildchen, Surfen und einem bisschen Social Media fristen. Völlig wertfrei gemeint - aber wenn Maschinen Gefühle hätten - die meisten "Profi"-Rechner in Privathaushalten würden eher an "Bored-Out" als an "Burnout" leiden ;-)