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Digitimes: Superdünnes 15"-MacBook kommt im März

Niklas Marxen

Thurgauer Weinapfel
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Quo vadis Apple? Das ist die Frage, die sich einem stellt, wenn man sich die Entwicklungen der letzten Jahre vor Augen führt. Die Produktpalette besteht aus Geräten, die sich zum Teil gegenseitig bedrohen, so das iPad und das MacBook Air 11" zum Beispiel. Wie die Digitimes berichtet, könnte im März 2012 ein superdünnes MacBook mit einer Bildschirmgröße von 15 Zoll in die Stores gelangen, erste Komponenten sollen noch diesen Monat die Produktionsstätten verlassen. Dieses könnte, wenn es als Air verkauft wird, dem MacBook Pro Marktanteile abnehmen, es ist aber auch möglich, dass das Gerät in die Pro-Reihe integriert wird und das aktuelle 15-Zoller ersetzt. Die selbe Leistung zum selben Preis könnte es, wenn es Ultrabookmaße haben soll, jedoch sicherlich nicht bieten. Leistung oder Style? Otto Normalverbraucher oder Profis? Wohin gehst du, Apple? Das ist die Frage, die sich einem stellt. [PRBREAK][/PRBREAK]

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Frage kann ich euch beantworten. Apple geht dahin, wo die Kohle locker sitzt. Also weg von den Profis hin zu den Lifestyle-Junkies.
 
Prinzipiell schon eine tolle Sache, aber wenn ich mir die Preise für eine 13er Air anschaue grauts mir schon vor den 15er Air Preisen. Und das wiederum schreckt mich ab eins zu kaufen dann doch lieber wieder ein MacBook Pro.
 
wann hat apple eigentlich jemals selbst behauptet, den Fokus auf das Profi Segment zu richten? war nicht vom ersten tag des macintosh an die Philosophie dass in jedem Haushalt einmal ein mac stehen soll??? natürlich geht der Zug in Richtung Otto Normalverbraucher...
 
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Denke für den Preis was das Teil kostet kann ich mir nen 27 Zoll IMacKaufen.
 
was bedeutet Profisektor? Ist der MacPro (zB) wirklich ein Profi Gerät oder entwickelt sich der Profisektor auch weiter? Sowie der Mac vom iOS gelernt hat, könnte der Profisektor auch von dem Lifestylekram gepushed werden und sich weiterentwickeln... wenn es dann auch so wär?!?
 
Traurig aber wahr :( Apple ist mittlerweile einfach zu cool und hipp um noch auf den Profisektor angewiesen zu sein.
Nun ja. Meinen ersten iMac habe ich mir gekauft, weil er vom Design sehr gut in die Wohnung gepasst hat. Technische Daten spielten für mich keine Rolle.

Ich erstelle Internetauftritte und bin für das Corporate Design einiger Firmen verantwortlich. Zur Ausübung dieser Tätigkeit brauche ich keinen hochmotirisierten iMac und trotzdem kaufe ich mir Ende des Monats einen 27" iMac und warum? Sehr gutes Design und sehr gutes Betriebssystem. Wer qualitative Geräte mit einem gewissen Äußeres haben möchte, der landet zwangsläufig bei Apple.

Vielleicht erreicht Apple in einigen Jahren nicht mehr die absoluten Profis (was ich mir nicht vorstellen kann, welche Alternativen gibt es denn?) aber die breite Masse der Foto- & Videobearbeiter, Programmierer usw. werden nach wie vor bei Apple bleiben, weil: Welche Alternativen soll es denn geben?
 
Also als Programmierer finde ich Linux gelungener. Schon allein auf Grund eines nativen Paketmanagers und weil man ein Linux echt ressourcenschonend installiert bekommt.
 
Ein 15" MacBook Air wäre für mich durchaus eine Überlegung wert, wenn denn der Preis stimmt...
 
Für einen Großteil der Profi-Kunden reichen auch die Consumer-Geräte. Gerade bei den MacBooks ist ja mit Thunderbolt alles an Bord was man benötigt, da kann man eben alles mit betreiben und die iMacs sind doch eh schon lange Standard in vielen Arbeitsbereichen.Sehr anspruchsvolle Profis werden wohl langfristig (falls Apple wirklich mal den MacPro einstellt) bei Linux landen, jedenfalls wenn sie noch etwas wert auf Stil legen (ich finde Windows 7 immer noch wirklich hässlich und einfach nicht gut zum Arbeiten). Gerade im Audiobereich werden hier schon lange alle Anforderungen erfüllt… Aber letztendlich ist diese Unterhaltung völlig unsinnig, da niemand vorausahnen kann, was Apples plant. Man wird sehen wie's weitergeht und der Arbeitsmarkt wird sich eben den Gegebenheiten anpassen (müssen).
 
Irgendwann ist Leistung eh relativ... Da zählt dann nur noch Design und eventuell Mobilität.
 
Dual 867 MHz G4 MDD Linux 2.6.39 + gnome (Surf und Multimediamaschine)
startup: unter 20 Sekunden (ab Anschaltknopf bis User angemeldet).

also ich glaube Leistung ist jetzt schon relativ :p Jedenfalls schafft es mein MBP Quad 2GHz HT mit SSD nicht in dieser Zeit.

Jedenfalls reichen heutige Maschinen schon lange für das aus, was wir in 5 Jahren von den Computern abverlangen wollen. Nur die Softwarehersteller und die Hardwarehersteller haben irgendeinen Pakt beschlossen, dass die Software ineffizient ist und nur die aktuelle Hardware mehr Power rausholt.
 
Ab dann wenn die grafische Benutzeroberfläche nur noch dazu da ist mehrere Terminals offen zu haben ;-) Also dann wenn einem die Leistung einfach keinen Mehrnutzen mehr bringt.

Ich behaupte, dass ein Mehr an Leistung letztlich schon immer einen "Mehrnutzen" gebracht hat und auch künftig bringen wird.
 
Ich behaupte, dass ein Mehr an Leistung letztlich schon immer einen "Mehrnutzen" gebracht hat und auch künftig bringen wird.

Nur wenn du die direkte Folge siehst. In meinem Post habe ich schon deutlich gemacht, dass den meisten Nutzern auch ein Computer von vor 5 Jahren reicht.
Weiter werden auch die Probleme der Informatik größer je komplexer (oder je mehr Leistung) die Computer besitzen.
Weiter müssen neue Computer produziert werden, was auf Kosten der Ressourcen geht, und nein, den Müll nach Afrika zu laden ist auch keine Lösung (jeden Computer den ich je benutzte, funktioniert heute noch einwandfrei).

Für mich ist solch eine Pauschalaussage einfach nicht tragfähig, da die Kosten für dieses bisschen mehr an Leistung viel zu hoch ist.
 
Ich werfe es mal in den Raum: ein 15" MacBook Air würde mehr Leistung als ein derzeitiges 15" MacBook Pro bringen. CPU und Grafikkarte könnte identisch bleiben und durch die SSD wird es insgesamt schneller. Natürlich fällt allerdings das DVD Laufwerk weg...Die frage in "Pro" oder nicht stellt sich hierbei nicht!
 
In der Theorie hast Du selbstverständlich völlig recht, aber ich denke wir müssen hier nicht darüber diskutieren, dass die Praxis anders aussieht!?

Gemessen an den Aufgaben, die der heimische Rechner beim deutschen Michel zu bewältigen hat, reicht die fünf Jahre alte Kiste vom Discounter an der Ecke, aber wehe der Michel wirft einen Blick über den Gartenzaun und sieht das Gerät des Nachbarn ...

Soviel zu Theorie und Praxis.