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Erste Ergebnisse der Tageszeitung "The Daily"

Christian Blum

Goldrenette von Blenheim
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Die im Februar gestartete iPad-Tageszeitung "The Daily" vom US-amerikanischen Medienkonzern News Corp. ist inzwischen verbreitet und veröffentlicht erste offizielle Zahlen: Nach acht Monaten täglichen Betriebs verzeichnet "The Daily" insgesamt 120.000 Leser und 80.000 Abonnenten. Der Großteil der Kundschaft habe sich dem Bericht nach für das Jahresabo zu jeweils 39,99 US-Dollar entschieden.

Das Wochenabo für 99 US-Cent diene in beinahe allen Fällen nur als Test, so Herausgeber Richard Clayman. Danach würden sich die meisten Kunden für ein größeres Abo entscheiden. Zum Start der Tageszeitung sprach man davon, dass rund eine halbe Million Abonnenten nötig seien, um das Angebot für News Corp. rentabel zu machen. Da es sich bei "The Daily" jedoch um ein mehrjähriges Projekt handelt, spricht man trotz der fehlenden Kundschaft von einem guten Start.
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Ob sich die anfängliche Investition von rund 30 Millionen US-Dollar gelohnt hat, wird sich also erst noch zeigen müssen. Die Betriebskosten der elektronischen Zeitung belaufen sich nach Angaben von CEO Rupert Murdoch auf circa 500.000 US-Dollar pro Woche. Für das Layout und den Inhalt der Tablet-Zeitung arbeiten täglich 120 Journalisten.


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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na einfach mal nachrechnen 80.000 X 39,99 = 3,199,000 $Würd sagen bisher hat es sich noch nicht rentiert aber auf Dauer denke ich wird es das schon, weil man ja nicht nur durch die Abos sondern auch durch die Werbung darin geld verdient.
 
500.000 pro Woche?? Hui! Da müssen die aber viel mit der Werbung verdienen!!
 
Jetzt ist die schon so lange raus und ich habe sie mir nicht einmal angeschaut. Werde ich wohl mal nachholen.
 
Das wäre jetzt nicht wirklich mein Ding... ich lese lieber in der echten Tageszeitung oder auf Newsseiten ;)
 
Die Entwickler der App haben wohl offensichtlich ordentlich kassiert und die Journalisten müssen ja ein ordentliches Monatsgehalt beziehen bei den hohen monatlichen Betriebskosten.
 
Schade, dass dieses technisch interessante Projekt ausgerechnet mit der Murdoch-Gruppe realisiert wurde, die für ihren erzkonservativen Boulevardjournalismus berüchtigt ist. Bislang stand Apple bzw. sein Führungspersonal gesellschaftspolitisch recht klar auf der Seite der progressiven, aufgeklärten und verantwortungsbewussten Kräfte in den USA.
 
Schade, dass dieses technisch interessante Projekt ausgerechnet mit der Murdoch-Gruppe realisiert wurde (...)
Genau das ist mein Problem mit The Daily. Wäre ein Konzern, der für seriösen und objektiven Journalismus eintritt, beteiligt, dann würde ich das Angebot sofort testen.
 
Wobei das ja das Hauptproblem unserer heutigen Zeit ist: Nachrichten werden von Konzernen "aufbearbeitet" und da wird vorrangig darauf geachtet, was sich gut verkaufen lässt - sei's hier oder in den USA, wobei es dort ja deutlich krasser ist.