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Ein Photoshop für mich?

amarok

Galloway Pepping
Registriert
24.12.04
Beiträge
1.362
In mir hat sich in letzter Zeit ein starkes Interesse verfestigt, eine legale, nicht-trial Version von Photoshop zu besitzen. Ich bin Student und somit quasi etwas begünstigt, die Preise die ich finden konnte, verschlagen mir jedoch trotzdem den Atem und lassen meinen Puls stocken. Selbst CS4 kostet in der Studentenversion noch 180 Euro, was meiner Meinung nach für eine Software, mit der ich nicht kommerziell arbeiten kann, reichlich viel ist. CS5 liegt offenbar bei rund 220 Euro. Jedoch sind das jeweils nur die abgespeckten Versionen, am liebsten hätte ich nämlich auch Illustrator dazu.

Gibt es irgendeine sinnvollen Alternativen? Gimp und Inkscape habe ich bereits getestet, scheinen mir aber auf dem Mac völlig unausgereift. Ausserdem fehlen für mich wichtige Features, und die Vektor Werkzeuge sind ein Witz.

Es kann doch nicht sein, dass Adobe die einzige benutzbare Grafiksoftware auf dem Mac anbietet?

Würde mich über Hinweise und Tipps freuen. [entfernt - Apfeltalk]
 
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Ich habe was gefunden, kennt jemand die Webseite OEM Royal Software?

http://royal-oem.com/shop/item/535/

Negative Kommentare dazu bitte per P.M. - zum Selbstschutz. Positive natürlich gerne direkt.
Dort wird ein Photoshop CS5 für 109 $ angeboten.
 
Achso und bevor mir jemand Pixelmator vorschlägt (übrigens eine echt tolle Software, um Bilder zu bearbeiten) - Ich suche nach einer Software zur Grafikbearbeitung. Essentiell für mich ist z.B. ein Pfadwerkzeug ;)
 
Ich habe was gefunden, kennt jemand die Webseite OEM Royal Software?

http://royal-oem.com/shop/item/535/

Edith sagt, daß die Site in Moldavien gehostet wird, der Betreiber von PrivacyProtect.org aus den Niederlanden verschleiert wird und Kreditkarten von Litauen aus belastet werden. Nicht schlecht für einen Firmensitz in Connecticut, USA. Multikulti eben. :D

Es gibt übrigens noch 22 weitere Domains mit ähnlichem Namen (Buyroyal.net,Cheapoemdownloads.com, Discountoemdownload.com, etc.) auf dem Server.

Ah, hier noch die Score-Card von WOT.

Und nein, ich würde da nix ordern. :-p
 
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CS5 Standard Edition (Photoshop + Illustrator + InDesign + Acrobat) gibt es für Studenten und Dozenten für 279 Euro. Die Variante IST kommerziell nutzbar. Das ging bei CS4 nur in der doppelt so teuren EDU-Variante. Das ist IMHO für eine Software wie Photoshop nicht sehr viel Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die nicht-Studentenversion 2021 Euro kostet: https://store2.adobe.com/cfusion/st...225539&store=OLS-DE&distributionMethodOID=103 .
 
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Selbst CS4 kostet in der Studentenversion noch 180 Euro, was meiner Meinung nach für eine Software, mit der ich nicht kommerziell arbeiten kann, reichlich viel ist. CS5 liegt offenbar bei rund 220 Euro. Jedoch sind das jeweils nur die abgespeckten Versionen, am liebsten hätte ich nämlich auch Illustrator dazu.


Das nennst du teuer?
Wenn man bedenkt das du die Version nach deiner Studentenzeit weiterhin nutzen darfst und das sogar kommerziell?
Häng mal noch ne Null ran an die CS5 Version, dann weisst du was unser eins mal bezahlen musste...

Sorry aber das ist echt unfassbar.... Schlag da lieber zu solange du noch Student bist!
 
Schau Dir einfach mal unverbindlich Photoline an, das Du problemlos 30 Tage kostenlos testen kannst.
 
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Danke für die Hinweise. Wenn man die Studentenversion kommerziell nutzen kann, werde ich auf jedenfall zuschlagen und mir eventuell sogar das "große" Packet kaufen. Gibt es dazu irgendwo eine klare Aussage von Adobe? Bisher hab ich überall nur gelesen, dass man die Software eben nicht kommerziell nutzen darf.

@Gokana: Danke, das schau ich mir auch an!

@Landplage: Danke fürs editieren und nicht löschen ;)
 
Leute, befreit Euch von dem Gedanke, irgend etwas wäre „zu teuer“.

Entscheidend ist einzig und allein, ob jemand bereit ist, den Preis zu bezahlen, der gefordert wird.

Mein Joghurt-Vergleich: Während manche den Preis des Joghurts mit –,39 € zu zahlen bereit sind, zahlen andere durchaus 1,39 € dafür.

Ist nun der Joghurt für –,39 € zu billig oder der zu 1,39 € zu teuer?

Nichts dergleichen: Der Kunde entscheidet, was er ausgeben möchte. Nichts weiter.
 
Der Kunde entscheidet, was er ausgeben möchte. Nichts weiter.
Tja, bei Photoshop und Illustrator bleibt einem ja nichts anderes übrig, als die von Adobe diktierten Preise zu akzeptieren. Das weiß Adobe.

Oder kannst Du mir einen Grund nennen, warum ein Massenprodukt wie Photoshop um teurer ist als eine deutlich umfangreichere Nischenlösung wie Final Cut Studio mit immerhin 6 Spezialapplikationen?
 
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… kannst Du mir einen Grund nennen, warum ein Massenprodukt wie Photoshop um teurer ist als eine deutlich umfangreichere Nischelösung wie Final Cut Studio mit immerhin 6 Spezialapplikationen?

Aber selbstverständlich kann ich Dir diesen Grund nennen: Photoshop ist kein Massenprodukt, auch wenn das immer wieder gern behauptet wird.
 
Aber selbstverständlich kann ich Dir diesen Grund nennen: Photoshop ist kein Massenprodukt, auch wenn das immer wieder gern behauptet wird.
Natürlich ist es ein Massenprodukt. Praktisch jede Werbe-/Designagentur hat Photoshop. Praktisch jeder Photograph hat Photoshop. Praktisch jeder Verlag hat Photoshop. Selbst im Wissenschafts- und Ingenierbereich findet man Photoshop zur Nachbearbeitung von wie auch immer gearteten Aufnahmen.
Dazu kommt noch die Masse an potentiellen Kunden (inkl. Raubkopierer), die mit Photoshop Elements nicht erreicht werden.
Ich schätze mal, dass seit der Einführung von Photoshop rund 20 Mio. Lizenzen von Photoshop verkauft wurden. Alles über 50.000-100.000 Lizenzen kann man gut und gerne als Massensoftware bezeichnen.

Ein nicht-komerziell verwendbares Photoshop "Personal Edition" für sagen wir mal den doppelten Preis von Photoshop Elements würde reißenden Absatz haben.
 
Natürlich ist es ein Massenprodukt. Praktisch jede Werbe-/Designagentur hat Photoshop. Praktisch jeder Photograph hat Photoshop. Praktisch jeder Verlag hat Photoshop. Selbst im Wissenschafts- und Ingenierbereich findet man Photoshop zur Nachbearbeitung von wie auch immer gearteten Aufnahmen.
Dazu kommt noch die Masse an potentiellen Kunden (inkl. Raubkopierer), die mit Photoshop Elements nicht erreicht werden. …

Diese Aufzählung zeigt, dass Photoshop eine weite Verbreitung hat, was das Programm allerdings nicht wirklich zum Massenprodukt macht.

Zum Massenprodukt wird Photoshop erst dann, wenn er einen ähnlichen Siegeszug erlebt, wie einst Mobiltelefone, die früher als Luxus galten, eines Tages immer günstiger und für die Masse bezahlbar und schließlich zum Massenprodukt wurden.

Wenn also eines Tages Krethi und Plethi mit Photoshop an seinen Urlaubsbildchen bastelt, dann können wir von „Massenprodukt“ reden.

So lange aber vorwiegend Werbeagenturen, Fotografen, Verlage, ein paar Wissenschaftler und/oder Ingenieure mit Photoshop arbeiten, ist es definitiv kein Massenprodukt.

Der Begriff „Massenprodukt“ sagt es doch schon so schön: Ein Produkt für die Masse und das ist Photoshop ganz sicher nicht, denn die Masse begreift verständlicherweise die Programmfunktionen nur ansatzweise.
 
Na gut. Darüber ließe sich jetzt streiten.

Ich definiere Massenprodukt eher als Produkt, welches in großen Massen als standardisiertes Produkt aus standardisierten Bestandteilen hergestellt wird. Das ist auch die gängige betriebswirtschaftliche Definition, die auch so auf Standardsoftware anwendung findet.
 
Sollte Photoshop für die beiden gängigsten Betriebssysteme eines Tages in der Software-Abteilung jedes Elektronik-Discounts an der Ecke oder auf der grünen Wiese zu finden sein, gebe ich Dir Recht.

Bis dahin jedoch ist es ein Nischenprodukt.
 
Den Elektronik-Discounter im Speziellen und Discounter im Allgemeinen würde ich niemals als Messlatte für Massenprodukte verwenden. "Wir sind ja nicht blöd" ;-)

Da der normale Fachhandel (Gravis, Foto-Koch und Co.) Photoshop normalerweise auf Lager hat, ist von einer Massensoftware auszugehen.

Dazu kommt noch, dass das Anwendungsfeld von Photoshop generell keine Nische ist (eine Nischenanwendung wäre hier z.B. ein HDR-Panorama-Spezialanwendung). Bei InDesign würde ich im Hinblick auf den Anwendungsbereich die Bezeichnung Nischenanwendung sogar noch gelten lassen.
 
Für den Nutzen den ich aus der Software ziehe, insbesondere unter der Annahme, dass ich sie nicht kommerziell nutzen kann, aber auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich nicht sehr oft die Funktionen der Software nutze, ist sieteuer. Normalerweise findet sich in solchen Fällen eine unangenehmere aber dafür recht günstige Alternative. Bei Photoshop scheint dem nicht so zu sein.

Dieser Teil der Diskussion sei damit bitte beendet. Ob etwas zu teuer ist, bleibt immer subjektiv.
 
Abgesehen davon: Kann mir jemand nachweisen, dass ich die Studentenversion auch kommerziell nutzen darf?
 
… ist von einer Massensoftware auszugehen. …

Klar, das kannst Du ja auch weiterhin machen. Kein Problem. :-)

Das komplette Anwendungsgebiet von Photoshop scheint Dir nicht so ganz geläufig zu sein, was aber wiederum völlig logisch ist, da es sich – wie erwähnt – eben nicht um Software für die Masse handelt, sondern um ein Nischenprodukt.

Gravis, Foto-Koch und Konsorten zähle ich übrigens auch zu den Discountern, nur eben auf etwas speziellerer Ebene und dass man dort alle Photoshop- bzw. Creative Suite-Varianten auf Lager hat, wage ich auf Grund jahrelanger Erfahrung zu bezweifeln.

Nein, nein, mein lieber Bananenbieger. Ich arbeite schon viel zu lange auf diesem Gebiet, als dass Du hier annähernd eine Chance hättest, mich davon zu überzeugen, Photoshop wäre ein Produkt für die breite Masse.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Du ihn nicht so betrachten kannst.

:-)

Abgesehen davon: Kann mir jemand nachweisen, dass ich die Studentenversion auch kommerziell nutzen darf?

Tut mir leid, das kann ich nicht. Ich bezweifle allerdings auch, dass man sie kommerziell verwenden darf, abgesehen von reinen Lehrzwecken.