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Coalition for App Fairness: Entwickler und Medienverbände bilden Lobby gegen Apple

Coalition for App Fairness



Apples Umgang mit dem hauseigenen App Stores ist vielen bereits seit längerem ein Dorn im Auge. Gegner dessen gründeten vor kurzem eine eigene Gruppe namens „Coalition for App Fairness“  und fordern einen fairen Umgang und eine Reduktion der App Store Provisionen. 

Gründer der Coalition for App Fairness (CAF) sind unter anderem Epic Games und Spotify. Wie wir bereits berichteten geht gerade Epic Games mit Apple besonders hart ins Gericht. Die Koalition fordert tief greifende Änderungen der App Store-Richtlinien für iOS und macOS. Notfalls sollen Reformen auch durch Gesetze erzwungen werden. 

Entwickler und Medienproduzenten unter einem Dach

Mit an Bord bei der Coalition for App Fairness sind neben Softwareproduzenten und Dienstanbietern auch Verlagshäuser wie Burda, Springer und die New York Times.

Die CAF fasst ihre Forderungen in den sogenannten App Store Principles zusammen und umfasst zehn Punkte. Etwa sollen alle Entwickler gleich behandelt werden. Hersteller von Apps wollen diese nicht nur in den App Stores anbieten aber auch alternative Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können. Apple soll auch die Möglichkeit entzogen werden, Daten von Drittentwickler für sich selbst nutzen zu können. Epic Games und weitere Mitglieder der Vereinigung fordern auch eine spürbare Reduzierung der Provisionen. Die „App Store Principles“ sollen Basis für weltweite Gesetzesanpassungen sein. 

Bisher hat sich der kalifornische Konzern noch nicht zu den Forderungen der Coalition for App Fairness geäußert, hat jedoch eine neue App Store-Kampagne unter dem Motto „The apps you love. From a place you can trust“ gestartet. Mit dieser PR-Offensive bewirbt Apple die Vorteile seiner eigenen App Stores. 

Bildquelle: pixabay.com
Via Techcrunch




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