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Apple gegen Anti-Verschlüsselungsgesetze in Australien



Tendenzen zu mehr Überwachung – und dem Zwang gegenüber Serviceanbietern, Daten herauszugeben – sind nichts Neues. Neue Bestrebungen in diese Richtung gibt es jetzt auch in Australien – dort sollen Hersteller im Zweifel bei der Entschlüsselung von Daten helfen. Apple bezieht indes mit einem Brief Stellung dazu. Gerade Apple gibt sich in diesem Segment gerne “dem Kunden verplichtet”, wenngleich der Konzern am Ende dann doch auch oft einknickt. Das aktuellste Beispiel ist der Umzug der Daten chinesischer Bürger in eine eigene iCloud – diese ist unter chinesischer Kontrolle und die Regierung kann sich Zugriff auf die Daten verschaffen.

Offener Brief gegen Entwürfe in Australien

In Australien sollen Hersteller jetzt verpflichtet werden, der Regierung bei der Entschlüsselung von Daten zu helfen. Apple hält die Interessen des Kunden hoch und bezeichnet die Pläne als gefährlich.

In the face of these threats, this is no time to weaken encryption. There is profound risk of making criminals’ jobs easier, not harder. Increasingly stronger — not weaker — encryption is the best way to protect against these threats.

Dabei gibt sich Apple ohnedies sehr hilfsbereit. In den letzten fünf Jahren soll der Konzern 26.000 Anfragen aus Australien bearbeitet haben.

Via MacRumors




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