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Hacker legt während ich surfe Gastzugang auf meinem Mac an? Schutz ?

ChloroPhil

Kaiser Wilhelm
Registriert
06.11.09
Beiträge
177
Hallo,

während ich im Internet arbeite legt jemand trotz Firewall einen Gastzugang auf meinem Rechner an. Abbrechen war natürlich unmöglich.

Was kann ich tun ?

Danke und Gruß
Chlorophil
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Könntest du das etwas genauer erklären? Warum sollte ein Hacker einen Gastzugang anlegen?
 
Bitte was? Was willst du uns damit sagen?

Ich verstehe nur Bahnhof. :)
 
Eine Firewall soll vor unerwünschter ankommender Kommunikation schützen, die durch Softwarefehler oder unwissentlich aktivierte Schadprogramme ermöglicht wird.
Vor zu leichtsinniger Konfiguration, vor zu fahrlässiger Freigabe von Diensten und nicht sorgsam genug gewählten und bewahrten Kennworten schützt sie aber nicht.
Für den Durchschnittsbenutzer bietet eine heute übliche, an den Erfordernissen der Benutzbarkeit orientiert konfigurierte Firewall in etwa den gleichen Schutz wie ein Kondom vor einem Flugzeugabsturz. (Ein unbenutztes und abgelaufenes Kondom im Handschuhfach des Autos auf dem Flughafenparkplatz, wohlgemerkt.)
Komplett realitätsferner Mythos.

einen Gastzugang auf meinem Rechner an. Abbrechen war natürlich unmöglich.
? ? ?

Was kann ich tun ?
Erklären, was da angeblich geschehen sein soll. Und wie du das bemerkt haben willst.
 
Naja, also eine Firewall im Router ist schon nicht schlecht. ;)
 
Rastafari hat völlig recht.

Eine Software-Firewall (auch wenn diese durch zusätzliche Programme geleistet wird) ist sinnlos.
Eine Router-Firewall ist nett wenn sie da ist, mehr aber auch nicht. Wenn jemand etwas böses will überwindet er diese ohne jegliche Mühen. Dazu muss er nicht Herr NSA heißen.
 
Der Gastzugang wird immer dann automatisch aktiviert, wenn man "Find my Mac" in der iCloud eingerichtet hat.....
 
...wobei das nicht die gleiche Art von Gastkonto ist.
Bei aktivierter "FindMyDingsbums" Funktion wird über die Recovery-Partition ein Minimalsystem gebootet, das nur eine Safari Sitzung anbietet, und sonst gar nichts. (Und natürlich wird im Hintergrund umgehend "nach Hause telefoniert", denn genau um das zu ermöglichen ist dieser "Honigtopf" ja da.)
Das "normale" Gastkonto dagegen bietet alle Funktionen und Programme, die installiert sind - nur dass die Benutzerdaten bei der nächsten Anmeldung wieder entfernt, bzw auf die Vorgabe zurückgesetzt sind.
 
Zum Thema Firewall:

Es gab mal diverse Würmer (Sasser etc.) die wirksam durche ine Firewall abgehalten werden konnten.
Also dass eine Firewall, insbesondere eine Router-Firewall oder generell eine Firewall unter Windows, Bullshit ist, das ist doch ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt...
 
Den wesentlichsten Schritt in Richtung Sicherheit haben die Anwesenden hier bereits getan: kein Windows zu nutzen.

Was schlimmer ist als potentielle Sicherheitslücken ist eine falsche, mutmaßliche Sicherheit. Das Motto "ich habe eine Firewall, mir kann nichts passieren" hört man immer wieder.

Jedes begabte 14jährige Kiddie trickst eine Firewall mühelos zwischen 2 Red-Bull-Dosen aus.
 
Ihr sprecht immer von gezielten Angriffen einzelner Personen auf einzelne Rechner...
 
Ja warum haben wir denn diese teilweise hysterischen Reaktionen im Forum in den letzten Tagen?

Da geht mal wieder durch die Presse wie wir alle von unseren amerikanischen und englischen Freunden abgeschöpft und ausgehorcht werden und plötzlich tun alle als wäre dies eine absolute Neuigkeit.

Eine Firewall soll ja auch einen Einzelnen bzw. dessen System schützen. Was insbesondere Würmer angeht ist dies eine Maßnahme die von Providern geleistet werden muss.

Ich könnte aber wetten das bei all der Panik der letzten Tage die Kassen bei Symantec, Kaspersky und Co. richtig klingeln werden. Und die Kunden glauben sich damit vor den Spähangriffen schützen zu können. DAS verstehe ich unter gefährlicher Schein-Sicherheit.
 
Ich habe niemals "Schein-Sicherheit" propagandiert. Auch habe ich nie behauptet, dass eine Firewall ein unüberwindbares Bollwerk ist. Es wurde einfach angenommen ich würde so denken. Das stimmt nicht.

Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass eine Firewall nicht vollkommener Blödsinn ist, wie von euch zwei hier rausposaunt, Farafan und Rastafari.

Eine Firewall hat sehr wohl eine Daseinsberechtigung. Das man sich dadurch aber nicht in vollkommener Sicherheit wiegen sollte, da gebe ich euch recht.

Aber gerade die dämlichen Vergleiche von Rastafari, wie hirnrissig-sinnlos eine Firewall doch ist, sind mir sauer aufgestoßen.

Sorry, wenn ich das so drastisch formuliere.

Jahrzehnte der Informatik und Firewalls sind allgegenwärtig... das hat schon seinen Grund.
 
Mich würde sogar nicht einmal wundern, wenn Symantec, Kaspersky und Co nicht sogar Hintertürchen für die Behörden einbauen. Diese dürften natürlich nur genutzt werden, wenn ein richterlicher Beschluss vorliegt. ;-)

Firewalls sind OK, um den neugierigen Hobby-Möchtegern-Hacker im Café-WLAN rauszuhalten. Hat es ein Profi auf ein System abgesehen, ist es nur eine Frage der Zeit. Um die Frage des TE zu beantworten, was man zum Schutz tun kann: Es hilft schon mal viel sich nicht auf Warez-Seiten zu tummeln und Cracks oder gecrackte Software zu laden. Ein Haufen Trojaner gelangen auf diesem Wege auf die Systeme und zum Bot-Netz hat es ein Angreifer dann nicht mehr weit.
 
Jedes Produkt das in den USA hergestellt wird muß die Hintertür haben.