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Magazin WSJ: Apple will noch heute Anleihe in Schweizer Franken ausgeben

Martin Wendel

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Das Wall Street Journal berichtet, dass Apple noch am heutigen Dienstag eine neue Anleihe ausgeben wird. Erstmals in der Unternehmensgeschichte soll es sich dabei um eine Anleihe in Schweizer Franken handeln, mit der Apple von dem niedrigen Zinsniveau in der Schweiz profitieren will. Goldman Sachs und Credit Suisse werden dem Bericht nach die Anleihe-Emission koordinieren. Erst vergangene Woche hat sich Apple auf den Finanzmärkten über eine Anleihe Fremdkapital in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar besorgt.[prbreak][/prbreak]

Das Fremdkapital verwendet Apple zur Finanzierung der Dividendenzahlungen und der umfassenden Aktienrückkäufe, die 2012 begonnen haben und in den Jahren darauf stetig ausgeweitet wurden. Dabei steht das Unternehmen finanziell eigentlich besser da als jemals zuvor: Alleine im letzten Quartal hat Apple 18 Milliarden US-Dollar Gewinn eingefahren, die Barmittel des Unternehmens belaufen sich auf einem Höchststand von 178 Milliarden Dollar. Die Geldreserven liegen jedoch zu einem großen Teil im Ausland, Apple müsste bei der Einfuhr in die USA 35 Prozent Steuern abdrücken. Durch die Ausgabe von Anleihen und die Zahlung von Zinsen spart sich Apple so Steuerbeträge in Milliardenhöhe.

apple-logo_flickr.jpg​
Bild von Adam Fagen (flickr), bestimmte Rechte vorbehalten
Via Spiegel Online
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...t-anleihe-in-schweizer-franken-a-1017608.html
 
In Euro wäre sinnvoller da der Kurs zum US Dollar weiter sinken wird. Beim Franken wäre ich mir nicht so sicher aber in Bezug aus US-Dollar macht es immer Sinn. Denn wie heißt es. Die Amis selbst haben kein Problem mit dem Dollar nur der Rest der Welt.
 
In Euro wäre sinnvoller da der Kurs zum US Dollar weiter sinken wird. Beim Franken wäre ich mir nicht so sicher aber in Bezug aus US-Dollar macht es immer Sinn.
???
Um irgendwelche Kursverhältnisse geht es doch garnicht, sondern letztendlich um die Zinsen. Das Zinsniveau im SFr.-Raum ist so niedrig (bzw. teilweise sogar mit negativen Vorzeichen behaftet), dass Apple sich quasi gratis Geld leihen kann oder sogar rein theoretisch sogar noch Gewinn dadurch macht, dass man sich Geld "pumpt" und dafür negative Zinsen zahlt.
 
Um Wechselkurse geht es immer. Anleihen müssen auch mal zurückgezahlt werden und dann zum gelteneden Kurs.
 
Geld leihen, ist immer noch billiger als Steuern zu Zahlen (35%). Ich weis nur von einem Apple Aktionär, das sie gerade an der Steuer arbeiten für alle US Firmen ( von 14%), die alle zu zahlen haben. Egal wo die Asche liegt oder erwirtschaftet wurde. Aber erst mal abwarten, ob sich das bewahrheitet. Große Firmen haben ja langsam mehr Einfluss, in die Gesetzgebung, wie jeder normale Bürger.

PS: So ungefähr wie es die Schweiz mit der Quellensteuer macht. Obwohl man ja in der Schweiz arbeitet, aber
ein Deutscher Staatsbürger ist. Aber man trotzdem einen Teil Steuern bezahlt. Dann kommt noch das Doppelbesteuerungsabkommen.... Jeder möchte etwas haben vom "Kuchen".
Nur läuft es irgendwann mal falsch, wenn das erwirtschaftete Geld nicht mehr zurück zum Volk kommt.
Aber da hat jeder seine andere Meinung. Die Kriegskasse ist auch voll bei Apple, die könnten soviel kaufen. Aber ohne Konkurenz....

Jetzt nehmt mal die 178 Mill. Dollar und zieht mal die ganzen Anleihen ab, dann sieht es nicht mehr ganz soviel aus, obwohl es immer noch eine Menge ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geld leihen, ist immer noch billiger als Steuern zu Zahlen (35%). Ich weis nur von einem Apple Aktionär, das sie gerade an der Steuer arbeiten für alle US Firmen ( von 14%), die alle zu zahlen haben. Egal wo die Asche liegt oder erwirtschaftet wurde. Aber erst mal abwarten, ob sich das bewahrheitet. Große Firmen haben ja langsam mehr Einfluss, in die Gesetzgebung, wie jeder normale Bürger.

Was die USA zumindest heute schon mit Privatleuten machen... denn jeder US Bürger ist steuerpflichtig egal wo er seinen dauerhaften Wohnsitz hat und sein Geld verdient. Die Steuerpflicht ist somit an die Staatsbürgerschaft geknüpft. Manche Staaten wie Kalifornien erheben dann noch zusätzlich State Income Tax, wenn die Intention nach Kalifornien zurück zu kehren erkennbar ist, bzw. kann in solch einem Fall auch nach Rückkehr rückwirkend für die Jahre im Ausland Steuern verlangen. Als Intention zur Rückkehr reicht mit unter schon ein California State Drivers Liscense, mehr als 20. Tage Aufenthalt im Jahr, Eigentum...

Also wäre ähnliches für Unternehmen nur richtig...
 
Juu, kann man mal ne kleine mean-reverting Strategie fahren und macht den Moonwalk vom Tradingfloor in den Pool auf der Yacht. Quantitative Hedge Fonds haben sich gefreut.
 
???
Um irgendwelche Kursverhältnisse geht es doch garnicht, sondern letztendlich um die Zinsen. Das Zinsniveau im SFr.-Raum ist so niedrig (bzw. teilweise sogar mit negativen Vorzeichen behaftet), dass Apple sich quasi gratis Geld leihen kann oder sogar rein theoretisch sogar noch Gewinn dadurch macht, dass man sich Geld "pumpt" und dafür negative Zinsen zahlt.
Die Zinsen können sich aber verändern was Apple natürlich verkraften könnte aber viele Bürger die das gleiche machen nicht, dazu kommt, dass man die Schuld in CHF zurückbezahlen muss was zum aktuellen Kurs natürlich interessant ist sofern der USD, Euro und Co im Vergleich zum CHF wieder an Wert gewinnen. Für Apple ist das alles ja egal aber man hat gesehen, dass viele Städte in Europa Geld aus der Schweiz geliehen haben und sie dachten der Franken werde in Zukunft stark an Wert verlieren nun haben diese Städte unter anderem auch Österreichische auf einen Schlag 20% mehr Schulden.
 
Mal unabhängig von den finanztheoretischen Fragen: Was wollen die mit dem Geld anfangen???