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Wieso kein Zugriff aufs Dateisystem?

FoxCore

Golden Delicious
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27.12.09
Beiträge
6
Aktuell werden ja von den Medien und von der Allgemeinheit folgende Nachteile besonders hervorgehoben:

-Kein Flash
-Kein Multitasking

Ich persönlich kann damit leben. Fehlendes Flash ist höchstens schade, wenn ich Videos auf eher unbekannten Videoplattformen anschauen möchte. Naja. Kann ich mit leben.
Fehlendes Multitasking kompensiert sich dadurch, dass sich die Apps schnell genug wechseln lassen.

Doch ein gravierender Nachteil hat das Ding:

Wieso kann ich nicht aufs Dateisystem zugreifen? Ich empfinde dies als einer der wichtigsten Punkte eines Betriebssystemes. Das kann man doch nicht einfach weglassen :-/
 
Es passt nicht ins Konzept. Das Teil ist als einfache Multimedia-Maschine konzipiert, genauso einfach zu bedienen wie das iPhone. Da passt das Gefummel im Dateisystem nicht rein.

Ein Mittelding wäre eine Art vereinfachtes Dateisystem gewesen, also zB ein Ordner Dokumente, ein Ordner irgendwas, auf den alle Apps zugreifen können. So wie das im Moment mit den Bildern ist, nur etwas ausgeweitet. Das hätte meiner Meinung nach noch ins Konzept gepasst, war aber eigentlich klar, dass sie sowas dafür nicht ins iPhone OS einbauen.

[edit: wie ich gelesen habe, soll es so einen Ordner wohl geben. Er wird beim Anschließen an den Rechner gemountet]

Ob das dem Einzelnen jetzt gefällt oder nicht, ist eine andere Sache. Tatsache ist einfach, dass viele gerne einen mehr oder weniger vollwertigen Computer gehabt hätten, das iPad das aber nicht ist. Da nützt es auch nichts, wenn jetzt jeder einen eigenen Thread aufmacht und um das eine Feature heult, das nicht drin ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man unbedingt vollen Zugriff auf das Dateisystem haben möchte kann man sich den bestimmt mit "kleinen Tools" ermöglichen ;)
 
Wenn es keinen Zugriff auf das Dateisystem gäbe, dann würde doch iwork keinen Sinn machen, oder?

Man muss ja irgendwie mit den iWork Dateien umgehen können.
 
So wie ich das in der Keynote gesehen habe verwalten die iWork Programme eine Bibliothek mit Dokumenten so wie iTunes das mit Musik und Videos macht. Da braucht es keinen Zugriff auf irgendwelche Dateien oder Pfade.
 
So wie ich das in der Keynote gesehen habe verwalten die iWork Programme eine Bibliothek mit Dokumenten so wie iTunes das mit Musik und Videos macht. Da braucht es keinen Zugriff auf irgendwelche Dateien oder Pfade.

Was ich aber nicht verstehe. Wie soll das dann gehen, wenn man das Dokument wieder auf dem PC oder Mac aufrufen will, es verändert, oder auch druckt.
Bei Musik werden ja Dateien in der Regel nicht verändert, bei Dokumenten schon.
 
Ich finde es grade reizvoll, dass es, aus Anwendersicht, kein Dateisystem gibt.

Das Hantieren mit Dateien und Ordnern ist eins der größten Probleme, die ein einfacher Anwender bewältigen muss. So einfach und naheliegend diese Büro Metapher uns erscheint, so schwer tun sich die meisten Leute damit. Immer wieder darf ich bei solchen Anwendern (auch Mac User) ein heilloses Durcheinander reparieren - und staune, wo ich überall Dateien finde...

Für diese Leute ist das iPhone OS gradezu eine Befreiung.
 
Wie ist das dann, wenn man z.B. Grafiken in ne Präsentation einbauen will? Man kann ja nicht jede blöde Grafik aus dem Netz erst mal in iPhoto importieren. Können schon, aber es wäre ziemlich schwachsinnig und umständlich.
 
Ich bin froh, daß Apple Flash konsequent nicht unterstützt. Flash ist ein unglaubliches Loch was die Sicherheit angeht. Adobe ist seit Jahren weder Willens noch fähig vernünftige Performance unter Mac OS X zu bringen, man darf also davon ausgehen, daß sie das unter iPhone OS noch weniger schaffen. Flash wird hauptsächlich für Werbebanner eingesetzt, ich ertrage es gerade noch, daß ich mir die nicht ansehen kann.

Videoplatformen gehen zusehends von Flash weg und unterstützen HTML5 Video mit H.264 (manche auch Ogg Theora). YouTube ist bereits dabei, Vimeo ebenfalls. Es ist abzusehen, daß auch andere große Videoplattformen wie RedTube oder YouPorn bald umschwenken werden. Spätestens wenn die Pornobranche diesen Wechsel vollzieht wird Flash endlich sein verdientes Ende sterben.
Gruß Pepi
 
Ich bin froh, daß Apple Flash konsequent nicht unterstützt. Flash ist ein unglaubliches Loch was die Sicherheit angeht. Adobe ist seit Jahren weder Willens noch fähig vernünftige Performance unter Mac OS X zu bringen, man darf also davon ausgehen, daß sie das unter iPhone OS noch weniger schaffen. Flash wird hauptsächlich für Werbebanner eingesetzt, ich ertrage es gerade noch, daß ich mir die nicht ansehen kann.

Videoplatformen gehen zusehends von Flash weg und unterstützen HTML5 Video mit H.264 (manche auch Ogg Theora). YouTube ist bereits dabei, Vimeo ebenfalls. Es ist abzusehen, daß auch andere große Videoplattformen wie RedTube oder YouPorn bald umschwenken werden. Spätestens wenn die Pornobranche diesen Wechsel vollzieht wird Flash endlich sein verdientes Ende sterben.
Gruß Pepi

Ganz meiner Meinung!
 
Ich hab vor 30 Jahren ein Auto gehabt, da konnte ich manuell den Zündzeitpunkt einstellen, am Vergaser rumschrauben. Oder das Regenwasser, das in den Verteiler eingedrungen ist, mit einem Tuch trocknen. Manchmal MUSSTE man all das tun, damit die Kiste fährt.

Das kann man heute nicht mehr, das muss man heute nicht mehr, weil es alle diese Teile nicht mehr so gibt. Das nimmt mir ein Programm in einem Computer in meinem Auto ab. Ich brauch nur zu fahren. Was will ich mehr???

Was interessiert mich ein Dateisystem, wenn das Gerät das tut, was ich brauche, die Programme mich die Dinge tun lassen, die ich will.

Wen interessiert es, wie eine Textverarbeitung es schafft, den Text um ein Objekt fliessen zu lassen, wenn es einfach funktioniert??

It just works!
 
Im Grunde ist es doch wie bei den Spielekonsolen. Die sind auch geschlossen, es laufen nur die Anwendungen drauf die der Hersteller erlaubt und es werden sogar Geräte gesperrt die gehackt worden sind. Regt sich da einer auf?