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Wieso ist mein Mac Mini plötzlich so laut?

hesac

Erdapfel
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22.10.10
Beiträge
3
Hallo zusammen,

ich bin seit etwa 2 Jahren zufriedener Gelegenheitsbenutzer eines Mac Mini 2,0 GHz Core 2 Duo SD. Vor wenigen Monaten hat er plötzlich sämtliche Aktivitäten eingestellt, laut autorisiertem Reparateur lag es am Mainboard. Das ist nun für viel Geld ausgetauscht worden und er läuft wieder.

Die Sache nur einen Haken: War er zuvor bemerkenswert leise, so gleicht er seit dem Austausch des Mainbords einem sehr engagierten Industriestaubsauger. Sofort nach dem Bootvorgang schaltet sich (unabhängig von der Rechenleistung) der Lüfter ein und lüftet als ob es kein morgen gäbe. Film gucken geht da nicht mehr ...

Wenn jemand weiß, weshalb das so ist (Ich vermute, dass mit dem neuen Mainboard die Einstellungen für die Lüftung verändert worden sind. Evtl. aus Vorsicht, um die Lebensdauer des neuen Mainboards möglichst hoch anzusiedeln.), würde es mich sehr interessieren.

Noch spannender finde ich aber, wie ich es wieder abstellen kann, ohne das Leben des Rechners dramatisch zu verkürzen.

Vielen Dank im Voraus und allen ein schönes Wochenende
Hendrik
 
Du kannst mal einen SMC- und PRAM- Reset durchführen. Hier im Wiki gibt es Anleitungen dazu. Das hilft meistens bei Lüfter- Problemen. :)
 
mach mal den deckel runter, bestimmt haben die vergessen den stecker vom lüfter aufzustecken, war bei mir auch mal der fall als ich ihn auseinandergenommen hatte, oder er hat sich durch den transport vieleicht gelöst

michael
 
leider ohne Erfolg ...

Vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Ich habe beides (PRAM / Lüfterstecker) ausprobiert / überprüft ... der mac brüllt weiter ...

Zwischezeitlich habe ich im Netz noch folgendes gefunden:

"Neuartige Anschlüsse, welche die Verbindung zwischen Festplatte und Temperatur-Fühlern herstellen, könnten beim Austausch der Festplatte im neuen Mac mini ein Problem darstellen. Unterschiedliche Formate bei den Herstellern zwingen zu Markentreue oder Erfindergeist. Die Kollegen von Hardmac [1] weisen auf mindestens drei unterschiedlich geformte Stecker hin, die einen nachträglichen Austausch der Mac-mini-Festplatte erschweren könnten. Findet sich nämlich kein passendes Modell vom gleichen Hersteller und bleibt der S.M.A.R.T.-Fühler damit ohne Verbindung zum Mainboard, lüftet der Lüfter zu jeder Zeit, was das Zeug hält. Ein wirkliches leises, entspanntes Arbeiten ist dabei wohl kaum möglich.
Da SSD-Laufwerke über keine solche Anschlüsse verfügen, führt ihr Einsatz im Mac mini vermutlich, ebenso wie im aktuellen iMac, stets zu hohen Laufgeschwindigkeiten des Lüfters, unabhängig von der Notwendigkeit starker Kühlung." (Zitat: mac life)



Möglicherweise ist die Verbindung des ausgetauschten Mainboards zum Lüfter das Problem? Irgendein neuer Standart vielleicht ...
 
Außer nochmal zum AASP zu gehen bleibt dir wohl nur die Möglichkeit die Lüftergeschwindigkeit mithilfe eines Programmes zu regulieren.
Davon findet man ja genügend im Netz.

Das sich der Lüfter dauerhaft mit voller Geschwindigkeit dreht ist ja auch nicht nötig. Für den normalen täglichen Gebrauch reicht es ja wenn er sich langsamer dreht. Du musst dann halt nur daran denken die Geschwindigkeit wieder hochzuregeln wenn du mal was leistungsintensiveres tust als Surfen und Musik hören.
Diese Möglichkeit ist natürlich auch mit der Gefahr verbunden das dir irgendwann einmal alles durchbrennt, birgt also ein gewisses Risiko.
Ich rate dir also auf jeden Fall, zumindest noch einmal beim Apple-Händler nachzufragen, ob beim Einbau irgend etwas schief gelaufen sein könnte.
 
Die Stromversorgung des Lüfters wird es nicht sein. Eher dieses Kabel, was zusätzlich zum SATA/PATA Kabel von der Festplatte zur Hauptplatine führt. Dort werden die Temperaturwerte der Festplatte übertragen. Wenn das nicht angesteckt ist, dann laufen die Lüfter stets mit voller Leistung, weil der Rechner nicht weiß, ob die Festplatte vielleicht gleich überhitzt und stirbt. Als Vorsichtsmaßnahme halt.

Wenn dieses Kabel bei Dir nicht angesteckt ist, oder der AASP es komplett vergessen hat, dann ist es kein Wunder, wenn der Rechner sich anhört wie ein Staubsauger...

Schau mal, ob da zwei Kabel von der Festplatte zur Hauptplatine führen...

Andere Verdächtige sind z.B. amoklaufende Druckaufträge, die den Rechner komplett auslasten. Schau mal mit dem Programm "Aktivitätsanzeige", ob irgendwelche Prozesse vielleicht dem Prozessor mehr als gewöhnlich beanspruchen. Du kannst die Prozesse nach Prozessornutzung sortieren lassen, indem Du unter "CPU" auf die Spaltenüberschrift "%CPU" klickst.
 
Der Rechner ist nun aus der Reparatur zurück. Er ist komplett zerlegt worden und anschließend wieder zusammengesetzt worden. Es wurde keine Fehler gefunden. Aber: nun ist er wieder leise.
Ich gehe davon aus, dass es doch irgendein Stecker war, der nicht richtig gesessen hat.